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Später Sonntagnachmittag, und die einzige Ruhepause der Woche liegt schwer in der Luft. Der Kühlschrank summt leise neben mir, während ich die Tür öffne und den Lachs sehe – dieses eine Stück, das ich mir für heute aufgehoben habe. Die Avocado in der Schale gibt sanft nach, als ich sie drücke, genau richtig. Ich will nichts Kompliziertes, nichts mit vielen Töpfen. Ich will etwas, das sich anfühlt wie eine kleine Belohnung für die stille Stunde, die ich mir genommen habe.
Es ist nicht so, dass ich Sushi nie bestelle. Natürlich tue ich das. Aber manchmal – und das klingt vielleicht seltsam – brauche ich genau diesen Prozess. Den Reis zu waschen, bis das Wasser klar wird. Die Matte aus Bambus aus der Schublade zu holen. Die Scheiben so gleichmäßig hinzubekommen, dass es fast meditativ wirkt. Eine frische Sushi-Rolle mit Lachs und Avocado selbst zu machen ist nicht nur eine Mahlzeit. Es ist ein kleiner Moment, den ich mir nehme, um langsamer zu werden.
Und ehrlich gesagt? Es schmeckt einfach besser, wenn man es selbst macht. Die erste Rolle, die ich je gewickelt habe, sah aus wie ein kleiner, unförmiger Sack. Aber der Geschmack war trotzdem da – dieser frische, saubere Geschmack von Lachs, der auf der Zunge schmilzt, und die buttrige Avocado, die alles zusammenhält. Seitdem habe ich gelernt, den Dreh rauszubekommen. Und ich möchte dir zeigen, dass es gar nicht so schwer ist, wie es aussieht.
Warum du dieses Rezept lieben wirst
Ich habe dieses Rezept für frische Sushi-Rolle mit Lachs und Avocado so oft getestet, dass ich es im Schlaf machen könnte. Und genau das ist der Punkt – es muss nicht perfekt sein, um fantastisch zu schmecken.
- Schnell & unkompliziert: In weniger als 45 Minuten hast du eine komplette Mahlzeit auf dem Tisch. Kein stundenlanges Vorbereiten, kein kompliziertes Garmachen.
- Einfache Zutaten: Du brauchst keinen speziellen Sushi-Laden. Die meisten Zutaten bekommst du im Supermarkt – und der Lachs und die Avocado sind die Helden.
- Perfekt für einen gemütlichen Abend: Ob für dich allein, zu zweit oder für eine kleine Sushi-Party mit Freunden – dieses Gericht macht einfach gute Laune.
- Immer ein Erfolgserlebnis: Ich verspreche dir, selbst wenn die erste Rolle nicht perfekt aussieht, schmeckt sie trotzdem himmlisch. Und mit jeder Rolle wirst du besser.
- Gesünder als gedacht: Keine versteckten Zusatzstoffe, kein übermäßiges Öl. Nur frische, gute Zutaten, die dich satt machen und glücklich.
Was dieses Rezept von den anderen unterscheidet? Es ist nicht die komplizierteste Technik. Es ist die Kombination aus dem perfekt gewürzten Reis – genau die richtige Menge Reisessig – und der Qualität der Zutaten. Ich zeige dir einen kleinen Trick, wie der Reis schön locker bleibt und die Rolle sich leichter wickeln lässt. Und ich verrate dir, worauf du beim Lachs achten musst, damit er nicht wässrig wird. Das ist kein Rezept für Profis. Es ist ein Rezept für alle, die einfach mal etwas Neues ausprobieren wollen und dabei nicht scheitern möchten. Die erste Biss in diese selbstgemachte Rolle – dieser Moment, in dem der Lachs und die Avocado sich mit dem Reis vermischen – ist es wert, die Bambusmatte rauszuholen.
Was du an Zutaten brauchst
Die Zutatenliste für eine frische Sushi-Rolle mit Lachs und Avocado ist kurz, aber jede Zutat spielt eine wichtige Rolle. Keine Sorge, du musst nicht in einen speziellen Asia-Laden rennen – die meisten Dinge bekommst du im gut sortierten Supermarkt.
Für den Sushi-Reis:
- 300 g Sushi-Reis (Rundkornreis): Ja, es muss Sushi-Reis sein. Der normale Langkornreis wird nicht klebrig genug. Ich nehme am liebsten den von Miyako oder Kikkoman – die Körner werden schön weich, ohne zu zerfallen.
- 360 ml Wasser: Das Verhältnis von Reis zu Wasser ist entscheidend. Etwa 1:1,2 – also etwas mehr Wasser als Reis.
- 4 EL Reisessig: Nicht durch normalen Essig ersetzen! Der Reisessig gibt dem Reis die typische, milde Säure. Wenn du keinen hast, geht auch ein Mix aus 3 EL Apfelessig und 1 EL Wasser.
- 2 EL Zucker: Für die leichte Süße, die den Reis so authentisch macht.
- 1 TL Salz: Ein Muss, um den Geschmack abzurunden.
Für die Füllung:
- 250 g frischer Lachs (Sashimi-Qualität): Das ist der wichtigste Punkt. Der Lachs muss für den rohen Verzehr geeignet sein. Frage deinen Fischhändler explizit nach Sashimi-Qualität. Der Lachs sollte leuchtend orange sein und keine braunen Stellen haben. Ich kaufe meinen immer am selben Tag, an dem ich das Sushi mache.
- 1 reife Avocado: Die Avocado muss perfekt reif sein – sie sollte auf leichten Druck hin leicht nachgeben, aber nicht matschig sein. Eine unreife Avocado ist hart und geschmacklos, eine überreife wird breiig.
- 1/2 Salatgurke: Für die knackige Frische. Die Kerne entferne ich, damit die Rolle nicht zu wässrig wird.
Zum Wickeln und Servieren:
- 4-5 Blätter Nori (getrocknete Algenblätter): Die Blätter sollten knusprig und nicht feucht sein. Ich bewahre sie immer in einem luftdichten Behälter auf.
- Sojasauce: Zum Dippen. Ich empfehle eine hellere Sojasauce, sie ist weniger salzig.
- Eingelegter Ingwer (Gari): Zum Reinbeißen zwischen den Rollen – er neutralisiert den Geschmack und erfrischt den Gaumen.
- Wasabi-Paste: Ein kleiner Klecks reicht. Vorsicht, das Zeug ist scharf! (Oder nimm die milde Variante, wenn du es lieber sanfter magst.)
- Optional: Sesamsamen: Zum Bestreuen der Rollen für den letzten Crunch.
Substitutions-Tipp: Du kannst den Lachs auch durch Räucherlachs ersetzen, wenn du rohen Fisch nicht magst. Oder du machst eine vegetarische Version mit Mango, Gurke und Avocado. Der Reis bleibt gleich, nur die Füllung tauschst du aus. Für eine glutenfreie Variante achte darauf, dass deine Sojasauce glutenfrei ist (Tamari).
Die Ausrüstung, die du brauchst
Du brauchst keine teure Sushi-Ausrüstung, um eine gute frische Sushi-Rolle mit Lachs und Avocado zu machen. Die meisten Dinge hast du wahrscheinlich schon in der Küche.
- Bambusmatte (Makisu): Das ist das wichtigste Werkzeug. Sie kostet etwa 3-5 Euro und ist in jedem Asia-Laden oder online erhältlich. Wickle sie vor dem ersten Gebrauch in Frischhaltefolie ein – das verhindert, dass der Reis kleben bleibt und die Matte sich leichter reinigen lässt.
- Topf mit Deckel: Zum Kochen des Reises. Ein einfacher Kochtopf reicht völlig aus.
- Holzlöffel oder Reisschaufel: Zum Umrühren des Reises. Metall kann den Reis beschädigen und die Körner brechen.
- Scharfes Messer: Ein wirklich scharfes Messer ist das A und O. Ein stumpfes Messer quetscht die Rolle nur und der Lachs wird zerfetzt. Ich benutze ein Santoku-Messer, aber ein gutes Kochmesser tut es auch.
- Schneidebrett: Am besten aus Holz oder Kunststoff.
- Kleine Schüssel mit Wasser: Zum Anfeuchten der Hände, damit der Reis nicht klebt. (Ein kleiner Trick: Füge ein paar Tropfen Reisessig hinzu – das verhindert, dass der Reis zu sehr klebt.)
Mein persönlicher Tipp: Ich habe meine erste Bambusmatte nach dem Gebrauch einfach in die Spülmaschine gesteckt. Das war ein Fehler. Die Matte hat sich verzogen und war unbrauchbar. Jetzt wasche ich sie nur mit der Hand und lasse sie gut trocknen. Hält ewig!
So bereitest du die Sushi-Rolle zu
Jetzt geht es ans Eingemachte. Keine Panik, ich führe dich Schritt für Schritt durch den Prozess. Am Ende wirst du stolz auf deine erste selbstgemachte frische Sushi-Rolle mit Lachs und Avocado sein.
- Den Reis kochen: Spüle den Sushi-Reis in einem feinen Sieb unter kaltem Wasser, bis das Wasser klar abläuft. Das dauert etwa 2-3 Minuten, aber es ist wichtig, um die überschüssige Stärke zu entfernen. Gib den Reis mit 360 ml Wasser in einen Topf, bringe ihn zum Kochen, decke den Topf ab und lasse ihn bei niedrigster Hitze 15 Minuten köcheln. Schalte dann die Hitze aus und lasse den Reis weitere 10 Minuten zugedeckt quellen. (Öffne den Deckel in dieser Zeit nicht! Das ist der häufigste Fehler.)
- Den Reis würzen: Während der Reis quillt, mische 4 EL Reisessig, 2 EL Zucker und 1 TL Salz in einer kleinen Schüssel, bis sich Zucker und Salz aufgelöst haben. Gib die Mischung über den heißen Reis und hebe sie vorsichtig mit einem Holzlöffel unter. Fächer den Reis dabei mit einem Fächer oder einem Stück Pappe an, damit er schnell abkühlt. Der Reis sollte auf Raumtemperatur abkühlen, bevor du ihn weiterverarbeitest. Das dauert etwa 15-20 Minuten.
- Die Füllung vorbereiten: Schneide den Lachs in etwa 1 cm dicke, lange Streifen. Die Streifen sollten ungefähr so lang sein wie die Breite des Nori-Blattes. Schneide die Avocado in der Hälfte, entferne den Kern und löffle das Fruchtfleisch heraus. Schneide es in ähnliche Streifen wie den Lachs. Halbiere die Gurke der Länge nach, entferne die Kerne mit einem Löffel und schneide sie in dünne Streifen.
- Die Bambusmatte vorbereiten: Lege die Bambusmatte mit der glatten Seite nach oben vor dich hin. Lege ein Blatt Nori mit der glänzenden Seite nach unten auf die Matte. Die glänzende Seite kommt später nach außen, also achte darauf, dass die matte Seite oben ist.
- Den Reis verteilen: Befeuchte deine Hände mit dem Essigwasser. Nimm etwa eine Handvoll Reis (ca. 100-120 g) und verteile ihn gleichmäßig auf dem Nori-Blatt. Lass oben einen etwa 2 cm breiten Rand frei – das ist die Klebekante. Der Reis sollte nicht zu dick sein, etwa 0,5 cm hoch. Drücke ihn sanft an, aber nicht zu fest.
- Die Füllung platzieren: Lege einen Streifen Lachs, einen Streifen Avocado und ein paar Gurkenstreifen in die Mitte des Reises. Verteile sie gleichmäßig über die gesamte Länge der Rolle. Wenn du zu viel Füllung nimmst, wird die Rolle zu dick und lässt sich schwer wickeln.
- Die Rolle wickeln: Hebe die Bambusmatte mit den Daumen an der unteren Kante an und rolle das Nori-Blatt vorsichtig über die Füllung. Drücke die Rolle mit den Fingern leicht an, während du die Matte weiterrollst. Rolle die Matte bis zum oberen Rand des Nori-Blattes. Befeuchte den freien Rand mit etwas Wasser und drücke ihn fest, um die Rolle zu verschließen. Die Rolle sollte fest, aber nicht gequetscht sein.
- Die Rolle schneiden: Mit einem scharfen, feuchten Messer. Das ist der Trick: Befeuchte das Messer jedes Mal, bevor du einen Schnitt machst. Schneide die Rolle in der Mitte durch, dann jede Hälfte noch einmal in zwei Teile. Du solltest am Ende 8 gleichmäßige Stücke haben. Wenn das Messer klebt, wasche es kurz ab und feuchte es erneut an.
- Servieren: Lege die Sushi-Stücke mit der Schnittfläche nach oben auf einen Teller. Bestreue sie optional mit Sesamsamen. Serviere sie mit Sojasauce, eingelegtem Ingwer und einem Klecks Wasabi.
Tipps & Techniken für perfekte Rollen
Ich habe bei meinen ersten Versuchen mehr Rollen versaut, als ich zugeben möchte. Hier sind die Lektionen, die ich gelernt habe – damit du sie nicht auch durchmachen musst.
Der häufigste Fehler: Zu viel Reis. Ich weiß, es ist verlockend, ordentlich Reis auf das Nori-Blatt zu packen. Aber glaub mir, eine dünne Schicht reicht völlig. Die Rolle wird sonst zu dick und der Geschmack der Füllung geht unter. Weniger ist hier wirklich mehr.
Das Messer muss scharf sein: Ich habe einmal versucht, eine Rolle mit einem stumpfen Brotmesser zu schneiden. Das Ergebnis war eine matschige, zerquetschte Masse. Investiere in ein gutes, scharfes Messer oder schleife dein vorhandenes. Und befeuchte es vor jedem Schnitt – das ist der Game-Changer.
Die Avocado richtig behandeln: Eine Avocado, die zu reif ist, wird in der Rolle zu Brei. Eine unreife Avocado ist hart und geschmacklos. Ich drücke die Avocado immer vorsichtig – sie sollte leicht nachgeben, aber nicht matschig sein. Wenn du die Avocado erst kurz vor dem Wickeln schneidest, bleibt sie schön grün und oxidiert nicht.
Timing ist alles: Ich bereite den Reis immer zuerst zu und lasse ihn abkühlen, während ich die anderen Zutaten vorbereite. So ist alles bereit, wenn der Reis die richtige Temperatur hat. Und ich rolle immer nur eine Rolle auf einmal – die anderen Zutaten bleiben dann frisch im Kühlschrank.
Die Bambusmatte einwickeln: Ich wickle meine Bambusmatte immer in Frischhaltefolie ein, bevor ich sie benutze. Das macht die Reinigung so viel einfacher. Einfach die Folie abziehen und die Matte ist sauber. Und der Reis klebt nicht an der Matte fest.
Variationen & Anpassungen
Das Schöne an einer frischen Sushi-Rolle mit Lachs und Avocado ist, dass du sie unendlich variieren kannst. Hier sind ein paar Ideen, die ich selbst ausprobiert habe.
Vegetarische Variante: Ersetze den Lachs durch Mango, Paprika oder gebratenen Tofu. Die Mango gibt eine süße Note, die wunderbar mit der Avocado harmoniert. Ich habe das letzte Woche gemacht und es war fantastisch!
Schärfere Version: Füge etwas Sriracha oder Chili-Öl zur Füllung hinzu. Oder mische ein wenig scharfe Mayonnaise unter den Reis. Das gibt einen ordentlichen Kick.
Inside-Out-Rolle (Uramaki): Drehe das Nori-Blatt um, sodass der Reis außen liegt. Bestreue die Außenseite mit Sesamsamen. Das sieht nicht nur toll aus, sondern schmeckt auch anders – der Sesam röstet leicht im Mund.
Mit Räucherlachs: Wenn du rohen Fisch nicht magst, nimm Räucherlachs. Er hat ein intensiveres Aroma und ist etwas fester. Die Rolle wird dann eher wie eine westliche Interpretation von Sushi.
Für Allergiker: Achte bei der Sojasauce auf glutenfreie Varianten (Tamari). Und wenn du auf Avocado allergisch bist, kannst du sie durch zusätzliche Gurke oder Mango ersetzen. Der Lachs bleibt natürlich der Star.
Servieren & Aufbewahren
Frische Sushi-Rolle mit Lachs und Avocado schmeckt am besten direkt nach der Zubereitung. Aber manchmal bleibt etwas übrig – oder du willst sie vorbereiten.
Servieren: Die Sushi-Stücke sollten Zimmertemperatur haben, nicht kalt aus dem Kühlschrank. Serviere sie auf einem flachen Teller oder einer Holzplatte. Dazu passt ein kleines Schälchen mit Sojasauce, etwas eingelegter Ingwer und ein Klecks Wasabi. Ein grüner Salat mit einem leichten Dressing rundet das Ganze ab. Oder du kombinierst sie mit einer frischen skandinavischen Lachs-Häppchen für eine kleine Fischplatte.
Aufbewahren: Sushi ist nicht wirklich für die Aufbewahrung gemacht – der Reis wird hart und die Avocado braun. Aber wenn du Reste hast, wickle sie fest in Frischhaltefolie und lege sie in den Kühlschrank. Am nächsten Tag schmecken sie noch, aber die Textur ist nicht mehr perfekt. Ich persönlich esse sie lieber am selben Tag.
Reheating: Sushi wird nicht aufgewärmt. Es ist ein kaltes Gericht. Wenn du es warm essen möchtest, musst du es frisch machen. Punkt.
Flavor-Entwicklung: Die Aromen von Lachs und Avocado sind am frischesten, wenn sie gerade geschnitten wurden. Der Reis nimmt mit der Zeit die Feuchtigkeit der Füllung auf und wird weicher. Deshalb: Am besten sofort genießen!
Nährwertangaben & gesundheitliche Vorteile
Selbstgemachte Sushi-Rollen sind nicht nur lecker, sondern auch überraschend gesund. Hier sind die ungefähren Nährwerte pro Portion (ca. 8 Stücke, also eine ganze Rolle):
- Kalorien: ca. 350-400 kcal
- Eiweiß: ca. 20 g
- Fett: ca. 15 g (davon gesunde Fette aus Lachs und Avocado)
- Kohlenhydrate: ca. 45 g (hauptsächlich aus dem Reis)
Gesundheitliche Vorteile: Der Lachs ist reich an Omega-3-Fettsäuren, die gut für Herz und Gehirn sind. Die Avocado liefert gesunde ungesättigte Fette und viele Vitamine wie Vitamin K, E und C. Der Reis gibt dir langanhaltende Energie – ideal für einen aktiven Tag. Und die Nori-Blätter sind voller Jod, das die Schilddrüsenfunktion unterstützt.
Diätetische Überlegungen: Dieses Rezept ist von Natur aus glutenfrei (wenn du glutenfreie Sojasauce verwendest) und laktosefrei. Es ist auch eine gute Proteinquelle. Wenn du auf die Kohlenhydrate achtest, kannst du die Reismenge reduzieren oder frische Festival-Wraps ausprobieren, die weniger Reis enthalten.
Allergene: Enthält Fisch (Lachs) und möglicherweise Gluten (Sojasauce). Achte auf die Zutaten, wenn du Allergien hast.
Fazit
Ich weiß, es sieht erstmal kompliziert aus. Eine Bambusmatte, Nori-Blätter, Sashimi-Qualität – das klingt nach viel Aufwand. Aber glaub mir, nach der zweiten oder dritten Rolle hast du den Dreh raus. Und der Geschmack? Unbezahlbar.
Diese frische Sushi-Rolle mit Lachs und Avocado ist mein persönlicher Sonntagabend-Geheimtipp. Sie ist schnell genug für einen Wochentag, aber besonders genug für einen besonderen Anlass. Du kannst sie genau so machen, wie du sie magst – mit mehr Avocado, weniger Lachs, extra scharf oder ganz mild. Das ist das Schöne daran: Sie gehört dir.
Also, trau dich! Hol dir die Zutaten, roll die Ärmel hoch und probier es aus. Ich verspreche dir, das erste selbstgemachte Stück Sushi wird dich stolz machen. Und wenn du Fragen hast oder deine eigenen Varianten ausprobierst, schreib mir in den Kommentaren. Ich bin gespannt, was du daraus machst!
Bis zum nächsten Mal – und lass es dir schmecken!
Häufig gestellte Fragen (FAQs)
Kann ich auch normalen Reis statt Sushi-Reis verwenden?
Nein, das würde nicht funktionieren. Sushi-Reis ist ein Rundkornreis, der beim Kochen besonders klebrig wird. Normaler Langkornreis bleibt zu körnig und die Rolle fällt auseinander. Du findest Sushi-Reis in jedem gut sortierten Supermarkt oder Asia-Laden.
Wie erkenne ich, ob der Lachs sashimi-tauglich ist?
Frage deinen Fischhändler explizit nach Lachs in Sashimi-Qualität. Der Fisch muss tiefgefroren gewesen sein, um eventuelle Parasiten abzutöten. Achte auf ein leuchtend oranges, festes Fleisch ohne braune Stellen. Ich kaufe meinen Lachs immer am selben Tag, an dem ich das Sushi mache.
Warum klebt der Reis so sehr an meinen Händen?
Das ist normal! Sushi-Reis ist von Natur aus klebrig. Der Trick ist, eine kleine Schüssel mit Wasser und ein paar Tropfen Reisessig bereitzustellen und deine Hände vor jedem Kontakt mit dem Reis anzufeuchten. Das verhindert das Kleben und macht die Arbeit viel leichter.
Kann ich die Sushi-Rollen einen Tag vorher zubereiten?
Ich rate davon ab. Der Reis wird im Kühlschrank hart und die Avocado oxidiert und wird braun. Die Textur leidet enorm. Wenn du Zeit sparen willst, bereite den Reis und die Füllung am Vortag zu und rolle die Sushi erst am Tag des Servierens. Das funktioniert super!
Was mache ich mit übrig gebliebenem Reis?
Übrig gebliebener Sushi-Reis lässt sich hervorragend für Onigiri (japanische Reisbällchen) verwenden. Einfach zu kleinen Bällchen formen, mit etwas Sojasauce beträufeln und mit Nori umwickeln. Oder du brätst ihn in der Pfanne mit etwas Gemüse an – das ergibt eine Art gebratenen Reis.
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Frische Sushi-Rolle mit Lachs und Avocado: Einfach selbst gemacht – Bestes Rezept
Eine einfache Anleitung für frische Sushi-Rollen mit Lachs und Avocado, die in weniger als 45 Minuten zubereitet sind. Perfekt für einen gemütlichen Abend oder eine kleine Sushi-Party.
- Prep Time: 20 Minuten
- Cook Time: 25 Minuten
- Total Time: 45 Minuten
- Yield: 4 Portionen (ca. 8 Stücke pro Portion) 1x
- Category: Hauptgericht
- Cuisine: Japanisch
Ingredients
- 300 g Sushi-Reis (Rundkornreis)
- 360 ml Wasser
- 4 EL Reisessig
- 2 EL Zucker
- 1 TL Salz
- 250 g frischer Lachs (Sashimi-Qualität)
- 1 reife Avocado
- 1/2 Salatgurke
- 4–5 Blätter Nori (getrocknete Algenblätter)
- Sojasauce (zum Dippen)
- Eingelegter Ingwer (Gari)
- Wasabi-Paste
- Optional: Sesamsamen
Instructions
- Den Reis kochen: Spüle den Sushi-Reis in einem feinen Sieb unter kaltem Wasser, bis das Wasser klar abläuft. Gib den Reis mit 360 ml Wasser in einen Topf, bringe ihn zum Kochen, decke den Topf ab und lasse ihn bei niedrigster Hitze 15 Minuten köcheln. Schalte dann die Hitze aus und lasse den Reis weitere 10 Minuten zugedeckt quellen.
- Den Reis würzen: Während der Reis quillt, mische 4 EL Reisessig, 2 EL Zucker und 1 TL Salz in einer kleinen Schüssel, bis sich Zucker und Salz aufgelöst haben. Gib die Mischung über den heißen Reis und hebe sie vorsichtig mit einem Holzlöffel unter. Fächer den Reis dabei mit einem Fächer oder einem Stück Pappe an, damit er schnell abkühlt. Der Reis sollte auf Raumtemperatur abkühlen, bevor du ihn weiterverarbeitest.
- Die Füllung vorbereiten: Schneide den Lachs in etwa 1 cm dicke, lange Streifen. Schneide die Avocado in der Hälfte, entferne den Kern und löffle das Fruchtfleisch heraus. Schneide es in ähnliche Streifen wie den Lachs. Halbiere die Gurke der Länge nach, entferne die Kerne mit einem Löffel und schneide sie in dünne Streifen.
- Die Bambusmatte vorbereiten: Lege die Bambusmatte mit der glatten Seite nach oben vor dich hin. Lege ein Blatt Nori mit der glänzenden Seite nach unten auf die Matte.
- Den Reis verteilen: Befeuchte deine Hände mit Essigwasser. Nimm etwa eine Handvoll Reis (ca. 100-120 g) und verteile ihn gleichmäßig auf dem Nori-Blatt. Lass oben einen etwa 2 cm breiten Rand frei. Der Reis sollte nicht zu dick sein, etwa 0,5 cm hoch. Drücke ihn sanft an.
- Die Füllung platzieren: Lege einen Streifen Lachs, einen Streifen Avocado und ein paar Gurkenstreifen in die Mitte des Reises. Verteile sie gleichmäßig über die gesamte Länge der Rolle.
- Die Rolle wickeln: Hebe die Bambusmatte mit den Daumen an der unteren Kante an und rolle das Nori-Blatt vorsichtig über die Füllung. Drücke die Rolle mit den Fingern leicht an, während du die Matte weiterrollst. Rolle die Matte bis zum oberen Rand des Nori-Blattes. Befeuchte den freien Rand mit etwas Wasser und drücke ihn fest, um die Rolle zu verschließen.
- Die Rolle schneiden: Mit einem scharfen, feuchten Messer. Befeuchte das Messer jedes Mal, bevor du einen Schnitt machst. Schneide die Rolle in der Mitte durch, dann jede Hälfte noch einmal in zwei Teile. Du solltest am Ende 8 gleichmäßige Stücke haben.
- Servieren: Lege die Sushi-Stücke mit der Schnittfläche nach oben auf einen Teller. Bestreue sie optional mit Sesamsamen. Serviere sie mit Sojasauce, eingelegtem Ingwer und einem Klecks Wasabi.
Notes
Der Lachs muss in Sashimi-Qualität sein. Die Avocado sollte perfekt reif sein. Den Reis nicht zu dick auftragen. Das Messer vor jedem Schnitt befeuchten. Die Bambusmatte in Frischhaltefolie einwickeln, um die Reinigung zu erleichtern.
Nutrition
- Serving Size: 1 Portion (ca. 8 Stü
- Calories: 375
- Sugar: 5
- Sodium: 600
- Fat: 15
- Saturated Fat: 2
- Carbohydrates: 45
- Fiber: 3
- Protein: 20
Keywords: Sushi, Lachs, Avocado, selbstgemacht, einfach, frisch, japanisch, Rolle



