Geschrieben von

Virginia Ramsey

Veröffentlicht

Fluffige Zimtschnecken mit Frischkäse-Glasur – Einfaches Rezept

Fertig in 2 Stunden 30 Minuten
Portionen 12 Stück
Schwierigkeitsgrad Mittel

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Ich will Zimtschnecken. Jetzt. Nicht diese trockenen, kompakten Dinger aus der Bäckerei, die nach nichts schmecken außer nach Zucker und enttäuschter Erwartung. Ich will die Sorte, bei der man den Teig förmlich atmen spürt, diese weichen, fluffigen Wolken, die nach Zimt und Butter duften und deren Glasur in jeder Ritze klebt. Ich habe Mehl, Hefe, Butter – alles da. Nur die Zeit fehlt mir eigentlich. Aber manchmal, da muss man sich die Zeit einfach nehmen. Für Zimtschnecken. Für dieses Gefühl, wenn man den ersten Bissen nimmt und für einen Moment alles andere vergisst. Dieses Rezept ist mein persönlicher Rettungsanker für genau solche Momente. Es ist nicht kompliziert, versprochen. Es braucht nur ein bisschen Geduld und die richtige Technik. Und das Ergebnis? Das ist die Definition von Seelenfutter, warm aus dem Ofen, mit dieser einen, perfekten Glasur, die alles zusammenhält. So muss das einfach sein.

Warum du diese Zimtschnecken lieben wirst

Ich habe unzählige Zimtschnecken-Rezepte getestet. Manche waren zu trocken, andere zu süß, wieder andere sind nach dem Backen einfach in sich zusammengefallen. Dieses Rezept hier ist das Ergebnis von viel Trial-and-Error – und genau deshalb funktioniert es so zuverlässig. Es vereint alles, was eine gute Zimtschnecke ausmacht.

  • Unwiderstehlich fluffig: Der Teig geht wunderbar auf und bleibt tagelang weich. Das liegt an der richtigen Menge Hefe und der kurzen, aber effektiven Knetzeit.
  • Perfekte Zimtfüllung: Nicht zu süß, aber intensiv zimtig. Die Füllung aus braunem Zucker und weicher Butter karamellisiert leicht beim Backen und sorgt für diese klebrige, unwiderstehliche Schicht zwischen den Teigschichten.
  • Die Glasur macht den Unterschied: Diese cremige Frischkäse-Glasur ist der absolute Hammer! Sie ist nicht zu süß, schön säuerlich und schmilzt förmlich auf der warmen Schnecke. Kein Vergleich zu diesen zuckrigen, künstlichen Glasuren aus der Tüte.
  • Einfache Zutaten: Du brauchst keinen ausgefallenen Schnickschnack. Mehl, Milch, Butter, Eier, Zucker, Zimt – das hast du wahrscheinlich alles zu Hause. Nur den frischen Frischkäse musst du vielleicht noch besorgen.
  • Garantiert ein Erfolg: Dieses Rezept ist nichts für Anfänger – es ist für jeden, der Lust auf richtig gute Zimtschnecken hat. Die Schritt-für-Schritt-Anleitung ist so detailliert, dass wirklich nichts schiefgehen kann. Und glaub mir, ich habe schon so einige Fehler gemacht, damit du sie nicht auch machen musst.

Diese Zimtschnecken sind nicht einfach nur Gebäck. Sie sind eine warme Umarmung an einem regnerischen Sonntag, der Duft von Geborgenheit und der Geschmack von Kindheitserinnerungen – nur viel, viel besser. Sie sind der Grund, warum Nachbarn plötzlich vorbeikommen und Kollegen sich freiwillig für die Kaffeeküche melden.

Was du an Zutaten brauchst

Die Zutatenliste ist überschaubar, aber jede Komponente spielt ihre Rolle. Ich erkläre dir, worauf es ankommt, damit deine Zimtschnecken perfekt werden.

Für den Hefeteig

  • 500 g Weizenmehl (Type 550): Das ist mein Favorit für Hefeteig. Es hat genug Klebereiweiß für eine schöne Struktur, ist aber nicht zu schwer. Du kannst auch Type 405 nehmen, die Schnecken werden dann etwas weniger fluffig. Für eine rustikalere Note geht auch Dinkelmehl Type 630 – der Teig braucht dann aber etwas mehr Flüssigkeit.
  • 1 Würfel frische Hefe (42 g) oder 2 Päckchen Trockenhefe: Ich schwöre auf frische Hefe. Der Geruch allein ist schon Balsam für die Seele. Trockenhefe funktioniert aber genauso gut. Wichtig: Die Hefe muss frisch sein! Abgelaufene Hefe treibt den Teig nicht mehr richtig. (Ein Tipp von mir: Wenn du frische Hefe kaufst, achte darauf, dass sie sich leicht bröckeln lässt und nicht matschig ist.)
  • 250 ml lauwarme Milch: Nicht heiß! Die Milch sollte maximal Körpertemperatur haben, sonst killst du die Hefe. Ich erwärme sie kurz in der Mikrowelle oder im Topf und teste mit dem Finger – fühlt sie sich angenehm warm an, ist es perfekt. Du kannst auch Hafer- oder Mandelmilch verwenden, das funktioniert auch.
  • 80 g Zucker: Ein bisschen Süße für den Teig und als Nahrung für die Hefe. Ich nehme normalen Haushaltszucker, aber auch brauner Zucker gibt einen feinen Karamellton.
  • 80 g weiche Butter: Butter macht den Teig geschmeidig und sorgt für den unvergleichlichen Geschmack. Sie muss wirklich weich sein, damit sie sich gut unterkneten lässt. Nimm auf jeden Fall echte Butter, keine Margarine. Das schmeckt man!
  • 1 Ei (Größe M): Das Ei bindet den Teig und macht ihn schön locker. Am besten nimmst du es auch Zimmertemperatur, dann verbindet es sich besser mit den anderen Zutaten.
  • 1 Prise Salz: Klingt banal, ist aber essentiell. Salz unterstreicht die Süße und verhindert, dass der Teig langweilig schmeckt. Nicht weglassen!

Für die Zimtfüllung

Fluffige Zimtschnecken mit Frischkäse-Glasur preparation steps

  • 100 g weiche Butter: Wieder weich! Die Butter wird auf den ausgerollten Teig gestrichen. Sie muss streichfähig sein, aber nicht flüssig.
  • 150 g brauner Zucker: Brauner Zucker hat einen höheren Melassegehalt als weißer Zucker. Das sorgt für eine intensivere, fast karamellige Note und eine herrlich klebrige Füllung. Du kannst auch Rohrzucker nehmen, aber brauner Zucker ist hier die erste Wahl.
  • 3-4 EL Zimt: Ja, so viel! Sei nicht schüchtern mit dem Zimt. Ich liebe Ceylon-Zimt, der ist etwas feiner und milder. Cassia-Zimt ist kräftiger und etwas schärfer. Nimm, was du magst, aber sei großzügig. (Ein persönlicher Fehler: Ich habe einmal nur 2 EL genommen und die Füllung war einfach zu lasch. Aus Fehlern lernt man!)
  • Optional: 1 Prise Salz: Ein kleiner Trick aus der Profi-Küche. Eine winzige Prise Salz in der Zimt-Zucker-Mischung hebt den Geschmack enorm.

Für die cremige Frischkäse-Glasur

  • 150 g Frischkäse (Doppelrahmstufe): Das ist die Basis unserer Glasur. Nimm auf jeden Fall die Doppelrahmstufe, sonst wird die Glasur zu flüssig. Der Frischkäse muss Zimmertemperatur haben, damit er sich geschmeidig mit dem Puderzucker verbindet. (Ich empfehle Philadelphia oder die Eigenmarke von guter Qualität.)
  • 80 g Puderzucker: Für die nötige Süße und die cremige Konsistenz. Siebe den Puderzucker vorher, dann wird die Glasur schön glatt und klumpenfrei.
  • 2-3 EL Milch: Nur, um die Glasur etwas geschmeidiger zu machen. Fang mit 2 EL an und füge bei Bedarf einen weiteren hinzu. Die Glasur sollte dickflüssig sein und vom Löffel fallen, aber nicht verlaufen.
  • 1 TL Vanilleextrakt oder Mark einer halben Vanilleschote: Vanille und Zimt, das ist einfach ein Traumpaar. Vanilleextrakt ist praktisch, aber das Mark einer echten Vanilleschote ist natürlich unschlagbar. (Ich heb mir die ausgekratzten Schoten auf und lege sie in ein Glas mit Zucker – das gibt fantastischen Vanillezucker!)

Das brauchst du an Küchenwerkzeugen

Du brauchst keine Profi-Ausstattung, aber ein paar Dinge erleichtern die Arbeit ungemein.

  • Große Rührschüssel: Aus Edelstahl oder Glas, Hauptsache groß genug, damit der Teig Platz zum Gehen hat.
  • Handrührgerät mit Knethaken oder eine Küchenmaschine: Von Hand kneten ist möglich, aber anstrengend. Die Maschine macht die Arbeit in 8-10 Minuten. Ich hab meine Küchenmaschine von Kenwood, die ist ein Arbeitstier. Ein günstiges Handrührgerät tut es aber auch.
  • Nudelholz: Zum Ausrollen des Teigs. Ein leicht bemehltes Nudelholz verhindert das Kleben.
  • Backblech oder eckige Backform (ca. 30×40 cm): Ich backe meine Zimtschnecken gerne in einer großen, eckigen Form, damit sie schön dicht an dicht liegen und sich beim Backen gegenseitig stützen. Ein mit Backpapier ausgelegtes Blech geht aber auch.
  • Backpapier: Unverzichtbar, damit nichts kleben bleibt und die Reinigung leichter fällt.
  • Scharfes Messer oder Zahnseide (ungeschmackt!): Zum Schneiden der Teigrolle. Ein scharfes Messer ist gut, aber Zahnseide macht noch sauberere Schnitte ohne den Teig zu quetschen. Einfach ein langes Stück unter die Rolle legen, die Enden über Kreuz führen und durchziehen – perfekte, gleichmäßige Schnecken!
  • Küchenwaage und Messbecher: Backen ist eine Wissenschaft. Für ein perfektes Ergebnis solltest du die Zutaten abwiegen, nicht schätzen. Besonders bei Mehl ist das wichtig.

Die Zubereitung – Schritt für Schritt

Keine Sorge, es ist einfacher als du denkst. Folge einfach diesen Schritten und du wirst mit den fluffigsten Zimtschnecken deines Lebens belohnt.

  1. Den Hefeteig zubereiten: Erwärme die Milch lauwarm. Bröckele die frische Hefe in eine kleine Schüssel, gib 1 TL Zucker aus der Zuckermenge dazu und rühre es mit der lauwarmen Milch glatt. Lass die Mischung 10 Minuten stehen, bis sie schäumt. (Wenn du Trockenhefe verwendest, mische sie einfach mit dem Mehl.)
  2. Teig kneten: Gib das Mehl, den restlichen Zucker, das Ei, die weiche Butter und die Prise Salz in eine große Rührschüssel. Gieße die Hefemilch dazu und knete alles mit dem Knethaken deiner Küchenmaschine oder deines Handrührgeräts für etwa 8-10 Minuten zu einem glatten, geschmeidigen Teig. Der Teig sollte sich vom Schüsselrand lösen und nicht mehr kleben. Falls er zu klebrig ist, füge noch 1-2 EL Mehl hinzu. Ist er zu trocken, einen Schuss Milch.
  3. Teig gehen lassen: Forme den Teig zu einer Kugel, lege ihn zurück in die Schüssel und decke sie mit einem sauberen Geschirrtuch oder Frischhaltefolie ab. Lass den Teig an einem warmen, zugfreien Ort für ca. 1 Stunde gehen, bis er sich sichtbar vergrößert hat. (Ich stelle die Schüssel oft in die Nähe der Heizung oder in den ausgeschalteten Backofen mit einer Schüssel heißem Wasser darin. Das schafft ein ideales Klima.)
  4. Füllung vorbereiten: Während der Teig geht, bereitest du die Zimtfüllung vor. Vermische den braunen Zucker mit dem Zimt und der optionalen Prise Salz in einer kleinen Schüssel. Die Butter sollte weich sein.
  5. Teig ausrollen: Wenn der Teig schön aufgegangen ist, bestäube deine Arbeitsfläche leicht mit Mehl. Rolle den Teig mit einem Nudelholz zu einem großen Rechteck aus, etwa 40×30 cm und ca. 0,5 cm dick. Versuche, die Ecken so gerade wie möglich zu bekommen.
  6. Füllen und Rollen: Bestreiche die gesamte Teigplatte gleichmäßig mit der weichen Butter. Lasse dabei einen etwa 2 cm breiten Rand an der oberen Längsseite frei. Verteile dann die Zimt-Zucker-Mischung gleichmäßig auf der Butter. Rolle den Teig von der unteren Längsseite her fest auf. Die Rolle sollte nicht zu locker sein, aber auch nicht zu fest, sonst können die Schnecken nicht aufgehen. Die freie Kante am Ende leicht andrücken, damit die Rolle geschlossen bleibt.
  7. Schnecken schneiden: Schneide die Rolle mit einem scharfen Messer oder – mein Geheimtipp – mit ungeschmackter Zahnseide in etwa 3-4 cm dicke Scheiben. Ich schneide zuerst die Enden ab (die sind oft nicht so schön und landen bei mir als „Bäckerlehrung“ im Mund) und teile den Rest dann in gleichmäßige Stücke. Bei einer 40 cm langen Rolle solltest du etwa 12-14 Schnecken bekommen.
  8. Zweites Gehen: Lege die Schnecken mit etwas Abstand zueinander in deine mit Backpapier ausgelegte Backform oder auf das Backblech. Decke sie wieder mit dem Tuch ab und lasse sie für weitere 30-45 Minuten gehen. Sie sollten sich prall anfühlen und sich fast verdoppelt haben. (Geduld ist hier der Schlüssel! Ich weiß, es riecht schon so gut, aber lass sie lieber etwas länger gehen, als zu kurz.)
  9. Backen: Heize den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (oder 160 °C Umluft) vor. Backe die Zimtschnecken auf der mittleren Schiene für etwa 20-25 Minuten. Sie sollten goldbraun sein und herrlich duften. Die Backzeit kann je nach Ofen variieren, also behalte sie im Auge. Ein Holzstäbchen in die Mitte gestochen sollte sauber herauskommen, aber nicht komplett trocken sein – sie backen durch die Restwärme noch etwas nach.
  10. Glasur zubereiten und auftragen: Während die Schnecken backen, rührst du die Glasur. Verquirle den weichen Frischkäse mit dem gesiebten Puderzucker, dem Vanilleextrakt und 2 EL Milch zu einer glatten Creme. Wenn die Schnecken aus dem Ofen kommen, lass sie etwa 5-10 Minuten in der Form abkühlen. Sie sollten noch warm, aber nicht mehr heiß sein. Dann verteilst du die Glasur großzügig auf den noch warmen Schnecken. Die Glasur wird durch die Restwärme schön weich und verläuft in alle Ritzen. Himmlisch!

Meine besten Tipps für perfekte Zimtschnecken

Hier kommen meine persönlichen Geheimnisse, die aus guten Zimtschnecken unvergessliche machen. Ich habe sie auf die harte Tour gelernt, damit du es leichter hast.

  • Die richtige Temperatur ist alles: Hefe ist ein Lebewesen. Sie mag es warm, aber nicht heiß. Die Milch darf maximal 40 °C haben, sonst stirbt die Hefe und der Teig geht nicht. Auch die Butter und das Ei sollten Zimmertemperatur haben. Kühle Zutaten verlangsamen die Gärung.
  • Nicht zu viel Mehl! Ein weicher, leicht klebriger Teig ist perfekt. Wenn du zu viel Mehl beim Ausrollen verwendest, werden die Schnecken trocken. Die bemehlte Arbeitsfläche und das Nudelholz reichen völlig aus. Der Teig sollte sich geschmeidig anfühlen und nicht reißen.
  • Die Füllung richtig dosieren: Sei großzügig mit der Zimt-Butter-Mischung! Das ist das Herz der Zimtschnecke. Aber übertreibe es nicht mit der flüssigen Butter, sonst läuft die Füllung beim Backen aus. Die Butter sollte streichfähig sein, nicht geschmolzen.
  • Schneiden ohne Quetschen: Der häufigste Fehler ist, die Rolle mit einem stumpfen Messer zu zerdrücken. Verwende ein sehr scharfes Messer oder, noch besser, Zahnseide. Damit bekommst du saubere, runde Schnecken, die gleichmäßig aufgehen.
  • Geduld beim Gehen lassen: Das zweite Gehen ist genauso wichtig wie das erste. Die Schnecken brauchen diese Zeit, um richtig schön fluffig zu werden. Wenn du sie zu früh in den Ofen schiebst, werden sie kompakt und dicht. Sie sollten sich prall anfühlen und beim leichten Draufdrücken sofort zurückspringen.
  • Nicht zu heiß glasieren: Wenn die Glasur auf die heißen Schnecken kommt, wird sie zu flüssig und läuft runter. Warte die 5-10 Minuten Abkühlzeit. Die Restwärme reicht völlig aus, um die Glasur schön weich werden zu lassen, ohne dass sie verläuft.

Variationen & kreative Ideen

Das Grundrezept ist perfekt, aber manchmal hat man ja Lust auf etwas Neues. Hier sind ein paar meiner Lieblingsvarianten.

  • Nussige Zimtschnecken: Streue vor dem Aufrollen eine Handvoll gehackte Walnüsse, Pekannüsse oder Mandeln auf die Zimtfüllung. Das gibt einen herrlichen Crunch. Ich habe letztens eine Variante mit gehackten Haselnüssen und einem Hauch Kardamom gemacht – absolut köstlich!
  • Apfel-Zimtschnecken: Schäle einen Apfel, reibe ihn grob und drücke etwas Flüssigkeit aus. Verteile die Apfelraspel auf der Zimtfüllung, bevor du den Teig aufrollst. Die Äpfel werden beim Backen weich und geben eine fruchtige Note. Dazu passt auch etwas gehackter Ingwer in der Füllung.
  • Schokoladen-Zimtschnecken: Für alle Schokoholics: Streue 50-100 g dunkle Schokoladenchips oder gehackte Zartbitterschokolade auf die Zimtfüllung. Die Kombination aus Zimt und Schokolade ist einfach unwiderstehlich. Dazu passt eine Glasur aus geschmolzener Zartbitterschokolade und etwas Sahne.
  • Vegane Variante: Ersetze die Milch durch Hafer- oder Mandelmilch, die Butter durch vegane Margarine (achte auf gute Qualität) und das Ei durch einen Esslöffel gemahlene Leinsamen, die du mit 3 EL Wasser verquirlst und 5 Minuten quellen lässt. Der Teig wird etwas fester, aber die Schnecken werden trotzdem fluffig. Für die Glasur nimmst du veganen Frischkäse auf Basis von Cashews oder Soja.
  • Über Nacht im Kühlschrank: Du kannst die geformten und geschnittenen Schnecken auch am Vorabend vorbereiten. Lege sie in die Form, decke sie gut mit Folie ab und stelle sie über Nacht in den Kühlschrank. Am nächsten Morgen nimmst du sie 30 Minuten vor dem Backen aus dem Kühlschrank, lässt sie nochmal kurz gehen (ca. 20-30 Minuten) und backst sie dann wie gewohnt. Perfekt für ein entspanntes Frühstück am Wochenende!

Servieren & Aufbewahren

Zimtschnecken schmecken am besten, wenn sie noch lauwarm sind und die Glasur schön weich ist. Aber auch am nächsten Tag sind sie noch ein Genuss, wenn man sie richtig aufbewahrt.

  • Servieren: Serviere die Zimtschnecken lauwarm oder bei Zimmertemperatur. Sie sind pur schon ein Gedicht, aber ein Klecks zusätzliche Frischkäse-Glasur oder ein Schuss Schlagsahne machen sie noch dekadenter. Dazu passt eine Tasse Kaffee, ein Glas Milch oder ein Chai Latte. Ich liebe sie auch zu einem gemütlichen Brunch, zusammen mit einem fluffigen Kaiserschmarrn oder einer herzhaften Option wie herzhaften Picknick-Muffins.
  • Aufbewahren: Bewahre die Zimtschnecken in einem luftdichten Behälter bei Raumtemperatur auf. So bleiben sie 2-3 Tage frisch und weich. Lege ein Stück Küchenpapier mit in den Behälter, das überschüssige Feuchtigkeit aufnimmt und verhindert, dass die Schnecken matschig werden.
  • Einfrieren: Du kannst die ungebackenen, geformten Schnecken oder die fertig gebackenen und abgekühlten Schnecken einfrieren. Zum Einfrieren der ungebackenen Schnecken: Lege sie auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech und friere sie für 1-2 Stunden vor. Dann kannst du sie in einen Gefrierbeutel umfüllen. Zum Backen taust du sie einfach auf und backst sie wie gewohnt. Fertig gebackene Schnecken taust du bei Raumtemperatur auf und erwärmst sie kurz im Ofen bei 150 °C für 5-10 Minuten. Die Glasur sollte erst nach dem Auftauen aufgetragen werden.
  • Aufwärmen: Der beste Weg, Zimtschnecken wieder aufzufrischen, ist der Backofen oder die Mikrowelle. Im Ofen bei 150 °C für 5-7 Minuten werden sie wieder weich und duften wie frisch gebacken. In der Mikrowelle reichen 15-20 Sekunden, aber sie werden dann etwas weicher und verlieren ihre leichte Knusprigkeit. Ich persönlich bevorzuge den Ofen.

Nährwerte & gesundheitliche Aspekte

Seien wir ehrlich: Zimtschnecken sind kein Diätgericht. Sie sind pure Seelenfutter, ein Genussmittel, das man bewusst und mit Freude essen sollte. Aber ein paar positive Aspekte haben sie trotzdem.

  • Geschätzte Nährwerte pro Zimtschnecke (bei 12 Stück): Kalorien: ca. 380 kcal, Fett: 18 g, Kohlenhydrate: 48 g, Eiweiß: 7 g. (Diese Werte sind Schätzungen und können je nach verwendeten Zutaten variieren.)
  • Zimt: Zimt ist nicht nur ein Gewürz, sondern hat auch positive Eigenschaften. Er kann helfen, den Blutzuckerspiegel zu regulieren und wirkt entzündungshemmend. Ceylon-Zimt ist hier die bessere Wahl, da er weniger Cumarin enthält als Cassia-Zimt.
  • Frischkäse: Frischkäse liefert etwas Eiweiß und Kalzium. In der Glasur steckt zwar auch Puderzucker, aber die säuerliche Note des Frischkäses sorgt dafür, dass die Süße nicht überwältigend ist.
  • Genuss ohne Reue: Diese Zimtschnecken sind ein besonderer Genuss, den man sich ab und zu gönnen sollte. Sie sind nicht für den täglichen Verzehr gedacht, aber ein oder zwei an einem gemütlichen Wochenende sind absolut in Ordnung. Höre auf deinen Körper und genieße sie in vollen Zügen!

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Kann ich den Teig auch von Hand kneten?

Ja, absolut! Es dauert nur etwas länger und erfordert mehr Muskelkraft. Knete den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche für etwa 10-12 Minuten, bis er glatt und elastisch ist. Er sollte nicht mehr kleben. Eine Küchenmaschine oder ein Handrührgerät mit Knethaken machen die Arbeit aber deutlich leichter.

Meine Zimtschnecken sind nach dem Backen trocken. Woran liegt das?

Das kann mehrere Ursachen haben. Möglicherweise hast du den Teig zu lange gebacken oder die Ofentemperatur war zu hoch. Auch zu viel Mehl im Teig oder eine zu kurze Gehzeit können zu trockenen Schnecken führen. Achte beim nächsten Mal auf die genauen Backzeiten und die richtige Konsistenz des Teigs. Ein weiterer Tipp: Lege eine kleine Schale mit Wasser in den Ofen, während die Schnecken backen. Der Dampf sorgt für mehr Feuchtigkeit.

Kann ich die Zimtschnecken auch ohne Frischkäse-Glasur machen?

Klar! Du kannst sie auch mit einer einfachen Glasur aus Puderzucker und Milch oder Zitronensaft beträufeln. Oder du lässt die Glasur ganz weg und bestreust die Schnecken vor dem Backen mit Hagelzucker oder gehobelten Mandeln. Der Klassiker ist und bleibt aber die Frischkäse-Glasur – sie ist einfach unschlagbar cremig und harmoniert perfekt mit dem Zimt.

Kann ich das Rezept auch glutenfrei zubereiten?

Ja, das ist möglich, aber der Teig verhält sich anders. Verwende eine glutenfreie Mehlmischung, die für Hefeteig geeignet ist. Diese Mischungen enthalten oft Bindemittel wie Guarkernmehl oder Xanthan. Der Teig wird etwas bröseliger und lässt sich nicht ganz so dünn ausrollen. Die Backzeit kann sich auch etwas verlängern. Ich habe es selbst schon mit einer fertigen glutenfreien Mehlmischung ausprobiert und es hat ganz gut funktioniert – die Schnecken waren etwas kompakter, aber trotzdem lecker.

Warum ist meine Glasur geronnen oder klumpig?

Das passiert, wenn der Frischkäse zu kalt ist. Er muss unbedingt Zimmertemperatur haben, damit er sich geschmeidig mit dem Puderzucker verbindet. Auch zu viel Flüssigkeit kann die Glasur zum Gerinnen bringen. Gib die Milch daher erst nach und nach dazu. Wenn die Glasur trotzdem klumpig wird, kannst du sie kurz mit einem Schneebesen oder einem Handrührgerät aufschlagen, bis sie glatt ist.

Fazit: Deine neuen Lieblings-Zimtschnecken

Diese fluffigen Zimtschnecken mit cremiger Frischkäse-Glasur sind mehr als nur ein Rezept. Sie sind eine Einladung, den Tag etwas süßer zu machen, sich eine Auszeit zu gönnen und die kleinen Dinge im Leben zu zelebrieren. Der Teig ist wunderbar weich, die Füllung zimtig und die Glasur der absolute Höhepunkt. Ich liebe es, wie die Küche nach dem Backen duftet und wie die ersten Bissen einfach alles vergessen lassen. Dieses Rezept ist für mich der Inbegriff von Gemütlichkeit und purer Freude. Probiere es aus und überzeuge dich selbst! Spiele mit den Variationen, finde deine Lieblingskombination und teile deine Kreationen mit mir. Ich bin schon gespannt, wie deine Zimtschnecken aussehen! Hinterlasse gerne einen Kommentar unter dem Beitrag und erzähle mir von deinen Erfahrungen. Und wenn du noch mehr Inspiration für süße und herzhafte Köstlichkeiten suchst, dann schau dir doch auch unseren saftigen Zitronen-Buttermilch-Gugelhupf oder den saftigen Sommer-Blechkuchen mit gemischten Beeren an. Happy Baking!

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Fluffige Zimtschnecken mit Frischkäse-Glasur recipe

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Fluffige Zimtschnecken mit Frischkäse-Glasur – Einfaches Rezept

Diese fluffigen Zimtschnecken mit cremiger Frischkäse-Glasur sind der Inbegriff von Seelenfutter. Der Teig ist wunderbar weich, die Füllung zimtig und die Glasur der absolute Höhepunkt.

  • Author: Anna
  • Prep Time: 30 Minuten
  • Cook Time: 25 Minuten
  • Total Time: 2 Stunden 10 Minuten (inkl. Gehzeiten)
  • Yield: 12-14 Stück 1x
  • Category: Dessert
  • Cuisine: Amerikanisch

Ingredients

Scale
  • 500 g Weizenmehl (Type 550)
  • 1 Würfel frische Hefe (42 g) oder 2 Päckchen Trockenhefe
  • 250 ml lauwarme Milch
  • 80 g Zucker
  • 80 g weiche Butter
  • 1 Ei (Größe M)
  • 1 Prise Salz
  • 100 g weiche Butter (für die Füllung)
  • 150 g brauner Zucker
  • 34 EL Zimt
  • Optional: 1 Prise Salz (für die Füllung)
  • 150 g Frischkäse (Doppelrahmstufe)
  • 80 g Puderzucker
  • 23 EL Milch (für die Glasur)
  • 1 TL Vanilleextrakt oder Mark einer halben Vanilleschote

Instructions

  1. Den Hefeteig zubereiten: Erwärme die Milch lauwarm. Bröckele die frische Hefe in eine kleine Schüssel, gib 1 TL Zucker aus der Zuckermenge dazu und rühre es mit der lauwarmen Milch glatt. Lass die Mischung 10 Minuten stehen, bis sie schäumt. (Wenn du Trockenhefe verwendest, mische sie einfach mit dem Mehl.)
  2. Teig kneten: Gib das Mehl, den restlichen Zucker, das Ei, die weiche Butter und die Prise Salz in eine große Rührschüssel. Gieße die Hefemilch dazu und knete alles mit dem Knethaken deiner Küchenmaschine oder deines Handrührgeräts für etwa 8-10 Minuten zu einem glatten, geschmeidigen Teig. Der Teig sollte sich vom Schüsselrand lösen und nicht mehr kleben. Falls er zu klebrig ist, füge noch 1-2 EL Mehl hinzu. Ist er zu trocken, einen Schuss Milch.
  3. Teig gehen lassen: Forme den Teig zu einer Kugel, lege ihn zurück in die Schüssel und decke sie mit einem sauberen Geschirrtuch oder Frischhaltefolie ab. Lass den Teig an einem warmen, zugfreien Ort für ca. 1 Stunde gehen, bis er sich sichtbar vergrößert hat.
  4. Füllung vorbereiten: Während der Teig geht, bereitest du die Zimtfüllung vor. Vermische den braunen Zucker mit dem Zimt und der optionalen Prise Salz in einer kleinen Schüssel. Die Butter sollte weich sein.
  5. Teig ausrollen: Wenn der Teig schön aufgegangen ist, bestäube deine Arbeitsfläche leicht mit Mehl. Rolle den Teig mit einem Nudelholz zu einem großen Rechteck aus, etwa 40×30 cm und ca. 0,5 cm dick. Versuche, die Ecken so gerade wie möglich zu bekommen.
  6. Füllen und Rollen: Bestreiche die gesamte Teigplatte gleichmäßig mit der weichen Butter. Lasse dabei einen etwa 2 cm breiten Rand an der oberen Längsseite frei. Verteile dann die Zimt-Zucker-Mischung gleichmäßig auf der Butter. Rolle den Teig von der unteren Längsseite her fest auf. Die Rolle sollte nicht zu locker sein, aber auch nicht zu fest, sonst können die Schnecken nicht aufgehen. Die freie Kante am Ende leicht andrücken, damit die Rolle geschlossen bleibt.
  7. Schnecken schneiden: Schneide die Rolle mit einem scharfen Messer oder – mein Geheimtipp – mit ungeschmackter Zahnseide in etwa 3-4 cm dicke Scheiben. Ich schneide zuerst die Enden ab (die sind oft nicht so schön und landen bei mir als „Bäckerlehrung“ im Mund) und teile den Rest dann in gleichmäßige Stücke. Bei einer 40 cm langen Rolle solltest du etwa 12-14 Schnecken bekommen.
  8. Zweites Gehen: Lege die Schnecken mit etwas Abstand zueinander in deine mit Backpapier ausgelegte Backform oder auf das Backblech. Decke sie wieder mit dem Tuch ab und lasse sie für weitere 30-45 Minuten gehen. Sie sollten sich prall anfühlen und sich fast verdoppelt haben.
  9. Backen: Heize den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (oder 160 °C Umluft) vor. Backe die Zimtschnecken auf der mittleren Schiene für etwa 20-25 Minuten. Sie sollten goldbraun sein und herrlich duften. Die Backzeit kann je nach Ofen variieren, also behalte sie im Auge. Ein Holzstäbchen in die Mitte gestochen sollte sauber herauskommen, aber nicht komplett trocken sein – sie backen durch die Restwärme noch etwas nach.
  10. Glasur zubereiten und auftragen: Während die Schnecken backen, rührst du die Glasur. Verquirle den weichen Frischkäse mit dem gesiebten Puderzucker, dem Vanilleextrakt und 2 EL Milch zu einer glatten Creme. Wenn die Schnecken aus dem Ofen kommen, lass sie etwa 5-10 Minuten in der Form abkühlen. Sie sollten noch warm, aber nicht mehr heiß sein. Dann verteilst du die Glasur großzügig auf den noch warmen Schnecken. Die Glasur wird durch die Restwärme schön weich und verläuft in alle Ritzen. Himmlis…

Notes

Die richtige Temperatur ist alles: Hefe mag es warm, aber nicht heiß. Die Milch darf maximal 40 °C haben. Nicht zu viel Mehl verwenden – ein weicher, leicht klebriger Teig ist perfekt. Sei großzügig mit der Zimt-Butter-Mischung. Verwende ein sehr scharfes Messer oder Zahnseide zum Schneiden. Geduld beim Gehen lassen ist der Schlüssel. Die Glasur erst nach 5-10 Minuten Abkühlzeit auftragen.

Nutrition

  • Serving Size: 1 Zimtschnecke
  • Calories: 380
  • Sugar: 24
  • Sodium: 200
  • Fat: 18
  • Saturated Fat: 10
  • Carbohydrates: 48
  • Fiber: 2
  • Protein: 7

Keywords: Zimtschnecken, Frischkäse-Glasur, Hefeteig, fluffig, einfach, Backen, Zimt, Brunch

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