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Mein Mann hat Rosenkohl jahrelang gehasst. Ich rede von richtigem, tiefsitzendem Misstrauen gegenüber diesen kleinen grünen Köpfen. Er kam aus einer Familie, wo Rosenkohl einfach nur gekocht wurde – matschig, grau-grün und mit einem beißenden Geruch, der sich im ganzen Haus festsetzte. Als ich vorschlug, ihn mal im Ofen zu rösten, mit Honig und Senf, hat er nur die Augen verdreht. „Das wird auch nichts”, sagte er. „Der schmeckt immer nach nassen Socken.” Ich konnte ihn verstehen, ehrlich gesagt. Ich hatte selbst schlechte Erinnerungen an dieses Gemüse aus Kindertagen. Aber irgendetwas in mir – vielleicht war es Trotz, vielleicht war es die Lust auf etwas Knuspriges – ließ mich nicht los. Ich habe die kleinen Röschen halbiert, mit Öl beträufelt, eine ordentliche Portion Senf und einen Klecks Honig drüber gegeben und sie dann bei hoher Hitze in den Ofen geschoben. Nach zwanzig Minuten sah die Küche aus wie ein Schlachtfeld, aber der Duft – dieser Duft war unglaublich. Kräftig, süßlich, leicht scharf. Mein Mann kam in die Küche, schnupperte und fragte: „Was riecht denn hier so gut?” Er hat drei Portionen gegessen. Seitdem ist dieser knusprige Honig-Senf-Rosenkohl aus dem Ofen bei uns rauf und runter das Gemüsegericht der Wahl.
Warum Sie Diesen Knusprigen Honig-Senf-Rosenkohl Lieben Werden
Ich habe dieses Rezept in den letzten Jahren bestimmt dreißig Mal gemacht. Für uns, für Gäste, für Familienfeste. Es funktioniert einfach immer. Und das Beste: Es ist so einfach, dass man es kaum glauben mag.
- Schnell & Einfach: In unter 30 Minuten steht das Gericht auf dem Tisch. Perfekt für stressige Wochentage, wenn man trotzdem etwas Besonderes will.
- Einfache Zutaten: Keine exotischen Gewürze oder Spezialzutaten. Honig, Senf, Öl – das haben Sie garantiert im Haus. Und Rosenkohl gibt es in jedem Supermarkt.
- Perfekt als Beilage oder Hauptgericht: Dazu passt einfach alles: Ein saftiges Steak, ein knuspriger Kartoffelsalat mit Speck oder einfach nur ein Stück gutes Brot.
- Ein echter Publikumsliebling: Selbst eingefleischte Rosenkohl-Skeptiker werden hier bekehrt. Die Kombination aus knusprigen Blättern, süßem Honig und würzigem Senf ist einfach unwiderstehlich.
- Unglaublich lecker: Die Ränder werden karamellisiert und knusprig, das Innere bleibt zart. Der Honig-Senf-Überzug sorgt für eine Geschmacksexplosion, die süchtig macht.
Was dieses Rezept von anderen unterscheidet? Es ist die perfekte Balance. Nicht zu süß, nicht zu scharf. Und die Technik: Die hohe Ofenhitze lässt den Rosenkohl außen knusprig werden, während er innen saftig bleibt. Kein Vorkochen, kein langes Marinieren. Einfach alles in eine Schüssel werfen, gut durchmischen und ab in den Ofen. Das ist kein fancy Restaurant-Rezept. Das ist ehrliches, bodenständiges Kochen, das einfach glücklich macht.
Zutaten, die Sie Benötigen
Für dieses Rezept brauchen Sie wirklich keine Zauberei. Die Zutaten sind simpel, aber in der richtigen Kombination entsteht etwas Magisches. Ich habe ein paar kleine Tricks gelernt, die den Unterschied ausmachen.
- Rosenkohl (500 g / 1,1 lb): Achten Sie auf feste, kompakte Röschen mit leuchtend grünen Blättern. Je frischer, desto besser. Die Größe sollte möglichst einheitlich sein, damit sie gleichmäßig garen. Ich kaufe ihn am liebsten lose, da kann ich die schönsten Exemplare aussuchen.
- Olivenöl (3 EL): Ein gutes, mildes Olivenöl ist hier perfekt. Es verträgt die Ofenhitze gut und gibt dem Rosenkohl eine schöne Basis. Sie können auch Rapsöl oder ein anderes geschmacksneutrales Öl nehmen, aber Olivenöl bringt einfach mehr Geschmack.
- Honig (2 EL): Flüssiger Honig ist ideal. Ich verwende am liebsten einen milden Waldhonig oder Akazienhonig. Die Süße karamellisiert im Ofen und sorgt für diese unwiderstehlich klebrig-knusprige Kruste. Wenn Sie vegan leben, nehmen Sie Ahornsirup – das funktioniert genauso gut.
- Mittelscharfer Senf (1 EL): Hier können Sie ruhig einen guten Senf nehmen. Ich schwöre auf einen klassischen mittelscharfen Senf, der nicht zu scharf ist, aber genug Würze mitbringt. Für mehr Schärfe nehmen Sie scharfen Senf, für eine mildere Note einen körnigen Senf – der gibt auch noch schöne Textur.
- Dijon-Senf (1 TL): Das ist mein kleiner Geheimtipp. Dijon-Senf ist etwas feiner und würziger als normaler Senf. Er gibt dem Ganzen eine elegante, leicht scharfe Note, ohne zu dominieren. Wenn Sie keinen haben, nehmen Sie einfach einen weiteren Esslöffel mittelscharfen Senf.
- Salz (1 TL): Ich nehme grobes Meersalz. Es löst sich gut auf und verteilt sich gleichmäßig. Wenn Sie nur feines Salz haben, nehmen Sie etwas weniger, etwa 3/4 TL.
- Schwarzer Pfeffer (1/2 TL): Frisch gemahlen, bitte! Der Unterschied zu fertig gemahlenem Pfeffer ist riesig. Er gibt dem Gericht eine angenehme Schärfe und Tiefe.
- Optional: Knoblauchpulver (1/2 TL): Das ist nicht zwingend nötig, aber ich liebe den zusätzlichen Geschmackskick. Es unterstreicht die Würze des Senfs und harmoniert wunderbar mit dem Honig. Wenn Sie frischen Knoblauch mögen, können Sie auch eine fein gehackte Zehe dazugeben – aber Vorsicht, er verbrennt leichter.
Benötigte Küchenausrüstung
Für dieses Rezept brauchen Sie keine ausgefallene Küchenausrüstung. Ein paar grundlegende Dinge reichen völlig aus. Ich habe im Laufe der Zeit ein paar Favoriten gefunden, die mir die Arbeit erleichtern.
- Backblech (ca. 30×40 cm): Ein normales Backblech mit Rand ist perfekt. Der Rand verhindert, dass der Honig-Senf-Sud auf den Ofenboden tropft und dort verbrennt.
- Backpapier: Absolute Lebensretter! Es verhindert nicht nur das Ankleben, sondern erleichtert auch die Reinigung ungemein. Einfach das Papier nach dem Backen zusammenknüllen und wegwerfen – fertig.
- Große Rührschüssel: Zum Vermischen aller Zutaten. Ich nehme eine Schüssel aus Edelstahl oder Glas. Sie sollte groß genug sein, dass Sie den Rosenkohl gut durchschwenken können, ohne dass alles daneben geht.
- Messer und Schneidebrett: Ein scharfes Kochmesser ist Gold wert. Damit schneiden Sie den Rosenkohl mühelos in der Mitte durch. Ein stumpfes Messer quetscht die Röschen nur. Mein Tipp: Investieren Sie in ein gutes Messer und halten Sie es scharf.
- Esslöffel und Teelöffel: Zum Abmessen der Zutaten. Ich verwende am liebsten Messlöffel, die sind genauer als normale Bestecklöffel.
Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Zubereitung

Los geht es! Keine Sorge, das ist wirklich einfacher, als Sie denken. Ich zeige Ihnen jeden Schritt genau, damit nichts schiefgehen kann.
- Backofen vorheizen: Heizen Sie Ihren Backofen auf 220 °C (Ober-/Unterhitze) oder 200 °C (Umluft) vor. Die hohe Temperatur ist entscheidend für die knusprige Kruste. Ein Tipp: Legen Sie das Backblech gleich mit in den Ofen, damit es richtig heiß wird. Das gibt dem Rosenkohl einen noch besseren Start.
- Rosenkohl vorbereiten: Waschen Sie den Rosenkohl gründlich unter kaltem Wasser. Entfernen Sie welke oder beschädigte äußere Blätter. Schneiden Sie dann mit einem scharfen Messer die harten Strünke ab – etwa einen halben Zentimeter. Halbieren Sie die Röschen anschließend der Länge nach. Wenn Sie besonders große Rosenkohlköpfe haben, können Sie sie auch vierteln. Wichtig: Die Stücke sollten etwa gleich groß sein, damit sie gleichmäßig garen.
- Marinade anrühren: In einer großen Schüssel verrühren Sie das Olivenöl, den flüssigen Honig, den mittelscharfen Senf, den Dijon-Senf, das Salz, den Pfeffer und optional das Knoblauchpulver. Rühren Sie alles gut um, bis eine homogene, leicht cremige Marinade entsteht. Probieren Sie ruhig mal – die Mischung sollte süßlich-würzig schmecken. Passen Sie die Mengen nach Ihrem Geschmack an.
- Rosenkohl marinieren: Geben Sie die halbierten Rosenkohlröschen in die Schüssel mit der Marinade. Nun kommt der wichtige Teil: Heben Sie den Rosenkohl mit den Händen oder einem großen Löffel vorsichtig unter, bis jedes Röschen gleichmäßig mit der Marinade bedeckt ist. Nehmen Sie sich Zeit dabei – jedes Stück sollte etwas abbekommen. Die Blätter lösen sich dabei manchmal ein wenig, das ist völlig in Ordnung. Diese losen Blätter werden später besonders knusprig und sind eine absolute Delikatesse!
- Auf dem Blech verteilen: Ziehen Sie das heiße Backblech aus dem Ofen (Vorsicht, es ist sehr heiß!) und legen Sie es mit Backpapier aus. Verteilen Sie den marinierten Rosenkohl darauf in einer einzigen Schicht. Die Röschen sollten sich nicht überlappen, sonst werden sie eher gedämpft als geröstet. Wenn das Blech zu voll ist, nehmen Sie besser ein zweites Blech. Die Schnittflächen sollten nach unten zeigen – so bekommen sie mehr direkte Hitze und werden schön karamellisiert.
- Rösten: Schieben Sie das Blech in den vorgeheizten Ofen auf die mittlere Schiene. Backen Sie den Rosenkohl für 20-25 Minuten. Nach der Hälfte der Zeit, also nach etwa 10-12 Minuten, nehmen Sie das Blech kurz heraus und schwenken Sie die Röschen vorsichtig mit einem Pfannenwender um. So werden sie von allen Seiten gleichmäßig braun und knusprig.
- Fertigstellung und Ruhezeit: Der Rosenkohl ist fertig, wenn er außen goldbraun und knusprig ist und die Ränder leicht karamellisiert sind. Die inneren Blätter sollten zart, aber nicht matschig sein. Nehmen Sie das Blech aus dem Ofen und lassen Sie den Rosenkohl 2-3 Minuten auf dem Blech ruhen. Dabei zieht die Kruste noch etwas nach und wird noch knuspriger.
Kochtipps & Techniken für Perfekten Rosenkohl
Ich habe bei diesem Rezept einiges ausprobiert – und auch einiges danebengehen lassen. Hier sind meine besten Tipps, damit es Ihnen gleich beim ersten Mal gelingt.
- Nicht überladen: Das ist der häufigste Fehler. Wenn zu viel Rosenkohl auf dem Blech liegt, wird er nicht knusprig, sondern kocht im eigenen Saft. Lieber in zwei Durchgängen backen oder ein zweites Blech verwenden. Die Röschen brauchen Platz, um die Hitze abzubekommen.
- Die richtige Temperatur: 220 °C sind ideal. Wenn der Ofen zu kalt ist, wird der Rosenkohl weich und matschig. Ist er zu heiß, verbrennt der Honig, bevor der Rosenkohl gar ist. Mein Ofen heizt manchmal ungleichmäßig – dann drehe ich das Blech nach der Hälfte der Zeit einmal um.
- Die losen Blätter sind kein Fehler: Ja, sie fallen beim Marinieren ab. Aber das ist kein Grund zur Sorge. Diese losen Blätter werden im Ofen zu knusprigen, fast chip-artigen Häppchen. Ich sammle sie immer und verteile sie am Ende über das Gericht – ein absolutes Highlight!
- Vorbereiten für Gäste: Sie können den Rosenkohl schon am Vortag putzen und halbieren. Bewahren Sie ihn in einem verschlossenen Behälter im Kühlschrank auf. Die Marinade können Sie auch schon anrühren. Kurz vor dem Servieren nur noch alles vermischen und ab in den Ofen. So haben Sie weniger Stress, wenn Besuch kommt.
- Mein persönlicher Fail: Einmal habe ich den Honig vergessen. Klingt doof, ist aber passiert. Der Rosenkohl war einfach nur scharf und bitter. Also: Denken Sie an den Honig! Er ist nicht nur für die Süße da, sondern auch für die Karamellisierung. Ohne ihn fehlt einfach die Magie.
Variationen & Anpassungen für Jeden Geschmack
Dieses Grundrezept ist fantastisch, aber manchmal will man einfach etwas Neues ausprobieren. Hier sind meine liebsten Abwandlungen, die ich selbst schon getestet habe.
- Scharfe Variante: Für alle, die es etwas feuriger mögen. Geben Sie einen halben Teelöffel Chiliflocken oder eine Prise Cayennepfeffer zur Marinade. Die Schärfe harmoniert überraschend gut mit der Süße des Honigs und der Würze des Senfs. Ich mache das gerne, wenn ich eine extra Portion Wärme brauche.
- Mit Nüssen und Kernen: Streuen Sie vor dem Backen eine Handvoll gehackte Walnüsse, Mandeln oder Kürbiskerne über den Rosenkohl. Sie rösten mit und werden herrlich knusprig. Das gibt dem Gericht eine wunderbare Textur und macht es noch sättigender. Perfekt als vegetarisches Hauptgericht!
- Mediterrane Variante: Ersetzen Sie den Honig durch Balsamico-Creme (oder einen Schuss guten Balsamico-Essig) und geben Sie getrocknete Tomaten und schwarze Oliven dazu. Der säuerlich-süße Geschmack ist eine tolle Abwechslung. Dazu passt etwas gehobelter Parmesan – einfach nach dem Backen darüber streuen.
- Asiatische Note: Tauschen Sie den Senf gegen einen Esslöffel Sojasoße und einen Teelöffel Sesamöl aus. Der Honig bleibt. Streuen Sie vor dem Servieren geröstete Sesamsamen und etwas frisch gehackten Koriander darüber. Ein völlig anderes, aber ebenso köstliches Geschmackserlebnis.
- Low-Carb und Keto: Dieses Rezept ist ohnehin schon sehr kohlenhydratarm. Wenn Sie auf den Honig verzichten möchten, ersetzen Sie ihn durch ein keto-freundliches Süßungsmittel wie Erythrit oder einen Schuss flüssigen Süßstoff. Der Senf bleibt, das Öl auch. Der Geschmack ändert sich etwas, aber die Knusprigkeit bleibt erhalten.
Tipps zum Servieren & Aufbewahren
Der knusprige Honig-Senf-Rosenkohl ist ein echtes Multitalent. Hier erfahren Sie, wie Sie ihn am besten genießen und was mit den Resten passiert – falls es welche gibt.
- Servieren: Am besten schmeckt der Rosenkohl direkt aus dem Ofen, noch warm und knusprig. Servieren Sie ihn als Beilage zu gebratenem Hähnchen, einem saftigen Steak oder einem cremigen One-Pot-Nudelgericht. Er passt aber auch wunderbar zu einem knusprigen Bratwurst-Brezel-Gericht oder einfach zu einem Stück Bauernbrot und einem Klecks Quark. Für ein besonderes Dinner können Sie ihn auf einem Bett aus Rucola anrichten – der frische, pfeffrige Geschmack ist ein toller Kontrast.
- Aufbewahren: Sollte wider Erwarten etwas übrig bleiben, bewahren Sie den Rosenkohl in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank auf. Er hält sich dort 2-3 Tage. Allerdings: Die Knusprigkeit geht leider verloren. Die Röschen werden weicher, da die Feuchtigkeit aus dem Inneren austritt. Der Geschmack bleibt aber trotzdem gut.
- Wiederaufwärmen: Der beste Weg, den Rosenkohl wieder knusprig zu bekommen, ist der Backofen. Verteilen Sie die Reste auf einem Blech und backen Sie sie bei 200 °C für etwa 5-7 Minuten. Die Mikrowelle ist hier keine gute Idee – sie macht den Rosenkohl nur matschig. In der Pfanne mit etwas Öl kann man ihn auch wieder aufwärmen, aber der Ofen ist die klar bessere Wahl.
- Einfrieren: Gekochter Rosenkohl lässt sich einfrieren, aber die Textur leidet darunter. Nach dem Auftauen wird er weicher und verliert an Knusprigkeit. Wenn Sie ihn trotzdem einfrieren möchten, lassen Sie ihn vorher vollständig abkühlen und verpacken Sie ihn portionsweise in Gefrierbeuteln. Haltbarkeit: etwa 3 Monate.
Nährwertangaben & Gesundheitliche Vorteile
Dieses Gericht ist nicht nur lecker, sondern auch richtig gut für Sie. Rosenkohl ist ein echtes Superfood, das oft unterschätzt wird.
Pro Portion (ca. 250 g, als Beilage):
| Nährwert | Menge |
|---|---|
| Kalorien | ca. 180 kcal |
| Kohlenhydrate | 18 g |
| davon Zucker | 12 g |
| Fett | 10 g |
| davon gesättigte Fettsäuren | 1,5 g |
| Eiweiß | 6 g |
| Ballaststoffe | 6 g |
Rosenkohl ist reich an Vitamin C, Vitamin K und Folsäure. Die enthaltenen Ballaststoffe fördern die Verdauung und halten lange satt. Die Kombination aus Honig und Senf liefert Antioxidantien und wirkt entzündungshemmend. Für eine Low-Carb-Ernährung ist dieses Gericht ideal – es ist von Natur aus glutenfrei und kann leicht vegan zubereitet werden (Ahornsirup statt Honig). Einzige potenzielle Allergene: Senf. Wenn Sie empfindlich auf Senf reagieren, lassen Sie ihn einfach weg und würzen Sie stattdessen mit mehr Knoblauch und Kräutern.
Häufig Gestellte Fragen (FAQ)
Kann ich gefrorenen Rosenkohl verwenden?
Ja, das geht. Aber der frische Rosenkohl wird definitiv knuspriger. Gefrorener Rosenkohl gibt mehr Wasser ab, was die Knusprigkeit beeinträchtigt. Tauen Sie ihn vorher vollständig auf und tupfen Sie ihn mit einem Küchentuch trocken, bevor Sie ihn marinieren. Die Backzeit kann sich um 5-10 Minuten verlängern.
Warum wird mein Rosenkohl nicht knusprig?
Das hat meistens zwei Gründe: Entweder war der Ofen nicht heiß genug (mindestens 220 °C) oder das Blech war zu voll. Die Röschen brauchen Platz, damit die heiße Luft zirkulieren kann. Auch zu viel Marinade kann das Problem sein – die Röschen sollten nur leicht bedeckt sein, nicht darin schwimmen.
Kann ich das Rezept im Voraus zubereiten?
Sie können den Rosenkohl putzen und halbieren und die Marinade anrühren. Beides getrennt im Kühlschrank aufbewahren. Kurz vor dem Servieren einfach vermischen und backen. Das fertige Gericht sollte man aber nicht lange stehen lassen, da es sonst an Knusprigkeit verliert.
Welcher Senf ist am besten geeignet?
Mittelscharfer Senf ist ideal. Er hat genug Würze, ohne zu dominieren. Für mehr Schärfe nehmen Sie scharfen Senf, für eine mildere Note körnigen Senf. Dijon-Senf ist eine tolle Ergänzung, aber nicht zwingend nötig. Experimentieren Sie ruhig – jeder Senf gibt dem Gericht eine eigene Note.
Kann ich den Honig durch etwas anderes ersetzen?
Ja, absolut. Ahornsirup ist die beste Alternative, sowohl geschmacklich als auch in der Konsistenz. Agavendicksaft geht auch, ist aber etwas süßer. Für eine herzhafte Variante können Sie den Honig auch ganz weglassen und stattdessen einen Schuss Balsamico-Essig verwenden – das gibt eine säuerlich-süße Note.
Fazit: Warum Sie Dieses Rezept Unbedingt Ausprobieren Sollten
Dieser knusprige Honig-Senf-Rosenkohl aus dem Ofen ist mehr als nur ein Rezept. Er ist eine kleine Revolution auf dem Teller. Er beweist, dass Gemüse alles andere als langweilig sein muss. Die Kombination aus knusprigen Rändern, süßem Honig und würzigem Senf ist einfach unschlagbar. Und das Beste: Sie brauchen dafür kaum Aufwand.
Ich liebe dieses Rezept, weil es so wandelbar ist. Ob als schnelle Beilage unter der Woche, als Highlight auf dem Festtagsbuffet oder als leichtes Hauptgericht – es passt einfach immer. Und jedes Mal, wenn ich es mache, denke ich an den Abend zurück, an dem mein Mann zum Rosenkohl-Fan wurde. Es sind diese kleinen Momente, die das Kochen so besonders machen.
Probieren Sie es aus! Passen Sie die Marinade nach Ihrem Geschmack an, experimentieren Sie mit den Variationen und machen Sie das Rezept zu Ihrem eigenen. Ich bin gespannt, wie es Ihnen schmeckt. Schreiben Sie mir gerne einen Kommentar, wie es gelungen ist oder welche Variante Sie ausprobiert haben. Teilen Sie das Rezept mit Ihren Freunden – vielleicht bekehren Sie ja auch einen Rosenkohl-Skeptiker!
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Knuspriger Honig-Senf-Rosenkohl aus dem Ofen: Bestes Rezept in 30 Minuten
Dieser knusprige Honig-Senf-Rosenkohl aus dem Ofen ist ein einfaches und schnelles Rezept, das selbst eingefleischte Rosenkohl-Skeptiker bekehrt. Die Kombination aus karamellisierten Rändern, süßem Honig und würzigem Senf ist unwiderstehlich.
- Prep Time: 10 Minuten
- Cook Time: 20-25 Minuten
- Total Time: 30 Minuten
- Yield: 4 Portionen (als Beilage) 1x
- Category: Beilage
- Cuisine: Deutsch
Ingredients
- 500 g (1,1 lb) Rosenkohl, feste, kompakte Röschen
- 3 EL Olivenöl
- 2 EL flüssiger Honig (oder Ahornsirup für vegane Variante)
- 1 EL mittelscharfer Senf
- 1 TL Dijon-Senf
- 1 TL grobes Meersalz (oder 3/4 TL feines Salz)
- 1/2 TL frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
- 1/2 TL Knoblauchpulver (optional)
Instructions
- Backofen auf 220 °C (Ober-/Unterhitze) oder 200 °C (Umluft) vorheizen. Das Backblech gleich mit in den Ofen legen, damit es heiß wird.
- Rosenkohl waschen, welke Blätter entfernen und die harten Strünke (ca. 0,5 cm) abschneiden. Die Röschen der Länge nach halbieren (große Exemplare vierteln).
- In einer großen Schüssel Olivenöl, Honig, mittelscharfen Senf, Dijon-Senf, Salz, Pfeffer und optional Knoblauchpulver verrühren, bis eine homogene Marinade entsteht.
- Die Rosenkohlhälften in die Schüssel geben und vorsichtig mit den Händen oder einem Löffel unterheben, bis alle Stücke gleichmäßig mit Marinade bedeckt sind.
- Das heiße Backblech aus dem Ofen nehmen, mit Backpapier auslegen und den marinierten Rosenkohl in einer einzigen Schicht darauf verteilen. Die Schnittflächen nach unten legen. Die Röschen sollten sich nicht überlappen.
- Das Blech auf die mittlere Schiene in den Ofen schieben und 20-25 Minuten backen. Nach 10-12 Minuten das Blech herausnehmen, die Röschen vorsichtig wenden und weiterbacken.
- Der Rosenkohl ist fertig, wenn er außen goldbraun und knusprig ist und die Ränder karamellisiert sind. Das Blech aus dem Ofen nehmen und den Rosenkohl 2-3 Minuten darauf ruhen lassen, bevor er serviert wird.
Notes
Die losen Blätter, die beim Marinieren abfallen, werden im Ofen besonders knusprig und sind eine Delikatesse. Für eine vegane Variante Honig durch Ahornsirup ersetzen. Den Rosenkohl nicht überladen, sonst wird er nicht knusprig.
Nutrition
- Serving Size: ca. 250 g
- Calories: 180
- Sugar: 12
- Sodium: 6
- Fat: 10
- Saturated Fat: 15
- Carbohydrates: 18
- Fiber: 6
- Protein: 6
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