Geschrieben von

Virginia Ramsey

Veröffentlicht

Klassische Martinshörnchen selber backen: Einfaches Rezept

Fertig in 2 Stunden 30 Minuten
Portionen 8-10 Stück
Schwierigkeitsgrad Medium

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Drittes Jahr in Folge, und immer noch derselbe kurze Moment des Zweifels, bevor der Teigling seine Form bekommt. Die Hände erinnern sich schneller als der Kopf – ein sanfter Druck auf die Mitte, die Enden vorsichtig nach oben gebogen, bis sie wie kleine Hörnchen oder, wenn man genau hinsieht, wie die Arme eines Weckmanns aussehen. Es ist dieser eine Moment, in dem aus einem einfachen Hefeteig etwas wird, das nach Laternenumzug und Kinderlachen schmeckt. Ich habe es dieses Jahr schon dreimal gemacht, einfach weil ich das Gefühl nicht sattbekomme, wenn der Duft von gebackenem Teig und süßer Rosine durch die Küche zieht. Ehrlich, es gibt kaum etwas Bodenständigeres. Und genau darum geht es mir: Kein Schnickschnack, nur ein klassisches Rezept für Martinshörnchen, das genau so schmeckt, wie man es von früher kennt.

Warum Sie dieses Rezept lieben werden

Ich habe dieses Rezept über die Jahre immer wieder verfeinert, bis es genau richtig war. Es ist nicht einfach nur ein weiteres Hefeteig-Rezept – es ist das Ergebnis unzähliger Backversuche, die mir gezeigt haben, worauf es wirklich ankommt.

  • Einfache Zutaten: Sie brauchen keine exotischen Backartikel. Mehl, Hefe, Milch, Butter, Zucker und Eier – das wars. Alles Dinge, die wahrscheinlich schon in Ihrer Küche schlummern.
  • Kindheitserinnerungen für die ganze Familie: Diese Hörnchen sind der Inbegriff des Martinstags. Perfekt für den Laternenumzug, als Mitbringsel für die Kita oder einfach als süße Sonntagsbäckerei, die Groß und Klein glücklich macht.
  • Unkompliziert und gelingsicher: Der Teig ist unglaublich dankbar. Er lässt sich gut verarbeiten, geht zuverlässig auf und wird jedes Mal herrlich fluffig und weich. Ich zeige Ihnen jeden Schritt genau, damit nichts schiefgehen kann.
  • Das perfekte Backprojekt für Anfänger: Wenn Sie bisher Angst vor Hefeteig hatten, ist dies Ihr Rezept. Es ist verzeihend, der Prozess macht Spaß, und das Ergebnis ist einfach umwerfend.

Dieses Rezept ist nicht nur ein weiteres Backprojekt. Es ist eine kleine Zeitreise. Jeder Bissen erinnert an den Duft von frischem Gebäck, an das Gefühl von warmen Händen, die einen Teigling formen. Es ist das Gefühl von Geborgenheit, das man in einer hektischen Woche so dringend braucht. Wenn Sie also das nächste Mal das Bedürfnis haben, etwas richtig Schönes zu backen, dann sind diese klassischen Martinshörnchen genau das Richtige. Versprochen, Sie werden die Küche mit einem Lächeln verlassen.

Was Sie an Zutaten brauchen

Für dieses Rezept verwenden wir einfache, aber qualitativ hochwertige Zutaten, die den typischen, unverwechselbaren Geschmack ausmachen. Der Teig ist das Herzstück, und jede Zutat spielt ihre Rolle.

Für den Hefeteig:

  • 500 g Weizenmehl (Type 550): Das ist die perfekte Basis. Es hat genug Klebereiweiß für einen schönen, elastischen Teig, der nicht reißt. Ich schwöre auf Marken wie Ruf oder Aurora für gleichbleibende Qualität. Sie können auch Dinkelmehl Type 630 verwenden, dann werden die Hörnchen etwas nussiger im Geschmack.
  • 1 Würfel frische Hefe (42 g) oder 2 Päckchen Trockenhefe: Frische Hefe gibt dem Teig ein besonders feines Aroma. Wenn Sie Trockenhefe nehmen, müssen Sie die Hefe nicht erst in Milch auflösen, sondern können sie direkt mit dem Mehl vermischen.
  • 250 ml lauwarme Milch: Die Milch macht den Teig schön weich und geschmeidig. Sie sollte nicht heiß sein, sonst stirbt die Hefe ab. Lauwarm bedeutet etwa 30-35 Grad Celsius – fühlt sich auf der Handinnenfläche angenehm an.
  • 80 g weiche Butter: Sie sorgt für den zarten Geschmack und eine weiche Krume. Lassen Sie die Butter rechtzeitig aus dem Kühlschrank nehmen, damit sie schön geschmeidig ist.
  • 80 g Zucker: Nicht zu süß, aber genau richtig, um den Teig leicht zu süßen und die Hefe zu füttern. Ich nehme ganz normalen Haushaltszucker.
  • 1 Ei (Größe M): Das Ei bindet den Teig und gibt ihm Struktur. Das Eigelb sorgt für eine schöne Farbe, das Eiweiß für Festigkeit.
  • 1 Prise Salz: Unverzichtbar! Es hebt den Geschmack aller anderen Zutaten hervor und verhindert, dass der Teig langweilig schmeckt.
  • 1 Päckchen Vanillezucker: Für die feine, weihnachtliche Note. Selbst gemacht schmeckt er natürlich am besten (einfach das Mark einer Vanilleschote mit Zucker vermischen).

Zum Bestreichen und Verzieren:

  • 1 Eigelb mit 2 EL Milch verquirlt: Das gibt den Hörnchen einen wunderbar glänzenden, goldbraunen Überzug.
  • Rosine oder Mandelblättchen für die Augen: Traditionell werden zwei Rosinen als Augen in den Teig gedrückt. Ich mag auch halbe Mandeln, das sieht besonders hübsch aus.
  • Hagelzucker (optional): Zum Bestreuen vor dem Backen. Gibt eine schöne, knusprige Kruste.

Welche Küchengeräte Sie brauchen

Sie brauchen keine spezielle Ausrüstung für dieses Rezept. Meistens haben Sie alles schon zu Hause. Ein gutes Backblech und eine große Rührschüssel sind die Hauptdarsteller.

  • Große Rührschüssel: Zum Anrühren und Gehenlassen des Teigs. Eine Schüssel aus Edelstahl oder Glas ist ideal.
  • Küchenmaschine mit Knethaken (oder Handrührgerät mit Knethaken): Das erleichtert die Arbeit enorm. Der Teig muss etwa 8-10 Minuten geknetet werden, bis er geschmeidig ist. Von Hand geht es natürlich auch, aber dann brauchen Sie etwas mehr Geduld und Muskelkraft.
  • Backblech und Backpapier: Einfach und praktisch. Das Backpapier verhindert das Ankleben und erleichtert die Reinigung.
  • Teigschaber: Ein unverzichtbares Werkzeug, um den Teig aus der Schüssel zu bekommen und zu portionieren.
  • Küchenwaage und Messbecher: Für präzise Mengenangaben. Beim Backen ist Genauigkeit das A und O.

Schritt-für-Schritt-Anleitung: So gelingen die perfekten Martinshörnchen

Martinshörnchen Rezept preparation steps

Jetzt wird es praktisch. Keine Sorge, ich führe Sie durch jeden einzelnen Schritt. Am Ende werden Sie stolz auf Ihr Werk sein.

Schritt 1: Der Hefeteig – das Fundament

Erwärmen Sie die Milch, bis sie lauwarm ist. Bröckeln Sie die frische Hefe hinein und rühren Sie sie mit einem Teelöffel Zucker glatt. Lassen Sie die Mischung etwa 5-10 Minuten stehen, bis sie schäumt. Das zeigt, dass die Hefe aktiv ist und arbeitet. In einer großen Schüssel vermischen Sie das Mehl, den restlichen Zucker, den Vanillezucker und das Salz. Geben Sie die Hefemilch, das Ei und die weiche Butter hinzu.

Schritt 2: Kneten, bis der Teig seidig ist

Kneten Sie den Teig mit der Küchenmaschine (oder von Hand) für etwa 8-10 Minuten. Der Teig ist perfekt, wenn er sich vom Schüsselrand löst, glatt und geschmeidig ist und nicht mehr klebt. Sollte er zu klebrig sein, geben Sie noch einen Esslöffel Mehl hinzu. Ist er zu trocken, einen Schluck Milch. Formen Sie den Teig zu einer Kugel, legen Sie ihn zurück in die Schüssel und decken Sie ihn mit einem sauberen Küchentuch ab.

Schritt 3: Die erste Ruhepause – Geduld wird belohnt

Lassen Sie den Teig an einem warmen, zugfreien Ort für etwa 60-90 Minuten gehen, bis er sein Volumen verdoppelt hat. Ein guter Platz ist die Heizung oder ein leicht vorgewärmter Backofen (bei 30 Grad). Der Teig sollte sich luftig und weich anfühlen. Wenn Sie mit dem Finger hineindrücken, sollte die Delle langsam zurückgehen.

Schritt 4: Formen der Martinshörnchen – der kreative Teil

Heizen Sie den Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze (160 Grad Umluft) vor. Bestäuben Sie Ihre Arbeitsfläche leicht mit Mehl. Kneten Sie den Teig noch einmal kurz durch und teilen Sie ihn in 8-10 gleich große Stücke (je nachdem, wie groß Sie die Hörnchen haben möchten). Formen Sie jedes Stück zu einer Kugel. Rollen Sie die Kugel dann mit den Händen zu einer etwa 20 cm langen Rolle aus. Die Rolle sollte in der Mitte etwas dicker sein und zu den Enden hin dünner werden. Legen Sie die Rolle auf das mit Backpapier belegte Blech und biegen Sie die Enden leicht nach oben, sodass eine Hörnchen- oder Weckmannform entsteht. Drücken Sie die Enden leicht an, damit sie sich nicht wieder lösen.

Schritt 5: Verzieren und zweites Gehen

Drücken Sie zwei Rosinen oder Mandelblättchen als Augen in den Teig. Sie können auch mit einem Messer leichte Einschnitte für den Mund machen. Bestreichen Sie die Hörnchen mit der Eigelb-Milch-Mischung und bestreuen Sie sie nach Wunsch mit Hagelzucker. Lassen Sie sie nun noch einmal für 15-20 Minuten auf dem Blech gehen. Sie werden merken, wie sie noch einmal etwas aufgehen.

Schritt 6: Backen – der Duft der Kindheit

Schieben Sie das Blech in den vorgeheizten Ofen (mittlere Schiene) und backen Sie die Martinshörnchen für 15-20 Minuten, bis sie goldbraun sind. Die genaue Zeit hängt von Ihrem Ofen ab. Achten Sie auf die Farbe – sie sollten nicht zu dunkel werden. Wenn Sie unsicher sind, machen Sie die Stäbchenprobe: Ein Holzstäbchen in die Mitte gestochen sollte sauber herauskommen.

Schritt 7: Auskühlen lassen und genießen

Nehmen Sie die Hörnchen aus dem Ofen und lassen Sie sie auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen. Das ist wichtig, damit die Kruste knusprig bleibt und der Dampf entweichen kann. Aber seien wir ehrlich: Warm schmecken sie einfach am allerbesten!

Tipps und Tricks für das perfekte Gelingen

Ich habe bei diesem Rezept so einige Male gelernt, was man besser machen kann. Hier sind meine besten Tipps, damit Ihre Martinshörnchen jedes Mal perfekt werden.

  • Die richtige Temperatur ist alles: Hefe ist ein Lebewesen. Sie mag es warm, aber nicht heiß. Wenn die Milch zu heiß ist, stirbt die Hefe ab und der Teig geht nicht auf. Lauwarm ist ideal – wie ein angenehmes Badewasser.
  • Nicht zu viel Mehl beim Formen: Der Teig sollte zwar nicht kleben, aber zu viel Mehl macht ihn trocken und schwer. Bestäuben Sie Ihre Hände und die Arbeitsfläche nur leicht. Ein Teigschaber hilft, den Teig zu lösen, ohne zusätzliches Mehl zu benötigen.
  • Die Gehzeit nicht verkürzen: Ich weiß, es ist verlockend, den Teig früher zu verarbeiten. Aber die erste Gehzeit ist entscheidend für die Lockerheit des Gebäcks. Wenn der Teig nicht genug Zeit hat, werden die Hörnchen kompakt und dicht. Planen Sie also genug Zeit ein.
  • Das zweite Gehen nicht vergessen: Nach dem Formen brauchen die Hörnchen noch einmal eine kurze Ruhepause. Das lockert den Teig nach dem Kneten und Formen wieder auf. Sonst werden sie beim Backen nicht so schön fluffig.
  • Backofen nicht zu früh öffnen: In den ersten 10 Minuten sollten Sie die Ofentür nicht öffnen, sonst kann der Teig zusammenfallen. Der Temperaturschock ist nicht gut für die aufgegangenen Hörnchen.

Variationen und kreative Ideen

Das Grundrezept ist schon fantastisch, aber man kann natürlich auch ein bisschen experimentieren. Hier sind ein paar Ideen, die ich selbst ausprobiert habe und die super funktionieren.

  • Vollkorn-Variante: Ersetzen Sie 100 g des Weizenmehls durch 100 g Dinkelvollkornmehl. Die Hörnchen werden etwas herzhafter und nussiger. Sie brauchen dann vielleicht einen Schuss mehr Milch, da Vollkornmehl mehr Flüssigkeit aufnimmt.
  • Süße Füllung: Vor dem Formen können Sie eine kleine Mulde in die Teigrolle drücken und etwas Marmelade, Nuss-Nougat-Creme oder Zimt-Zucker-Mischung hineingeben. Dann die Rolle vorsichtig verschließen und formen. Das gibt eine wunderbare Überraschung beim Reinbeißen.
  • Herzhafte Martinshörnchen: Ja, das geht auch! Lassen Sie einfach den Zucker und Vanillezucker weg und geben Sie stattdessen 1 TL Salz, etwas Kümmel und grobes Meersalz in den Teig. Bestreuen Sie die Hörnchen vor dem Backen mit Mohn oder Sesam. Diese herzhafte Variante passt hervorragend zu einer herzhaften Linsensuppe oder als Beilage zu einem deftigen Schweinshaxen-Gericht.
  • Gewürz-Variante: Geben Sie einen Teelöffel Lebkuchengewürz oder Zimt in den Teig. Das verleiht den Hörnchen eine weihnachtliche Note und passt perfekt in die Adventszeit.

Servieren und Aufbewahren

Die Martinshörnchen schmecken am besten am Tag des Backens, frisch und fluffig. Aber sie lassen sich auch wunderbar aufbewahren.

Servieren: Traditionell werden sie zum Martinstag am 11. November gegessen, oft nach dem Laternenumzug. Sie schmecken pur, mit Butter bestrichen oder mit einer Tasse heißer Schokolade oder Milch. Auch als süßes Frühstück am nächsten Morgen sind sie ein Genuss. Für eine besondere Note können Sie sie mit einer leichten Zuckerglasur aus Puderzucker und Zitronensaft beträufeln.

Aufbewahren: Bewahren Sie die ausgekühlten Hörnchen in einer luftdichten Dose bei Raumtemperatur auf. So bleiben sie 2-3 Tage frisch und weich. Sie können sie auch einfrieren. Wickeln Sie sie dazu einzeln in Frischhaltefolie oder geben Sie sie in einen Gefrierbeutel. Im Gefrierfach halten sie sich bis zu 3 Monate. Zum Auftauen einfach bei Raumtemperatur oder kurz im Ofen bei 150 Grad für 5-10 Minuten aufbacken. Dann schmecken sie fast wie frisch gebacken.

Nährwertangaben und gesundheitliche Aspekte

Klar, Martinshörnchen sind kein Diätgebäck, aber sie sind ein wunderbarer Genuss für besondere Momente. Hier eine ungefähre Nährwertangabe pro Hörnchen (bei 10 Stück):

  • Kalorien: ca. 250 kcal
  • Kohlenhydrate: ca. 40 g
  • Fett: ca. 8 g
  • Eiweiß: ca. 6 g

Die Hauptzutaten – Mehl, Milch, Butter und Eier – liefern Energie und wichtige Nährstoffe. Das Mehl enthält Ballaststoffe, die die Verdauung fördern, und die Milch liefert Kalzium für starke Knochen. Wenn Sie eine glutenfreie Variante wünschen, können Sie das Weizenmehl durch eine glutenfreie Mehlmischung ersetzen, aber ich habe das selbst noch nicht ausprobiert und kann daher keine Garantie für das Gelingen geben.

Häufig gestellte Fragen (FAQs)

Kann ich den Teig auch am Vortag vorbereiten?

Ja, das geht wunderbar! Bereiten Sie den Teig wie beschrieben zu und lassen Sie ihn nach dem Kneten abgedeckt über Nacht im Kühlschrank gehen. Am nächsten Tag formen Sie die Hörnchen, lassen sie noch einmal 30 Minuten bei Raumtemperatur gehen und backen sie dann. Der Teig entwickelt über Nacht sogar noch mehr Aroma.

Warum geht mein Hefeteig nicht auf?

Das kann mehrere Gründe haben. Die Hefe könnte zu alt sein oder die Milch war zu heiß und hat die Hefe abgetötet. Auch ein zu kalter Raum kann die Gehzeit verlängern oder ganz verhindern. Achten Sie darauf, dass alle Zutaten Zimmertemperatur haben und der Ort für die Gehzeit warm und zugfrei ist.

Kann ich die Rosinen durch etwas anderes ersetzen?

Absolut! Statt Rosinen können Sie Schokodrops, gehackte Nüsse, getrocknete Cranberries oder sogar kleine Stücke von getrockneten Aprikosen verwenden. Auch Mandelblättter sind eine tolle Alternative für die Augen.

Wie bekomme ich die Hörnchen besonders glänzend?

Das Geheimnis liegt in der Eiglasur. Verquirlen Sie ein Eigelb mit einem Esslöffel Milch und einem Hauch Zucker. Bestreichen Sie die Hörnchen damit vor dem Backen. Für einen noch intensiveren Glanz können Sie sie nach dem Backen noch einmal mit etwas flüssiger Butter bestreichen.

Kann ich die Hörnchen auch ohne Ei backen?

Ja, für eine vegane Variante ersetzen Sie das Ei im Teig durch einen Esslöffel Apfelmus oder einen Teelöffel Leinsamenmehl, gemischt mit drei Esslöffeln Wasser (Leinsamen-Ei). Die Eiglasur können Sie durch etwas Pflanzenmilch mit Ahornsirup ersetzen. Der Teig wird dann etwas weniger luftig, aber immer noch sehr lecker.

Fazit: Mehr als nur ein Gebäck

Diese klassischen Martinshörnchen sind mehr als nur ein Rezept. Sie sind ein Stück Tradition, ein Moment der Ruhe in einer hektischen Zeit und ein wunderbarer Grund, die Familie in der Küche zu versammeln. Der Duft, der beim Backen durchs Haus zieht, ist einfach unvergleichlich – er weckt Kindheitserinnerungen und macht die Vorfreude auf den Martinstag perfekt. Ich liebe es, wie einfach und doch erfüllend dieses Backprojekt ist. Es gibt einem das Gefühl, etwas ganz Besonderes geschaffen zu haben, etwas, das von Herzen kommt.

Probieren Sie es aus! Ich bin mir sicher, Sie werden genauso süchtig nach diesen kleinen Hörnchen werden wie ich. Und wenn Sie Ihre eigenen Kreationen teilen oder eine neue Variante ausprobieren, hinterlassen Sie gerne einen Kommentar. Ich bin gespannt, wie Ihre Martinshörnchen geworden sind und welche Geschichten Sie damit verbinden. Teilen Sie Ihre Fotos auf Pinterest und vergessen Sie nicht, mich zu markieren – ich freue mich riesig darauf, Ihre Werke zu sehen! Backen Sie los und genießen Sie jeden einzelnen Bissen.

Wenn Ihnen dieses Rezept gefallen hat, dann werfen Sie doch auch einen Blick auf unseren fluffigen Kaiserschmarrn für eine weitere süße Versuchung oder die knusprigen Bratwurst-Brezeln für eine herzhafte Alternative. Viel Spaß beim Backen!

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Martinshörnchen Rezept recipe

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Klassische Martinshörnchen selber backen: Einfaches Rezept

Ein einfaches und gelingsicheres Rezept für klassische Martinshörnchen aus Hefeteig, die nach Kindheitserinnerungen und Martinstag schmecken. Perfekt für den Laternenumzug oder als süße Sonntagsbäckerei.

  • Author: Anna
  • Prep Time: 30 Minuten
  • Cook Time: 20 Minuten
  • Total Time: 2 Stunden 20 Minuten (inkl. Gehzeiten)
  • Yield: 8-10 Stück 1x
  • Category: Gebäck
  • Cuisine: Deutsch

Ingredients

Scale
  • 500 g Weizenmehl (Type 550) (ca. 4 Tassen)
  • 1 Würfel frische Hefe (42 g) oder 2 Päckchen Trockenhefe (ca. 14 g)
  • 250 ml lauwarme Milch (ca. 1 Tasse)
  • 80 g weiche Butter (ca. 1/3 Tasse)
  • 80 g Zucker (ca. 1/3 Tasse)
  • 1 Ei (Größe M)
  • 1 Prise Salz
  • 1 Päckchen Vanillezucker (ca. 8 g)
  • 1 Eigelb mit 2 EL Milch verquirlt (zum Bestreichen)
  • Rosine oder Mandelblättchen für die Augen
  • Hagelzucker (optional)

Instructions

  1. Erwärmen Sie die Milch, bis sie lauwarm ist. Bröckeln Sie die frische Hefe hinein und rühren Sie sie mit einem Teelöffel Zucker glatt. Lassen Sie die Mischung etwa 5-10 Minuten stehen, bis sie schäumt.
  2. In einer großen Schüssel vermischen Sie das Mehl, den restlichen Zucker, den Vanillezucker und das Salz. Geben Sie die Hefemilch, das Ei und die weiche Butter hinzu.
  3. Kneten Sie den Teig mit der Küchenmaschine (oder von Hand) für etwa 8-10 Minuten, bis er glatt und geschmeidig ist und sich vom Schüsselrand löst. Formen Sie den Teig zu einer Kugel, legen Sie ihn zurück in die Schüssel und decken Sie ihn mit einem sauberen Küchentuch ab.
  4. Lassen Sie den Teig an einem warmen, zugfreien Ort für etwa 60-90 Minuten gehen, bis er sein Volumen verdoppelt hat.
  5. Heizen Sie den Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze (160 Grad Umluft) vor. Bestäuben Sie Ihre Arbeitsfläche leicht mit Mehl. Kneten Sie den Teig noch einmal kurz durch und teilen Sie ihn in 8-10 gleich große Stücke.
  6. Formen Sie jedes Stück zu einer Kugel. Rollen Sie die Kugel dann mit den Händen zu einer etwa 20 cm langen Rolle aus. Die Rolle sollte in der Mitte etwas dicker sein und zu den Enden hin dünner werden.
  7. Legen Sie die Rolle auf das mit Backpapier belegte Blech und biegen Sie die Enden leicht nach oben, sodass eine Hörnchen- oder Weckmannform entsteht. Drücken Sie die Enden leicht an.
  8. Drücken Sie zwei Rosinen oder Mandelblättchen als Augen in den Teig. Bestreichen Sie die Hörnchen mit der Eigelb-Milch-Mischung und bestreuen Sie sie nach Wunsch mit Hagelzucker. Lassen Sie sie nun noch einmal für 15-20 Minuten auf dem Blech gehen.
  9. Schieben Sie das Blech in den vorgeheizten Ofen (mittlere Schiene) und backen Sie die Martinshörnchen für 15-20 Minuten, bis sie goldbraun sind.
  10. Nehmen Sie die Hörnchen aus dem Ofen und lassen Sie sie auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen.

Notes

Die Milch sollte lauwarm sein (ca. 30-35 Grad), nicht heiß, sonst stirbt die Hefe. Der Teig kann auch über Nacht im Kühlschrank gehen. Für eine vegane Variante das Ei durch 1 EL Apfelmus oder ein Leinsamen-Ei ersetzen.

Nutrition

  • Serving Size: 1 Hörnchen
  • Calories: 250
  • Sugar: 12
  • Sodium: 150
  • Fat: 8
  • Saturated Fat: 4
  • Carbohydrates: 40
  • Fiber: 1
  • Protein: 6

Keywords: Martinshörnchen, Hefeteig, Martinstag, Laternenumzug, einfaches Rezept, klassisch, Rosinen, Backen

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