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Ich hatte mir diesen Matcha-Latte-Kuchen als eine Art grünen Marmorkuchen vorgestellt. Ein bisschen Matcha-Geschmack hier, ein bisschen Vanille da – du weißt schon, so wie man sich das eben denkt, bevor man anfängt. Es dauerte genau bis zum ersten Rühren des Teigs, bis diese Vorstellung komplett auseinanderfiel.
Der Teig war nicht grün-weiß marmoriert. Er war von diesem intensiven, fast fluoreszierenden Pistaziengrün, das einen sofort an diese teuren japanischen Teezeremonien denken lässt. Und als ich dann die weiße Schokolade unterhob – in kleinen, grob gehackten Stücken –, wusste ich: Das wird kein normaler Kuchen. Das wird etwas ganz anderes. Cremiger. Ruhiger. Irgendwie elegant, aber ohne sich wichtig zu nehmen.
Das erste Stück (heiß, direkt aus der Form, mit einer Tasse Kaffee in der anderen Hand) war eine Überraschung. Der Matcha war da, keine Frage, aber er brüllte nicht. Er flüsterte. Und die weiße Schokolade? Die schmolz in kleinen, süßen Taschen im Teig und sorgte für genau den richtigen Kontrast zu dem leicht herben, grasigen Matcha. Es war, als hätte jemand einen grünen Tee-Latte in Kuchenform gegossen. Genau das. Ein Matcha-Latte-Kuchen, der schmeckt, wie das Getränk riecht – beruhigend und irgendwie trotzig anders.
Ehrlich? Dieser Kuchen ist seitdem mein heimlicher Star für Nachmittage, an denen ich einfach nur Ruhe will. Er ist nichts für Hektik. Er ist für die Momente, in denen man den Löffel ableckt und denkt: „Ja, genau das habe ich jetzt gebraucht.”
Warum du diesen Matcha-Latte-Kuchen lieben wirst
Lass mich dir sagen, warum dieses Rezept bei mir im Dauereinsatz ist. Es vereint alles, was ich an einem guten Kuchen schätze, ohne dass man stundenlang in der Küche stehen muss.
- Schnell & Einfach: Der Teig ist in unter 15 Minuten zusammengerührt. Keine aufwendigen Techniken, kein stundenlanges Kühlen. Perfekt für spontane Kaffeebesuche oder wenn die Lust auf etwas Süßes einfach überhandnimmt.
- Zutaten aus dem Vorrat: Außer dem Matcha-Pulver hast du wahrscheinlich alles andere zu Hause. Mehl, Zucker, Butter, Eier – die Klassiker eben. Kein hektischer Einkauf nötig.
- Der Wow-Effekt: Dieses leuchtende Grün ist ein echter Hingucker. Ich habe den Kuchen schon zu mehreren Geburtstagen mitgebracht, und jedes Mal gibt es ein „Oh, was ist das denn?” gefolgt von einem zufriedenen „Mmmh”. Er ist ein Gesprächsstarter, versprochen.
- Cremig & Saftig: Die Kombination aus geschmolzener weißer Schokolade und der feinen Matcha-Note macht ihn unheimlich saftig. Er bröselt nicht, er schmilzt fast auf der Zunge. So stelle ich mir einen perfekten Rührkuchen vor.
- Nicht zu süß: Trotz der weißen Schokolade ist er überraschend ausgewogen. Der Matcha bringt eine leichte Bitterkeit mit, die die Süße perfekt abrundet. Du wirst nicht das Gefühl haben, einen reinen Zuckerbomben-Kuchen zu essen.
Was diesen Kuchen von anderen unterscheidet? Es ist die Art, wie die Aromen miteinander spielen. Ich habe viele Matcha-Kuchen probiert, die entweder nach Seife schmeckten oder so süß waren, dass der Matcha völlig unterging. Hier habe ich lange an der Balance gefeilt. Die weiße Schokolade ist nicht nur Dekoration – sie ist der Partner, der den Matcha trägt und ihm die Bühne bereitet. Es ist kein Kuchen, der dich mit Aromen erschlägt. Er lädt dich ein, genauer hinzuschmecken. Und genau das macht ihn so besonders.
Zutaten, die du brauchst
Für diesen cremigen Matcha-Latte-Kuchen verwendest du einfache, aber sorgfältig ausgewählte Zutaten. Jede hat ihre Aufgabe, und zusammen ergeben sie dieses unglaubliche Geschmackserlebnis. Keine Sorge, die Liste ist überschaubar und die meisten Dinge hast du sowieso im Haus.
Für den Kuchen:
- 250 g weiche Butter – Die Butter sollte wirklich Zimmertemperatur haben, sonst wird der Teig klumpig. Ich nehme am liebsten ungesalzene Butter, dann kann ich die Salzmenge selbst bestimmen.
- 200 g Zucker – Normaler Haushaltszucker reicht völlig. Du kannst auch feinen Backzucker nehmen, aber das ist nicht nötig.
- 4 Eier (Größe M) – Auch die Eier sollten Zimmertemperatur haben. Wenn du sie kalt aus dem Kühlschrank nimmst, kann der Teig gerinnen. Einfach 15 Minuten vorher rauslegen.
- 1 Päckchen Vanillezucker – Für die feine Vanillenote, die so gut mit der weißen Schokolade harmoniert. (Eigenes Vanillemark ist natürlich auch toll, aber Vanillezucker tut es genauso.)
- 300 g Mehl (Type 405) – Das klassische Kuchenmehl. Für eine glutenfreie Variante kannst du eine glutenfreie Mehlmischung 1:1 ersetzen, aber der Kuchen wird dann etwas dichter.
- 2 TL Backpulver – Für die Lockerheit. Achte darauf, dass es noch frisch ist, sonst geht der Kuchen nicht richtig auf.
- 1 Prise Salz – Klingt komisch in einem süßen Kuchen, aber Salz hebt alle Aromen hervor und balanciert die Süße aus.
- 200 ml Milch – Vollmilch gibt die beste Cremigkeit, aber du kannst auch Hafer- oder Mandelmilch verwenden. Der Kuchen wird dann etwas leichter im Geschmack.
- 2-3 EL Matcha-Pulver – Hier liegt der Schlüssel zum Erfolg. Bitte nimm keinen gesüßten Matcha für Getränke! Du brauchst reines, hochwertiges Matcha-Pulver in Lebensmittelqualität. Ich schwöre auf die Marke „Grüner Stern” aus dem Asia-Laden – der ist schön kräftig und nicht zu teuer. Mit 2 EL bekommst du eine dezente Farbe und einen milden Geschmack. Mit 3 EL wird es intensiver und die Farbe wird richtig satt.
- 150 g weiße Schokolade – Nicht zu sparen! Nimm eine gute Marke mit echtem Kakaobutter-Anteil. Die Billig-Schokolade schmilzt oft nicht richtig oder wird im Teig zu einer klebrigen Masse. Ich hacke sie immer grob, damit kleine Schokoladenstückchen im Kuchen erhalten bleiben.
Für die Glasur (optional, aber empfohlen):

- 100 g weiße Schokolade – Für die Glasur. Einfach grob hacken.
- 2 EL Sahne – Macht die Glasur schön cremig und geschmeidig.
- Optional: etwas Matcha-Pulver zum Bestreuen – Für den Instagram-Effekt. Sieht einfach hübsch aus.
Ein kleiner Tipp von mir: Wenn du das Matcha-Pulver kaufst, rieche daran. Es sollte frisch und grasig riechen, nicht muffig oder alt. Und keine Sorge, wenn es anfangs etwas teuer erscheint – eine Packung hält ewig, und der Geschmack ist einfach unvergleichlich.
Benötigte Küchengeräte
Für diesen Kuchen brauchst du keine Profi-Ausstattung. Die meisten Sachen hast du bestimmt schon in deiner Küche. Aber ein paar Dinge machen das Leben leichter.
- Eine Kastenform (ca. 30 cm Länge) – Ich liebe meine alte, beschichtete Form von Kaiser. Sie wird einfach mit etwas Butter eingefettet und mit Mehl bestäubt, und der Kuchen löst sich immer perfekt. Eine Silikonform geht auch, aber dann wird der Kuchen nicht so braun.
- Eine große Rührschüssel – Nichts Besonderes, eine normale Schüssel reicht.
- Ein Handrührgerät oder eine Küchenmaschine – Mit der Hand wird es mühsam. Ein Handrührer mit Rührbesen ist ideal. Ich benutze meine alte Küchenmaschine von Bosch, aber ein einfaches Handrührgerät tut es auch.
- Ein Schneebesen – Für das Vermischen der trockenen Zutaten.
- Ein feines Sieb – Unverzichtbar! Das Matcha-Pulver muss unbedingt gesiebt werden, sonst bildet es Klümpchen, die sich im Kuchen verteilen. Ein einfaches Teesieb reicht völlig.
- Ein Holzspieß oder Zahnstocher – Für die Stäbchenprobe, um zu sehen, ob der Kuchen durch ist.
- Ein kleines Messer und ein Brett – Zum groben Hacken der weißen Schokolade.
Wenn du keine Kastenform hast, kannst du auch eine runde Springform (24 cm) nehmen. Der Kuchen wird dann etwas flacher, backt aber genauso gut. Einfach die Backzeit um 5-10 Minuten reduzieren.
Zubereitung: Schritt für Schritt
Jetzt wird es konkret. Keine Angst, es ist einfacher als du denkst. Folge einfach diesen Schritten, und du wirst mit einem perfekten, cremigen Matcha-Latte-Kuchen belohnt.
- Vorbereitung: Heize den Backofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze (oder 155 °C Umluft) vor. Fette deine Kastenform gut mit Butter ein und bestäube sie mit etwas Mehl. Klopfe das überschüssige Mehl aus. So bleibt nichts kleben.
- Butter und Zucker schaumig schlagen: Gib die weiche Butter und den Zucker in deine Rührschüssel. Schlage alles mit dem Handrührer auf höchster Stufe für etwa 4-5 Minuten, bis die Masse hell und cremig ist. Sie sollte fast weiß aussehen. Das ist wichtig für die spätere Luftigkeit des Kuchens.
- Eier und Vanillezucker einrühren: Gib die Eier einzeln dazu und schlage jedes Ei etwa 30 Sekunden lang unter, bevor du das nächste hinzufügst. Rühre dann den Vanillezucker ein. Die Masse kann jetzt etwas aussehen, als würde sie gerinnen – das ist normal, keine Sorge.
- Trockene Zutaten mischen: In einer separaten Schüssel vermischst du das Mehl, das Backpulver und die Prise Salz. In einem ganz feinen Sieb siebst du das Matcha-Pulver darüber. Ja, wirklich sieben! Das ist der wichtigste Schritt, um Klümpchen zu vermeiden. Vermische alles gut mit einem Schneebesen.
- Abwechselnd Mehl und Milch einrühren: Jetzt kommt der wichtigste Teil. Gib etwa ein Drittel der Mehlmischung zur Butter-Zucker-Masse und rühre sie auf niedriger Stufe kurz unter. Dann gibst du die Hälfte der Milch dazu und rührst wieder kurz. Dann wieder ein Drittel Mehl, die restliche Milch, und zum Schluss das letzte Drittel Mehl. Rühre nur so lange, bis alles gerade so vermischt ist. Nicht zu viel rühren, sonst wird der Kuchen zäh!
- Weiße Schokolade unterheben: Hacke die 150 g weiße Schokolade grob mit einem Messer. Hebe die Schokoladenstückchen vorsichtig mit einem Teigschaber oder einem Löffel unter den Teig. Verteile sie gleichmäßig, aber drücke nicht zu fest.
- In die Form füllen: Fülle den Teig in die vorbereitete Kastenform und streiche die Oberfläche glatt. Klopfe die Form einmal kräftig auf die Arbeitsplatte, um große Luftblasen zu entfernen.
- Backen: Schiebe die Form auf die mittlere Schiene in den vorgeheizten Ofen. Backe den Kuchen für etwa 50-60 Minuten. Nach 50 Minuten machst du die Stäbchenprobe: Stecke einen Holzspieß in die Mitte des Kuchens. Wenn kein feuchter Teig mehr daran klebt, ist er fertig. Wenn der Spieß noch nass ist, backe ihn weitere 5 Minuten und teste erneut. Die Oberfläche sollte goldbraun sein und der Kuchen sollte sich leicht vom Rand der Form lösen.
- Auskühlen lassen: Nimm den Kuchen aus dem Ofen und lass ihn 10 Minuten in der Form abkühlen. Dann stürzt du ihn vorsichtig auf ein Kuchengitter und lässt ihn vollständig auskühlen. Das dauert etwa 1-2 Stunden. Geduld! Wenn du ihn zu früh anschneidest, kann er noch innen matschig sein.
- Glasur zubereiten (optional): Wenn der Kuchen kalt ist, bereitest du die Glasur zu. Hacke die 100 g weiße Schokolade grob und gib sie in eine kleine Schüssel. Erhitze die 2 EL Sahne in einem kleinen Topf, bis sie fast kocht (nicht kochen!). Gieße die heiße Sahne über die Schokolade und rühre mit einem Löffel, bis eine glatte, glänzende Glasur entsteht. Lass sie 2-3 Minuten etwas abkühlen, bis sie dickflüssiger wird.
- Verzieren: Gieße die Glasur gleichmäßig über den abgekühlten Kuchen. Du kannst sie mit einem Löffel verstreichen oder sie einfach von selbst verlaufen lassen. Bestreue die Glasur nach Wunsch mit etwas Matcha-Pulver. Das sieht nicht nur schön aus, sondern unterstreicht auch den Geschmack.
Ein Tipp aus eigener Erfahrung: Wenn die Glasur zu fest wird, stelle die Schüssel kurz über ein warmes Wasserbad. Aber pass auf, dass kein Wasser in die Schokolade kommt, sonst klumpt sie.
Tipps & Tricks für den perfekten Kuchen
Ich habe bei diesem Kuchen so einige Male danebengegriffen, bevor er so wurde, wie ich ihn haben wollte. Hier sind meine besten Erkenntnisse, damit dir das nicht passiert.
- Matcha-Klümpchen vermeiden: Das ist der häufigste Fehler. Matcha-Pulver ist extrem fein und neigt zur Klumpenbildung. Ich siebe es immer zusammen mit dem Mehl durch ein feines Sieb. Wenn du keine Lust auf Sieben hast, kannst du das Matcha-Pulver auch erst mit 2 EL der warmen Milch verrühren, bis eine glatte Paste entsteht, und diese dann unter den Teig heben.
- Nicht zu viel rühren: Sobald das Mehl in den Teig kommt, wird das Gluten aktiviert. Wenn du zu lange rührst, wird der Kuchen zäh und schwer. Rühre nur so lange, bis keine weißen Mehlspuren mehr zu sehen sind. Ein paar kleine Klümpchen sind okay, die verschwinden beim Backen.
- Die weiße Schokolade richtig hacken: Hacke die Schokolade nicht zu fein, sonst schmilzt sie komplett im Teig und du hast keine Stückchen mehr. Grobe Stücke (etwa 1 cm groß) sind ideal. Sie schmelzen beim Backen leicht an und hinterlassen kleine, cremige Schokoladentaschen.
- Die richtige Backzeit: Jeder Ofen ist anders. Meiner backt heißer als die meisten. Verlasse dich nicht blind auf die Zeit, sondern mach die Stäbchenprobe. Wenn der Spieß sauber rauskommt, ist der Kuchen fertig. Wenn noch feuchte Krümel dran kleben, braucht er noch ein paar Minuten.
- Den Kuchen richtig lagern: Der Kuchen schmeckt am zweiten Tag sogar noch besser, weil die Aromen durchziehen. Wickle ihn in Frischhaltefolie oder bewahre ihn in einer luftdichten Dose auf. So bleibt er bis zu 4 Tage saftig.
Ich habe einmal vergessen, das Backpulver in den Teig zu geben. Das Ergebnis war ein flacher, dichter Ziegelstein, der trotzdem ganz gut schmeckte, aber nicht annähernd so luftig war. Seitdem schreibe ich mir die Zutaten auf einen Zettel und hake sie ab. Klingt albern, hilft aber.
Variationen & Anpassungen
Das Schöne an diesem Rezept ist, dass du es ganz leicht an deine Vorlieben anpassen kannst. Hier sind ein paar Ideen, die ich selbst ausprobiert habe.
- Vegane Variante: Ersetze die Butter durch 250 g vegane Margarine (am besten eine mit hohem Fettgehalt) und die Eier durch 4 EL Apfelmus oder 4 „Leinsamen-Eier” (1 EL gemahlene Leinsamen + 3 EL Wasser pro Ei). Die Milch ersetzt du durch Hafer- oder Mandelmilch. Der Kuchen wird etwas kompakter, aber immer noch lecker. Die weiße Schokolade muss natürlich auch vegan sein – die gibt es inzwischen in vielen Supermärkten.
- Glutenfreie Option: Tausche das Mehl einfach 1:1 gegen eine glutenfreie Mehlmischung aus. Ich habe gute Erfahrungen mit der von „Schaer” gemacht. Der Kuchen wird etwas krümeliger, aber nicht weniger lecker. Achte darauf, dass das Backpulver auch glutenfrei ist.
- Extra Matcha-Kick: Wenn du ein richtiger Matcha-Fan bist, erhöhe die Menge auf 4 EL. Aber Vorsicht: Der Geschmack wird dann sehr intensiv und leicht bitter. Ich persönlich mag das, aber nicht jeder. Probiere es einfach aus.
- Mit Beeren: Hebe zum Schluss 150 g frische oder gefrorene Himbeeren oder Blaubeeren unter den Teig. Die säuerlichen Beeren sind ein toller Kontrast zur süßen weißen Schokolade. Gefrorene Beeren vorher nicht auftauen, sonst färben sie den Teig ein.
- Schoko-Matcha-Kuchen: Für alle, die sich nicht entscheiden können: Ersetze 50 g Mehl durch 50 g Backkakao. Dann hast du einen Schokoladen-Matcha-Kuchen mit grünen und braunen Wirbeln. Sieht spektakulär aus und schmeckt wie eine Tasse Matcha mit einem Schuss Schokolade.
Meine persönliche Lieblingsvariation ist die mit Himbeeren. Die kleinen säuerlichen Explosionen im süßen, cremigen Kuchen sind einfach unschlagbar. Ich habe sie das letzte Mal zu einem Picknick mitgenommen, und sie waren im Nu weg – zusammen mit den cremigen Picknick-Wraps mit Hähnchen und Avocado, die ich auch gemacht hatte. Eine perfekte Kombination!
Servieren & Aufbewahren
Wie du den Kuchen servierst, macht einen großen Unterschied. Hier sind meine Empfehlungen.
Servieren: Der Kuchen schmeckt am besten bei Zimmertemperatur. Nimm ihn etwa 30 Minuten vor dem Servieren aus dem Kühlschrank. Einfach so ist er schon großartig, aber mit einem Klecks Schlagsahne oder einer Kugel Vanilleeis wird er zu einem echten Dessert. Dazu eine Tasse grüner Tee oder ein Kaffee – perfekt für den Nachmittag. Oder du servierst ihn als Teil eines kalten Fingerfood-Buffets – er ist ein echter Hingucker und schmeckt zu fast allem.
Aufbewahren: Wickle den Kuchen in Frischhaltefolie oder lege ihn in eine luftdichte Kuchenbox. So bleibt er bei Raumtemperatur bis zu 4 Tage saftig. Im Kühlschrank hält er sich bis zu einer Woche, aber er wird dann etwas trockener. Du kannst ihn auch einfrieren: Wickle ihn gut in Frischhaltefolie und dann in einen Gefrierbeutel. So hält er sich bis zu 3 Monate. Zum Auftauen einfach über Nacht in den Kühlschrank legen.
Reheat: Wenn du den Kuchen warm magst (ich liebe ihn warm mit einer Kugel Eis!), schneide eine Scheibe ab und erwärme sie 10-15 Sekunden in der Mikrowelle. Oder lege sie für 5 Minuten in den Ofen bei 150 °C. Aber pass auf, dass die Glasur nicht schmilzt und verläuft.
Ein Tipp: Die Aromen des Matcha und der weißen Schokolade entfalten sich erst nach einem Tag richtig. Der Kuchen schmeckt am zweiten oder dritten Tag oft noch besser als am ersten. Also keine Sorge, wenn du ihn einen Tag vorher backst – das ist sogar ideal!
Nährwerte & gesundheitliche Vorteile
Ich will nicht so tun, als wäre dieser Kuchen ein Gesundheitsfood. Aber er hat durchaus seine guten Seiten.
Ungefähre Nährwerte pro Stück (bei 12 Stücken):
- Kalorien: ca. 420 kcal
- Fett: ca. 24 g
- Kohlenhydrate: ca. 45 g
- Eiweiß: ca. 7 g
Die gesundheitlichen Vorteile von Matcha: Matcha ist ein echtes Superfood. Er ist reich an Antioxidantien, die freie Radikale bekämpfen und die Zellen schützen. Er enthält L-Theanin, eine Aminosäure, die für Ruhe und Konzentration sorgt – ohne die Nervosität von Kaffee. Außerdem soll Matcha den Stoffwechsel anregen und das Immunsystem stärken. Natürlich gehen durch das Backen einige dieser Vorteile verloren, aber ein kleiner positiver Effekt bleibt.
Weiße Schokolade: Sie ist zwar nicht das gesündeste, aber sie enthält Kakaobutter, die reich an einfach ungesättigten Fettsäuren ist. In Maßen genossen, ist sie also nicht so schlimm, wie ihr Ruf.
Allergene: Dieses Rezept enthält Gluten (Mehl), Milchprodukte (Butter, Milch, Sahne, weiße Schokolade) und Eier. Für eine vegane oder glutenfreie Variante siehe die Variationsliste oben.
Ich persönlich sehe diesen Kuchen als einen Genuss, der in Maßen Teil einer ausgewogenen Ernährung sein kann. Er ist kein Diätkuchen, aber er ist auch kein schlechtes Gewissen wert. Manchmal braucht man einfach etwas Süßes, und dann ist dieser Kuchen eine wunderbare Wahl.
Fazit
Dieser cremige Matcha-Latte-Kuchen mit weißer Schokolade ist mehr als nur ein weiteres Kuchenrezept. Er ist eine Einladung, etwas Neues auszuprobieren, ohne sich zu verausgaben. Er ist einfach genug für einen gemütlichen Sonntagnachmittag, aber besonders genug, um Gäste zu beeindrucken. Die Kombination aus dem erdigen Matcha und der süßen, cremigen weißen Schokolade ist einfach unwiderstehlich.
Ich liebe es, wie dieser Kuchen die Ruhe eines Matcha-Latte in eine feste, aber dennoch zarte Form bringt. Und ich liebe es, wie er jedes Mal aufs Neue überrascht – dieses leuchtende Grün, die kleinen geschmolzenen Schokoladenstückchen, die perfekte Balance. Probiere ihn aus, und du wirst sehen, was ich meine. Passe ihn an deine Vorlieben an, ob mit Beeren, Schokolade oder vegan – er verzeiht viel und belohnt mit Genuss.
Hast du den Kuchen schon gebacken? Oder hast du eine eigene Variante ausprobiert? Erzähl mir davon in den Kommentaren! Ich bin immer gespannt auf neue Ideen und Erfahrungen. Und wenn dir das Rezept gefällt, teile es gerne mit deinen Freunden – denn gutes Essen soll man teilen, oder?
Bis zum nächsten Mal, und lass es dir schmecken!
Häufig gestellte Fragen (FAQs)
Kann ich den Kuchen auch ohne weiße Schokolade machen?
Ja, du kannst die weiße Schokolade einfach weglassen oder durch gehackte Nüsse (z.B. Mandeln oder Pistazien) ersetzen. Der Kuchen wird dann weniger süß und die Matcha-Note tritt stärker hervor. Die Konsistenz wird etwas weniger cremig, aber immer noch saftig.
Warum ist mein Kuchen innen noch matschig, obwohl er schon lange gebacken hat?
Das passiert oft, wenn der Ofen zu heiß ist oder die Form zu klein. Der Kuchen ist außen schon braun, aber innen noch roh. Reduziere die Backtemperatur um 10-15 Grad und backe ihn länger. Oder verwende eine etwas größere Kastenform. Die Stäbchenprobe ist hier dein bester Freund – erst wenn der Spieß sauber rauskommt, ist der Kuchen fertig.
Kann ich den Kuchen auch in einer Springform backen?
Ja, absolut! Nimm eine runde Springform mit 24 cm Durchmesser. Die Backzeit verkürzt sich dann auf etwa 40-50 Minuten, da der Kuchen flacher ist. Die Stäbchenprobe gilt auch hier. Der Kuchen sieht dann etwas anders aus, schmeckt aber genauso gut.
Wie bekomme ich die Glasur schön glatt?
Die Glasur wird am glattesten, wenn die Sahne wirklich heiß ist (fast kochend) und du sie dann über die gehackte Schokolade gießt. Rühre von der Mitte nach außen, bis alles geschmolzen ist. Wenn die Glasur zu dick wird, stelle die Schüssel kurz über ein warmes Wasserbad. Und vergiss nicht, den Kuchen vor dem Glasieren vollständig auskühlen zu lassen, sonst läuft die Glasur ab.
Kann ich den Kuchen einfrieren?
Ja, der Kuchen lässt sich hervorragend einfrieren. Wickle ihn gut in Frischhaltefolie und dann in einen Gefrierbeutel. So hält er sich bis zu 3 Monate. Am besten frierst du ihn ohne Glasur ein und glasierst ihn erst nach dem Auftauen. Zum Auftauen einfach über Nacht in den Kühlschrank legen.
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Matcha-Latte-Kuchen mit weißer Schokolade: cremiges Rezept
Dieser cremige Matcha-Latte-Kuchen mit weißer Schokolade vereint die erdige Note von Matcha mit süßen Schokoladenstückchen. Ein einfacher, aber beeindruckender Rührkuchen für gemütliche Nachmittage oder besondere Anlässe.
- Prep Time: 15 Minuten
- Cook Time: 55 Minuten
- Total Time: 1 Stunde 10 Minuten
- Yield: 12 Stücke 1x
- Category: Dessert
- Cuisine: Japanisch inspiriert
Ingredients
- 250 g weiche Butter (1 Tasse + 2 EL)
- 200 g Zucker (1 Tasse)
- 4 Eier (Größe M)
- 1 Päckchen Vanillezucker (ca. 8 g)
- 300 g Mehl Type 405 (2 1/2 Tassen)
- 2 TL Backpulver
- 1 Prise Salz
- 200 ml Milch (3/4 Tasse + 2 EL)
- 2–3 EL Matcha-Pulver
- 150 g weiße Schokolade (1 Tasse gehackt)
- 100 g weiße Schokolade für die Glasur (2/3 Tasse gehackt)
- 2 EL Sahne (30 ml)
- Optional: etwas Matcha-Pulver zum Bestreuen
Instructions
- Backofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze (155 °C Umluft) vorheizen. Kastenform (ca. 30 cm) einfetten und mit Mehl bestäuben.
- Butter und Zucker in einer Rührschüssel mit dem Handrührer auf höchster Stufe 4-5 Minuten schaumig schlagen, bis die Masse hell und cremig ist.
- Eier einzeln unterrühren, jedes etwa 30 Sekunden. Vanillezucker einrühren.
- In einer separaten Schüssel Mehl, Backpulver und Salz vermischen. Matcha-Pulver durch ein feines Sieb darüber sieben und gut vermischen.
- Abwechselnd ein Drittel der Mehlmischung und die Hälfte der Milch zur Butter-Zucker-Masse geben und auf niedriger Stufe kurz unterrühren. Wiederholen, bis alles vermischt ist. Nicht zu viel rühren.
- Weiße Schokolade grob hacken und vorsichtig unter den Teig heben.
- Teig in die vorbereitete Form füllen, glatt streichen und einmal kräftig auf die Arbeitsplatte klopfen.
- Auf der mittleren Schiene 50-60 Minuten backen. Nach 50 Minuten Stäbchenprobe machen: Wenn kein feuchter Teig mehr am Spieß klebt, ist der Kuchen fertig.
- Kuchen 10 Minuten in der Form abkühlen lassen, dann auf ein Kuchengitter stürzen und vollständig auskühlen lassen (ca. 1-2 Stunden).
- Für die Glasur: 100 g weiße Schokolade grob hacken. Sahne in einem kleinen Topf fast zum Kochen bringen, über die Schokolade gießen und glatt rühren. 2-3 Minuten abkühlen lassen.
- Glasur gleichmäßig über den abgekühlten Kuchen gießen. Nach Wunsch mit Matcha-Pulver bestreuen.
Notes
Matcha-Pulver unbedingt sieben, um Klümpchen zu vermeiden. Nicht zu viel rühren, sonst wird der Kuchen zäh. Der Kuchen schmeckt am zweiten Tag noch besser. Für eine vegane Variante Butter durch Margarine, Eier durch Apfelmus oder Leinsamen-Eier ersetzen.
Nutrition
- Serving Size: 1 Stück
- Calories: 420
- Sugar: 28
- Sodium: 180
- Fat: 24
- Saturated Fat: 14
- Carbohydrates: 45
- Fiber: 1
- Protein: 7
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