Geschrieben von

Virginia Ramsey

Veröffentlicht

Fluffiger Matcha-Latte-Kuchen mit weißer Schokolade: Einfaches Rezept

Fertig in 75 Minuten
Portionen 12 Stücke
Schwierigkeitsgrad Medium

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Dieser eine Geruch – sanft, erdig, mit einer leisen Süße, die an grünen Tee und Vanille erinnert – hängt noch immer in meiner kleinen Küche, Stunden nachdem der Kuchen aus dem Ofen ist. Es ist dieser unverwechselbare Duft von gemahlenem Matcha, der sich mit geschmolzener weißer Schokolade vermischt. Ein Hauch von Japan trifft auf europäische Backtradition. Und jedes Mal, wenn ich diesen fluffigen Matcha-Latte-Kuchen mit weißer Schokolade backe, bin ich sofort wieder in diesem kleinen Café in Berlin-Kreuzberg, wo ich ihn zum ersten Mal probiert habe. Es regnete, und der Kuchen war warm, fast noch dampfend, mit einer zarten Kruste und einem Kern, der so weich war, dass er auf der Zunge zerging. Ich wusste sofort: Dieses Rezept musste ich nachbacken – für mich, für meine Familie, und für alle, die diesen Hauch von Ruhe in einem Stück Kuchen suchen.

Nach unzähligen Versuchen, das perfekte Verhältnis von Matcha zu Mehl und die ideale Backzeit zu finden, ist dieses Rezept entstanden. Es ist nicht nur einfach, es ist narrensicher. Der Kuchen wird jedes Mal saftig, fluffig und bekommt diese wunderschöne, sanftgrüne Farbe, die auf dem Teller einfach fantastisch aussieht. Die weiße Schokolade sorgt für genau die richtige Süße und einen cremigen Kontrast zum leicht herben Matcha. Ehrlich, das ist der Kuchen, den ich mache, wenn ich mir etwas Gutes tun will – oder wenn ich Gäste beeindrucken möchte, ohne stundenlang in der Küche zu stehen. Es ist mein kleiner, grüner Glücksmoment.

Warum Sie diesen Kuchen lieben werden

Dieser Kuchen ist mehr als nur ein weiteres Rezept. Er ist eine Erfahrung. Und hier ist der Grund, warum er einen festen Platz in Ihrem Backrepertoire verdient.

  • Einfach & Schnell: In weniger als 15 Minuten ist der Teig fertig. Keine komplizierten Schritte, kein stundenlanges Warten. Perfekt für spontane Besuche oder wenn die Lust auf etwas Süßes plötzlich kommt.
  • Zutaten aus dem Vorratsschrank: Bis auf den Matcha haben Sie wahrscheinlich alles zu Hause. Mehl, Zucker, Eier, Butter und weiße Schokolade – das sind Basics, die man immer da hat.
  • Ein Hingucker für jede Gelegenheit: Ob zum Nachmittagskaffee, zum Geburtstag oder einfach so – die leuchtend grüne Farbe und die weiße Schokoladenglasur machen ihn zu einem Star auf jeder Kaffeetafel.
  • Ein echter Publikumsliebling: Selbst Leute, die sonst nicht auf Matcha stehen, lieben diesen Kuchen. Die Kombination ist einfach unwiderstehlich. Er ist nicht zu süß, nicht zu herb – genau richtig.
  • Unvergleichlich fluffig: Das Geheimnis liegt in der richtigen Technik. Das Ergebnis ist ein Kuchen, der so weich und luftig ist, dass er fast auf der Zunge zergeht. Kein trockener, schwerer Kuchen, sondern ein himmlisch leichter Genuss.

Was diesen Kuchen von anderen unterscheidet, ist die perfekte Balance. Ich habe unzählige Matcha-Kuchen probiert, die entweder staubig trocken waren oder bei denen der Matcha-Geschmach völlig unterging. Hier ist es anders. Die weiße Schokolade umhüllt den herben Matcha und macht ihn cremig und mild. Es ist, als würde man einen Matcha Latte in Kuchenform essen – nur besser. Dieses Rezept ist das Ergebnis ausgiebiger Tests und der Liebe zum Detail. Es ist comfort food auf eine neue, elegante Art und Weise.

Welche Zutaten Sie brauchen

Für diesen fluffigen Matcha-Latte-Kuchen mit weißer Schokolade brauchen Sie keine exotischen Zutaten. Die meisten davon haben Sie bestimmt zu Hause. Hier ist, was Sie einkaufen müssen, und ein paar Tipps, worauf Sie achten sollten.

  • Für den Teig:
    • 250 g Weizenmehl (Type 405): Das ist das Standardmehl für Rührteige. Es sorgt für die perfekte, zarte Krume. Für eine glutenfreie Variante können Sie eine glutenfreie Mehlmischung 1:1 ersetzen.
    • 200 g Zucker: Ich verwende feinen Haushaltszucker. Er löst sich gut auf und macht den Kuchen schön süß. Brauner Zucker würde dem Kuchen eine karamellige Note geben, was auch lecker ist, aber das helle Grün des Matchas überdeckt.
    • 3 große Eier (Raumtemperatur): Eier auf Raumtemperatur sind entscheidend! Sie lassen sich besser mit der Butter und dem Zucker vermischen und sorgen für einen luftigeren Teig. Nehmen Sie sie einfach 30 Minuten vor dem Backen aus dem Kühlschrank.
    • 125 g weiche Butter: Die Butter muss wirklich weich sein, nicht geschmolzen. Am besten nehmt ihr sie ebenfalls rechtzeitig aus dem Kühlschrank. Sie verleiht dem Kuchen eine wunderbare Saftigkeit und einen reichen Geschmack.
    • 200 ml Milch (Raumtemperatur): Auch die Milch sollte Zimmertemperatur haben, damit der Teig geschmeidig wird. Ihr könnt auch Pflanzenmilch wie Mandel- oder Hafermilch verwenden, um den Kuchen laktosefrei zu machen.
    • 2-3 EL Matcha-Pulver: Hier lohnt es sich, nicht am falschen Ende zu sparen. Ein hochwertiges, japanisches Matcha-Pulver (culinary grade) hat eine leuchtend grüne Farbe und ein intensives, aber mildes Aroma. Billiger Matcha schmeckt oft bitter und wird grau-braun. Ich empfehle die Marke “Matcha & Co” für den besten Geschmack.
    • 1 Päckchen Backpulver: Der klassische Treibmittel für einen fluffigen Rührteig. Einfach mit dem Mehl vermischen.
    • 1 Prise Salz: Ein Muss in jedem süßen Gebäck. Es hebt den Geschmack aller anderen Zutaten hervor und balanciert die Süße aus.
  • Für die Glasur und Dekoration:
    • 150 g weiße Schokolade: Eine gute weiße Schokolade ist das A und O. Sie sollte echte Kakaobutter enthalten, nicht pflanzliches Fett. Ich nehme am liebsten die von Lindt oder eine Bio-Schokolade. Sie schmilzt gleichmäßiger und schmeckt cremiger.
    • 50 ml Sahne: Die Sahne wird zusammen mit der weißen Schokolade geschmolzen, um eine seidige Ganache zu erhalten. Für eine vegane Variante könnt ihr Kokosmilch (den festen Teil aus der Dose) nehmen.
    • Optional: Einige gehackte Pistazien, weiße Schokoladenraspeln oder etwas extra Matcha-Pulver zum Bestreuen. Das sieht nicht nur hübsch aus, sondern gibt auch noch einen zusätzlichen Crunch.

Das war’s schon! Einfache, aber sorgfältig ausgewählte Zutaten, die zusammen einen unvergesslichen Kuchen ergeben. Wenn ihr auf der Suche nach einem saftigen Zitronen-Buttermilch-Gugelhupf seid, schaut doch mal in mein anderes Rezept. Auch der ist fantastisch!

Benötigte Küchengeräte

Bevor wir loslegen, sammeln wir noch schnell die nötigen Utensilien. Keine Sorge, es ist nichts Exotisches dabei.

  • Eine Kastenform (ca. 25 cm Länge): Oder eine Springform (20 cm Durchmesser) – die Form ist flexibel. Wichtig ist, dass sie gut gefettet oder mit Backpapier ausgelegt ist.
  • Zwei Rührschüsseln: Eine für die trockenen, eine für die nassen Zutaten.
  • Handrührgerät oder Küchenmaschine: Für einen fluffigen Teig ist es wichtig, Butter und Zucker schaumig zu schlagen. Ein Schneebesen wäre hier zu anstrengend.
  • Ein feines Sieb: Unverzichtbar für das Matcha-Pulver! Matcha neigt zur Klumpenbildung, und das Sieben verhindert unschöne grüne Flecken im Teig.
  • Ein kleiner Topf oder eine Schüssel für das Wasserbad: Zum schonenden Schmelzen der weißen Schokolade für die Glasur. Ihr könnt auch die Mikrowelle nehmen (in 30-Sekunden-Intervallen!).
  • Ein Holzlöffel oder ein Teigschaber: Zum Unterheben der trockenen Zutaten, damit der Teig nicht zusammenfällt.

Ein Tipp aus meiner Erfahrung: Eine gute Kastenform aus Silikon oder mit Antihaftbeschichtung ist Gold wert. Der Kuchen lässt sich dann viel leichter lösen. Falls ihr nur eine Metallform habt, fettt sie großzügig ein und bestäubt sie mit etwas Mehl – das hilft auch.

Zubereitungsmethode – Schritt für Schritt

Matcha-Latte-Kuchen mit weißer Schokolade preparation steps

Jetzt geht’s ans Eingemachte! Folgt einfach diesen Schritten, und der fluffigste Matcha-Latte-Kuchen mit weißer Schokolade ist euer. Versprochen!

  1. Vorbereitung ist alles: Heizt den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vor. Fettet eure Kastenform ein oder legt sie mit Backpapier aus. Das erspart später viel Frust beim Herauslösen.
  2. Trockene Zutaten mischen: In einer Schüssel das Mehl, das Backpulver und das Salz vermischen. Jetzt kommt der wichtigste Schritt: Gebt das Matcha-Pulver in ein feines Sieb und siebt es direkt über die Mehlmischung. Verrührt alles gut mit einem Schneebesen, damit sich das Matcha gleichmäßig verteilt. Glaubt mir, dieser Schritt macht den Unterschied zwischen einem gleichmäßig grünen Kuchen und einem mit grünen Klumpen!
  3. Butter und Zucker schaumig schlagen: In der zweiten Schüssel die weiche Butter mit dem Zucker mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe für etwa 3-4 Minuten schlagen, bis die Masse hell und cremig ist. Sie sollte fast weiß aussehen und an Volumen zugenommen haben. Das ist die Grundlage für die Fluffigkeit.
  4. Eier einzeln unterrühren: Die Eier nacheinander zur Butter-Zucker-Mischung geben und jedes Ei etwa 30 Sekunden lang gründlich unterrühren. Die Masse könnte jetzt etwas aussehen, als ob sie gerinnt – das ist völlig normal! Keine Sorge, das gibt sich wieder.
  5. Mehl und Milch abwechselnd unterheben: Jetzt kommt der heikle Teil, der den Kuchen fluffig macht. Gebt abwechselnd einen Teil der Mehl-Matcha-Mischung und einen Teil der Milch zum Teig. Beginnt und endet mit dem Mehl. Also: 1/3 Mehl, 1/2 Milch, 1/3 Mehl, restliche Milch, restliches Mehl. Rührt nach jeder Zugabe nur so lange, bis alles gerade so vermischt ist. Nicht überrühren! Sonst wird der Kuchen zäh. Ein Teigschaber ist hier mein bester Freund.
  6. Teig in die Form geben: Füllt den Teig in die vorbereitete Kastenform und streicht die Oberfläche glatt. Der Teig ist recht dickflüssig – das ist gut so.
  7. Backen: Schiebt die Form in den vorgeheizten Ofen (mittlere Schiene) und backt den Kuchen für 45-55 Minuten. Macht nach 40 Minuten die Stäbchenprobe: Steckt ein Holzstäbchen in die Mitte des Kuchens. Wenn kein feuchter Teig mehr daran kleben bleibt, ist er fertig. Die Backzeit kann je nach Ofen variieren, also behaltet ihn im Auge. Der Duft, der euch entgegenströmt, ist übrigens himmlisch!
  8. Auskühlen lassen: Lasst den Kuchen für etwa 10 Minuten in der Form abkühlen, bevor ihr ihn auf ein Kuchengitter stürzt. Lasst ihn dort vollständig auskühlen, bevor ihr ihn glasiert. Ein warmer Kuchen würde die Glasur nur schmelzen lassen.
  9. Die Glasur zubereiten: Während der Kuchen abkühlt, hackt ihr die weiße Schokolade fein. Gebt sie zusammen mit der Sahne in einen kleinen Topf. Erhitzt alles bei niedriger Hitze unter ständigem Rühren, bis die Schokolade geschmolzen ist und eine glatte, glänzende Masse entsteht. Achtung: Weiße Schokolade brennt schnell an! Nehmt den Topf sofort vom Herd, sobald sie geschmolzen ist.
  10. Den Kuchen glasieren: Sobald der Kuchen komplett ausgekühlt ist, verteilt ihr die Glasur gleichmäßig auf der Oberseite. Lasst sie dabei etwas an den Seiten herunterlaufen – das sieht wunderschön aus. Bestreut die Glasur noch feucht mit gehackten Pistazien oder etwas extra Matcha-Pulver. Voilà! Euer fluffiger Matcha-Latte-Kuchen mit weißer Schokolade ist fertig.

Ein kleiner Tipp aus meiner Küche: Wenn ihr den Kuchen besonders saftig haben wollt, könnt ihr ihn nach dem Backen mit etwas Milch oder einem Zuckersirup (aus Wasser und Zucker) bestreichen, während er noch warm ist. Das macht ihn noch saftiger. Probiert es mal aus!

Backtipps & Techniken für den perfekten Kuchen

Ich habe bei diesem Rezept so einige Fehler gemacht, damit ihr sie nicht machen müsst. Hier sind meine besten Tipps für einen garantiert perfekten Kuchen.

  • Die Matcha-Qualität ist entscheidend: Wie schon erwähnt, investiert in guten Matcha. Ich habe einmal versucht, mit einem günstigen Matcha zu backen, und das Ergebnis war grau und schmeckte bitter. Ein hochwertiger “Culinary Grade” Matcha ist die Investition wert. Er behält seine leuchtend grüne Farbe und hat ein mildes, angenehmes Aroma.
  • Nicht überrühren: Das ist der häufigste Fehler bei Rührteigen. Sobald das Mehl in den Teig kommt, wird das Gluten aktiviert. Wenn ihr zu lange rührt, wird der Kuchen zäh und schwer. Rührt nur so lange, bis keine Mehlspuren mehr zu sehen sind. Ein paar kleine Klümpchen sind okay – die verschwinden beim Backen.
  • Raumtemperatur ist kein Mythos: Ich weiß, es ist verlockend, die Eier und die Milch direkt aus dem Kühlschrank zu nehmen. Aber glaubt mir, die Zutaten auf Raumtemperatur machen einen riesigen Unterschied. Ein kalter Teig stockt nicht richtig und wird nicht so fluffig. Plant einfach 30 Minuten Vorlaufzeit ein.
  • Die Stäbchenprobe nicht vergessen: Jeder Ofen ist anders. Meine Oma hatte einen, der hat immer 10 Minuten länger gebraucht. Verlasst euch nicht blind auf die Backzeit, sondern macht die Stäbchenprobe. Ein sauberes Stäbchen bedeutet: Der Kuchen ist fertig.
  • Geduld beim Abkühlen: Ich weiß, der Duft ist verlockend, aber schneidet den Kuchen nicht an, solange er noch warm ist. Er ist dann noch sehr weich und krümelt stark. Lasst ihn vollständig auskühlen, am besten über Nacht. Am nächsten Tag schmeckt er übrigens noch besser, weil sich die Aromen richtig entfalten konnten.

Variationen & Anpassungen

Dieses Grundrezept ist fantastisch, aber es lässt sich auch wunderbar an eure Vorlieben anpassen. Hier sind ein paar Ideen, die ich selbst ausprobiert habe.

  • Vegane Variante: Ersetzt die Butter durch vegane Margarine (auf Pflanzenölbasis), die Eier durch 3 EL Apfelmus oder 3 “Leinsamen-Eier” (1 EL gemahlene Leinsamen + 3 EL Wasser pro Ei) und die Milch durch Hafer- oder Mandelmilch. Für die Glasur verwendet ihr vegane weiße Schokolade und Kokosmilch. Der Kuchen wird etwas kompakter, aber immer noch sehr lecker.
  • Schoko-Matcha-Kuchen: Für alle, die es noch schokoladiger mögen: Hebt 2 EL vom Mehl auf und ersetzt es durch 2 EL ungesüßtes Kakaopulver. Die Kombination aus Matcha und Kakao ist überraschend lecker – erdig und schokoladig zugleich.
  • Matcha-Zitronen-Kuchen: Gebt den Abrieb einer Bio-Zitrone mit in den Teig. Die frische Säure der Zitrone harmoniert perfekt mit dem herben Matcha und der süßen weißen Schokolade. Ein absoluter Sommertraum!
  • Glutenfrei: Wie bereits erwähnt, funktioniert eine glutenfreie Mehlmischung 1:1 sehr gut. Achtet darauf, dass die Mischung Xanthan oder Guarkernmehl enthält, das bindet den Teig. Ich habe es mit der Marke “Schaer” getestet und es hat perfekt geklappt.
  • Fruchtige Note: Hebt vorsichtig 150 g frische oder gefrorene Himbeeren oder Blaubeeren unter den fertigen Teig. Die fruchtigen Beeren sind ein toller Kontrast zum cremigen Matcha-Geschmack. Achtung: Gefrorene Beeren vorher nicht auftauen, sonst färben sie den Teig ein.

Wenn ihr eher auf herzhafte Backwaren steht, probiert doch mal meine herzhaften Picknick-Muffins mit Schinken und Käse. Die sind perfekt für unterwegs!

Tipps zum Servieren & Aufbewahren

Der Kuchen schmeckt pur schon fantastisch, aber mit den richtigen Begleitern wird er zu einem echten Erlebnis.

  • Servieren: Serviert den Kuchen bei Zimmertemperatur. Ein Stück davon mit einer Tasse Matcha Latte oder einem grünen Tee – das ist pure Harmonie. Auch ein Klecks Schlagsahne oder eine Kugel Vanilleeis passen hervorragend dazu. Für einen besonderen Anlass könnt ihr den Kuchen mit essbaren Blüten oder Goldstaub dekorieren.
  • Aufbewahren: Der Kuchen hält sich in einer luftdichten Dose bei Raumtemperatur etwa 3-4 Tage. Durch die Glasur bleibt er schön saftig. Im Kühlschrank hält er sich sogar bis zu einer Woche, aber er wird dann etwas fester. Holt ihn einfach 30 Minuten vor dem Servieren heraus.
  • Einfrieren: Ihr könnt den Kuchen (am besten unglasiert) problemlos einfrieren. Wickelt ihn dafür fest in Frischhaltefolie und dann in einen Gefrierbeutel. So hält er sich bis zu 3 Monate. Zum Auftauen einfach über Nacht in den Kühlschrank legen und dann glasieren. Die Glasur lässt sich auch einfrieren, aber sie kann beim Auftauen etwas körnig werden – daher lieber frisch zubereiten.
  • Reheating: Ein Stück Kuchen in der Mikrowelle für 10-15 Sekunden erwärmen – dann wird er wieder weich und fluffig, als wäre er gerade gebacken. Aber Vorsicht: Nicht zu lange erhitzen, sonst wird er trocken.

Die Aromen des Matchas und der weißen Schokolade entfalten sich übrigens am zweiten Tag noch viel besser. Der Kuchen ist also ein perfekter Kandidat zum Vorbereiten. Wenn ihr gerne vorbereitet, dann schaut euch auch mein Rezept für cremige Picknick-Wraps mit Hähnchen und Avocado an – die sind ebenfalls ideal, um sie am Vortag zuzubereiten.

Nährwerte & gesundheitliche Vorteile

Ja, es ist ein Kuchen, aber er hat auch ein paar positive Aspekte, die man nicht unterschätzen sollte.

  • Matcha – das grüne Gold: Matcha ist reich an Antioxidantien, insbesondere an Catechinen, die das Immunsystem stärken und entzündungshemmend wirken. Außerdem enthält er L-Theanin, eine Aminosäure, die für eine ruhige, aber wache Konzentration sorgt – ganz anders als das Koffein aus Kaffee.
  • Weiße Schokolade – in Maßen: Sie enthält Kakaobutter, die reich an einfach ungesättigten Fettsäuren ist. In Maßen genossen, kann sie sogar den Cholesterinspiegel positiv beeinflussen. Aber natürlich ist sie auch reich an Zucker und Fett, also genießt sie bewusst.
  • Nährwerte pro Stück (ca. 1/12 des Kuchens):
    • Kalorien: ca. 380 kcal
    • Fett: 22 g
    • Kohlenhydrate: 42 g
    • Eiweiß: 6 g
  • Allergene: Enthält Gluten, Milchprodukte und Eier. Die vegane Variante ist frei von diesen Allergenen.

Für mich ist dieser Kuchen ein kleiner, bewusster Genussmoment. Er ist nicht als Diätfood gedacht, sondern als etwas Besonderes, das man sich gönnt – und das mit gutem Gewissen, weil man weiß, was drin ist.

Fazit

Dieser fluffige Matcha-Latte-Kuchen mit weißer Schokolade ist mehr als nur ein Rezept – er ist eine Einladung, innezuhalten und den Moment zu genießen. Er ist einfach zuzubereiten, sieht umwerfend aus und schmeckt so, wie man sich einen perfekten Nachmittag vorstellt: sanft, süß und ein bisschen besonders. Ob für den eigenen Genuss oder um Freunde zu beeindrucken, dieser Kuchen ist ein Volltreffer.

Ich liebe es, wie die Aromen von Matcha und weißer Schokolade miteinander tanzen. Es ist diese unerwartete Kombination, die mich jedes Mal aufs Neue begeistert. Probiert es aus, passt das Rezept an eure Vorlieben an und macht es zu eurem eigenen. Ich bin gespannt, wie er euch schmeckt! Schreibt mir gerne einen Kommentar, teilt eure Bilder auf Pinterest oder taggt mich – ich freue mich riesig über eure Kreationen.

Also, ran an die Rührschüsseln und losgebacken! Dieser Kuchen wartet darauf, von euch entdeckt zu werden. Viel Spaß und lasst es euch schmecken!

Häufig gestellte Fragen (FAQs)

Kann ich den Matcha-Geschmack intensivieren?

Ja, absolut! Ihr könnt die Menge an Matcha-Pulver auf bis zu 4 EL erhöhen. Achtet aber darauf, dass der Matcha dann etwas bitterer werden kann. Eine Prise mehr Zucker kann das ausgleichen.

Kann ich den Kuchen auch in einer Springform backen?

Selbstverständlich! Eine Springform mit 20 cm Durchmesser ist perfekt. Die Backzeit bleibt in etwa gleich, aber macht auf jeden Fall die Stäbchenprobe, da die Backzeit je nach Form variieren kann.

Meine Glasur ist zu dickflüssig. Was kann ich tun?

Kein Problem! Stellt die Schüssel einfach für 10-15 Sekunden in die Mikrowelle oder in ein warmes Wasserbad und rührt sie glatt. Wenn sie zu dünn ist, stellt sie für ein paar Minuten in den Kühlschrank, bis sie die richtige Konsistenz hat.

Kann ich den Kuchen ohne Glasur servieren?

Ja, auf jeden Fall! Der Kuchen schmeckt auch pur fantastisch. Die Glasur gibt ihm aber eine zusätzliche, cremige Süße und macht ihn optisch zu einem echten Hingucker. Wenn ihr auf die Glasur verzichtet, könnt ihr den Kuchen einfach mit Puderzucker bestäuben.

Warum ist mein Kuchen nicht grün, sondern bräunlich geworden?

Das passiert leider, wenn der Matcha von minderer Qualität ist oder zu lange gebacken wurde. Matcha ist sehr hitzeempfindlich und verliert seine Farbe bei zu hohen Temperaturen oder zu langer Backzeit. Achtet auf die richtige Ofentemperatur und macht die Stäbchenprobe rechtzeitig. Ein hochwertiger Matcha behält seine Farbe besser.

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Matcha-Latte-Kuchen mit weißer Schokolade recipe

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Fluffiger Matcha-Latte-Kuchen mit weißer Schokolade: Einfaches Rezept

Dieser fluffige Matcha-Latte-Kuchen mit weißer Schokolade ist ein einfaches, aber beeindruckendes Rezept. Die Kombination aus erdigem Matcha und cremiger weißer Schokolade ergibt einen saftigen, hellgrünen Kuchen, der perfekt für Nachmittagskaffee oder besondere Anlässe ist.

  • Author: Anna
  • Prep Time: 15 Minuten
  • Cook Time: 50 Minuten
  • Total Time: 1 Stunde 5 Minuten
  • Yield: 12 Portionen 1x
  • Category: Dessert
  • Cuisine: Japanisch-europäisch

Ingredients

Scale
  • 250 g Weizenmehl (Type 405) (ca. 2 Tassen)
  • 200 g Zucker (ca. 1 Tasse)
  • 3 große Eier (Raumtemperatur)
  • 125 g weiche Butter (ca. 1/2 Tasse)
  • 200 ml Milch (Raumtemperatur) (ca. 3/4 Tasse + 2 EL)
  • 2–3 EL Matcha-Pulver (ca. 2–3 Esslöffel)
  • 1 Päckchen Backpulver (ca. 2 Teelöffel)
  • 1 Prise Salz
  • 150 g weiße Schokolade (ca. 1 Tasse gehackt)
  • 50 ml Sahne (ca. 3 1/2 Esslöffel)
  • Optional: gehackte Pistazien, weiße Schokoladenraspeln oder extra Matcha-Pulver zum Bestreuen

Instructions

  1. Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vorheizen. Eine Kastenform (ca. 25 cm Länge) einfetten oder mit Backpapier auslegen.
  2. In einer Schüssel Mehl, Backpulver und Salz vermischen. Matcha-Pulver durch ein feines Sieb sieben und mit der Mehlmischung verrühren.
  3. In einer zweiten Schüssel weiche Butter und Zucker mit einem Handrührgerät auf höchster Stufe 3-4 Minuten schaumig schlagen, bis die Masse hell und cremig ist.
  4. Eier nacheinander zur Butter-Zucker-Mischung geben und jedes Ei etwa 30 Sekunden gründlich unterrühren.
  5. Abwechselnd einen Teil der Mehl-Matcha-Mischung und einen Teil der Milch zum Teig geben. Mit Mehl beginnen und enden. Nach jeder Zugabe nur so lange rühren, bis alles gerade vermischt ist. Nicht überrühren.
  6. Teig in die vorbereitete Kastenform füllen und die Oberfläche glatt streichen.
  7. Im vorgeheizten Ofen auf der mittleren Schiene 45-55 Minuten backen. Nach 40 Minuten Stäbchenprobe machen: Ein Holzstäbchen in die Mitte stecken – bleibt kein feuchter Teig kleben, ist der Kuchen fertig.
  8. Kuchen 10 Minuten in der Form abkühlen lassen, dann auf ein Kuchengitter stürzen und vollständig auskühlen lassen.
  9. Für die Glasur weiße Schokolade fein hacken. Zusammen mit der Sahne in einem kleinen Topf bei niedriger Hitze unter ständigem Rühren schmelzen, bis eine glatte Masse entsteht. Vom Herd nehmen.
  10. Glasur gleichmäßig auf dem ausgekühlten Kuchen verteilen und etwas an den Seiten herunterlaufen lassen. Nach Wunsch mit gehackten Pistazien oder Matcha-Pulver bestreuen.

Notes

Matcha-Qualität ist entscheidend: Hochwertiger Culinary Grade Matcha behält die leuchtend grüne Farbe und schmeckt mild. Nicht überrühren, sonst wird der Kuchen zäh. Zutaten auf Raumtemperatur verwenden für beste Fluffigkeit. Kuchen vor dem Glasieren vollständig auskühlen lassen. Für extra Saftigkeit nach dem Backen mit etwas Milch oder Zuckersirup bestreichen.

Nutrition

  • Serving Size: 1 Stück (ca. 1/12 de
  • Calories: 380
  • Sugar: 28
  • Sodium: 180
  • Fat: 22
  • Saturated Fat: 13
  • Carbohydrates: 42
  • Fiber: 1
  • Protein: 6

Keywords: Matcha-Kuchen, weißer Schokoladenkuchen, Matcha-Latte-Kuchen, einfaches Rezept, fluffiger Kuchen, grüner Tee Kuchen

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