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Die erste Schicht des Teigs, die sich unter dem Messer zusammenrollt – das ist der Moment, auf den ich die ganze Zeit warte. Dieses leise, fast schon flüsternde Geräusch, wenn die weiche, geschmeidige Masse nachgibt und sich um die Füllung legt. Nicht der Geruch von Zimt und Butter, nicht die goldbraune Farbe nach dem Backen – nein, das Gefühl dieses perfekten, elastischen Teigs unter den Fingerspitzen ist es, was mich antreibt. (Ehrlich, ich könnte stundenlang Teig kneten, nur um diesen einen Moment zu erleben.)
Ich war nie der Typ, der morgens um sechs frische Brötchen backt. Das ist einfach nicht meine Zeit. Aber der Gedanke an warme, duftende Zimtschnecken zum Frühstück? Der hat mich schon immer umgetrieben. Die Lösung war eigentlich ganz einfach: alles am Abend vorbereiten, über Nacht im Kühlschrank ruhen lassen und am nächsten Morgen einfach in den Ofen schieben. Diese Einfache Über-Nacht-Zimtschnecken zum Aufbacken sind meine kleine Revolution für gemütliche Sonntagmorgen oder wenn Gäste kommen und ich trotzdem entspannt sein will.
Das Rezept ist ein echter Glücksgriff, weil es die Arbeit auf zwei Tage verteilt. Der Teig entwickelt über Nacht im Kühlschrank sogar noch mehr Geschmack – eine Art Slow-Food-Effekt ohne den Aufwand. Und das Beste? Du kannst die Schnecken am Abend fertig formen, abdecken und am nächsten Morgen einfach aufbacken. Kein Kneten um sieben, kein Aufstehen in der Dunkelheit. Nur du, eine Tasse Kaffee und der Duft von frischen Zimtschnecken, der langsam durch die Küche zieht. Ich hab schon so manchen Morgen gerettet mit diesem kleinen Trick.
Warum du diese Über-Nacht-Zimtschnecken lieben wirst
Ich hab dieses Rezept so oft getestet, dass ich den Teig mittlerweile im Schlaf kneten könnte. Und genau das ist der Punkt: Es funktioniert einfach immer. Hier sind die Gründe, warum diese Schnecken bei mir zur festen Größe geworden sind:
- Zeitsparend am Morgen: Die gesamte Vorbereitung erledigst du am Abend. Morgens nur aufbacken – fertig. Perfekt für stressfreie Wochenenden oder Feiertage.
- Einfache Zutaten: Alles, was du brauchst, hast du wahrscheinlich schon im Haus. Mehl, Butter, Milch, Zucker, Zimt – mehr ist es nicht.
- Perfekt für Gäste: Du kannst die Schnecken bis zu 12 Stunden im Kühlschrank ruhen lassen. So hast du morgens Zeit für dich, während der Duft die Gäste anlockt.
- Unglaublich fluffig: Die lange Ruhezeit im Kühlschrank macht den Teig besonders geschmeidig und luftig. Das schmeckt man!
- Individuell anpassbar: Ob mit Nüssen, Rosinen oder einer extra Portion Zimt – du bestimmst die Füllung.
Was dieses Rezept von den anderen unterscheidet? Es ist die Kombination aus Einfachheit und diesem besonderen „Wow“-Effekt. Ich hab viele Versionen ausprobiert, von denen, die stundenlange Gehzeiten brauchen, bis zu den Instant-Mix-Varianten. Diese hier ist der perfekte Mittelweg: Sie schmeckt wie aufwendig gemacht, ist aber in Wahrheit super entspannt. Die fluffigen Kaiserschmarrn, die ich auch gerne mache, haben eine ähnliche Leichtigkeit – aber diese Schnecken sind einfach praktischer für den Morgen.
Es ist dieses Gefühl, wenn du den ersten Bissen nimmst und der Zimt-Zucker-Schmelz auf der Zunge zergeht. Die Schnecken sind außen leicht knusprig, innen butterweich und genau richtig süß. Sie sind der Grund, warum ich inzwischen öfter „Ja“ sage, wenn jemand fragt, ob ich das Frühstück mache.
Was du für die Zutaten brauchst
Die Zutatenliste ist kurz und überschaubar – genau so, wie ich es mag. Keine exotischen Gewürze oder schwer zu findende Spezialitäten. Alles, was du brauchst, bekommst du im normalen Supermarkt.
Für den Teig
- 500 g Weizenmehl (Type 405 oder 550) – Das Mehl sorgt für die luftige Struktur. Ich verwende am liebsten Type 550, weil der Teig etwas stabiler wird, aber 405 funktioniert genauso gut.
- 250 ml lauwarme Milch – Die Milch aktiviert die Hefe und macht den Teig geschmeidig. Verwende Vollmilch für ein besonders saftiges Ergebnis.
- 80 g Zucker – Ein Teil für den Teig, der Rest für die Füllung. Feinster Zucker löst sich besser auf.
- 1 Würfel frische Hefe (42 g) oder 2 Päckchen Trockenhefe – Frische Hefe gibt ein intensiveres Aroma, aber Trockenhefe ist praktischer und hält länger.
- 80 g weiche Butter – Die Butter macht den Teig zart und geschmeidig. Achte darauf, dass sie wirklich weich ist, sonst wird der Teig nicht geschmeidig.
- 1 Ei (Größe M) – Das Ei bindet den Teig und gibt ihm Struktur. Am besten nimmst du ein Ei aus dem Kühlschrank und lässt es vorher auf Zimmertemperatur kommen.
- 1 Prise Salz – Klingt unscheinbar, aber Salz bringt den Geschmack der anderen Zutaten erst richtig zur Geltung.
Für die Füllung

- 100 g weiche Butter – Die Basis für die Zimt-Zucker-Mischung. Sie muss wirklich weich sein, damit sie sich gut verstreichen lässt.
- 150 g brauner Zucker – Brauner Zucker gibt der Füllung eine karamellige Note. Du kannst auch weißen Zucker nehmen, aber der braune ist geschmacklich einfach besser.
- 2-3 EL Zimt – Hier kannst du nicht sparen! Ich nehme immer einen großzügigen Esslöffel voll, manchmal auch zwei, wenn ich es besonders zimtig mag.
- Optional: 50 g gehackte Walnüsse oder Mandeln – Für den Extra-Crunch. Ich geb sie manchmal dazu, wenn ich Lust auf etwas Biss habe.
Für den Guss (optional, aber empfehlenswert)
- 100 g Puderzucker – Für den klassischen Zuckerguss.
- 2-3 EL Milch oder Zitronensaft – Je nachdem, ob du einen milden oder leicht säuerlichen Guss möchtest.
- 1 TL Vanilleextrakt – Rundet den Geschmack wunderbar ab.
Wichtiger Tipp von mir: Achte bei der Hefe darauf, dass sie nicht zu alt ist. Frische Hefe sollte sich leicht bröckeln lassen und angenehm riechen. Bei Trockenhefe einfach das Mindesthaltbarkeitsdatum checken. Nichts ist ärgerlicher als ein Teig, der nicht aufgeht, weil die Hefe ihre Kraft verloren hat.
Für die Butter empfehle ich eine gute Markenbutter – das macht wirklich einen Unterschied im Geschmack. Ich hab schon oft mit günstiger Butter experimentiert, aber die Ergebnisse waren nie so aromatisch. Bei den Nüssen kannst du nach Belieben variieren: Pekannüsse passen auch super oder du lässt sie ganz weg, wenn du es pur magst.
Welche Küchengeräte du brauchst
Du brauchst keine teure Spezialausrüstung für diese Einfache Über-Nacht-Zimtschnecken zum Aufbacken. Die meisten Dinge hast du sicher schon in der Küche.
- Große Rührschüssel – Am besten aus Edelstahl oder Keramik, denn Kunststoff kann manchmal Gerüche annehmen.
- Handrührgerät mit Knethaken oder Küchenmaschine – Ich knete den Teig am liebsten mit der Maschine, weil es einfach schneller geht. Aber mit der Hand geht es natürlich auch – dann brauchst du etwa 10 Minuten Geduld.
- Nudelholz – Ein einfaches Holz-Nudelholz reicht völlig. Ich hab meins schon seit Jahren und es funktioniert perfekt.
- Backblech oder Auflaufform – Ein normales Backblech reicht, wenn du die Schnecken einzeln backen willst. Ich nehme gerne eine runde Auflaufform (ca. 28 cm Durchmesser), weil die Schnecken dann zusammenhängen und besonders saftig bleiben.
- Backpapier – Spart das Einfetten und die Reinigung.
- Küchenwaage – Für genaue Mengenangaben. Ich schwöre auf meine digitale Waage, weil sie aufs Gramm genau ist.
- Messer oder Teigschaber – Zum Schneiden der Rollen. Ein scharfes Messer ist besser als ein stumpfes, weil es den Teig nicht zusammendrückt.
Budget-Tipp: Wenn du keine Küchenmaschine hast, keine Sorge. Der Teig lässt sich auch gut mit der Hand kneten. Es dauert etwas länger, aber das Gefühl, den Teig unter den Händen zu spüren, ist fast meditativ. Und das Nudelholz? Ein sauberes Glas oder eine Flasche tun es im Notfall auch – hab ich selbst schon gemacht!
So bereitest du die Über-Nacht-Zimtschnecken zu
Los geht’s! Ich zeig dir Schritt für Schritt, wie du diese Einfache Über-Nacht-Zimtschnecken zum Aufbacken zauberst. Keine Angst, es ist wirklich einfacher, als du denkst.
- Hefe aktivieren: Erwärme die Milch in einem kleinen Topf oder in der Mikrowelle, bis sie lauwarm ist (ca. 37°C – sie sollte sich angenehm auf der Haut anfühlen, nicht heiß). Löse die Hefe zusammen mit 1 EL Zucker in der Milch auf und lass die Mischung 5-10 Minuten stehen, bis sie schäumt. Wenn sich nichts tut, ist die Hefe vielleicht zu alt – dann lieber neu ansetzen.
- Teig kneten: Gib das Mehl, den restlichen Zucker, das Ei und die weiche Butter in eine große Schüssel. Gieße die Hefemilch dazu und knete alles mit dem Knethaken deiner Küchenmaschine oder von Hand zu einem glatten, geschmeidigen Teig. Das dauert etwa 5-7 Minuten mit der Maschine oder 10 Minuten von Hand. Der Teig sollte sich vom Schüsselrand lösen und nicht mehr kleben. Wenn er zu klebrig ist, gib noch einen Esslöffel Mehl dazu.
- Teig ruhen lassen: Forme den Teig zu einer Kugel, leg ihn zurück in die Schüssel und decke sie mit einem sauberen Geschirrtuch oder Frischhaltefolie ab. Lass den Teig an einem warmen Ort (z.B. auf der Heizung oder in der Nähe des Ofens) etwa 1 Stunde gehen, bis er sein Volumen verdoppelt hat. Ich stell die Schüssel oft in den ausgeschalteten Ofen mit eingeschalteter Lampe – das ist perfekt!
- Füllung vorbereiten: Während der Teig geht, vermischst du die weiche Butter mit dem braunen Zucker und dem Zimt zu einer streichfähigen Paste. Wenn du Nüsse verwendest, hacke sie grob und heb sie unter die Zimt-Butter.
- Teig ausrollen: Bestäube deine Arbeitsfläche leicht mit Mehl. Rolle den Teig zu einem Rechteck von etwa 40 x 30 cm aus. Die Dicke sollte etwa 0,5 cm betragen. Keine Sorge, wenn die Form nicht perfekt ist – das sieht später niemand mehr.
- Füllen und rollen: Verteile die Zimt-Butter gleichmäßig auf dem Teigrechteck, lass dabei einen Rand von ca. 1 cm an den Längsseiten frei. Rolle den Teig von der langen Seite her fest auf – wie eine Biskuitrolle. Drück die Rolle nicht zu fest, sonst quillt die Füllung heraus.
- Schnecken schneiden: Schneide die Rolle mit einem scharfen Messer oder einem Stück Zahnseide in 12 gleichmäßige Stücke (ca. 3-4 cm dick). Ich mach das am liebsten mit einem großen Kochmesser in einer schnellen, sauberen Bewegung – das drückt den Teig nicht zusammen.
- In die Form setzen: Lege dein Backblech oder deine Auflaufform mit Backpapier aus und setze die Schnecken mit etwas Abstand hinein. Sie sollten nicht zu eng stehen, aber auch nicht zu weit auseinander – sie gehen ja nochmal auf.
- Über Nacht kalt stellen: Deck die Form mit Frischhaltefolie oder einem feuchten Tuch ab und stell sie über Nacht (mindestens 8 Stunden, maximal 12 Stunden) in den Kühlschrank. Der Teig geht im Kühlschrank langsam weiter und entwickelt dabei ein besonders feines Aroma.
- Am nächsten Morgen aufbacken: Nimm die Schnecken etwa 30 Minuten vor dem Backen aus dem Kühlschrank, damit sie Zimmertemperatur annehmen können. Heize den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze (160°C Umluft) vor. Backe die Schnecken 18-22 Minuten, bis sie goldbraun sind und der Zimtduft durch die Küche zieht. Die genaue Zeit hängt von deinem Ofen ab – mach am besten die Garprobe mit einem Holzstäbchen.
- Guss zubereiten und genießen: Während die Schnecken backen, rührst du den Puderzucker mit der Milch und dem Vanilleextrakt zu einem glatten Guss. Sobald die Schnecken aus dem Ofen kommen, lass sie 5 Minuten abkühlen und träufle dann den Guss darüber. Am besten schmecken sie lauwarm – da ist der Zimt am intensivsten!
Mein persönlicher Tipp: Wenn du die Schnecken am Morgen backst, mach dir in der Zwischenzeit einen Kaffee oder Tee. Der Duft, der aus dem Ofen kommt, ist einfach himmlisch – und du hast die Zeit, dich richtig darauf zu freuen. Ich stell mich manchmal einfach vor den Ofen und beobachte, wie sie goldbraun werden. Klingt verrückt, ist aber total entspannend!
Tipps und Tricks für perfekte Zimtschnecken
Ich hab in den Jahren so einige Fehler gemacht, damit du sie nicht wiederholen musst. Hier sind meine besten Tipps für garantiert fluffige und aromatische Einfache Über-Nacht-Zimtschnecken zum Aufbacken.
- Die richtige Teigtemperatur: Der Teig sollte nach dem Kneten nicht zu warm sein. Wenn er sich klebrig anfühlt, lass ihn 10 Minuten im Kühlschrank ruhen, bevor du ihn ausrollst. Das macht ihn viel geschmeidiger.
- Nicht zu viel Mehl beim Ausrollen: Ja, der Teig klebt, aber zu viel Mehl macht die Schnecken trocken. Bestäube die Arbeitsfläche nur leicht und verwende ein gut bemehltes Nudelholz.
- Die Füllung richtig verteilen: Streiche die Zimt-Butter bis zum Rand, aber lass die letzte Zentimeter der Teigrolle frei, damit die Rolle gut verschlossen bleibt. Sonst quillt die Füllung beim Backen heraus.
- Schneiden ohne Quetschen: Ein stumpfes Messer drückt den Teig zusammen. Nimm lieber ein scharfes Messer oder Zahnseide – das funktioniert wirklich super!
- Nicht zu lange im Kühlschrank: 8-12 Stunden sind ideal. Wenn die Schnecken länger als 16 Stunden im Kühlschrank stehen, kann der Teig übergehen und zusammenfallen. Dann werden sie flach statt fluffig.
- Die richtige Backzeit: Jeder Ofen ist anders. Backe die Schnecken auf der mittleren Schiene und checke nach 18 Minuten. Wenn sie zu dunkel werden, deck sie locker mit Alufolie ab.
Einmal hab ich vergessen, die Schnecken vor dem Backen aus dem Kühlschrank zu nehmen und sie direkt kalt in den Ofen geschoben. Das Ergebnis? Sie waren innen noch etwas teigig und außen schon fast verbrannt. Also: Die 30 Minuten bei Zimmertemperatur sind wirklich wichtig! Seitdem stell ich mir einen Timer, damit ich es nicht vergesse.
Variationen und Abwandlungen
Das Schöne an diesem Grundrezept ist, dass du es nach Lust und Laune abwandeln kannst. Hier sind ein paar Ideen, die ich selbst ausprobiert habe und die wirklich gut funktionieren.
- Schoko-Zimtschnecken: Ersetze 50 g des braunen Zuckers durch 50 g Kakaopulver und streue 100 g gehackte Zartbitterschokolade über die Zimt-Butter. Ein Traum für alle Schokofans!
- Apfel-Zimtschnecken: Schäle einen Apfel, reibe ihn grob und drück die Flüssigkeit etwas aus. Verteile die Apfelraspel auf der Zimt-Butter, bevor du den Teig rollst. Die Äpfel geben den Schnecken eine fruchtige Frische.
- Vegane Variante: Ersetze die Butter durch vegane Margarine und die Milch durch Hafer- oder Mandelmilch. Das Ei kannst du durch 2 EL Apfelmus ersetzen. Der Teig wird etwas fester, aber die Schnecken sind trotzdem lecker.
- Glutenfreie Option: Verwende eine glutenfreie Mehlmischung für Hefeteig (z.B. von Schär). Der Teig wird etwas bröseliger, also roll ihn zwischen zwei Lagen Backpapier aus. Die Backzeit verlängert sich um etwa 5 Minuten.
- Herzhafte Variante: Ja, das geht auch! Lass den Zucker und Zimt weg und fülle die Schnecken stattdessen mit einer Mischung aus Frischkäse, Kräutern und geriebenem Käse. Perfekt als herzhaftes Frühstück oder Brunch – fast so gut wie meine herzhaften Picknick-Muffins.
Ich hab neulich eine Version mit Zimt und gehackten Pekannüssen gemacht und die war so gut, dass ich sie gleich zweimal hintereinander gebacken hab. Die Nüsse geben so einen schönen Crunch, der perfekt mit dem weichen Teig kontrastiert. Probier es aus – du wirst es lieben!
Servieren und Aufbewahren
Die Zimtschnecken schmecken am besten, wenn sie noch lauwarm sind und der Guss leicht verläuft. Aber keine Sorge, sie sind auch später noch ein Genuss.
Servieren: Serviere die Schnecken auf einem großen Teller oder einer Platte. Ein Klecks Schlagsahne oder eine Kugel Vanilleeis dazu? Himmlisch! Dazu passt ein großer Milchkaffee oder ein Glas kalte Milch. Ich liebe es, sie einfach pur zu genießen – der Zimtgeschmack kommt dann am besten zur Geltung.
Aufbewahren: Die fertig gebackenen Schnecken halten sich in einer luftdichten Dose bei Raumtemperatur etwa 2-3 Tage. Allerdings werden sie mit der Zeit etwas trockener – also am besten am ersten Tag essen! Du kannst sie auch einfrieren: Wickel jede Schnecke einzeln in Frischhaltefolie und leg sie in einen Gefrierbeutel. So halten sie sich bis zu 3 Monate.
Wieder aufwärmen: Zum Aufwärmen die gefrorenen oder gekühlten Schnecken für 5-7 Minuten bei 150°C in den Ofen geben. In der Mikrowelle werden sie schnell weich und matschig – also lieber den Ofen nehmen. Wenn du sie aus dem Gefrierfach holst, lass sie vorher 30 Minuten bei Raumtemperatur auftauen.
Tipp für die Planung: Du kannst die ungebackenen Schnecken auch einfrieren! Forme sie, leg sie auf ein Blech und friere sie für 2 Stunden ein. Dann packst du sie in einen Gefrierbeutel. Zum Backen nimmst du sie direkt aus dem Gefrierfach, lässt sie 1 Stunde bei Raumtemperatur auftauen und backst sie dann wie gewohnt. So hast du immer einen Vorrat für spontane Gäste – oder für einen gemütlichen Morgen, an dem du einfach keine Lust hast, zu kneten.
Nährwertangaben und gesundheitliche Aspekte
Ja, Zimtschnecken sind kein Diätessen – und das sollen sie auch nicht sein! Aber ein paar Dinge sind trotzdem erwähnenswert.
Ungefähre Nährwerte pro Schnecke (ohne Guss):
- Kalorien: ca. 280 kcal
- Kohlenhydrate: 42 g
- Fett: 10 g
- Eiweiß: 6 g
- Ballaststoffe: 2 g
Gesundheitliche Aspekte: Zimt ist nicht nur lecker, sondern hat auch positive Eigenschaften. Er kann helfen, den Blutzuckerspiegel zu regulieren und wirkt entzündungshemmend. Allerdings solltest du nicht zu viel davon nehmen – Ceylon-Zimt ist die empfehlenswertere Sorte, weil er weniger Cumarin enthält als Cassia-Zimt. Ich verwende meistens Ceylon-Zimt, weil er feiner und aromatischer ist.
Allergene: Dieses Rezept enthält Gluten (Mehl), Milchprodukte (Butter, Milch) und Eier. Für eine vegane oder laktosefreie Variante sieh dir die Anpassungen im Variationsabschnitt an. Wenn du auf Nüsse allergisch bist, lass sie einfach weg – die Schnecken schmecken auch ohne.
Meine Meinung: Ab und zu eine Zimtschnecke zum Frühstück ist für mich kein Problem. Es geht um Balance – und diese Schnecken sind einfach ein Stück Seelenfutter. Sie machen glücklich, und das ist auch etwas wert. Also gönn dir ruhig!
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Kann ich den Teig auch ohne Über-Nacht-Ruhe zubereiten?
Ja, das geht. Lass den Teig nach dem Formen der Schnecken etwa 30-45 Minuten bei Raumtemperatur gehen, bis sie sichtbar aufgegangen sind, und backe sie dann sofort. Der Geschmack ist dann etwas weniger intensiv, aber sie werden trotzdem lecker.
Warum sind meine Zimtschnecken nach dem Backen flach?
Das kann mehrere Gründe haben: Der Teig war zu lange im Kühlschrank (über 16 Stunden), die Hefe war zu alt, oder die Schnecken wurden zu fest gerollt. Achte darauf, die Schnecken nicht zu eng zu setzen und sie vor dem Backen 30 Minuten bei Raumtemperatur ruhen zu lassen.
Kann ich Trockenhefe statt frischer Hefe verwenden?
Ja, absolut. Ersetze den Würfel frische Hefe durch 2 Päckchen Trockenhefe (je 7 g). Du kannst die Trockenhefe direkt mit dem Mehl vermischen und dann die lauwarme Milch dazugeben. Kein Vorteigen nötig!
Wie verhindere ich, dass die Füllung ausläuft?
Das passiert oft, wenn die Butter zu weich ist oder die Schnecken zu fest gerollt werden. Lass die Zimt-Butter nicht zu flüssig werden und lass einen kleinen Rand an der Teigrolle frei. Drück die Nahtstelle leicht an, damit sie sich nicht öffnet.
Kann ich die Zimtschnecken auch ohne Guss servieren?
Klar! Der Guss ist optional. Du kannst die Schnecken auch mit etwas Puderzucker bestäuben oder einfach pur genießen. Manche mögen sie lieber ohne Guss, weil der Zimtgeschmack dann stärker durchkommt. Probier einfach, was dir besser schmeckt.
Fazit
Diese Einfache Über-Nacht-Zimtschnecken zum Aufbacken sind für mich die perfekte Lösung für alle, die morgens frische Brötchen lieben, aber keine Zeit für stundenlange Vorbereitung haben. Sie sind fluffig, zimtig und genau richtig süß – und der Duft, der beim Backen durch die Küche zieht, ist einfach unschlagbar.
Ich liebe es, wie flexibel dieses Rezept ist. Du kannst es nach deinen Vorlieben anpassen, mit verschiedenen Füllungen experimentieren und es sogar für besondere Anlässe wie Weihnachten oder Ostern aufpeppen. Und das Beste? Du musst am Morgen nur noch den Ofen anstellen und dich zurücklehnen. Kein Kneten, kein Warten – nur pure Vorfreude.
Probier es aus und lass mich wissen, wie es dir schmeckt! Hast du eine besondere Variante ausprobiert? Oder einen Tipp, den ich noch nicht kenne? Schreib es in die Kommentare – ich freu mich riesig auf deine Ideen. Und wenn dir das Rezept gefällt, teile es gerne mit deinen Freunden oder auf Pinterest. Denn gutes Essen sollte man teilen, oder?
Bis zum nächsten Mal – und lass es dir schmecken!
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Einfache Über-Nacht-Zimtschnecken: Perfekt zum Aufbacken
Diese Über-Nacht-Zimtschnecken sind die perfekte Lösung für ein stressfreies Frühstück. Der Teig wird am Abend zubereitet, über Nacht im Kühlschrank entwickelt er ein besonders feines Aroma, und am nächsten Morgen werden die Schnecken einfach aufgebacken.
- Prep Time: 30 Minuten
- Cook Time: 20 Minuten
- Total Time: 8 Stunden 50 Minuten (inkl. Ruhezeit)
- Yield: 12 Schnecken 1x
- Category: Frühstück
- Cuisine: Amerikanisch
Ingredients
- 500 g Weizenmehl (Type 405 oder 550)
- 250 ml lauwarme Milch
- 80 g Zucker
- 1 Würfel frische Hefe (42 g) oder 2 Päckchen Trockenhefe
- 80 g weiche Butter
- 1 Ei (Größe M)
- 1 Prise Salz
- 100 g weiche Butter (für die Füllung)
- 150 g brauner Zucker
- 2–3 EL Zimt
- 50 g gehackte Walnüsse oder Mandeln (optional)
- 100 g Puderzucker (für den Guss)
- 2–3 EL Milch oder Zitronensaft (für den Guss)
- 1 TL Vanilleextrakt (für den Guss)
Instructions
- Hefe aktivieren: Erwärme die Milch auf ca. 37°C. Löse die Hefe zusammen mit 1 EL Zucker in der Milch auf und lass die Mischung 5-10 Minuten stehen, bis sie schäumt.
- Teig kneten: Gib das Mehl, den restlichen Zucker, das Ei und die weiche Butter in eine große Schüssel. Gieße die Hefemilch dazu und knete alles mit dem Knethaken zu einem glatten, geschmeidigen Teig (5-7 Minuten mit der Maschine, 10 Minuten von Hand).
- Teig ruhen lassen: Forme den Teig zu einer Kugel, leg ihn zurück in die Schüssel und decke sie ab. Lass den Teig an einem warmen Ort etwa 1 Stunde gehen, bis er sein Volumen verdoppelt hat.
- Füllung vorbereiten: Vermische die weiche Butter mit dem braunen Zucker und dem Zimt zu einer streichfähigen Paste. Wenn du Nüsse verwendest, hacke sie grob und heb sie unter.
- Teig ausrollen: Bestäube die Arbeitsfläche leicht mit Mehl. Rolle den Teig zu einem Rechteck von etwa 40 x 30 cm und 0,5 cm Dicke aus.
- Füllen und rollen: Verteile die Zimt-Butter gleichmäßig auf dem Teigrechteck, lass dabei einen Rand von ca. 1 cm an den Längsseiten frei. Rolle den Teig von der langen Seite her fest auf.
- Schnecken schneiden: Schneide die Rolle mit einem scharfen Messer oder Zahnseide in 12 gleichmäßige Stücke (ca. 3-4 cm dick).
- In die Form setzen: Lege ein Backblech oder eine Auflaufform mit Backpapier aus und setze die Schnecken mit etwas Abstand hinein.
- Über Nacht kalt stellen: Deck die Form ab und stell sie über Nacht (mindestens 8 Stunden, maximal 12 Stunden) in den Kühlschrank.
- Am nächsten Morgen aufbacken: Nimm die Schnecken 30 Minuten vor dem Backen aus dem Kühlschrank. Heize den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze (160°C Umluft) vor. Backe die Schnecken 18-22 Minuten, bis sie goldbraun sind.
- Guss zubereiten und genießen: Rühre den Puderzucker mit der Milch und dem Vanilleextrakt zu einem glatten Guss. Träufle den Guss über die leicht abgekühlten Schnecken und serviere sie lauwarm.
Notes
Die Schnecken schmecken am besten lauwarm. Für eine vegane Variante Butter durch vegane Margarine, Milch durch Hafer- oder Mandelmilch und Ei durch 2 EL Apfelmus ersetzen. Für glutenfreie Option eine glutenfreie Mehlmischung für Hefeteig verwenden und die Backzeit um ca. 5 Minuten verlängern.
Nutrition
- Serving Size: 1 Schnecke
- Calories: 280
- Sugar: 18
- Sodium: 150
- Fat: 10
- Saturated Fat: 6
- Carbohydrates: 42
- Fiber: 2
- Protein: 6
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