Geschrieben von

Virginia Ramsey

Veröffentlicht

Gemütliche Zimt-Frühstücksbrötchen für Weihnachten – Bestes Rezept

Fertig in 12 Stunden (inkl. 8-12 Stunden Gehzeit über Nacht)
Portionen 12 Stück
Schwierigkeitsgrad Medium

Love this? Save it for later!

Share the inspiration with your friends

Der Duft von heißem Zimt und frischer Hefe – dieser eine Geruch, der einen mitten in der Nacht aus dem Bett holt, wenn man eigentlich noch schlafen sollte. Bei mir ist es jedes Jahr Anfang Dezember so, wenn die erste Ladung dieser gemütlichen Zimt-Frühstücksbrötchen für Weihnachten im Ofen ist. Es ist ein bisschen wie eine stille Verabredung mit mir selbst, bevor der Trubel richtig losgeht. Die Küche wird langsam warm, draußen ist es noch dunkel, und drinnen fängt alles an zu duften.

Ich habe dieses Rezept vor ein paar Jahren entwickelt, als ich nach etwas suchte, das weniger aufwendig ist als ein klassischer Hefezopf, aber trotzdem dieses wohlige Weihnachtsgefühl bringt. Es sollte nach Gemütlichkeit schmecken – nach dem ersten Adventstag, an dem man es sich mit einer Decke auf dem Sofa gemütlich macht. Diese Brötchen sind genau das geworden. Sie sind nicht zu süß, schön fluffig und haben diese unwiderstehliche Zimt-Zucker-Kruste, die einfach perfekt zu einer Tasse Kaffee oder einem heißen Kakao passt. Und ehrlich? Sie sind so einfach, dass man sie auch an einem stressigen Morgen zwischen Geschenke-Einpacken und Plätzchen-Backen hinbekommt.

Das Beste daran ist, dass der Teig über Nacht im Kühlschrank gehen kann. Man bereitet ihn abends in Ruhe vor, und am nächsten Morgen muss man die Brötchen nur noch formen und backen. Es fühlt sich fast wie Zauberei an, an einem kalten Dezembermorgen frische Frühstücksbrötchen zu servieren, ohne stundenlang in der Küche gestanden zu haben. Für mich sind diese Brötchen inzwischen ein fester Bestandteil der Adventszeit geworden – ein kleines, duftendes Ritual, das ich jedes Jahr kaum erwarten kann.

Warum Du Diese Zimt-Frühstücksbrötchen Lieben Wirst

Diese Brötchen sind mehr als nur ein weiteres Hefegebäck. Sie sind eine kleine Auszeit vom Weihnachtsstress, ein Moment der Ruhe, der nach Zuhause schmeckt. Lass mich dir sagen, warum genau dieses Rezept so besonders ist:

  • Einfach und entspannt: Der Teig geht über Nacht im Kühlschrank. Das spart Zeit am Morgen und macht die Zubereitung super flexibel. Du kannst sie auch am Vortag backen und am nächsten Tag kurz aufbacken.
  • Wenige, alltägliche Zutaten: Keine ausgefallenen Gewürze oder teuren Spezialitäten. Du hast wahrscheinlich alles, was du brauchst, schon im Haus. Mehl, Butter, Milch, Hefe und natürlich Zimt und Zucker.
  • Perfekt für gemütliche Weihnachtsmorgen: Ob am ersten Advent, an Heiligabend oder einfach an einem kalten Dezember-Sonntag – diese Brötchen machen jeden Morgen zu etwas Besonderem. Sie sind der ideale Begleiter für ein ausgedehntes Frühstück im Kreise der Familie.
  • Ein absoluter Publikumsliebling: Ich habe sie schon so oft für Gäste gebacken, und jedes Mal sind sie restlos weg. Kinder lieben die süße Zimtkruste, Erwachsene schätzen den nicht zu süßen, fluffigen Teig. Einfach ein Brötchen, das alle glücklich macht.
  • Unglaublich aromatisch und saftig: Der Trick liegt in der Kombination aus weicher Butter und einer ordentlichen Portion Zimt. Die Brötchen werden innen wunderbar weich und bekommen außen eine leicht knusprige, karamellisierte Zimtkruste. Der Duft allein ist es wert!

Was dieses Rezept von anderen Zimtbrötchen unterscheidet, ist die Zubereitung über Nacht. Viele Rezepte verlangen nach stundenlangem Gehenlassen am Tag, was bei mir oft in Stress ausartet. Diese Methode ist so viel entspannter. Du machst den Teig abends, lässt ihn im Kühlschrank langsam reifen, und am nächsten Morgen ist er perfekt. Der Geschmack wird dadurch übrigens noch intensiver und komplexer. Das ist kein einfaches Brötchen – das ist deine beste Version eines weihnachtlichen Frühstücksgebäcks. Es ist das Brötchen, bei dem man nach dem ersten Bissen die Augen schließt und einen Moment lang alles andere vergisst.

Welche Zutaten Du Brauchst

Für diese gemütlichen Zimt-Frühstücksbrötchen für Weihnachten brauchst du keine exotischen Zutaten. Es sind alles einfache, grundlegende Dinge, die eine perfekte Harmonie eingehen. Ich zeige dir, worauf es bei jeder Zutat ankommt und wie du sie ersetzen kannst.

Für den Teig:

  • 500 g Weizenmehl (Type 550): Das ist mein Lieblingsmehl für Hefeteig. Es hat genug Klebereiweiß, um dem Teig eine schöne Struktur zu geben, ohne dass er zu schwer wird. Du kannst auch Dinkelmehl Type 630 verwenden, dann werden die Brötchen etwas nussiger im Geschmack. Für eine glutenfreie Variante habe ich es mal mit einer glutenfreien Mehlmischung versucht – das ging auch ganz gut, aber die Brötchen waren nicht ganz so fluffig.
  • 1 Päckchen Trockenhefe (7 g): Ich nehme fast immer Trockenhefe, weil sie einfach unkompliziert ist und immer funktioniert. Du kannst auch 21 g frische Hefe nehmen. Dann musst du sie vorher in der lauwarmen Milch mit etwas Zucker auflösen und 10 Minuten stehen lassen, bis sie Blasen wirft.
  • 250 ml lauwarme Milch: Die Milch sollte nicht heiß sein, sonst stirbt die Hefe. Handwarm ist ideal – etwa 30-35 Grad. Du kannst Kuhmilch, Hafermilch oder Mandelmilch nehmen. Ich habe auch schon Buttermilch verwendet, das macht den Teig besonders saftig und gibt ihm eine leichte Säure.
  • 80 g Zucker: Normaler Haushaltszucker. Du kannst auch braunen Zucker nehmen, das gibt einen leicht karamelligen Geschmack. Wer es weniger süß mag, reduziert die Menge auf 60 g.
  • 80 g weiche Butter: Die Butter sollte wirklich weich sein, damit sie sich gut mit den anderen Zutaten verbindet. Ich nehme immer ungesalzene Butter. Wenn du nur gesalzene hast, lass einfach eine Prise Salz im Teig weg.
  • 1 Ei (Größe M): Das Ei gibt dem Teig Bindung und macht ihn schön locker. Am besten nimmst du ein Ei aus Freilandhaltung – das schmeckt man irgendwie. Für eine vegane Version habe ich schon einen Esslöffel gemahlene Leinsamen mit drei Esslöffeln Wasser vermischt und 10 Minuten quellen lassen. Das hat auch funktioniert, aber die Brötchen waren etwas kompakter.
  • 1 Prise Salz: Klingt unscheinbar, aber Salz ist essenziell. Es hebt den Geschmack aller anderen Zutaten hervor und verhindert, dass der Teig zu stark aufgeht. Verwende feines Meersalz.

Für die Zimtfüllung:

  • 100 g weiche Butter: Auch hier: weiche Butter, damit sie sich gut verstreichen lässt. Ich nehme gerne eine gute Markenbutter, weil sie einfach mehr Geschmack hat.
  • 120 g brauner Zucker: Brauner Zucker ist hier perfekt, weil er zusammen mit dem Zimt eine fast karamellige Füllung ergibt. Du kannst auch normalen Zucker nehmen, aber der braune Zucker macht den Unterschied.
  • 2-3 EL gemahlener Zimt: Ja, richtig gelesen – ruhig etwas großzügiger sein! Zimt ist die Hauptgeschmacksrichtung hier. Ich nehme immer Ceylon-Zimt, der ist feiner und aromatischer als Cassia-Zimt. Für eine weihnachtliche Note kannst du auch einen halben Teelöffel gemahlene Nelken oder Kardamom untermischen.

Für die Kruste (optional, aber sehr empfehlenswert):

  • 2 EL geschmolzene Butter: Zum Bestreichen nach dem Backen. Das gibt den Brötchen diesen wunderbaren Glanz und macht die Kruste weich.
  • 2 EL Zucker + 1 TL Zimt: Zum Bestreuen direkt nach dem Bestreichen. Das ist der letzte Schliff, der die Brötchen unwiderstehlich macht.

Welche Küchengeräte Du Brauchst

Du brauchst keine ausgefallene Ausrüstung für diese Brötchen. Ein paar grundlegende Dinge reichen völlig aus. Ich backe sie am liebsten in einer runden Springform (26 cm Durchmesser), weil die Brötchen dann schön zusammengedrückt werden und beim Backen aneinanderkleben – das gibt diese typische, weiche Brötchenform. Eine Kastenform (30 cm) geht aber auch.

  • Große Rührschüssel: Für den Teig. Eine mit Deckel oder Frischhaltefolie ist praktisch, wenn der Teig über Nacht im Kühlschrank geht.
  • Handrührgerät mit Knethaken oder Küchenmaschine: Du kannst den Teig auch von Hand kneten, aber das dauert gute 10-15 Minuten. Mit der Maschine geht es in 5 Minuten und der Teig wird schön geschmeidig.
  • Nudelholz: Zum Ausrollen des Teigs. Ein einfaches Holz-Nudelholz tut es völlig.
  • Scharfes Messer oder Teigschaber: Zum Schneiden der Brötchen. Ein Teigschaber ist perfekt, weil er den Teig nicht zusammendrückt.
  • Backpapier: Damit nichts kleben bleibt. Einfach den Boden der Form damit auslegen.
  • Backpinsel: Zum Bestreichen der Brötchen mit Butter.

Ich habe früher immer ein einfaches Messer benutzt, aber seit ich einen Teigschaber habe, geht das Schneiden viel sauberer und die Brötchen behalten ihre Form. Ein kleiner Tipp: Wenn du keinen Backpinsel hast, kannst du die geschmolzene Butter auch mit einem Löffel vorsichtig auf den Brötchen verteilen.

Schritt-für-Schritt-Anleitung

Zimt-Frühstücksbrötchen für Weihnachten preparation steps

Keine Sorge, das klingt vielleicht nach viel, aber es ist wirklich einfach. Ich zeige dir jeden Schritt genau, damit du perfekte, fluffige Zimt-Frühstücksbrötchen für Weihnachten bekommst. Los geht’s!

  1. Teig zubereiten (ca. 10 Minuten): Gib das Mehl in eine große Schüssel. Mische die Trockenhefe und den Zucker darunter. Gib dann die lauwarme Milch, das Ei, die weiche Butter und die Prise Salz dazu. Knete alles mit dem Handrührgerät (Knethaken) oder in der Küchenmaschine für etwa 5 Minuten zu einem glatten, geschmeidigen Teig. Der Teig sollte sich vom Schüsselrand lösen und nicht mehr kleben. Wenn er zu klebrig ist, gib noch einen Esslöffel Mehl dazu. Ist er zu trocken, einen Schluck Milch.
  2. Teig gehen lassen (über Nacht, ca. 8-12 Stunden): Forme den Teig zu einer Kugel und lege ihn zurück in die Schüssel. Decke die Schüssel mit Frischhaltefolie oder einem sauberen Geschirrtuch ab. Stelle sie dann für mindestens 8 Stunden, besser über Nacht, in den Kühlschrank. Der Teig wird sich verdoppeln. Keine Sorge, wenn er morgens kalt ist – das ist perfekt so! Der Kühlschrank verlangsamt die Gärung und der Teig entwickelt mehr Geschmack.
  3. Füllung vorbereiten (ca. 5 Minuten): Am nächsten Morgen holst du den Teig aus dem Kühlschrank. Während er etwas Raumtemperatur annimmt (ca. 15 Minuten), bereitest du die Füllung zu. Vermische einfach die weiche Butter mit dem braunen Zucker und dem Zimt, bis eine streichfähige Paste entsteht. Fertig!
  4. Teig ausrollen und füllen (ca. 10 Minuten): Bestäube deine Arbeitsfläche leicht mit Mehl. Rolle den Teig mit dem Nudelholz zu einem großen Rechteck aus, etwa 30 x 40 cm groß und ca. 1 cm dick. Verteile die Zimt-Butter-Paste gleichmäßig auf dem Teig, bis zum Rand. Rolle den Teig dann von der langen Seite her fest auf, wie eine Biskuitrolle. Achte darauf, dass die Rolle gleichmäßig dick ist.
  5. Brötchen schneiden und formen (ca. 5 Minuten): Schneide die Teigrolle mit einem scharfen Messer oder einem Teigschaber in 12 gleich große Stücke. Ich schneide sie etwa 3-4 cm dick. Lege die Stücke dann mit der Schnittfläche nach oben in deine vorbereitete Form (mit Backpapier ausgelegt). Sie müssen sich nicht perfekt berühren – sie werden beim Backen noch aufgehen und sich aneinanderkuscheln.
  6. Zweite Gehzeit (ca. 30-45 Minuten): Decke die Form mit einem Tuch ab und lasse die Brötchen an einem warmen Ort (nicht über 30 Grad) für etwa 30-45 Minuten gehen, bis sie sich deutlich vergrößert haben und sich fast berühren. In der Zwischenzeit heizt du den Ofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze (160 Grad Umluft) vor.
  7. Backen (ca. 20-25 Minuten): Schiebe die Form auf die mittlere Schiene und backe die Brötchen für 20-25 Minuten, bis sie goldbraun sind und herrlich duften. Die Backzeit kann je nach Ofen variieren – mach einfach die Stäbchenprobe: Ein Holzspieß sollte sauber herauskommen, wenn du in ein Brötchen stichst.
  8. Fertigstellen (ca. 5 Minuten): Sobald die Brötchen aus dem Ofen kommen, bestreiche sie sofort mit der geschmolzenen Butter. Vermische den Zucker mit dem restlichen Zimt und streue die Mischung großzügig über die noch warmen Brötchen. Lass sie dann etwa 10 Minuten in der Form abkühlen, bevor du sie vorsichtig herausnimmst und auf einem Gitter ganz auskühlen lässt – oder gleich warm genießt!

Tipps und Tricks für Perfekte Brötchen

Ich habe bei diesem Rezept so einiges ausprobiert und auch ein paar Fehler gemacht, damit du es von Anfang an richtig machen kannst. Hier sind meine besten Tipps:

  • Der Teig ist zu kalt zum Ausrollen? Kein Problem! Lass ihn einfach 20 Minuten bei Raumtemperatur stehen. Dann lässt er sich viel leichter ausrollen. Wenn er noch zu fest ist, kannst du ihn auch mit den Händen etwas vorsichtig kneten, um ihn geschmeidiger zu machen.
  • Die Füllung nicht zu dick auftragen: Ich weiß, es ist verlockend, ordentlich Zimtbutter draufzupacken. Aber wenn die Schicht zu dick ist, läuft die Füllung beim Backen aus und die Brötchen werden matschig. Eine dünne, gleichmäßige Schicht reicht völlig aus – der Geschmack kommt trotzdem super durch.
  • Beim Schneiden nicht drücken: Drücke das Messer oder den Teigschaber nicht zu fest auf die Rolle, sonst werden die Brötchen platt. Ein sägendes Schneiden ist am besten. Ich habe anfangs ein stumpfes Messer benutzt und die Brötchen sahen aus wie zusammengedrückte Schnecken – nicht schön!
  • Die richtige Gehzeit: Die zweite Gehzeit ist entscheidend für fluffige Brötchen. Sie sollten sich sichtbar vergrößern. Wenn sie zu wenig gehen, werden sie dicht und schwer. Wenn sie zu lange gehen, fallen sie beim Backen zusammen. Ein guter Indikator: Wenn du leicht mit dem Finger auf ein Brötchen drückst und der Eindruck langsam zurückgeht, sind sie perfekt.
  • Multitasking ist alles: Während die Brötchen das zweite Mal gehen, kannst du schon den Ofen vorheizen, die Butter schmelzen und die Zimt-Zucker-Mischung vorbereiten. So sparst du Zeit und hast alles parat, wenn die Brötchen aus dem Ofen kommen.

Variationen und Abwandlungen

Dieses Grundrezept ist so vielseitig! Ich habe es schon oft abgewandelt, je nach Lust und Laune oder was gerade im Haus war. Hier sind ein paar meiner Lieblingsvarianten:

  • Weihnachtliche Gewürzbrötchen: Gib zur Zimtfüllung noch einen halben Teelöffel gemahlene Nelken, einen halben Teelöffel Kardamom und eine Prise Muskatnuss. Das schmeckt richtig weihnachtlich und erinnert an Lebkuchen. Ein Freund von mir schwört auf eine Prise Piment – auch sehr lecker!
  • Nuss-Zimt-Brötchen: Streue vor dem Aufrollen noch eine Handvoll gehackte Walnüsse oder Pekannüsse auf die Zimtfüllung. Das gibt einen tollen Crunch und passt perfekt zur Weihnachtszeit. Ich habe auch schon gemahlene Mandeln verwendet – das macht die Füllung noch saftiger.
  • Apfel-Zimt-Brötchen: Schäle einen kleinen Apfel, reibe ihn grob und drücke die Flüssigkeit etwas aus. Verteile die Apfelraspel auf der Zimtbutter, bevor du den Teig aufrollst. Die Äpfel werden beim Backen weich und geben den Brötchen eine fruchtige Note. Das ist meine absolute Lieblingsvariante für den Herbst!
  • Vegane Variante: Ersetze die Butter durch vegane Margarine, das Ei durch einen Esslöffel gemahlene Leinsamen (mit 3 EL Wasser verquirlt und 10 Minuten gequollen) und die Milch durch Hafer- oder Mandelmilch. Die Brötchen werden etwas weniger fluffig, aber schmecken trotzdem fantastisch.
  • Glutenfreie Variante: Verwende eine glutenfreie Mehlmischung für Hefeteig. Achte darauf, dass die Mischung Xanthan oder Guarkernmehl enthält, sonst wird der Teig bröselig. Die Gehzeit kann etwas länger dauern. Ich habe das mal für eine Freundin gemacht, und sie war begeistert.

Servieren und Aufbewahren

Diese Brötchen schmecken am besten, wenn sie noch lauwarm sind – einfach ein Stück Weihnachtszauber pur. Aber auch kalt sind sie ein Genuss. Hier ein paar Tipps, wie du sie am besten servierst und aufbewahrst:

  • Servieren: Am schönsten sind sie auf einer großen Platte angerichtet. Dazu passt eine Tasse heißer Kaffee, ein cremiger Kakao oder ein Glas Milch. Du kannst sie auch mit etwas Puderzucker bestäuben oder mit einem Klecks Schlagsahne servieren – wer es besonders sündig mag.
  • Aufbewahren bei Zimmertemperatur: In einer luftdichten Dose halten sie sich bei Raumtemperatur etwa 2-3 Tage. Sie werden dann etwas fester, aber schmecken immer noch gut. Lege ein Stück Apfel oder eine Scheibe Brot mit in die Dose – das hält sie weicher.
  • Einfrieren: Die Brötchen lassen sich super einfrieren! Wickle sie einzeln in Frischhaltefolie oder lege sie nebeneinander in einen Gefrierbeutel. So halten sie sich bis zu 3 Monate. Zum Auftauen einfach über Nacht im Kühlschrank oder bei Raumtemperatur auftauen lassen.
  • Aufwärmen: Der beste Trick, um sie wieder fast wie frisch gebacken zu genießen: Gib sie für etwa 5 Minuten bei 150 Grad in den Ofen oder für 20 Sekunden in die Mikrowelle. Im Ofen werden sie wieder etwas knusprig, in der Mikrowelle bleiben sie weich.

Ein kleiner Tipp: Die Brötchen schmecken am zweiten Tag oft noch besser, weil die Aromen durchgezogen sind. Der Zimt wird noch intensiver und die Brötchen werden noch saftiger. Ich backe sie manchmal extra einen Tag vorher, weil ich diesen Geschmack so liebe.

Nährwerte und Gesundheitliche Aspekte

Klar, diese Brötchen sind ein Genussmittel und kein Diätgericht. Aber ein paar Dinge sollte man wissen:

  • Ungefähre Nährwerte pro Brötchen (bei 12 Stück): Kalorien: ca. 280, Fett: ca. 12 g, Kohlenhydrate: ca. 38 g, Eiweiß: ca. 6 g. Die Werte können je nach verwendeten Zutaten variieren.
  • Zimt – mehr als nur ein Gewürz: Zimt ist nicht nur lecker, sondern hat auch eine positive Wirkung auf den Blutzuckerspiegel. Er kann helfen, den Blutzucker nach einer Mahlzeit stabiler zu halten. Außerdem enthält er Antioxidantien.
  • Butter und Zucker – in Maßen: Ja, die Brötchen enthalten ordentlich Butter und Zucker. Aber in der Weihnachtszeit darf man sich auch mal etwas gönnen. Es geht ja nicht um den täglichen Verzehr, sondern um einen besonderen Genussmoment.
  • Allergene: Das Rezept enthält Gluten (Weizenmehl), Milchprodukte (Butter, Milch) und Eier. Für Allergiker gibt es die oben genannten Alternativen.

Ich persönlich finde, dass diese Brötchen ein Stück Seelenfutter sind. Sie sind nicht dazu da, um sich gesund zu ernähren, sondern um sich etwas Gutes zu tun und die Adventszeit zu genießen. Und manchmal ist genau das das Gesündeste, was man tun kann – sich eine Auszeit nehmen und etwas genießen, ohne schlechtes Gewissen.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Kann ich den Teig auch ohne Kühlung über Nacht gehen lassen?

Ja, das geht. Dann sollte der Teig bei Zimmertemperatur etwa 1-2 Stunden gehen, bis er sich verdoppelt hat. Der Geschmack wird aber weniger intensiv, weil die lange, kalte Gärung die Aromen besser entwickelt.

Meine Brötchen sind nach dem Backen zu trocken. Was habe ich falsch gemacht?

Das kann passieren, wenn der Teig zu lange gebacken wurde oder die Ofentemperatur zu hoch war. Backe sie beim nächsten Mal etwas kürzer oder bei niedrigerer Temperatur. Auch zu wenig Flüssigkeit im Teig kann die Ursache sein.

Kann ich die Brötchen auch ohne Ei backen?

Ja, ersetze das Ei durch einen Esslöffel gemahlene Leinsamen, die du mit drei Esslöffeln Wasser verquirlst und 10 Minuten quellen lässt. Die Brötchen werden dann etwas kompakter, schmecken aber immer noch gut.

Kann ich statt Trockenhefe frische Hefe verwenden?

Ja, nimm 21 g frische Hefe. Löse sie vorher in der lauwarmen Milch mit einem Teelöffel Zucker auf und lasse sie 10 Minuten stehen, bis sie Blasen wirft. Dann gibst du sie mit den anderen Zutaten zum Mehl.

Wie bekomme ich die Brötchen besonders fluffig?

Achte darauf, dass der Teig nicht zu fest ist und genug Zeit zum Gehen hat. Die zweite Gehzeit ist entscheidend – lass sie ruhig etwas länger gehen, bis sie sich sichtbar vergrößert haben. Auch die richtige Menge an Flüssigkeit ist wichtig.

Zum Schluss – Ein letztes Wort

Ich hoffe, du probierst diese gemütlichen Zimt-Frühstücksbrötchen für Weihnachten aus. Sie sind für mich der Inbegriff von Weihnachtsgemütlichkeit – ein Duft, der durch die ganze Wohnung zieht, ein warmer Bissen, der von innen wärmt, und ein kleines Ritual, das die Adventszeit so besonders macht. Du kannst sie ganz nach deinem Geschmack anpassen, mit Nüssen, Äpfeln oder anderen Gewürzen. Lass deiner Kreativität freien Lauf!

Ich würde mich riesig freuen, wenn du mir in den Kommentaren erzählst, wie sie dir gelungen sind oder welche Variante du ausprobiert hast. Hast du sie vielleicht mit einer anderen Füllung gemacht? Oder hast du einen besonderen Tipp, den du mit mir teilen möchtest? Teile das Rezept doch auch mit deinen Freunden und deiner Familie – vielleicht wird es ja euer neues Weihnachtsritual. Ich wünsche dir eine wunderschöne, gemütliche Adventszeit und ganz viele genüssliche Momente mit diesen Brötchen.

Wenn du noch mehr weihnachtliche Inspiration suchst, schau dir doch auch mal unser Rezept für klassischen Sauerbraten mit Lebkuchensoße an – eine herzhafte Alternative für das Weihnachtsessen. Oder probiere unsere knusprige bayerische Schweinshaxe mit Dunkelbiersoße für einen deftigen Festtagsschmaus. Und wer Lust auf etwas Süßes hat, dem sei unser saftiger Zitronen-Buttermilch-Gugelhupf mit zarter Glasur ans Herz gelegt – auch ein toller Kuchen für die Weihnachtszeit.

Bleib gemütlich und genieße die Zeit!

Pin This Recipe!

Zimt-Frühstücksbrötchen für Weihnachten recipe

Print

Gemütliche Zimt-Frühstücksbrötchen für Weihnachten – Bestes Rezept

Diese fluffigen Zimtbrötchen mit unwiderstehlicher Zimt-Zucker-Kruste sind der Inbegriff von Weihnachtsgemütlichkeit. Der Teig geht über Nacht im Kühlschrank, sodass du morgens entspannt frische Brötchen genießen kannst.

  • Author: Anna
  • Prep Time: 15 Minuten
  • Cook Time: 25 Minuten
  • Total Time: 8 Stunden 40 Minuten (inkl. Kühlzeit)
  • Yield: 12 Brötchen 1x
  • Category: Frühstück
  • Cuisine: Deutsch

Ingredients

Scale
  • 500 g Weizenmehl (Type 550)
  • 1 Päckchen Trockenhefe (7 g)
  • 250 ml lauwarme Milch
  • 80 g Zucker
  • 80 g weiche Butter
  • 1 Ei (Größe M)
  • 1 Prise Salz
  • 100 g weiche Butter (für die Füllung)
  • 120 g brauner Zucker (für die Füllung)
  • 23 EL gemahlener Zimt (für die Füllung)
  • 2 EL geschmolzene Butter (für die Kruste)
  • 2 EL Zucker + 1 TL Zimt (für die Kruste)

Instructions

  1. Teig zubereiten: Mehl, Trockenhefe und Zucker in einer großen Schüssel mischen. Lauwarme Milch, Ei, weiche Butter und Salz hinzufügen. Mit dem Handrührgerät (Knethaken) oder in der Küchenmaschine etwa 5 Minuten zu einem glatten, geschmeidigen Teig kneten.
  2. Teig gehen lassen: Teig zu einer Kugel formen, in die Schüssel legen, mit Frischhaltefolie abdecken und für mindestens 8 Stunden (über Nacht) in den Kühlschrank stellen.
  3. Füllung vorbereiten: Am nächsten Morgen den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und etwa 15 Minuten ruhen lassen. In der Zwischenzeit weiche Butter mit braunem Zucker und Zimt zu einer streichfähigen Paste vermischen.
  4. Teig ausrollen und füllen: Arbeitsfläche leicht bemehlen. Teig zu einem Rechteck (ca. 30 x 40 cm, 1 cm dick) ausrollen. Zimt-Butter-Paste gleichmäßig darauf verstreichen. Teig von der langen Seite her fest aufrollen.
  5. Brötchen schneiden und formen: Rolle in 12 gleich große Stücke (ca. 3-4 cm dick) schneiden. Mit der Schnittfläche nach oben in eine mit Backpapier ausgelegte Springform (26 cm) oder Kastenform legen.
  6. Zweite Gehzeit: Form mit einem Tuch abdecken und an einem warmen Ort etwa 30-45 Minuten gehen lassen, bis sich die Brötchen deutlich vergrößert haben. In der Zwischenzeit Ofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vorheizen.
  7. Backen: Form auf die mittlere Schiene schieben und Brötchen 20-25 Minuten goldbraun backen.
  8. Fertigstellen: Brötchen sofort nach dem Backen mit geschmolzener Butter bestreichen. Zucker mit Zimt mischen und über die Brötchen streuen. 10 Minuten in der Form abkühlen lassen, dann auf einem Gitter ganz auskühlen lassen oder warm servieren.

Notes

Der Teig kann auch ohne Kühlung bei Zimmertemperatur 1-2 Stunden gehen, der Geschmack wird dann aber weniger intensiv. Für eine vegane Variante Butter durch Margarine, Ei durch 1 EL gemahlene Leinsamen (mit 3 EL Wasser verquirlt) und Milch durch Hafer- oder Mandelmilch ersetzen. Die Brötchen schmecken am zweiten Tag oft noch besser, da die Aromen durchziehen.

Nutrition

  • Serving Size: 1 Brötchen
  • Calories: 280
  • Sugar: 18
  • Sodium: 150
  • Fat: 12
  • Saturated Fat: 7
  • Carbohydrates: 38
  • Fiber: 2
  • Protein: 6

Keywords: Zimtbrötchen, Frühstücksbrötchen, Weihnachten, Hefeteig, Zimt, Advent, Brötchen, einfach, über Nacht

Did you make this recipe?

Share a photo and tag us — we can't wait to see what you've made!

Diese Rezepte könntest du auch lieben

Leave a Comment

Recipe rating