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Dieses leise, fast flüsternde Brutzeln in der Pfanne. Dieses Zischen, wenn ein Tropfen Olivenöl auf das heiße Blech fällt und sofort in Duft aufgeht. Genau dieser Geruch – eine Mischung aus karamellisierenden Zwiebeln, süßem Paprika und dem harzigen Aroma von Thymian – hat mich an diesem lauen Juliabend wieder voll erwischt. Es roch nach dem Garten meiner Großmutter, wo sie jeden Sommer dieses eine Gemüse geröstet hat. Ich stand in meiner eigenen Küche, die Fenster weit offen, und plötzlich war ich wieder acht Jahre alt, saß auf der warmen Steinmauer und beobachtete, wie sie die Paprika wendete. Es ist verrückt, wie ein Geruch eine ganze Zeitreise auslösen kann.
Ich wollte genau diesen Sommergeschmack einfangen, aber in einer Version, die mich nicht für Stunden an den Herd fesselt. Eine Bowl, die sowohl nach Wärme als auch nach Leichtigkeit schmeckt. Eine, die man isst, während man die Abendluft einatmet. Diese leichte Quinoa-Bowl mit geröstetem Sommergemüse ist das Ergebnis. Sie ist nicht nur ein Rezept; sie ist eine Einladung, den Sommer zu schmecken, ohne sich schwer zu fühlen. Die Quinoa bringt die nussige Basis, das geröstete Gemüse die Süße und das cremige Dressing den letzten Schliff. Es ist ein Gericht, das nach mehr verlangt, aber genau richtig satt macht.
Ehrlich? Ich habe drei Anläufe gebraucht, bis das Verhältnis von Gemüse zu Quinoa und Dressing perfekt war. Beim ersten Mal war es zu trocken, beim zweiten Mal ertrank alles im Dressing. Aber beim dritten Mal – da hat es einfach Klick gemacht. Und genau dieses Rezept teile ich heute mit dir. Versprochen, es wird dein neuer Sommerliebling.
Warum du diese Bowl lieben wirst
Diese Bowl ist nicht einfach nur ein weiteres Rezept. Sie ist eine kleine Offenbarung für alle, die leichte, aber sättigende Mahlzeiten lieben. Ich habe sie unzählige Male getestet, für mich, für Freunde, für meine Familie – und sie hat jedes Mal funktioniert. Hier ist, warum sie auch bei dir einziehen wird:
- Ruckzuck fertig: In unter 30 Minuten hast du ein warmes, aromatisches Gericht auf dem Tisch. Perfekt für diese Abende, an denen du keine Lust auf stundenlanges Kochen hast, aber etwas Gesundes willst.
- Einfache Zutaten: Keine ausgefallenen Superfoods oder exotischen Gewürze. Alles, was du brauchst, bekommst du im normalen Supermarkt oder du hast es sogar schon zu Hause.
- Ideal für Meal Prep: Dieses Gericht schmeckt kalt und warm. Du kannst die Komponenten am Sonntag vorbereiten und unter der Woche genießen. Es ist der perfekte Begleiter für die Mittagspause oder ein schnelles Abendessen.
- Ein echter Publikumsliebling: Selbst eingefleischte Fleischesser waren begeistert, als ich diese Bowl serviert habe. Die Kombination aus geröstetem Gemüse und cremigem Dressing ist einfach unwiderstehlich.
- Unverschämt lecker: Es ist diese perfekte Balance zwischen dem nussigen Biss der Quinoa, der Süße des Ofengemüses und der Frische des Dressings. Du wirst nach dem ersten Bissen die Augen schließen – das ist garantiert.
Was diese Bowl von anderen Rezepten unterscheidet? Es ist die Liebe zum Detail. Das Gemüse wird nicht einfach nur in den Ofen geschoben, sondern bei genau der richtigen Temperatur geröstet, bis es außen karamellisiert und innen zart ist. Das Dressing ist nicht nur Öl und Essig, sondern eine cremige Tahini-Vinaigrette, die alles zusammenhält. Und die Quinoa? Die wird nicht verkocht, sondern locker und flockig gekocht.
Es ist das Gericht, das du machst, wenn du dich verwöhnen willst, ohne ein schlechtes Gewissen zu haben. Es ist gesund, aber nicht langweilig. Es ist sättigend, aber nicht schwer. Kurz gesagt: Es ist perfekt für den Sommer.
Welche Zutaten du brauchst
Für diese Bowl verwenden wir einfache, aber hochwertige Zutaten, die zusammen ein Geschmackserlebnis der Extraklasse ergeben. Die meisten davon sind wahre Alleskönner und halten sich lange im Vorratsschrank.
Für die Quinoa
- 150 g Quinoa (ca. 3/4 Tasse): Ich verwende am liebsten weiße Quinoa, da sie am mildesten schmeckt und locker flockig wird. Du kannst aber auch rote oder schwarze Quinoa nehmen – die braucht dann etwas länger zum Kochen.
- 300 ml Wasser oder Gemüsebrühe (ca. 1 1/4 Tassen): Wenn du Brühe nimmst, bekommt die Quinoa noch mehr Geschmack. Ich empfehle eine gute, klare Gemüsebrühe ohne Hefeextrakt.
- 1 Prise Salz: Das ist essenziell, um die Quinoa von innen zu würzen.
Für das geröstete Sommergemüse

- 1 rote Paprika: Sie bringt Süße und eine schöne Farbe. Nimm eine feste, pralle Paprika.
- 1 gelbe Zucchini (ca. 200 g): Die Zucchini wird beim Rösten herrlich weich und aromatisch. Achte darauf, dass sie nicht zu groß ist, sonst wird sie wässrig.
- 1 kleine Aubergine (ca. 200 g): Sie saugt die Aromen auf wie ein Schwamm und wird butterweich. Ich salze die Auberginenscheiben vor dem Rösten kurz, damit sie weniger Wasser zieht.
- 150 g Kirschtomaten: Sie platzen im Ofen auf und geben eine wunderbare Süße ab. Am liebsten nehme ich bunte Kirschtomaten für mehr Farbe.
- 1 rote Zwiebel: Sie wird karamellisiert und fast süßlich. Ich schneide sie in grobe Spalten.
- 2-3 Knoblauchzehen (ungeschält): Der Knoblauch wird im Ofen weich und cremig. Man kann ihn dann aus der Schale drücken und unter die Bowl mischen – ein Gedicht!
- 3 EL Olivenöl: Ein gutes, fruchtiges Olivenöl ist hier der Schlüssel. Es hilft dem Gemüse beim Rösten und gibt Geschmack.
- 1 TL getrockneter Thymian: Thymian passt wunderbar zu geröstetem Gemüse. Wer frischen Thymian hat, nimmt 2-3 Zweige.
- Salz und Pfeffer aus der Mühle: Zum Abschmecken.
Für das cremige Tahini-Dressing
- 3 EL Tahini (Sesampaste): Das ist die geheime Zutat für die Cremigkeit. Achte darauf, dass das Tahini gut gerührt ist, bevor du es abmessst.
- 2 EL Zitronensaft (frisch gepresst): Die Säure hebt die Aromen hervor. Bitte nimm keine Zitrone aus der Flasche.
- 1 EL Ahornsirup oder Honig: Ein Hauch Süße, um die Säure und die Bitterkeit des Tahinis auszugleichen.
- 1 kleine Knoblauchzehe (gepresst): Für eine leichte Schärfe.
- 4-5 EL kaltes Wasser: Zum Verdünnen, bis das Dressing die gewünschte Konsistenz hat.
- Salz und Pfeffer: Nach Geschmack.
Zum Garnieren (optional, aber empfohlen)
- Eine Handvoll frische Kräuter: Minze, Petersilie oder Basilikum – alles passt hervorragend.
- 2 EL geröstete Pinienkerne oder Kürbiskerne: Für den Crunch.
- Etwas Feta oder veganer Schafskäse: Wer mag, kann die Bowl damit krönen.
Benötigte Küchengeräte
Du brauchst keine ausgefallene Profi-Ausstattung für dieses Rezept. Ein paar grundlegende Dinge reichen völlig aus. Ich schwöre auf mein altes Backblech – es hat schon so manches Gemüse geröstet, dass es fast schwarz angelaufen ist. Aber genau das macht den Geschmack aus!
- Ein Backblech (ca. 30×40 cm): Am besten mit Rand, damit nichts ausläuft. Ein antihaftbeschichtetes Blech ist ideal, aber du kannst auch normales Backpapier verwenden.
- Ein kleiner Topf (ca. 1,5 Liter): Zum Kochen der Quinoa. Ein Topf mit schwerem Boden verhindert das Anbrennen.
- Ein scharfes Messer und ein Schneidebrett: Für das Gemüse. Ein gutes Messer ist die halbe Miete.
- Eine kleine Schüssel: Für das Dressing.
- Ein Schneebesen oder eine Gabel: Zum Verrühren des Dressings.
- Eine Küchenwaage und Messbecher: Für genaue Mengenangaben. Ich bin ein Fan von Waagen – sie sind einfach genauer.
Falls du kein Backblech hast? Kein Problem! Du kannst das Gemüse auch in einer großen Auflaufform oder sogar in einer gusseisernen Pfanne rösten. Achte nur darauf, dass die Stücke nicht zu dicht liegen, sonst werden sie eher gedämpft als geröstet.
Zubereitung – Schritt für Schritt
Jetzt geht es ans Eingemachte. Keine Sorge, es ist einfacher, als du denkst. Ich zeige dir jeden Schritt, damit gar nichts schiefgehen kann. Los geht’s!
- Den Ofen vorheizen: Heize den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze (oder 180 °C Umluft) vor. Das ist die perfekte Temperatur, um das Gemüse zu karamellisieren, ohne es zu verbrennen.
- Quinoa kochen: Spüle die Quinoa in einem feinen Sieb unter kaltem Wasser ab. Das entfernt die Bitterstoffe (Saponine). Gib die Quinoa dann mit dem Wasser (oder der Brühe) und einer Prise Salz in den Topf. Bringe alles zum Kochen, decke den Topf ab und lasse die Quinoa bei niedriger Hitze ca. 15 Minuten köcheln. Schalte dann den Herd aus und lasse die Quinoa noch 5 Minuten zugedeckt quellen. Nimm den Deckel ab und lockere die Quinoa mit einer Gabel auf.
- Gemüse vorbereiten: Während die Quinoa kocht, bereitest du das Gemüse vor. Wasche die Paprika, die Zucchini, die Aubergine und die Tomaten. Schneide die Paprika in grobe Stücke (ca. 2-3 cm), die Zucchini in Halbmonde (ca. 1 cm dick), die Aubergine in Würfel (ca. 2 cm) und die Zwiebel in grobe Spalten. Die Kirschtomaten lässt du ganz. Den Knoblauch lässt du in der Schale – zerdrücke die Zehen leicht mit der flachen Seite des Messers.
- Gemüse rösten: Lege das Backblech mit Backpapier aus. Verteile das gesamte geschnittene Gemüse (Paprika, Zucchini, Aubergine, Zwiebel, Kirschtomaten und Knoblauch) gleichmäßig auf dem Blech. Beträufle alles mit dem Olivenöl, streue den Thymian, Salz und Pfeffer darüber. Vermische alles gut mit deinen Händen, sodass jedes Stück leicht geölt ist. Röste das Gemüse im vorgeheizten Ofen für ca. 25-30 Minuten. Nach der Hälfte der Zeit (ca. 15 Minuten) einmal durchmischen, damit es gleichmäßig bräunt. Das Gemüse ist fertig, wenn es goldbraun ist und die Tomaten anfangen, Saft zu verlieren.
- Dressing zubereiten: Während das Gemüse röstet, bereitest du das Dressing zu. Gib das Tahini, den Zitronensaft, den Ahornsirup und den gepressten Knoblauch in eine kleine Schüssel. Verrühre alles mit einem Schneebesen. Es wird erst einmal klumpig – das ist normal! Gib dann nach und nach das kalte Wasser hinzu und rühre kräftig, bis ein cremiges, geschmeidiges Dressing entsteht. Schmecke mit Salz und Pfeffer ab. Das Dressing sollte dickflüssig, aber noch gut gießbar sein.
- Bowl anrichten: Jetzt kommt der schönste Teil: das Anrichten! Verteile die fertige Quinoa gleichmäßig auf zwei tiefe Teller oder Schüsseln. Gib das heiße, geröstete Gemüse darauf. Drücke die weichen Knoblauchzehen aus ihrer Schale und verteile sie über der Bowl. Träufle großzügig das cremige Tahini-Dressing darüber. Garniere alles mit den frischen Kräutern und den gerösteten Pinienkernen. Wer mag, bröselt noch etwas Feta darüber.
- Servieren: Die Bowl schmeckt am besten, solange das Gemüse noch warm ist und das Dressing frisch. Aber ehrlich? Sie schmeckt auch kalt am nächsten Tag hervorragend. Also keine Scheu, wenn du sie vorbereitest!
Tipps & Tricks für das perfekte Ergebnis
Ich habe bei diesem Rezept einiges ausprobiert und auch ein paar Fehler gemacht. Damit dir das nicht passiert, habe ich hier meine wichtigsten Tipps für dich zusammengestellt. Betrachte sie als kleine Geheimnisse aus meiner Küche.
- Nicht zu viel Gemüse auf einmal: Das ist der häufigste Fehler. Wenn das Blech zu voll ist, wird das Gemüse nicht geröstet, sondern gedämpft. Es wird weich und wässrig, statt schön karamellisiert. Verteile das Gemüse am besten in einer einzigen Schicht auf dem Blech. Wenn du mehr machen willst, nimm zwei Bleche.
- Das richtige Öl: Verwende ein Olivenöl mit einem mittleren bis hohen Rauchpunkt. Ein gutes natives Olivenöl extra ist perfekt. Ich habe einmal ein sehr billiges Öl genommen – das Ergebnis war geschmacklich enttäuschend. Investiere lieber ein paar Cent mehr.
- Die Quinoa nicht verrühren: Während die Quinoa kocht, solltest du sie nicht umrühren. Dadurch wird sie matschig. Lass sie einfach in Ruhe köcheln und quellen. Das Geheimnis für eine lockere Quinoa ist das anschließende Auflockern mit einer Gabel.
- Das Dressing anpassen: Die Konsistenz des Dressings ist Geschmackssache. Wenn es dir zu dick ist, gib einfach noch etwas mehr Wasser hinzu. Wenn es zu dünn ist, etwas mehr Tahini. Ich mag es lieber etwas dicker, damit es schön auf dem Gemüse haftet.
- Gemüse im Voraus rösten: Du kannst das Gemüse auch am Vortag rösten. Bewahre es dann im Kühlschrank auf und erwärme es kurz im Ofen oder in der Pfanne, bevor du die Bowl zusammenstellst. So sparst du dir am Tag des Servierens viel Zeit.
Ein kleiner Tipp aus eigener Erfahrung: Ich habe einmal vergessen, den Knoblauch in der Schale zu lassen. Er ist verbrannt und hat bitter geschmeckt. Also bitte: Die Schale bleibt dran! Sie schützt den Knoblauch vor der direkten Hitze und macht ihn wunderbar weich und süß.
Variationen & Anpassungen
Das Tolle an dieser Bowl ist ihre Vielseitigkeit. Du kannst sie ganz nach deinem Geschmack und dem, was der Kühlschrank hergibt, anpassen. Hier sind ein paar meiner liebsten Abwandlungen:
- Protein-Boost: Wer mehr Eiweiß möchte, kann gegrillte Hähnchenbrust, gebratenen Tofu oder ein pochiertes Ei dazu geben. Besonders gut passt auch ein Stück geräucherter Lachs – der salzige Geschmack harmoniert perfekt mit dem süßen Gemüse.
- Anderes Getreide: Statt Quinoa kannst du auch Couscous, Hirse, Bulgur oder sogar gekochte Kartoffeln verwenden. Jede Getreidesorte bringt ihren eigenen Charakter mit. Ich habe die Bowl schon mit einem knusprigen Kartoffelsalat kombiniert – das war auch ein Gedicht!
- Saisonales Gemüse: Im Herbst kannst du Kürbis, Pastinaken und Rosenkohl nehmen. Im Frühling sind Spargel und junge Möhren ideal. Das Grundprinzip bleibt gleich: Rösten bei 200 °C, bis es goldbraun ist.
- Vegane Variante: Das Rezept ist bereits vegan, wenn du Ahornsirup statt Honig verwendest und auf den Feta verzichtest. Das Dressing ist komplett pflanzlich.
- Glutenfrei: Quinoa ist von Natur aus glutenfrei. Achte nur darauf, dass deine Gewürze und das Tahini keine Zusätze enthalten.
- Schärfe: Wer es gerne scharf mag, kann eine halbe, fein gehackte rote Chilischote zusammen mit dem Gemüse rösten oder einen Spritzer Sriracha ins Dressing geben.
Meine persönliche Lieblingsvariation ist die mit gebratenem Halloumi. Den schneide ich in Scheiben und brate ihn in einer Pfanne goldbraun. Die salzige, knusprige Kruste passt fantastisch zu dem süßen Gemüse. Einfach himmlisch!
Servieren & Aufbewahren
Diese Bowl ist ein echtes Multitalent, wenn es ums Servieren und Aufbewahren geht. Sie schmeckt warm, lauwarm und sogar kalt – perfekt für den Sommer!
Servieren: Richte die Bowl am besten direkt in tiefen Tellern oder Schüsseln an. Das Auge isst mit, also verteile die Zutaten schön nebeneinander. Das Dressing träufelst du erst kurz vor dem Servieren darüber, damit die Quinoa und das Gemüse nicht durchweichen. Dazu passt ein kaltes Glas Weißwein, ein spritziger Rosé oder einfach ein erfrischendes Mineralwasser mit Zitrone.
Aufbewahren: Du kannst die Komponenten getrennt voneinander zubereiten und im Kühlschrank aufbewahren. Die gekochte Quinoa hält sich in einem luftdichten Behälter 3-4 Tage. Das geröstete Gemüse ebenfalls. Das Dressing ist im Kühlschrank mindestens eine Woche haltbar – einfach vor Gebrauch gut durchschütteln.
Einfrieren: Die Quinoa und das geröstete Gemüse lassen sich einfrieren. Fülle sie portionsweise in Gefrierbeutel oder -dosen. Das Dressing solltest du aber nicht einfrieren, da es sonst ausflockt. Zum Auftauen die Komponenten einfach über Nacht in den Kühlschrank legen oder kurz in der Mikrowelle erwärmen.
Reheat-Tipps: Wenn du die Bowl am nächsten Tag isst, empfehle ich, das Gemüse kurz in einer Pfanne ohne Öl zu erwärmen. So wird es wieder schön knusprig. Die Quinoa kannst du in der Mikrowelle oder im Topf mit einem Schuss Wasser erwärmen. Und vergiss nicht: Das Dressing kommt immer erst frisch dazu!
Übrigens: Die Aromen entwickeln sich über Nacht noch einmal richtig. Die Bowl schmeckt am zweiten oder dritten Tag oft sogar noch intensiver, weil die Gewürze durchziehen können. Das ist der perfekte Meal-Prep-Trick!
Nährwerte & gesundheitliche Vorteile
Diese Bowl ist nicht nur ein Fest für den Gaumen, sondern auch richtig gut für dich. Hier sind die ungefähren Nährwerte pro Portion (ohne Feta und Pinienkerne):
| Nährwert | Pro Portion |
|---|---|
| Kalorien | ca. 450 kcal |
| Eiweiß | ca. 14 g |
| Fett | ca. 22 g |
| Kohlenhydrate | ca. 45 g |
| Ballaststoffe | ca. 10 g |
Was diese Bowl so besonders macht, sind die gesundheitlichen Vorteile der einzelnen Zutaten. Quinoa ist ein echtes Superfood: Es enthält alle neun essentiellen Aminosäuren, ist reich an Magnesium, Eisen und Ballaststoffen. Das geröstete Gemüse liefert jede Menge Vitamine, vor allem Vitamin C aus der Paprika und den Tomaten sowie Beta-Carotin aus der Aubergine. Die Zucchini ist kalorienarm und reich an Kalium. Das Tahini-Dressing liefert gesunde ungesättigte Fettsäuren und Calcium.
Diese Bowl ist von Natur aus glutenfrei, vegan (mit Ahornsirup) und laktosefrei. Sie ist perfekt für eine ausgewogene, pflanzliche Ernährung und hält dich dank der Kombination aus komplexen Kohlenhydraten, Eiweiß und gesunden Fetten lange satt. Ein rundum wohltuendes Gericht, das dir guttut und schmeckt!
Fazit
Diese leichte Quinoa-Bowl mit geröstetem Sommergemüse ist mehr als nur ein Rezept. Sie ist ein Stück Sommer auf dem Teller. Sie ist die Antwort auf die Frage: „Was koche ich heute, das schnell, gesund und richtig lecker ist?“ Sie ist das Gericht, das du machst, wenn du dich selbst verwöhnen willst, ohne stundenlang in der Küche zu stehen.
Ich liebe es, wie vielseitig diese Bowl ist. Du kannst sie mitnehmen ins Büro, als leichtes Abendessen genießen oder deinen Gästen servieren. Jeder Bissen erinnert mich an laue Sommerabende, an den Duft von Thymian und an das Gefühl von Leichtigkeit. Probiere es aus und lass dich von den Aromen überraschen. Und wenn du eine eigene Variante entdeckst – ob mit anderem Gemüse, einem neuen Dressing oder einer besonderen Proteinquelle – dann teile sie mit mir! Ich bin gespannt auf deine Kreationen.
Also, ran an den Ofen und losgelegt! Dein Sommergeschmack wartet schon.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Kann ich die Bowl auch kalt essen?
Ja, absolut! Die Bowl schmeckt kalt und warm hervorragend. Besonders im Sommer ist sie eine erfrischende Option. Achte nur darauf, das Dressing erst kurz vor dem Servieren hinzuzufügen, damit die Quinoa nicht aufweicht.
Wie kann ich die Bowl proteinreicher machen?
Du kannst gegrillte Hähnchenbrust, gebratenen Tofu, Kichererbsen oder ein pochiertes Ei hinzufügen. Auch ein Klecks Joghurt oder etwas Feta erhöht den Proteingehalt. Für eine vegane Variante sind Kichererbsen oder Tofu ideal.
Kann ich gefrorenes Gemüse verwenden?
Grundsätzlich ja, aber ich empfehle frisches Gemüse für das beste Röstaroma. Gefrorenes Gemüse gibt oft Wasser ab und wird nicht so schön knusprig. Wenn du gefrorenes Gemüse nimmst, tau es vorher auf und tupfe es trocken.
Wie lange hält sich die Bowl im Kühlschrank?
Die gekochte Quinoa und das geröstete Gemüse halten sich getrennt voneinander im Kühlschrank 3-4 Tage. Das Dressing ist sogar bis zu einer Woche haltbar. Zusammengestellt solltest du die Bowl innerhalb von 2 Tagen verzehren.
Kann ich das Dressing durch ein anderes ersetzen?
Ja, du kannst auch ein einfaches Balsamico-Dressing, ein Joghurt-Dressing oder eine Vinaigrette aus Olivenöl und Zitronensaft verwenden. Das Tahini-Dressing verleiht der Bowl jedoch eine besonders cremige Note, die ich sehr empfehlen kann.
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Leichte Quinoa-Bowl mit geröstetem Sommergemüse: Bestes Rezept
Diese leichte Quinoa-Bowl mit geröstetem Sommergemüse ist eine Einladung, den Sommer zu schmecken, ohne sich schwer zu fühlen. Die Quinoa bringt die nussige Basis, das geröstete Gemüse die Süße und das cremige Dressing den letzten Schliff.
- Prep Time: 15 Minuten
- Cook Time: 30 Minuten
- Total Time: 45 Minuten
- Yield: 2 Portionen 1x
- Category: Hauptgericht
- Cuisine: Mediterran
Ingredients
- 150 g Quinoa (ca. 3/4 Tasse)
- 300 ml Wasser oder Gemüsebrühe (ca. 1 1/4 Tassen)
- 1 Prise Salz
- 1 rote Paprika
- 1 gelbe Zucchini (ca. 200 g)
- 1 kleine Aubergine (ca. 200 g)
- 150 g Kirschtomaten
- 1 rote Zwiebel
- 2–3 Knoblauchzehen (ungeschält)
- 3 EL Olivenöl
- 1 TL getrockneter Thymian
- Salz und Pfeffer aus der Mühle
- 3 EL Tahini (Sesampaste)
- 2 EL Zitronensaft (frisch gepresst)
- 1 EL Ahornsirup oder Honig
- 1 kleine Knoblauchzehe (gepresst)
- 4–5 EL kaltes Wasser
- Salz und Pfeffer nach Geschmack
- Eine Handvoll frische Kräuter (Minze, Petersilie oder Basilikum)
- 2 EL geröstete Pinienkerne oder Kürbiskerne
- Etwas Feta oder veganer Schafskäse (optional)
Instructions
- Den Ofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze (oder 180 °C Umluft) vorheizen.
- Quinoa in einem feinen Sieb unter kaltem Wasser abspülen. Mit Wasser (oder Brühe) und einer Prise Salz in einen Topf geben, zum Kochen bringen, abdecken und bei niedriger Hitze ca. 15 Minuten köcheln lassen. Herd ausschalten und 5 Minuten zugedeckt quellen lassen. Deckel abnehmen und mit einer Gabel auflockern.
- Während die Quinoa kocht, Gemüse vorbereiten: Paprika in grobe Stücke (ca. 2-3 cm), Zucchini in Halbmonde (ca. 1 cm dick), Aubergine in Würfel (ca. 2 cm), Zwiebel in grobe Spalten schneiden. Kirschtomaten ganz lassen. Knoblauchzehen in der Schale leicht mit der flachen Seite des Messers zerdrücken.
- Backblech mit Backpapier auslegen. Das gesamte geschnittene Gemüse gleichmäßig darauf verteilen. Mit Olivenöl beträufeln, Thymian, Salz und Pfeffer darüberstreuen und alles gut mit den Händen vermischen. Im vorgeheizten Ofen ca. 25-30 Minuten rösten, nach 15 Minuten einmal durchmischen.
- Während das Gemüse röstet, Dressing zubereiten: Tahini, Zitronensaft, Ahornsirup und gepressten Knoblauch in eine kleine Schüssel geben und mit einem Schneebesen verrühren. Nach und nach kaltes Wasser hinzufügen und kräftig rühren, bis ein cremiges Dressing entsteht. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
- Bowl anrichten: Die fertige Quinoa auf zwei tiefe Teller oder Schüsseln verteilen. Das heiße, geröstete Gemüse daraufgeben. Die weichen Knoblauchzehen aus der Schale drücken und über der Bowl verteilen. Das cremige Tahini-Dressing großzügig darüberträufeln. Mit frischen Kräutern und gerösteten Pinienkernen garnieren. Nach Belieben Feta darüberbröseln.
- Die Bowl am besten warm servieren, schmeckt aber auch kalt am nächsten Tag hervorragend.
Notes
Das Gemüse in einer einzigen Schicht auf dem Blech verteilen, damit es röstet und nicht dämpft. Die Quinoa während des Kochens nicht umrühren, um eine lockere Konsistenz zu erhalten. Das Dressing nach Belieben mit mehr Wasser verdünnen, falls es zu dick ist. Den Knoblauch in der Schale lassen, damit er nicht verbrennt und süß wird.
Nutrition
- Serving Size: 1 Portion
- Calories: 0.45
- Sugar: 0.12
- Sodium: 0.4
- Fat: 0.22
- Saturated Fat: 0.3
- Carbohydrates: 0.45
- Fiber: 0.1
- Protein: 0.14
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