Geschrieben von

Virginia Ramsey

Veröffentlicht

Magischer Regenbogen-Einhornkuchen: Bestes Rezept für Kinder

Fertig in 90 Minuten
Portionen 12 Stücke
Schwierigkeitsgrad Mittel

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Ich hatte mir den Nachmittag so schön vorgestellt. Meine kleine Nichte würde mit glänzenden Augen und einer Krone auf dem Kopf neben mir stehen, während wir gemeinsam einen Kuchen zaubern. Einen, der so bunt ist, dass man ihn kaum anschauen kann, ohne zu lächeln. Die Realität sah dann doch etwas anders aus. Sie stand da, ja, aber mit einem trotzig verzogenen Mund, weil die Lebensmittelfarbe, die ich gekauft hatte, „nicht die richtige Regenbogenfarbe” war. Und dann meinte sie noch: „Tante, der muss aber nach Einhorn schmecken!” Nach Einhorn. Klar. Ich stand da mit meinem Standard-Rührteig und fühlte mich, als hätte ich die Hausaufgaben nicht gemacht. Es dauerte etwa zehn Minuten, bis mein ganzer Plan auseinanderfiel. Aber manchmal ist das ja das Beste, was passieren kann. Denn aus diesem gescheiterten, einfachen Kuchen wurde etwas viel Besseres: ein echter, magischer Regenbogen-Einhornkuchen, der nicht nur fantastisch aussieht, sondern auch noch himmlisch saftig und weich ist. Und das Beste? Er ist gar nicht so kompliziert, wie er aussieht. Ehrlich.

Warum du diesen Regenbogen-Einhornkuchen lieben wirst

Dieser Kuchen ist mehr als nur ein Dessert. Er ist ein Erlebnis. Ich habe ihn in den letzten Jahren bestimmt ein Dutzend Mal gebacken – für Geburtstage, für die Schule, einfach mal so an einem verregneten Sonntag. Und jedes Mal ist die Begeisterung riesig.

  • Einfach und schnell: Der Teig ist in 15 Minuten zusammengerührt. Keine komplizierten Techniken oder stundenlanges Warten.
  • Zutaten aus dem Vorratsschrank: Mehl, Zucker, Butter, Eier – das hast du garantiert zu Hause. Keine exotischen Sachen, die du extra kaufen musst.
  • Perfekt für Kindergeburtstage: Ob als Geburtstagskuchen oder als bunter Höhepunkt auf der Party – dieser Kuchen ist ein garantierter Hingucker.
  • Ein echter Publikumsliebling: Ich habe noch kein Kind getroffen, das nicht sofort zugreift. Und die Erwachsenen auch nicht, wenn ich ehrlich bin.
  • Unwiderstehlich lecker: Die Kombination aus lockerem Vanilleteig, der in allen Regenbogenfarben leuchtet, und der cremigen Frischkäseglasur ist einfach himmlisch.

Was diesen Kuchen von anderen unterscheidet? Es ist die Zubereitung. Statt den Teig in einzelne Schalen zu füllen und zu verrühren, was eine riesige Sauerei gibt, habe ich einen Trick gefunden: Du färbst den fertigen Teig einfach in einer großen Schüssel ein, schichtest ihn dann löffelweise in die Form – und der Regenbogen entsteht wie von selbst. Kein stundenlanges Waschen von Schüsseln, kein Stress. Und das Ergebnis ist jedes Mal ein kleines Kunstwerk. Dieser Kuchen ist nicht nur gut – er ist die Art von Kuchen, bei dem man nach dem ersten Bissen die Augen schließt und kurz an Einhörner denkt. Versprochen.

Welche Zutaten du brauchst

Für diesen magischen Kuchen verwendest du einfache, aber hochwertige Zutaten, die zusammen diesen unwiderstehlichen Geschmack und die fluffige Textur ergeben. Keine Angst, die Liste ist kurz und überschaubar.

  • Für den Teig:
    • 300 g Mehl (Type 405): Das ist das Basis-Mehl für einen lockeren Rührteig. Du kannst auch Dinkelmehl Type 630 nehmen, dann wird der Kuchen etwas nussiger im Geschmack.
    • 200 g Zucker: Feiner Haushaltszucker. Für eine feinere Süße kannst du auch 100 g Puderzucker und 100 g Zucker mischen.
    • 1 Päckchen Vanillezucker: Gibt dem Teig diese unverwechselbare Vanillenote. Ich nehme am liebsten echte Bourbon-Vanille.
    • 3 große Eier (Größe M oder L): Sie sollten Zimmertemperatur haben, dann wird der Teig besonders luftig.
    • 125 ml Milch (3,5 % Fett): Auch hier gilt: Zimmertemperatur. Du kannst auch Buttermilch nehmen, das macht den Kuchen noch saftiger.
    • 125 g weiche Butter: Unbedingt weich, nicht geschmolzen. Sie muss cremig sein, damit der Teig schön aufgeht.
    • 2 TL Backpulver: Für die Lockerheit.
    • 1 Prise Salz: Hebt die Süße hervor.
    • Lebensmittelfarben in Gel-Form: Ich empfehle die von Wilton oder Dr. Oetker. Flüssige Farben sind zu wässrig und verwässern den Teig. Du brauchst: Rot, Orange, Gelb, Grün, Blau, Lila.
  • Für die Frischkäseglasur:
    • 200 g Doppelrahm-Frischkäse: Muss kalt sein, sonst wird die Creme zu flüssig.
    • 100 g weiche Butter: Auch hier weich, aber nicht geschmolzen.
    • 250 g Puderzucker: Gesiebt, damit die Creme schön glatt wird.
    • 1 TL Zitronensaft: Für die Frische.
    • Bunte Zuckerstreusel und essbare Glitzersterne: Zum Verzieren. Das ist das „Einhorn”-Geheimnis!

Welche Küchengeräte du brauchst

Du brauchst keine spezielle Ausrüstung, um diesen Kuchen zu backen. Die meisten Sachen hast du bestimmt schon in der Küche. Ich backe ihn immer in einer 26er Springform, aber eine 24er Form geht auch – dann wird der Kuchen nur etwas höher.

  • Eine Springform (26 cm): Die beste Wahl für diesen Kuchen. Ich habe eine von Kaiser, die ist antihaftbeschichtet und super zu reinigen.
  • Eine große Rührschüssel: Am besten aus Edelstahl oder Glas. Eine Schüssel mit hohem Rand verhindert, dass der Teig beim Rühren spritzt.
  • Ein Handrührgerät oder eine Küchenmaschine: Ich benutze mein altes Handrührgerät von Bosch, das tut es seit Jahren. Eine Küchenmaschine ist luxuriös, aber nicht nötig.
  • 6 kleine Schüsseln oder Tassen: Zum Einfärben der Teigportionen. Du kannst auch kleine Plastikbecher oder sogar Kaffeetassen nehmen.
  • Ein Löffel zum Schichten: Ein normaler Esslöffel reicht völlig aus. Du brauchst keinen Spritzbeutel.
  • Backpapier: Für den Boden der Form. Spart das Einfetten und der Kuchen lässt sich leichter lösen.

So gelingt der magische Regenbogen-Einhornkuchen

Regenbogen-Einhornkuchen preparation steps

Keine Sorge, das klingt komplizierter als es ist. Ich zeige dir Schritt für Schritt, wie du den perfekten Regenbogenkuchen hinbekommst. Und wenn beim ersten Mal nicht alles perfekt ist – das ist völlig okay. Mein erster sah aus wie ein missglücktes Kunstprojekt aus dem Kindergarten, aber geschmeckt hat er trotzdem großartig.

  1. Den Ofen vorheizen und die Form vorbereiten. Heize den Backofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze (150 °C Umluft) vor. Lege den Boden deiner Springform mit Backpapier aus und fette den Rand leicht mit Butter ein. So lässt sich der Kuchen später perfekt lösen.
  2. Die trockenen Zutaten vermischen. In einer kleinen Schüssel das Mehl mit dem Backpulver und der Prise Salz vermengen. Das sorgt dafür, dass das Backpulver gleichmäßig verteilt wird und der Kuchen schön aufgeht.
  3. Butter und Zucker cremig rühren. Gib die weiche Butter, den Zucker und den Vanillezucker in eine große Rührschüssel. Rühre alles mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe für etwa 3-4 Minuten, bis eine helle, cremige Masse entsteht. Sie sollte fast weiß und fluffig sein.
  4. Die Eier einzeln unterrühren. Füge die Eier nacheinander hinzu. Rühre jedes Ei etwa 30 Sekunden lang unter, bevor du das nächste hinzugibst. So entsteht eine schöne Emulsion und der Teig wird nicht klumpig.
  5. Mehl und Milch abwechselnd unterheben. Jetzt kommt der wichtigste Schritt für einen lockeren Kuchen. Gib abwechselnd einen Teil der Mehlmischung und einen Schuss Milch zum Teig. Rühre nur so lange, bis alles gerade so vermischt ist. Nicht zu viel rühren, sonst wird der Kuchen zäh! Am Ende hast du einen glatten, dickflüssigen Teig.
  6. Den Teig einfärben. Jetzt wird es bunt! Teile den Teig gleichmäßig auf 6 kleine Schüsseln auf. Gib in jede Schüssel ein paar Tropfen der Lebensmittelfarbe: Rot, Orange, Gelb, Grün, Blau und Lila. Rühre jede Portion mit einem eigenen Löffel gut durch, bis die Farbe gleichmäßig verteilt ist. Tipp: Trage dabei am besten Einweghandschuhe, sonst hast du bunte Finger. Frag mich nicht, woher ich das weiß.
  7. Den Teig schichten. Jetzt kommt der Zaubertrick. Gib mit einem Esslöffel abwechselnd kleine Kleckse der verschiedenen Farben in die vorbereitete Springform. Beginne mit einer Farbe, dann die nächste, und so weiter. Du musst die Kleckse nicht perfekt platzieren – sie verlaufen beim Backen von selbst zu einem schönen Muster. Wichtig: Achte darauf, dass die Kleckse nicht zu groß sind, sonst vermischen sich die Farben zu einem matschigen Braun.
  8. Den Kuchen backen. Backe den Kuchen auf der mittleren Schiene für etwa 40-45 Minuten. Mache nach 35 Minuten die Stäbchenprobe: Stecke ein Holzstäbchen in die Mitte des Kuchens. Wenn kein Teig mehr kleben bleibt, ist er fertig. Wenn noch Teig klebt, backe ihn noch 5 Minuten länger.
  9. Den Kuchen abkühlen lassen. Lass den Kuchen für etwa 10 Minuten in der Form auf einem Kuchengitter abkühlen. Dann löse vorsichtig den Rand und stürze den Kuchen auf das Gitter. Lass ihn vollständig auskühlen – das dauert etwa 1-2 Stunden. Ein warmer Kuchen schmilzt die Glasur.
  10. Die Frischkäseglasur zubereiten. Während der Kuchen abkühlt, bereitest du die Glasur zu. Rühre die weiche Butter mit dem Handrührgerät cremig. Gib dann den kalten Frischkäse dazu und rühre alles kurz unter. Jetzt den gesiebten Puderzucker und den Zitronensaft hinzufügen. Rühre nur so lange, bis eine glatte Creme entsteht. Nicht zu lange rühren, sonst wird die Creme zu flüssig.
  11. Den Kuchen verzieren. Sobald der Kuchen vollständig abgekühlt ist, streichst du die Frischkäseglasur mit einem Palettenmesser oder einem großen Messer gleichmäßig auf die Oberfläche und den Rand. Jetzt kommt der beste Teil: Bestreue den Kuchen mit bunten Zuckerstreuseln und setze ein paar essbare Glitzersterne darauf. Für den ultimativen Einhorn-Effekt kannst du auch eine kleine Einhorn-Figur aus Fondant oder Plastik oben drauf setzen.

Meine besten Tipps und Tricks für den perfekten Kuchen

Ich habe bei diesem Rezept so einige Fehler gemacht, damit du sie nicht machen musst. Hier sind meine wichtigsten Erkenntnisse aus unzähligen Backversuchen.

  • Die Farben nicht überdosieren. Weniger ist mehr! Fang mit 2-3 Tropfen Gel-Farbe an und rühre gut um. Wenn die Farbe zu blass ist, gib noch einen Tropfen dazu. Zu viel Farbe macht den Teig bitter und färbt die Zähne.
  • Die richtige Reihenfolge beim Schichten. Wenn du die Kleckse zu groß machst, vermischen sich die Farben zu einem einzigen Grau-Braun. Halte die Kleckse etwa so groß wie ein Teelöffel und wechsle die Farben schnell ab. Der Teig verlässt sich beim Backen von selbst.
  • Der Kuchen muss vollständig auskühlen. Das ist der häufigste Fehler. Wenn du die Glasur auf einen warmen Kuchen streichst, wird sie flüssig und läuft herunter. Sei geduldig – der Kuchen muss wirklich kalt sein.
  • Für einen besonders saftigen Kuchen. Ersetze 50 ml der Milch durch 50 ml Buttermilch oder Joghurt. Das macht den Kuchen noch fluffiger und hält ihn länger frisch.
  • Keine Panik bei Rissen. Wenn der Kuchen oben ein paar Risse hat, ist das völlig normal. Die Glasur deckt alles perfekt ab. Du kannst die Risse vor dem Glasieren sogar vorsichtig mit einem Messer glatt schneiden.

Variationen und Anpassungen für jeden Geschmack

Dieses Rezept ist wunderbar wandelbar. Ich habe schon alle möglichen Versionen ausprobiert – und jede war auf ihre Art besonders.

  • Glutenfreie Variante: Ersetze das Weizenmehl einfach durch eine glutenfreie Mehlmischung (z.B. von Schär oder Bauckhof). Achte darauf, dass sie für Kuchen geeignet ist. Der Teig wird etwas bröseliger, schmeckt aber genauso gut. Dazu passt wunderbar unser saftiger Erdbeer-Rhabarber-Streuselkuchen vom Blech, der auch glutenfrei zubereitet werden kann.
  • Vegane Variante: Ersetze die Butter durch vegane Margarine (z.B. Alsan), die Eier durch 3 EL Apfelmus und die Milch durch Hafer- oder Mandelmilch. Der Kuchen wird etwas dichter, aber immer noch lecker.
  • Regenbogen-Muffins: Statt einer Springform kannst du den Teig auch in 12 Muffinförmchen füllen. Backe sie dann nur 18-20 Minuten. Perfekt für Kindergeburtstage oder als Snack für unterwegs.
  • Schoko-Regenbogen-Kuchen: Ersetze 50 g Mehl durch 50 g Backkakao. Der Teig wird dann schokoladig und die Farben leuchten noch schöner dagegen. Ein Traum!
  • Fruchtige Note: Gib in jede Teigportion einen halben Teelöffel gefriergetrocknete Fruchtpulver (z.B. Himbeerpulver für Rot, Mangopulver für Gelb). Das gibt nicht nur Farbe, sondern auch einen intensiven Fruchtgeschmack.

Servieren und Aufbewahren – so bleibt der Zauber erhalten

Der Kuchen schmeckt am besten am Tag des Backens, wenn die Glasur noch schön frisch und cremig ist. Aber er hält sich auch ein paar Tage – wenn du ihn richtig lagerst.

  • Servieren: Schneide den Kuchen am besten mit einem großen, scharfen Messer an. Die ersten Stücke sehen vielleicht etwas wild aus, aber das gehört zum Charme. Serviere ihn bei Zimmertemperatur – dann schmeckt er am saftigsten. Dazu passt ein Glas kalte Milch für die Kinder oder eine Tasse Kaffee für die Erwachsenen.
  • Im Kühlschrank aufbewahren: Wickle den Kuchen in Frischhaltefolie oder lege ihn in eine luftdichte Kuchenbox. Im Kühlschrank hält er sich so 3-4 Tage. Er wird dann etwas fester, aber schmeckt immer noch gut.
  • Einfrieren: Du kannst den Kuchen auch problemlos einfrieren. Am besten schneidest du ihn vorher in Stücke und wickelst jedes Stück einzeln in Frischhaltefolie. So hält er sich bis zu 3 Monate. Zum Auftauen legst du die Stücke einfach für 2-3 Stunden bei Zimmertemperatur auf einen Teller.
  • Reheat-Tipp: Wenn du den Kuchen wieder etwas weicher haben möchtest, kannst du ein Stück für 10 Sekunden in die Mikrowelle geben. Aber Vorsicht: Die Glasur wird dann flüssig. Besser ist es, den Kuchen langsam bei Zimmertemperatur auftauen zu lassen.

Nährwerte und gesundheitliche Aspekte

Lass uns ehrlich sein: Dieser Kuchen ist kein Gesundheitswunder, sondern ein reines Vergnügen. Aber ein bisschen Wissen über die Zutaten schadet nicht.

  • Pro Stück (ca. 1/12 des Kuchens): Etwa 380 Kalorien, 18 g Fett, 48 g Kohlenhydrate, 5 g Eiweiß. Das ist ein Dessert, kein Diätgericht.
  • Die Eier liefern hochwertiges Eiweiß und Vitamine wie B12 und D. Sie sind wichtig für die Struktur des Kuchens.
  • Die Butter enthält fettlösliche Vitamine (A, D, E, K). In Maßen genossen, ist sie ein natürliches Lebensmittel.
  • Allergene: Enthält Gluten (Weizenmehl), Milchprodukte (Butter, Milch, Frischkäse) und Eier. Für Menschen mit Allergien gibt es die oben genannten Alternativen.
  • Mein persönlicher Tipp: Genieße den Kuchen in vollen Zügen, aber iss nicht die ganze Portion auf einmal. Ein Stück reicht völlig aus, um glücklich zu werden. Und die Kinder werden es dir danken.

Häufig gestellte Fragen (FAQs)

Kann ich den Kuchen auch ohne Lebensmittelfarbe backen?

Ja, absolut! Du kannst natürliche Farben verwenden: Rote Bete Saft für Rot, Kurkuma für Gelb, Spinatpulver für Grün, Heidelbeersaft für Blau. Die Farben werden etwas matter, aber der Kuchen schmeckt genauso gut und ist natürlich gefärbt.

Warum ist mein Kuchen nicht bunt geworden?

Das passiert, wenn die Teigkleckse zu groß waren und sich die Farben vermischt haben. Oder wenn du zu wenig Farbe verwendet hast. Achte beim nächsten Mal auf kleinere Kleckse und etwas mehr Gel-Farbe. Und keine Sorge: Auch ein „einfarbiger” Regenbogenkuchen schmeckt himmlisch.

Kann ich den Kuchen auch in einer anderen Form backen?

Klar! Du kannst ihn in einer Kastenform (30 cm) backen, dann wird er höher und die Farben zeigen sich in Streifen. Oder in einer Herzform für den Valentinstag. Passe einfach die Backzeit an: Bei einer Kastenform etwa 50-55 Minuten.

Wie verhindere ich, dass die Glasur reißt?

Das passiert, wenn der Kuchen zu warm ist oder die Glasur zu dick aufgetragen wird. Lass den Kuchen wirklich vollständig auskühlen und trage die Glasur in einer dünnen Schicht auf. Wenn sie reißt, kannst du sie mit einem Messer glatt streichen – das sieht man später unter den Streuseln nicht.

Kann ich den Kuchen einen Tag vorher backen?

Ja, das ist sogar eine gute Idee! Backe den Kuchen am Vortag, lasse ihn auskühlen und bewahre ihn über Nacht in Frischhaltefolie im Kühlschrank auf. Am nächsten Tag glasierst du ihn dann. Der Kuchen wird durch das Durchziehen noch saftiger. Ein Tipp: Unser cremiger Erdbeer-Vanille-Schichtkuchen mit Mascarpone-Creme lässt sich auch super vorbereiten.

Fazit: Ein Kuchen, der Kinderaugen zum Leuchten bringt

Dieser magische Regenbogen-Einhornkuchen ist mehr als nur ein Backrezept. Er ist ein kleines Abenteuer in der Küche, das Kinder und Erwachsene gleichermaßen begeistert. Ja, er erfordert ein bisschen Geduld und ein paar bunte Finger, aber das Lächeln, das auf den Gesichtern erscheint, wenn die ersten bunten Stücke angeschnitten werden, ist jede Mühe wert. Ich liebe es, wie die Farben im Teig verschmelzen und jeder Kuchen ein Unikat wird. Keiner sieht genau so aus wie der andere – und das ist das Schöne daran.

Probiere es aus! Sei nicht zu streng mit dir selbst, wenn nicht alles perfekt wird. Der Kuchen schmeckt auch dann noch fantastisch, wenn die Farben etwas wild durcheinanderlaufen. Und wer weiß, vielleicht wird er ja auch bei dir bald zum neuen Lieblingskuchen für besondere Anlässe. Ich würde mich riesig freuen, wenn du mir in den Kommentaren erzählst, wie dein Regenbogenkuchen gelungen ist. Welche Farben hast du verwendet? Haben die Kinder geholfen? Oder hast du eine ganz eigene Variante entwickelt? Ich bin gespannt!

Also, ran an die Schüsseln und losgebacken. Deine kleinen Einhorn-Fans warten schon. Und glaub mir: Diesen Kuchen vergisst du nicht so schnell.

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Regenbogen-Einhornkuchen recipe

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Magischer Regenbogen-Einhornkuchen: Bestes Rezept für Kinder

Dieser magische Regenbogen-Einhornkuchen ist ein echter Hingucker für Kindergeburtstage und besondere Anlässe. Mit einem einfachen Trick gelingt der bunte Schichtkuchen ohne viel Aufwand und schmeckt himmlisch saftig.

  • Author: Anna
  • Prep Time: 15 Minuten
  • Cook Time: 40-45 Minuten
  • Total Time: 1 Stunde 55 Minuten bis 2 Stunden 10 Minuten
  • Yield: 12 Stücke 1x
  • Category: Dessert
  • Cuisine: Deutsch

Ingredients

Scale
  • 300 g Mehl (Type 405)
  • 200 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 3 große Eier (Größe M oder L), Zimmertemperatur
  • 125 ml Milch (3,5 % Fett), Zimmertemperatur
  • 125 g weiche Butter
  • 2 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • Lebensmittelfarben in Gel-Form (Rot, Orange, Gelb, Grün, Blau, Lila)
  • 200 g Doppelrahm-Frischkäse, kalt
  • 100 g weiche Butter
  • 250 g Puderzucker, gesiebt
  • 1 TL Zitronensaft
  • Bunte Zuckerstreusel und essbare Glitzersterne zum Verzieren

Instructions

  1. Den Ofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze (150 °C Umluft) vorheizen. Den Boden einer 26er Springform mit Backpapier auslegen und den Rand leicht mit Butter einfetten.
  2. In einer kleinen Schüssel Mehl, Backpulver und Salz vermischen.
  3. In einer großen Rührschüssel die weiche Butter, Zucker und Vanillezucker mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe 3-4 Minuten cremig rühren, bis die Masse hell und fluffig ist.
  4. Die Eier einzeln unterrühren, jedes Ei etwa 30 Sekunden lang.
  5. Abwechselnd einen Teil der Mehlmischung und einen Schuss Milch zum Teig geben und nur so lange rühren, bis alles gerade vermischt ist. Der Teig sollte glatt und dickflüssig sein.
  6. Den Teig gleichmäßig auf 6 kleine Schüsseln aufteilen. In jede Schüssel ein paar Tropfen einer Lebensmittelfarbe (Rot, Orange, Gelb, Grün, Blau, Lila) geben und mit einem eigenen Löffel gut verrühren, bis die Farbe gleichmäßig verteilt ist.
  7. Mit einem Esslöffel abwechselnd kleine Kleckse der verschiedenen Farben in die vorbereitete Springform geben. Die Kleckse nicht zu groß machen, damit sich die Farben nicht vermischen.
  8. Den Kuchen auf der mittleren Schiene 40-45 Minuten backen. Nach 35 Minuten die Stäbchenprobe machen: Ein Holzstäbchen in die Mitte stecken – bleibt kein Teig kleben, ist der Kuchen fertig.
  9. Den Kuchen 10 Minuten in der Form auf einem Kuchengitter abkühlen lassen, dann den Rand lösen und den Kuchen auf das Gitter stürzen. Vollständig auskühlen lassen (ca. 1-2 Stunden).
  10. Für die Glasur die weiche Butter cremig rühren. Den kalten Frischkäse kurz unterrühren. Gesiebten Puderzucker und Zitronensaft hinzufügen und nur so lange rühren, bis eine glatte Creme entsteht.
  11. Die Frischkäseglasur gleichmäßig auf der Oberfläche und dem Rand des vollständig abgekühlten Kuchens verstreichen. Mit bunten Zuckerstreuseln und essbaren Glitzersternen verzieren.

Notes

Die Farben nicht überdosieren – 2-3 Tropfen Gel-Farbe reichen. Den Kuchen vollständig auskühlen lassen, bevor die Glasur aufgetragen wird. Für einen besonders saftigen Kuchen 50 ml der Milch durch Buttermilch oder Joghurt ersetzen. Risse im Kuchen sind normal und werden von der Glasur verdeckt.

Nutrition

  • Serving Size: 1 Stück (ca. 1/12 de
  • Calories: 380
  • Sugar: 32
  • Sodium: 200
  • Fat: 18
  • Saturated Fat: 11
  • Carbohydrates: 48
  • Fiber: 1
  • Protein: 5

Keywords: Regenbogenkuchen, Einhornkuchen, Kindergeburtstag, bunter Kuchen, einfaches Rezept, Vanillekuchen, Frischkäseglasur

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