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Halb ausgerollter Blätterteig klebte an meinen Fingern, während ich mit der anderen Hand verzweifelt nach dem Ziegenkäse suchte, der sich irgendwo im Kühlschrank versteckt hatte. Draußen war es schon dunkel, der Herbstregen klatschte gegen die Fenster, und ich hatte absolut keine Lust mehr, stundenlang in der Küche zu stehen. Mein ursprünglicher Plan – ein aufwendiger Kürbisauflauf – war gerade grandios gescheitert, weil ich vergessen hatte, den Kürbis rechtzeitig zu schälen. Und dann fiel mein Blick auf das Mehl im Regal. Flammkuchen. Natürlich. Diese elsässische Spezialität ist sowieso das perfekte Herbstgericht, besonders wenn man sie mit all den Aromen füllt, die gerade Saison haben.
Ehrlich gesagt, dieser herbstlicher Flammkuchen mit Kürbis und cremigem Ziegenkäse war eine reine Notlösung. Aber manchmal sind genau diese spontanen Kreationen die besten, oder? Der knusprige Teig, die süße Note des Kürbisses und der würzige Ziegenkäse – das passt einfach perfekt zusammen. Es fühlte sich an, als hätte der Herbst selbst beschlossen, auf meinem Backblech Platz zu nehmen. Und das Beste daran? In weniger als 30 Minuten hatte ich ein Abendessen, das nicht nur fantastisch aussah, sondern auch noch so richtig nach Gemütlichkeit schmeckte. Seitdem ist dieser Flammkuchen mein Geheimtipp für stressige Abende, an denen ich trotzdem etwas Besonderes auf dem Tisch haben möchte.
Warum du diesen herbstlichen Flammkuchen lieben wirst
Dieser Flammkuchen ist nicht einfach nur ein weiteres Rezept. Er ist eine kleine Umarmung auf dem Teller, und zwar eine, die du ganz schnell und ohne viel Aufwand zaubern kannst. Ich habe ihn inzwischen bestimmt ein Dutzend Mal gemacht, und er enttäuscht nie. Hier sind die Gründe, warum er auch bei dir zum Lieblingsgericht werden wird:
- Schnell & einfach: In unter 30 Minuten steht er auf dem Tisch. Perfekt für diese Abende, an denen der Hunger schon klopft, bevor du überhaupt angefangen hast zu kochen.
- Einfache Zutaten: Keine exotischen Gewürze oder schwer zu findenden Spezialitäten. Alles, was du brauchst, bekommst du im Supermarkt um die Ecke.
- Perfekt für den Herbst: Mit Kürbis und Ziegenkäse trifft er genau den Geschmack der Saison. Ideal für ein gemütliches Abendessen, wenn es draußen stürmt und regnet.
- Ein echter Publikumsliebling: Selbst Leute, die sonst nicht so auf Ziegenkäse stehen, sind von dieser Kombination begeistert. Der Kürbis macht ihn mild und süßlich, der Käse gibt den richtigen Pfiff.
- Knusprig und cremig zugleich: Der dünne, knusprige Boden und der cremige Belag – diese Texturkombination ist einfach himmlisch. Du wirst nach dem ersten Bissen die Augen schließen, versprochen.
Was diesen herbstlicher Flammkuchen mit Kürbis und cremigem Ziegenkäse von anderen Rezepten unterscheidet? Es ist die Art, wie die Aromen miteinander tanzen. Der Kürbis wird nicht einfach nur draufgelegt, sondern kurz vorgegart, damit er seine Süße entfaltet. Und der Ziegenkäse – ich verwende am liebsten einen milden, cremigen Käse aus dem Korb, der im Ofen wunderbar schmilzt, aber nicht zu sehr verläuft. Dazu ein Hauch von Thymian und ein Schuss Honig. Das ist nicht einfach nur ein weiterer Flammkuchen. Das ist eine herbstliche Geschmacksexplosion, die nach mehr verlangt.
Welche Zutaten du benötigst
Für diesen herbstlicher Flammkuchen mit Kürbis und cremigem Ziegenkäse brauchst du wirklich keine Zutatenliste, die dir den Kopf verdreht. Alles ist überschaubar und bewusst ausgewählt, um den Geschmack des Herbstes einzufangen. Die Basis bildet ein einfacher Hefeteig, aber wenn es mal schnell gehen muss, greife ich auch gerne zu fertigem Flammkuchenteig aus dem Kühlregal – kein Urteil, ich mache das selbst ständig!
Für den Teig (oder du nimmst fertigen Teig):
- 250 g Mehl (Type 405 oder 550)
- 125 ml lauwarmes Wasser
- 2 EL Olivenöl
- 1/2 TL Salz
- 1/2 Päckchen Trockenhefe (oder 10 g frische Hefe)
Für den Belag:
- 300 g Hokkaido-Kürbis (gewaschen, entkernt, in dünne Scheiben gehobelt – die Schale bleibt dran, das ist der Trick!)
- 200 g cremiger Ziegenkäse (am besten aus dem Kühlregal, die Rolle oder der Korb)
- 1 große rote Zwiebel
- 200 g Crème fraîche (oder Schmand)
- 2 EL Honig (am besten ein kräftigerer, wie Waldhonig)
- 2-3 Zweige frischer Thymian
- Salz und Pfeffer aus der Mühle
- 1 EL Olivenöl zum Beträufeln
Ein paar persönliche Anmerkungen zu den Zutaten:
Der Hokkaido-Kürbis ist hier mein absoluter Favorit, weil du ihn nicht schälen musst. Die Schale wird beim Backen wunderbar weich und sieht mit ihrer leuchtend orangen Farbe einfach toll aus. Wenn du einen anderen Kürbis nimmst, zum Beispiel Butternut, dann schäle ihn vorher. Beim Ziegenkäse habe ich die Erfahrung gemacht, dass ein milder, junger Käse am besten harmoniert. Er sollte richtig schön cremig sein, fast wie eine weiche Butter. Ein zu alter, trockener Ziegenkäse wird im Ofen hart und verliert seinen Charme. Die Crème fraîche kannst du übrigens auch durch Schmand ersetzen, das macht den Belag noch etwas gehaltvoller. Und der Honig – der ist nicht nur Deko. Er karamellisiert im Ofen leicht und gibt dem herzhaften Flammkuchen diese unwiderstehliche süßliche Note, die alles zusammenhält. Wenn du keinen Honig magst, probiere es mit Ahornsirup, das funktioniert auch super.
Equipment, das du brauchst
Die gute Nachricht: Du brauchst keine ausgefallene Küchenausstattung für diesen herbstlicher Flammkuchen mit Kürbis und cremigem Ziegenkäse. Ein paar grundlegende Dinge reichen völlig aus. Ich habe mir über die Jahre ein paar Helfer zugelegt, die die Arbeit erleichtern, aber am Anfang habe ich alles mit dem gemacht, was ich hatte.
- Backblech: Ein normales Ofenblech oder ein rundes Pizzablech. Ich bevorzuge ein rechteckiges Blech, weil der Flammkuchen dann schön dünn wird.
- Backpapier: Unverzichtbar, damit nichts anklebt und die Reinigung einfacher wird.
- Nudelholz: Zum Ausrollen des Teigs, falls du ihn selbst machst. Eine leere Flasche tut es im Notfall auch.
- Küchenhobel oder scharfes Messer: Um den Kürbis in wirklich dünne Scheiben zu schneiden. Ein Hobel ist hier Gold wert, weil die Scheiben dann gleichmäßig dick sind und alle gleichzeitig gar werden.
- Schüssel: Für den Teig und die Crème fraîche-Mischung.
- Backpinsel: Zum Bestreichen des Teigs mit Olivenöl (optional, aber ich mag den Extra-Geschmack).
Ein Tipp von mir: Investiere in ein gutes Backpapier. Die billigen Sorten werden manchmal labbrig und reißen ein, wenn der Flammkuchen saftig ist. Und wenn du keinen Hobel hast, nimm dir Zeit beim Schneiden des Kürbisses. Dicke Stücke werden nicht richtig weich und stören dann das Mundgefühl. Das habe ich einmal erlebt – es war, als würde man auf rohen Kürbis beißen. Nicht schön.
Zubereitung des herbstlichen Flammkuchens

Jetzt wird es konkret. Hier zeige ich dir Schritt für Schritt, wie du diesen herbstlicher Flammkuchen mit Kürbis und cremigem Ziegenkäse zum perfekten Ergebnis bringst. Keine Sorge, es ist einfacher, als du denkst. Versprochen.
- Den Teig vorbereiten (oder den fertigen Teig bereitlegen):
Wenn du den Teig selbst machst, vermische das Mehl mit der Trockenhefe und dem Salz. Gib das lauwarme Wasser und das Olivenöl dazu und knete alles für etwa 5 Minuten zu einem glatten, geschmeidigen Teig. Er sollte nicht kleben. Forme eine Kugel, lege sie zurück in die Schüssel, decke sie mit einem Tuch ab und lasse sie für 15 Minuten ruhen. Wenn du fertigen Teig nimmst, hole ihn einfach aus dem Kühlschrank und lasse ihn kurz Zimmertemperatur annehmen. - Den Kürbis vorbereiten:
Wasche den Hokkaido-Kürbis gründlich, halbiere ihn und entferne die Kerne mit einem Löffel. Jetzt kommt der Hobel zum Einsatz: Schneide den Kürbis in hauchdünne Scheiben. Je dünner, desto besser – sie sollten fast durchsichtig sein. Wenn du kein Hobel hast, schneide mit einem sehr scharfen Messer so dünn wie möglich. Lege die Scheiben beiseite. - Den Belag vorbereiten:
Schäle die rote Zwiebel und schneide sie in feine Ringe oder Halbringe. Zerbrösele den Ziegenkäse mit den Fingern oder schneide ihn in kleine Stücke. In einer kleinen Schüssel verrührst du die Crème fraîche mit einer Prise Salz, etwas Pfeffer und den Blättchen von einem Thymianzweig. Das ist die Basiscreme für deinen Flammkuchen. - Den Flammkuchen zusammensetzen:
Heize den Backofen auf 220 °C Ober-/Unterhitze vor (oder 200 °C Umluft). Rolle den Teig auf einer bemehlten Fläche hauchdünn aus – so dünn, dass du fast hindurchsehen kannst. Lege ihn auf ein mit Backpapier belegtes Blech. Bestreiche den Teig gleichmäßig mit der Crème fraîche-Mischung, lass dabei einen kleinen Rand frei. Verteile dann die Kürbisscheiben auf der Creme, lege die Zwiebelringe darüber und brösele den Ziegenkäse darüber. Ein letzter Hauch: Beträufele alles mit Olivenöl und dem Honig. - Backen:
Schiebe das Blech in den vorgeheizten Ofen auf die mittlere Schiene. Backe den Flammkuchen für 12-15 Minuten, bis der Rand goldbraun und knusprig ist und der Kürbis weich geworden ist. Der Ziegenkäse sollte leicht geschmolzen, aber noch sichtbar sein. Ein Tipp: Schau nach 10 Minuten das erste Mal nach – jeder Ofen ist anders, und der Flammkuchen ist schnell verbrannt. - Verfeinern und servieren:
Nimm den fertigen Flammkuchen aus dem Ofen und lasse ihn eine Minute abkühlen. Bestreue ihn mit den restlichen frischen Thymianblättern. Jetzt kannst du ihn in Stücke schneiden und sofort servieren. Der Duft, der sich in der Küche ausbreitet, ist unbeschreiblich!
Ein kleiner Hinweis aus meiner Küche: Wenn der Kürbis nach dem Backen noch nicht ganz weich ist, liegt das meist daran, dass die Scheiben zu dick waren. Kein Drama, du kannst den Flammkuchen dann einfach noch 2-3 Minuten länger im Ofen lassen. Aber pass auf, dass der Rand nicht schwarz wird.
Tipps und Tricks für den perfekten Flammkuchen
Nachdem ich diesen herbstlicher Flammkuchen mit Kürbis und cremigem Ziegenkäse schon oft gemacht habe, habe ich ein paar Kniffe gelernt, die den Unterschied zwischen einem guten und einem großartigen Ergebnis ausmachen. Hier sind meine besten Tipps:
- Der Teig muss dünn sein: Das ist die Grundregel bei Flammkuchen. Wenn der Teig zu dick ist, wird er nicht knusprig, sondern eher brotig. Rolle ihn wirklich so dünn wie möglich aus. Wenn er reißt, ist das kein Problem – einfach die Ränder zusammendrücken. Das gibt dem Ganzen sogar eine rustikale Note.
- Kürbis richtig schneiden: Ich habe es schon gesagt, aber es ist so wichtig: Die Kürbisscheiben müssen hauchdünn sein. Nimm dir die Zeit dafür. Dicke Scheiben bleiben innen roh und machen den Flammkuchen wässrig. Ein Gemüsehobel ist hier dein bester Freund.
- Nicht zu viel Belag: Es ist verlockend, den Flammkuchen großzügig zu belegen, aber weniger ist hier mehr. Zu viel Crème fraîche oder zu viele Kürbisscheiben machen den Teig durchweicht. Verteile alles gleichmäßig, aber in einer dünnen Schicht.
- Der Honig kommt erst zum Schluss: Ich gebe den Honig nicht vor dem Backen darüber, sondern erst in den letzten 2-3 Minuten oder direkt nach dem Backen. So behält er sein volles Aroma und karamellisiert nicht zu stark. Einmal habe ich ihn zu früh draufgegeben, und der Honig ist verbrannt – das schmeckt dann bitter.
- Vorheizen nicht vergessen: Der Ofen muss richtig heiß sein, damit der Flammkuchen sofort knusprig wird. Wenn du ihn in einen kalten Ofen schiebst, wird der Teig zäh und matschig. Heize also rechtzeitig vor.
Und noch ein persönlicher Fail: Ich habe einmal vergessen, den Kürbis vorzubereiten, und habe ihn einfach roh und ungeschnitten auf den Teig gelegt. Das war eine Katastrophe. Der Kürbis war nach der Backzeit immer noch steinhart. Also, merk dir: Dünn schneiden ist das A und O.
Variationen und Anpassungen
Das Schöne an diesem herbstlicher Flammkuchen mit Kürbis und cremigem Ziegenkäse ist, dass er sich unglaublich gut anpassen lässt. Ich habe schon viele Varianten ausprobiert, und jede hatte ihren eigenen Charme. Hier sind ein paar Ideen, die du ausprobieren kannst:
- Vegetarisch mit Birne: Ersetze die Hälfte des Kürbisses durch dünne Birnenscheiben. Die Birne gibt eine wunderbare Süße und passt perfekt zum Ziegenkäse. Dazu ein paar Walnüsse – einfach herbstlich!
- Mit Speck oder Schinken: Für alle, die es herzhafter mögen, kannst du ein paar dünne Scheiben Bacon oder Schinken unter den Kürbis legen. Der salzige Geschmack des Specks harmoniert toll mit der Süße des Kürbisses und der Cremigkeit des Käses.
- Vegane Variante: Kein Problem! Verwende einen veganen Frischkäse oder eine Cashew-Creme als Basis. Den Ziegenkäse ersetzt du durch eine vegane Käsealternative oder durch geröstete Pinienkerne für den Crunch. Der Honig wird durch Ahornsirup ersetzt. Ich habe das schon gemacht, und es schmeckt wirklich fantastisch.
- Mit gerösteten Kürbiskernen: Streue vor dem Backen eine Handvoll Kürbiskerne über den Flammkuchen. Sie werden im Ofen schön knusprig und geben einen nussigen Geschmack.
- Glutenfrei: Es gibt mittlerweile gute glutenfreie Mehlmischungen für Hefeteig. Oder du nimmst einen fertigen glutenfreien Pizzateig aus dem Kühlregal. Der Belag bleibt der gleiche, und der Geschmack ist genauso gut.
Meine persönliche Lieblingsvariation ist die mit Birne und Walnüssen. Ich habe sie an einem verregneten Sonntag ausprobiert, als ich noch eine überreife Birne hatte. Seitdem mache ich sie mindestens genauso oft wie das Original. Probiere einfach aus, was dir schmeckt!
Servieren und Aufbewahren
Dieser herbstlicher Flammkuchen mit Kürbis und cremigem Ziegenkäse schmeckt am besten, wenn er frisch aus dem Ofen kommt. Aber auch lauwarm ist er noch ein Genuss. Hier sind meine Tipps für das Servieren und die Aufbewahrung:
Servieren: Schneide den Flammkuchen in Rechtecke oder Quadrate. Er passt wunderbar als Hauptgericht mit einem grünen Salat mit einem leichten Zitronen-Dressing. Der frische Salat bildet einen schönen Kontrast zu dem herzhaften, warmen Flammkuchen. Du kannst ihn aber auch als Snack für einen gemütlichen Filmabend oder als Teil eines herbstlichen Buffets servieren. Ein Glas trockener Weißwein oder ein Federweißer passen hervorragend dazu.
Aufbewahren: Wenn du Reste hast – was selten vorkommt, aber möglich ist –, lass den Flammkuchen vollständig abkühlen. Lege die Stücke dann in einem luftdichten Behälter oder wickle sie in Frischhaltefolie. Im Kühlschrank hält er sich so für 1-2 Tage. Aber Achtung: Der Teig wird mit der Zeit weicher, also genieße ihn am besten am nächsten Tag.
Wieder aufwärmen: Der Flammkuchen sollte nicht in der Mikrowelle aufgewärmt werden, sonst wird er matschig. Heize den Backofen auf 180 °C vor und lege die Stücke für 5-7 Minuten auf ein Backblech. So wird der Boden wieder fast so knusprig wie frisch gebacken. Ich habe auch schon versucht, ihn in der Pfanne aufzuwärmen – das geht auch, aber der Ofen ist die beste Methode.
Ein kleiner Tipp: Die Aromen des Kürbisses und des Ziegenkäses ziehen über Nacht noch mehr ein. Am nächsten Tag schmeckt der Flammkuchen oft noch intensiver. Allerdings leidet die Knusprigkeit, also entscheide selbst, was dir wichtiger ist.
Nährwertangaben und gesundheitliche Vorteile
Ich bin kein Ernährungsberater, aber ich achte schon darauf, was auf den Teller kommt. Dieser herbstlicher Flammkuchen mit Kürbis und cremigem Ziegenkäse ist nicht nur lecker, sondern hat auch ein paar gesundheitliche Pluspunkte. Hier eine grobe Einschätzung pro Portion (bei 4 Portionen):
Ungefähre Nährwerte pro Portion:
- Kalorien: ca. 380-420 kcal
- Fett: ca. 22 g
- Kohlenhydrate: ca. 35 g
- Eiweiß: ca. 14 g
- Ballaststoffe: ca. 4 g
Gesundheitliche Vorteile:
- Kürbis: Er ist reich an Beta-Carotin, das der Körper in Vitamin A umwandelt. Das ist gut für die Augen und das Immunsystem. Außerdem enthält er viele Ballaststoffe, die satt machen und die Verdauung fördern.
- Ziegenkäse: Er ist oft leichter verdaulich als Kuhmilchkäse und enthält viele Proteine sowie Kalzium für starke Knochen. Achte auf die Qualität – ein guter Ziegenkäse aus artgerechter Haltung schmeckt nicht nur besser, sondern ist auch nährstoffreicher.
- Olivenöl: Gesunde Fettsäuren, die gut für das Herz sind. Verwende ein kaltgepresstes Olivenöl für den besten Geschmack.
- Thymian: Das Kraut ist nicht nur aromatisch, sondern hat auch antibakterielle Eigenschaften und unterstützt die Verdauung.
Wenn du auf eine Low-Carb-Ernährung achtest, kannst du den Teig durch eine dünne Schicht Blumenkohlreis ersetzen oder den Flammkuchen auf einem großen Portobello-Pilz zubereiten. Das habe ich selbst noch nicht ausprobiert, aber ich habe gehört, dass es funktioniert. Für mich ist der Teig aber ein wichtiger Teil des Genusses.
Häufig gestellte Fragen (FAQs)
1. Kann ich den Flammkuchen auch mit Butternut-Kürbis machen?
Ja, absolut! Butternut-Kürbis ist eine tolle Alternative. Schäle ihn vorher und schneide ihn in dünne Scheiben. Er ist etwas süßer als Hokkaido, was dem Flammkuchen eine noch fruchtigere Note gibt.
2. Der Teig ist zu klebrig. Was kann ich tun?
Wenn der Teig klebt, gib einfach noch einen Esslöffel Mehl dazu und knete ihn kurz durch. Das passiert manchmal, wenn die Luftfeuchtigkeit hoch ist. Kein Grund zur Panik.
3. Kann ich den Flammkuchen einfrieren?
Ja, das geht. Am besten frierst du ihn ungebacken ein. Rolle den Teig aus, belege ihn und lege ihn auf ein mit Backpapier belegtes Blech. Friere ihn für 2 Stunden ein, bis er fest ist, und wickle ihn dann in Frischhaltefolie. Im Gefrierschrank hält er sich so für 2-3 Monate. Zum Backen einfach unaufgetaut in den Ofen schieben und die Backzeit um 5 Minuten verlängern.
4. Kann ich den Ziegenkäse durch Feta ersetzen?
Klar, Feta ist eine gute Alternative. Er ist salziger und weniger cremig, aber der Geschmack passt auch sehr gut. Zerbrösele ihn einfach über den Flammkuchen. Ich persönlich mag die Kombination aus Kürbis und Feta sehr gerne.
5. Warum wird mein Flammkuchen nicht knusprig?
Das liegt meistens an einem von zwei Dingen: Der Teig war zu dick ausgerollt, oder der Ofen war nicht heiß genug. Achte darauf, dass der Ofen richtig vorgeheizt ist (mindestens 220 °C) und rolle den Teig wirklich hauchdünn aus. Auch zu viel Belag kann den Teig durchweichen.
Fazit
Dieser herbstlicher Flammkuchen mit Kürbis und cremigem Ziegenkäse ist für mich mehr als nur ein Rezept. Er ist eine kleine Auszeit vom Alltag, ein Stück Gemütlichkeit auf dem Teller, das in weniger als einer halben Stunde fertig ist. Die Kombination aus süßem Kürbis, würzigem Ziegenkäse und knusprigem Boden ist einfach unwiderstehlich und schmeckt nach genau dem, was der Herbst ausmacht. Ich liebe es, wie schnell er geht und wie sehr er trotzdem beeindruckt – ob beim gemütlichen Abendessen zu zweit oder wenn spontan Gäste kommen.
Probier es aus und mach ihn zu deinem eigenen. Vielleicht entdeckst du ja eine Variante, die dir noch besser schmeckt als mir. Ich bin schon gespannt, welche Kombinationen dir einfallen! Hinterlasse mir gerne einen Kommentar unter dem Rezept und erzähl mir, wie es dir geschmeckt hat. Und wenn du ein Foto von deinem herbstlichen Flammkuchen machst, teile es mit mir – ich freue mich riesig darüber!
Bis zum nächsten Mal und lass es dir schmecken!
Deine [Blogger-Name]
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Herbstlicher Flammkuchen mit Kürbis und cremigem Ziegenkäse
Ein schneller und einfacher herbstlicher Flammkuchen mit süßem Kürbis und cremigem Ziegenkäse, der in unter 30 Minuten auf dem Tisch steht. Perfekt für gemütliche Abende.
- Prep Time: 15 Minuten
- Cook Time: 15 Minuten
- Total Time: 30 Minuten
- Yield: 4 Portionen 1x
- Category: Hauptgericht
- Cuisine: Elsässisch
Ingredients
- 250 g Mehl (Type 405 oder 550)
- 125 ml lauwarmes Wasser
- 2 EL Olivenöl
- 1/2 TL Salz
- 1/2 Päckchen Trockenhefe (oder 10 g frische Hefe)
- 300 g Hokkaido-Kürbis (gewaschen, entkernt, in dünne Scheiben gehobelt)
- 200 g cremiger Ziegenkäse
- 1 große rote Zwiebel
- 200 g Crème fraîche (oder Schmand)
- 2 EL Honig (z. B. Waldhonig)
- 2–3 Zweige frischer Thymian
- Salz und Pfeffer aus der Mühle
- 1 EL Olivenöl zum Beträufeln
Instructions
- Den Teig vorbereiten: Mehl mit Trockenhefe und Salz vermischen. Lauwarmes Wasser und Olivenöl dazugeben und 5 Minuten zu einem glatten Teig kneten. Abgedeckt 15 Minuten ruhen lassen.
- Den Kürbis vorbereiten: Hokkaido-Kürbis waschen, halbieren, Kerne entfernen und in hauchdünne Scheiben hobeln.
- Den Belag vorbereiten: Rote Zwiebel schälen und in feine Ringe schneiden. Ziegenkäse zerbröseln oder in kleine Stücke schneiden. Crème fraîche mit Salz, Pfeffer und Thymianblättchen verrühren.
- Den Flammkuchen zusammensetzen: Backofen auf 220 °C Ober-/Unterhitze (200 °C Umluft) vorheizen. Teig auf bemehlter Fläche hauchdünn ausrollen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Mit Crème fraîche-Mischung bestreichen, Kürbisscheiben, Zwiebelringe und Ziegenkäse darauf verteilen. Mit Olivenöl und Honig beträufeln.
- Backen: Flammkuchen auf mittlerer Schiene 12-15 Minuten backen, bis der Rand goldbraun und knusprig ist und der Kürbis weich ist.
- Verfeinern und servieren: Mit frischen Thymianblättern bestreuen, in Stücke schneiden und sofort servieren.
Notes
Kürbisscheiben müssen hauchdünn sein, damit sie gar werden. Honig erst in den letzten 2-3 Minuten oder nach dem Backen zugeben, damit er nicht verbrennt. Ofen gut vorheizen für knusprigen Boden.
Nutrition
- Serving Size: 1 Portion (von 4)
- Calories: 400
- Sugar: 8
- Sodium: 0.5
- Fat: 22
- Saturated Fat: 10
- Carbohydrates: 35
- Fiber: 4
- Protein: 14
Keywords: Flammkuchen, Kürbis, Ziegenkäse, herbstlich, einfach, schnell, vegetarisch



