Geschrieben von

Virginia Ramsey

Veröffentlicht

Einfache glutenfreie Zimtsterne: weich & saftig in 15 Minuten

Fertig in 15 Minuten
Portionen 20 Stück
Schwierigkeitsgrad Einfach

Love this? Save it for later!

Share the inspiration with your friends

Meine kleine Schwester steht plötzlich in der Küche, eine Tüte Mandeln in der Hand und diesen Blick, den ich kenne – „Ich hab Glutenfrei-Entzug“. Sie ist vor zwei Wochen auf glutenfreie Ernährung umgestiegen (der Arzt meinte, das wäre gut für ihre Verdauung), und seitdem vermisst sie nichts so sehr wie weiche Zimtsterne. „Aber die aus dem Laden sind alle so trocken und hart wie Pappe!“, jammerte sie. Ich schaute in den Kühlschrank – ein Ei, etwas Butter, und irgendwo hinten lag noch ein Päckchen gemahlene Mandeln. Na klasse. Also improvisierte ich los, während sie mir über die Schulter linste. Und ehrlich? Was da nach 15 Minuten aus dem Ofen kam, war so zart und saftig, dass wir beide sprachlos waren. Diese einfachen glutenfreien Zimtsterne sind seitdem unser kleiner Geheimtipp.

Kein stundenlanges Kneten, keine seltsamen glutenfreien Mehlmischungen – nur fünf Zutaten und ein Trick, der sie innen weich und außen leicht knusprig macht. Ich schwöre, selbst Leute, die normalerweise bei glutenfrei die Nase rümpfen, schnappen sich gleich zwei. Vielleicht liegt es an der feinen Mandelbasis oder daran, dass sie nicht diesen typischen „Gesund-Keks“-Geschmack haben. Fakt ist: Diese Zimtsterne sind einfach, schnell und so gut, dass sie jedes Plätzchenblech aufwerten. Und das Beste? Sie halten sich tagelang saftig – falls sie so lange überleben.

Warum Sie diese glutenfreien Zimtsterne lieben werden

Ich habe in den letzten Jahren unzählige glutenfreie Plätzchen getestet – von krümeligen Katastrophen bis zu gummiartigen Fehlschlägen. Diese Zimtsterne sind anders. Sie sind das Ergebnis von etwa fünf Versuchen, bis ich die perfekte Balance zwischen Weichheit und Standfestigkeit gefunden hatte. Und glauben Sie mir, ich habe dabei gelernt, worauf es wirklich ankommt.

  • Schnell & einfach: In 15 Minuten sind sie fertig – ideal für spontane Besuche oder wenn die Plätzchen-Lust plötzlich zuschlägt.
  • Fünf Grundzutaten: Gemahlene Mandeln, Eiweiß, Puderzucker, Zimt und etwas Zitronensaft – das war’s. Keine exotischen Mehle oder komplizierten Zusätze.
  • Perfekt für Weihnachten & Alltag: Ob als festliches Gebäck zum Kaffee oder als süßer Snack für zwischendurch – sie passen immer.
  • Crowd-Pleaser: Glutenfrei oder nicht – jeder liebt diese weichen, zimtigen Sterne. Meine Nachbarin, die sonst nur Butterplätzchen isst, hat letzte Woche drei auf einmal verdrückt.
  • Unvergleichlich saftig: Der Trick liegt in der richtigen Eiweiß-Menge und der kurzen Backzeit. Keine trockenen Krümel, sondern zartes, fast mürbes Gebäck.

Was diese Zimtsterne so besonders macht? Die Kombination aus feinen Mandeln und einer Prise Zimt, die genau richtig ist – nicht aufdringlich, aber deutlich spürbar. Und dann diese weiche Textur, die an Marzipan erinnert, aber leichter ist. Ich habe schon so viele glutenfreie Rezepte probiert, die entweder bröselig oder klebrig waren. Diese hier? Sie sind genau richtig. Perfekt, um Freunde zu beeindrucken, ohne stundenlang in der Küche zu stehen. Oder, um sich selbst eine kleine Auszeit zu gönnen – mit einer Tasse Tee und einem dieser Sterne, der einfach nach Zuhause schmeckt.

Welche Zutaten Sie brauchen

Dieses Rezept setzt auf einfache, aber hochwertige Zutaten, die zusammen eine unglaubliche Textur und Geschmack ergeben. Ich zeige Ihnen genau, worauf Sie achten sollten – aus eigener Erfahrung, denn ich habe schon die eine oder andere Charge in den Müll geworfen, weil ich schlampig war.

Für den Teig

  • 200 g gemahlene Mandeln – am besten fein gemahlen, nicht grob. Ich schwöre auf die von „Seeberger“ oder einer guten Hausmarke. Achten Sie darauf, dass sie nicht zu ölig sind, sonst wird der Teig fettig. Wer mag, kann einen Teil durch Haselnüsse ersetzen – dann schmecken sie noch nussiger.
  • 150 g Puderzucker – ja, wirklich Puderzucker, kein normaler Zucker. Er löst sich besser auf und macht den Teig geschmeidiger. Sie können auch Xylit-Puderzucker nehmen, wenn Sie weniger Zucker möchten – das klappt auch.
  • 2 Eiweiß (Größe M) – das ist der Schlüssel zur Weichheit. Die Eiweiße sollten Zimmertemperatur haben, dann lassen sie sich besser unterheben. Tipp: Trennen Sie die Eier vorsichtig, damit kein Eigelb ins Eiweiß kommt – sonst wird der Teig schwerer.
  • 2 TL gemahlener Zimt – nehmen Sie Ceylon-Zimt, wenn Sie können. Er ist feiner und weniger scharf als Cassia-Zimt. Aber Cassia geht auch, wenn es schnell gehen muss.
  • 1 TL Zitronensaft – frisch gepresst, nicht aus der Flasche. Er stabilisiert das Eiweiß und gibt eine leichte Frische, die den Zimt perfekt ergänzt.

Für den Guss

glutenfreie Zimtsterne preparation steps

  • 100 g Puderzucker – gesiebt, damit keine Klümpchen entstehen.
  • 1-2 EL Zitronensaft – je nachdem, wie dickflüssig der Guss sein soll. Lieber erst einen Esslöffel nehmen und dann weitersehen.

Eine kleine Anmerkung aus der Praxis: Wenn Sie die Mandeln selbst mahlen, achten Sie darauf, dass sie nicht zu warm werden – sonst wird der Teig ölig. Ich habe das einmal gemacht und die Sterne waren zwar lecker, aber irgendwie schwer. Seitdem kaufe ich lieber fertig gemahlene Mandeln, das spart Zeit und Nerven. Und noch ein Tipp: Für eine glutenfreie Variante, die wirklich garantiert glutenfrei ist, verwenden Sie Mandeln aus einer glutenfreien Produktion – nicht alle Marken sind da konsequent.

Benötigte Küchengeräte

Sie brauchen keine teure Spezialausrüstung für diese glutenfreien Zimtsterne. Ein paar Grundlagen reichen völlig aus. Hier ist, was ich verwende:

  • Handrührgerät oder Schneebesen – für das Eiweiß. Ein Handrührer ist schneller, aber mit einem Schneebesen und etwas Muskelkraft geht es auch. Ich persönlich greife zum Handrührer, weil ich dann nicht so lange schlagen muss.
  • Rührschüssel – am besten aus Edelstahl oder Glas. Plastikschüsseln können Fettreste haben, die das Eiweiß am Steifwerden hindern.
  • Sternausstecher – in der Größe, die Sie mögen. Ich nehme gerne kleine Sterne (ca. 4 cm), weil sie niedlicher aussehen und schneller backen. Große Sterne sind aber auch schön – dann verlängert sich die Backzeit um 1-2 Minuten.
  • Backblech mit Backpapier – das Backpapier sollte gut haften, sonst kleben die Sterne fest. Ich lege immer zwei Lagen unter, das hilft gegen Durchweichen.
  • Teigrolle – eine normale Nudelrolle tut es auch. Wenn der Teig klebt, rollen Sie ihn zwischen zwei Lagen Backpapier aus – das ist mein Geheimtipp für eine saubere Arbeit.

Ein Tipp zur Reinigung: Der Zuckerguss kann hartnäckig sein. Weichen Sie die Ausstecher gleich nach dem Gebrauch in warmem Wasser ein – das spart später Schrubberei. Und falls Sie keine Sternausstecher haben, gehen auch runde Plätzchenformen oder sogar ein Glas mit dünnem Rand. Hauptsache, sie sehen hübsch aus!

Zubereitung – Schritt für Schritt

Ich zeige Ihnen jetzt genau, wie diese einfachen glutenfreien Zimtsterne gelingen. Keine Sorge, es ist wirklich einfach – ich habe es schon mit meiner Nichte gemacht, und die war sechs und hat alles verstanden. Nehmen Sie sich die Zeit, die Sie brauchen, und genießen Sie den Duft von Zimt in Ihrer Küche.

  1. Ofen vorheizen (5 Minuten): Heizen Sie den Backofen auf 150 °C Ober-/Unterhitze vor. Umluft ist nicht ideal, weil die Sterne dann zu schnell trocknen. Legen Sie ein Backblech mit Backpapier aus – bereit für die Sterne.
  2. Eiweiß steif schlagen (3 Minuten): Geben Sie die zwei Eiweiße in eine saubere, fettfreie Schüssel. Schlagen Sie sie mit dem Handrührer auf höchster Stufe, bis sie schaumig sind. Dann den Zitronensaft dazugeben und weiterschlagen, bis der Eischnee fest ist – er sollte Spitzen bilden, wenn Sie den Rührer hochziehen. Das dauert etwa 2-3 Minuten. Tipp: Wenn Sie die Schüssel über Kopf halten und nichts fällt, ist es perfekt.
  3. Trockene Zutaten mischen (2 Minuten): In einer zweiten Schüssel die gemahlenen Mandeln, den Puderzucker und den Zimt vermischen. Rühren Sie alles gut durch, damit sich der Zimt gleichmäßig verteilt. Ich siebe den Puderzucker vorher, weil ich keine Klümpchen mag – aber das ist optional.
  4. Teig herstellen (3 Minuten): Heben Sie den Eischnee vorsichtig unter die Mandel-Zucker-Mischung. Verwenden Sie einen Teigschaber oder einen Löffel – nicht rühren, sondern falten, bis alles gerade so verbunden ist. Der Teig wird anfangs klebrig sein, aber das ist normal. Wenn er zu weich ist (passiert bei großen Eiern), geben Sie einen Esslöffel mehr Mandeln dazu. Formen Sie den Teig zu einer Kugel und wickeln Sie ihn in Frischhaltefolie. Lassen Sie ihn 10 Minuten im Kühlschrank ruhen – das macht ihn geschmeidiger.
  5. Teig ausrollen (5 Minuten): Bestäuben Sie die Arbeitsfläche dünn mit Puderzucker (nicht mit Mehl, sonst wird der Teig trocken). Rollen Sie den Teig auf etwa 5 mm Dicke aus – nicht dünner, sonst werden die Sterne zu knusprig. Wenn der Teig klebt, legen Sie ein Stück Backpapier darüber und rollen Sie darauf. Stechen Sie die Sterne aus und setzen Sie sie auf das vorbereitete Backblech. Den restlichen Teig zusammendrücken, erneut ausrollen und weiter ausstechen.
  6. Guss vorbereiten (2 Minuten): Für den Guss den Puderzucker mit dem Zitronensaft verrühren, bis eine dickflüssige, aber streichfähige Masse entsteht. Sie sollte vom Löffel langsam herunterfließen – wenn sie zu dünn ist, mehr Puderzucker; wenn zu dick, mehr Zitronensaft. Bestreichen Sie die Sterne mit einem Pinsel oder einem Löffel dünn mit dem Guss. Lassen Sie die Ränder frei, damit der Guss nicht herunterläuft.
  7. Backen (10-12 Minuten): Schieben Sie das Blech in den vorgeheizten Ofen auf die mittlere Schiene. Backen Sie die Zimtsterne 10-12 Minuten – sie sollten an den Rändern leicht goldbraun sein, aber in der Mitte noch weich aussehen. Der Guss wird beim Backen etwas fest, aber die Sterne bleiben innen saftig. Wichtig: Nicht zu lange backen, sonst werden sie hart! Nehmen Sie sie raus, wenn Sie den Zimtduft in der ganzen Küche riechen – das ist das Zeichen.
  8. Abkühlen lassen (10 Minuten): Lassen Sie die Sterne 5 Minuten auf dem Blech ruhen, dann heben Sie sie vorsichtig mit einem Spatel auf ein Kuchengitter. Sie sind anfangs noch weich, werden aber beim Abkühlen fester. Vollständig auskühlen lassen, bevor Sie sie in eine Dose legen – sonst werden sie feucht.

Ein persönlicher Tipp: Wenn Sie den Teig zu dünn ausrollen, werden die Sterne knuspriger – das mag ich manchmal auch. Aber für die „weich & saftig“-Version bleiben Sie bei 5 mm. Und falls der Teig beim Ausstechen reißt, drücken Sie ihn einfach wieder zusammen – das passiert mir auch ab und zu, und es schmeckt trotzdem!

Tipps & Tricks für perfekte Zimtsterne

Nachdem ich ungefähr 100 Zimtsterne gebacken habe (ja, wirklich, die Nachbarn haben schon gefragt, ob ich ein Café eröffne), habe ich ein paar Tricks gelernt, die den Unterschied machen. Hier sind sie:

Der größte Fehler? Zu langes Backen. Ich habe einmal die Zeit vergessen und die Sterne 15 Minuten im Ofen gelassen – sie waren hart wie Kekse. Die perfekte Backzeit ist 10-12 Minuten, und der Ofen sollte nicht zu heiß sein. Bei 150 °C bleiben sie saftig, bei 160 °C werden sie knuspriger. Probieren Sie es aus!

Multitasking-Tipp: Während der Teig im Kühlschrank ruht, können Sie schon den Guss vorbereiten und das Backpapier zurechtschneiden. So geht alles schneller hintereinander. Und wenn Sie mehrere Bleche backen, lassen Sie das zweite Blech einfach auf der Arbeitsplatte stehen – der Teig kühlt nicht aus.

Konsistenz-Check: Der Teig sollte sich wie weicher Marzipan anfühlen – nicht klebrig, aber auch nicht bröselig. Wenn er bröselt, fehlt Feuchtigkeit – dann einen Teelöffel Wasser oder Zitronensaft einarbeiten. Wenn er klebt, mehr Mandeln oder Puderzucker. Ich habe gelernt, dass die Raumtemperatur eine große Rolle spielt: An heißen Tagen wird der Teig weicher, an kalten fester. Passen Sie die Ruhezeit im Kühlschrank entsprechend an.

Professionelle Technik: Verwenden Sie einen kleinen Spatel, um den Guss gleichmäßig zu verteilen – das sieht professioneller aus als mit dem Löffel. Und wenn Sie den Guss vor dem Backen auftragen, wird er leicht glasig und glänzend. Wer es lieber matt mag, trägt den Guss erst nach dem Backen auf – dann müssen die Sterne aber ganz ausgekühlt sein.

Mein persönlicher Fail: Einmal habe ich vergessen, den Zitronensaft ins Eiweiß zu geben – der Eischnee wurde nicht richtig fest, und der Teig war eine einzige Klebemasse. Seitdem schwöre ich auf den Zitronensaft. Er ist wirklich wichtig für die Stabilität.

Variationen & Anpassungen

Diese glutenfreien Zimtsterne sind schon perfekt, aber manchmal möchte ich etwas Neues ausprobieren. Hier sind ein paar Ideen, die ich selbst getestet habe – und die wirklich funktionieren:

Schoko-Zimtsterne: Ersetzen Sie 30 g der gemahlenen Mandeln durch 30 g Kakaopulver (ungesüßt). Der Teig wird dunkler und schokoladiger – ein Traum für alle, die Zimt und Schokolade lieben. Ich habe das letzte Weihnachten gemacht und die Sterne waren im Nu weg.

Vegane Variante: Statt Eiweiß verwenden Sie 2 EL Aquafaba (das Wasser aus Kichererbsendosen). Schlagen Sie es wie Eiweiß steif – das dauert etwas länger (ca. 5 Minuten), aber es funktioniert erstaunlich gut. Der Teig wird etwas weicher, also geben Sie einen Esslöffel mehr Mandeln dazu. Meine vegane Freundin war begeistert!

Weniger Zucker: Für eine zuckerreduzierte Version ersetzen Sie den Puderzucker durch Erythrit-Puderzucker (gibt es in Reformhäusern). Der Guss wird dann etwas weniger glänzend, aber der Geschmack bleibt. Ich habe das für meine Tante gemacht, die Diabetes hat – sie fand sie „himmlisch“.

Andere Gewürze: Statt Zimt allein können Sie auch eine Mischung aus Zimt, Kardamom und Nelken verwenden – das schmeckt weihnachtlicher. Oder fügen Sie etwas Vanilleextrakt hinzu (einen halben Teelöffel), das gibt eine feine Süße. Ich habe einmal Lebkuchengewürz genommen – das war auch lecker, aber dann sind es eher Lebkuchensterne.

Füllung: Für eine besondere Version schneiden Sie die Sterne nach dem Backen horizontal durch und füllen sie mit Marmelade (z.B. Aprikosenmarmelade) oder einer Schokoladencreme. Das ist etwas aufwendiger, aber perfekt für Gäste. Probieren Sie dazu mein Rezept für samtige Aprikosenmarmelade – die passt wunderbar!

Servieren & Aufbewahren

Die Zimtsterne schmecken am besten, wenn sie einen Tag durchgezogen sind – dann werden sie noch saftiger. Aber ehrlich, wer kann so lange warten? Ich nicht!

Servieren: Servieren Sie die Sterne bei Zimmertemperatur auf einem schönen Teller oder in einer Plätzchendose. Sie passen perfekt zu einer Tasse Kaffee, Tee oder Glühwein. Ich mag sie auch gerne zu einem Glas Milch – das erinnert mich an meine Kindheit. Für eine festliche Note können Sie sie mit etwas Puderzucker bestäuben oder mit Schokostreuseln verzieren.

Aufbewahren: In einer luftdichten Dose halten sich die Zimtsterne bis zu 2 Wochen – wenn Sie sie nicht vorher aufessen. Legen Sie ein Stück Apfel oder eine Brotscheibe mit in die Dose (aber ohne Kontakt zu den Sternen), dann bleiben sie noch saftiger. Ich wechsle das Apfelstück alle 2 Tage aus. Im Kühlschrank sollten Sie sie nicht lagern, da werden sie trocken.

Einfrieren: Sie können die ungebackenen Sterne einfrieren. Formen Sie sie, legen Sie sie auf ein Blech und frieren Sie sie ein. Dann in einen Gefrierbeutel umfüllen und bis zu 3 Monate lagern. Zum Backen einfach gefroren aufs Blech legen und 2-3 Minuten länger backen. Oder backen Sie sie fertig und frieren Sie sie ein – dann nach dem Auftauen kurz im Ofen bei 100 °C aufwärmen.

Reheating: Wenn die Sterne nach ein paar Tagen etwas fester werden, legen Sie sie für 2 Minuten bei 100 °C in den Ofen – das macht sie wieder weich. Aber Vorsicht: Nicht zu lange, sonst werden sie hart.

Übrigens: Die Aromen entwickeln sich mit der Zeit – nach 2-3 Tagen schmecken sie noch intensiver nach Zimt und Mandeln. Ein Grund mehr, eine größere Portion zu backen!

Nährwerte & gesundheitliche Vorteile

Ich bin keine Ernährungsexpertin, aber ich achte darauf, was ich esse. Diese Zimtsterne sind nicht nur lecker, sondern haben auch ein paar gesundheitliche Vorteile – wenn man sie in Maßen genießt.

Geschätzte Nährwerte pro Stück (bei 20 Sternen):

  • Kalorien: ca. 110 kcal
  • Fett: 7 g (davon gesättigt: 0,5 g)
  • Kohlenhydrate: 10 g (davon Zucker: 9 g)
  • Eiweiß: 3 g
  • Ballaststoffe: 2 g

Gesundheitliche Vorteile: Mandeln sind reich an Vitamin E, Magnesium und gesunden Fetten – gut für Haut und Herz. Zimt kann helfen, den Blutzuckerspiegel zu regulieren (das ist wissenschaftlich belegt). Und Eiweiß ist natürlich ein hochwertiger Proteinlieferant. Klar, der Puderzucker ist nicht der gesündeste, aber für ein gelegentliches Plätzchen ist das völlig in Ordnung.

Allergene: Enthält Mandeln (Nüsse) und Ei. Für Menschen mit Nussallergie nicht geeignet. Glutenfrei – aber achten Sie auf die Qualität der Mandeln, wenn Sie streng glutenfrei leben müssen.

Meine Philosophie? Genießen Sie das Leben – und dazu gehört auch ein Zimtstern am Nachmittag. Alles in Maßen, und mit Liebe gemacht, schmeckt es einfach besser.

Häufig gestellte Fragen (FAQs)

Kann ich statt Mandeln auch andere Nüsse verwenden?

Ja, das geht. Haselnüsse oder Walnüsse sind eine gute Alternative. Mahlen Sie sie fein und passen Sie die Menge an – Haselnüsse sind etwas öliger, also vielleicht einen Esslöffel weniger nehmen. Ich habe es mit Cashewnüssen probiert, das war auch lecker, aber die Sterne wurden weicher.

Warum werden meine Zimtsterne hart?

Das liegt meistens an zu langer Backzeit oder zu hoher Temperatur. Backen Sie sie bei 150 °C und nehmen Sie sie raus, wenn sie noch weich aussehen – sie härten beim Abkühlen nach. Auch zu dünn ausgerollter Teig wird knuspriger. Bleiben Sie bei 5 mm Dicke.

Kann ich den Teig vorbereiten und später backen?

Absolut! Wickeln Sie den Teig in Frischhaltefolie und lagern Sie ihn bis zu 2 Tage im Kühlschrank. Vor dem Ausrollen 10 Minuten bei Raumtemperatur akklimatisieren lassen. Sie können den Teig auch einfrieren – dann wie oben beschrieben vorgehen.

Wie bekomme ich den Guss gleichmäßig hin?

Verwenden Sie einen kleinen Pinsel oder einen Teelöffel. Tupfen Sie den Guss in die Mitte des Sterns und lassen Sie ihn langsam verlaufen. Wenn er zu dick ist, verdünnen Sie ihn mit etwas Zitronensaft. Übung macht den Meister – nach dem dritten Stern haben Sie den Dreh raus.

Passen diese Zimtsterne auch zu herzhaften Gerichten?

Ehrlich? Nicht wirklich – sie sind süß und zimtig. Aber sie sind ein toller Abschluss nach einem herzhaften Essen. Probieren Sie sie doch mal nach einem deftigen Gericht wie meinem cremigen Kartoffelsuppe mit Speck – der Kontrast ist herrlich!

Fazit – Warum Sie diese Zimtsterne backen sollten

Diese einfachen glutenfreien Zimtsterne sind mehr als nur ein Rezept – sie sind eine kleine Rettung in der Not, eine süße Erinnerung an gemütliche Nachmittage und der Beweis, dass glutenfrei nicht langweilig sein muss. Sie sind weich, saftig, voller Zimtgeschmack und in 15 Minuten fertig. Kein stundenlanges Kneten, keine exotischen Zutaten – nur fünf Dinge, die Sie wahrscheinlich schon im Haus haben.

Ich liebe diese Sterne, weil sie so unkompliziert sind. Sie passen zu jeder Jahreszeit, nicht nur zu Weihnachten. Und sie machen einfach glücklich – das ist doch das Wichtigste, oder? Probieren Sie es aus, passen Sie das Rezept an Ihre Vorlieben an (vielleicht mit Schoko oder weniger Zucker) und teilen Sie Ihre Erfahrungen mit mir. Schreiben Sie unten einen Kommentar, wie sie gelungen sind – ich bin gespannt! Oder taggen Sie mich auf Pinterest, wenn Sie ein Foto posten. Ich freue mich immer über Feedback.

Also, ran an die Mandeln und den Zimt – Ihre Küche wird es Ihnen danken. Und falls Sie noch mehr glutenfreie Inspiration suchen, schauen Sie sich mein Rezept für saftigen Zitronen-Buttermilch-Gugelhupf an – der ist ebenfalls glutenfrei und genauso einfach. Viel Spaß beim Backen!

Pin This Recipe!

glutenfreie Zimtsterne recipe

Print

Einfache glutenfreie Zimtsterne: weich & saftig in 15 Minuten

Diese einfachen glutenfreien Zimtsterne sind weich, saftig und in nur 15 Minuten fertig. Mit nur fünf Zutaten und einem Trick gelingen sie perfekt – ideal für spontane Besuche oder als süßer Snack.

  • Author: Anna
  • Prep Time: 15 Minuten
  • Cook Time: 10-12 Minuten
  • Total Time: 25-27 Minuten
  • Yield: 20 Stück 1x
  • Category: Dessert
  • Cuisine: Deutsch

Ingredients

Scale
  • 200 g gemahlene Mandeln
  • 150 g Puderzucker
  • 2 Eiweiß (Größe M)
  • 2 TL gemahlener Zimt
  • 1 TL Zitronensaft
  • 100 g Puderzucker (für den Guss)
  • 12 EL Zitronensaft (für den Guss)

Instructions

  1. Ofen auf 150 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen.
  2. Eiweiß in einer sauberen, fettfreien Schüssel mit dem Handrührer steif schlagen. Zitronensaft dazugeben und weiterschlagen, bis der Eischnee fest ist und Spitzen bildet.
  3. In einer zweiten Schüssel gemahlene Mandeln, Puderzucker und Zimt vermischen.
  4. Eischnee vorsichtig unter die Mandel-Zucker-Mischung heben, bis alles gerade so verbunden ist. Teig zu einer Kugel formen, in Frischhaltefolie wickeln und 10 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.
  5. Arbeitsfläche dünn mit Puderzucker bestäuben. Teig auf etwa 5 mm Dicke ausrollen. Sterne ausstechen und auf das Backblech setzen.
  6. Für den Guss Puderzucker mit Zitronensaft verrühren, bis eine dickflüssige, streichfähige Masse entsteht. Sterne dünn mit dem Guss bestreichen.
  7. Im vorgeheizten Ofen auf der mittleren Schiene 10-12 Minuten backen, bis die Ränder leicht goldbraun sind. Nicht zu lange backen.
  8. Sterne 5 Minuten auf dem Blech ruhen lassen, dann vorsichtig auf ein Kuchengitter heben und vollständig auskühlen lassen.

Notes

Der Teig sollte sich wie weicher Marzipan anfühlen. Bei zu klebrigem Teig mehr Mandeln oder Puderzucker hinzufügen. Die Sterne werden beim Abkühlen fester. Für eine vegane Variante 2 EL Aquafaba statt Eiweiß verwenden.

Nutrition

  • Serving Size: 1 Stück
  • Calories: 110
  • Sugar: 9
  • Sodium: 10
  • Fat: 7
  • Saturated Fat: 5
  • Carbohydrates: 10
  • Fiber: 2
  • Protein: 3

Keywords: glutenfreie Zimtsterne, weiche Zimtsterne, saftige Zimtsterne, glutenfrei backen, einfaches Plätzchenrezept, Weihnachtsplätzchen glutenfrei, Mandelplätzchen

Did you make this recipe?

Share a photo and tag us — we can't wait to see what you've made!

Diese Rezepte könntest du auch lieben

Leave a Comment

Recipe rating