Geschrieben von

Virginia Ramsey

Veröffentlicht

Perfekte gruselige Kürbis-Ravioli mit Salbeibutter – einfaches Rezept für Halloween

Fertig in 90 Minuten
Portionen 4 Portionen
Schwierigkeitsgrad Mittel

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Ein Messer in der einen Hand, ein halber Hokkaido-Kürbis in der anderen – und überall auf der Arbeitsfläche klebten orangefarbene Kürbisfasern. Es war der Nachmittag vor Halloween, und ich hatte mir geschworen, dieses Jahr nicht wieder diese faden Fertig-Pizzen zu bestellen, die immer wie nasse Pappe schmecken. Stattdessen wollte ich etwas richtig Gruseliges zaubern – aber bitte auch was Leckeres. Und dann fiel mein Blick auf den Kürbis. Irgendwie sah der mit seinem schiefen Stiel schon selbst ein bisschen gruselig aus.

Ehrlich gesagt, ich hatte null Plan von Ravioli. Nudeln selber machen? Kam mir vor wie Zauberei. Aber der Gedanke an diese kleinen Kürbis-Täschchen, die nach Salbei und brauner Butter duften – den konnte ich nicht mehr loslassen. Also habe ich einfach losgelegt, Mehl über die Theke gestäubt und mich durchgekämpft. Und wisst ihr was? Es war einfacher, als ich dachte.

Diese perfekten gruseligen Kürbis-Ravioli mit Salbeibutter sind inzwischen mein absolutes Herbst-Highlight. Sie schmecken nicht nur himmlisch, sondern sehen auch noch aus wie kleine Geister-Täschchen auf dem Teller. Genau das Richtige für eine schaurig-schöne Halloween-Party.

Am Ende saßen wir da, die Hände voller Mehl, und haben die ersten Ravioli probiert – und ich schwöre, der Kürbis hat noch nie so gut geschmeckt. Manchmal kommen die besten Rezepte ja aus dem Chaos.

Warum du diese Kürbis-Ravioli lieben wirst

Okay, lass mich dir sagen, warum diese Ravioli einfach anders sind. Ich habe bestimmt schon fünf verschiedene Versionen ausprobiert, aber diese hier – die hat wirklich alles.

  • Schnell & einfach: Klingt verrückt bei selbstgemachter Pasta, oder? Aber der Teig ist in 10 Minuten zusammengerührt, und die Füllung braucht nur 5. Wirklich!
  • Einfache Zutaten: Du brauchst keinen Spezialitätenladen. Kürbis, Mehl, Eier, Parmesan, Salbei – das hast du bestimmt schon zuhause.
  • Perfekt für Halloween: Die Ravioli sehen aus wie kleine Gespenster oder Kürbis-Grüsel – ein Hingucker auf jeder Grusel-Party!
  • Crowd-Pleaser: Selbst mein Neffe, der sonst nur Pizza isst, hat drei Portionen verdrückt. Kein Witz.
  • Unwiderstehlich lecker: Die Kombi aus süßem Kürbis, herzhaftem Parmesan und nussiger Salbeibutter – das ist einfach Gänsehaut-Geschmack.

Was diese Ravioli besonders macht? Ich habe die Füllung mit etwas Muskatnuss und einem Hauch Zimt verfeinert. Klingt ungewöhnlich, aber glaub mir – das gibt dem Ganzen diese besondere Herbst-Wärme. Und die Salbeibutter? Die karamellisiert die Ravioli-Ränder so schön knusprig, dass du jeden Bissen einzeln genießen wirst.

Was du für die Zutaten brauchst

Hier kommt meine geheime Zutatenliste. Keine Sorge, nichts Exotisches – alles easy zu bekommen. Ich zeig dir auch, wofür jede Zutat gut ist und was du ersetzen kannst.

Für den Nudelteig

  • 300 g Mehl (Typ 405 oder 00) – Das 00-Mehl macht den Teig extra geschmeidig, aber normales Weizenmehl tuts auch.
  • 3 große Eier (Raumtemperatur) – Die Eier sollten nicht kalt sein, sonst wird der Teig bröselig. Ich nehme immer Bio-Eier, die geben eine schönere Farbe.
  • 1 EL Olivenöl – Macht den Teig geschmeidiger und verhindert, dass er austrocknet.
  • 1 Prise Salz – Für den Geschmack, ganz klassisch.
  • 2-3 EL Wasser (falls nötig) – Nur wenn der Teig zu trocken ist. Lieber weniger als mehr!

Für die Kürbis-Füllung

Kürbis-Ravioli mit Salbeibutter preparation steps

  • 400 g Hokkaido-Kürbis (entkernt, gewürfelt) – Hokkaido muss nicht geschält werden, das spart Zeit. Alternativ geht auch Butternut-Kürbis.
  • 50 g Parmesan (frisch gerieben) – Bitte keinen Fertig-Parmesan aus der Tüte! Der frische macht den Unterschied.
  • 1 Ei (Eigelb) – Bindet die Füllung und macht sie cremig.
  • 1/2 TL Muskatnuss (frisch gerieben) – Das ist mein Geheimtipp! Ein bisschen gruselig, aber so lecker.
  • 1/4 TL Zimt – Klingt seltsam, aber der Zimt harmoniert perfekt mit dem Kürbis.
  • Salz & Pfeffer nach Geschmack – Nicht sparen, die Füllung braucht ordentlich Würze.
  • 1 EL Olivenöl – Zum Rösten des Kürbisses.

Für die Salbeibutter

  • 80 g Butter – Am besten deutsche Markenbutter, die hat mehr Fett und bräunt besser.
  • 10-12 frische Salbeiblätter – Trockener Salbei geht auch, aber frischer ist einfach besser.
  • 1 Knoblauchzehe (angedrückt) – Gibt eine dezente Würze, ohne zu dominieren.
  • Salz & Pfeffer – Zum Abschmecken.

Ich kaufe meinen Kürbis immer auf dem Wochenmarkt – der schmeckt einfach intensiver. Und beim Parmesan schwöre ich auf Parmigiano Reggiano, der ist zwar teurer, aber das Aroma ist unbezahlbar.

Was du an Equipment brauchst

Keine Angst, du brauchst keine teure Nudelmaschine. Ich hab meine erste Ladung Ravioli mit einem einfachen Nudelholz gemacht – und es hat geklappt!

  • Nudelholz oder Nudelmaschine – Beides geht. Die Maschine macht gleichmäßigere Bahnen, aber das Holz tuts auch.
  • Großer Topf – Zum Kochen der Ravioli. Der sollte wirklich groß sein, damit die Ravioli Platz haben.
  • Pfanne – Für die Salbeibutter. Am besten eine beschichtete, da klebt nichts an.
  • Backblech – Zum Rösten des Kürbisses.
  • Ravioli-Ausstecher oder Glas – Ein einfaches Wasserglas mit scharfem Rand tut den Job auch!
  • Küchenmaschine oder Rührgerät – Für den Teig, aber mit der Hand gehts auch.
  • Gabel oder Ravioli-Rädchen – Zum Verschließen der Ravioli.

Tipp von mir: Wenn du öfter Pasta machst, lohnt sich eine günstige Nudelmaschine für ca. 30 Euro. Die spart wirklich Zeit und Nerven.

So bereitest du die gruseligen Kürbis-Ravioli zu

Jetzt wirds ernst! Ich zeig dir Schritt für Schritt, wie du die perfekten Ravioli hinbekommst. Keine Panik, wenn der erste Versuch nicht perfekt aussieht – meine ersten sahen aus wie kleine Kürbis-Monster, und die haben trotzdem geschmeckt!

Schritt 1: Den Kürbis rösten

Heize den Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vor. Schneide den Hokkaido-Kürbis in der Mitte durch, entferne die Kerne (die kannst du später rösten – leckerer Snack!) und schneide ihn in ca. 2 cm große Würfel. Die Schale bleibt dran, das spart Arbeit. Vermische die Würfel mit 1 EL Olivenöl, Salz und Pfeffer und verteile sie auf einem Backblech. Röste sie 20-25 Minuten, bis sie weich sind und leicht bräunen. Sie sollten sich mit einer Gabel zerdrücken lassen.

Schritt 2: Den Nudelteig machen

Während der Kürbis röstet, kümmerst du dich um den Teig. Häufe das Mehl auf deine Arbeitsfläche und drücke in die Mitte eine Mulde. Schlage die Eier in die Mulde, gib das Olivenöl und die Prise Salz dazu. Mit einer Gabel verrührst du die Eier vorsichtig und ziehst nach und nach Mehl vom Rand mit ein. Sobald alles grob vermischt ist, knetest du den Teig mit den Händen für 8-10 Minuten. Er sollte glatt und elastisch sein – nicht klebrig! Wenn er zu trocken ist, gib einen Schluck Wasser dazu. Wickle ihn in Frischhaltefolie und lass ihn 30 Minuten bei Raumtemperatur ruhen.

Schritt 3: Die Füllung zubereiten

Der Kürbis ist jetzt fertig. Lass ihn kurz abkühlen, dann pürierst du ihn mit einem Pürierstab oder in einer Küchenmaschine. Gib den Parmesan, das Eigelb, Muskatnuss und Zimt dazu. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Füllung sollte cremig, aber nicht zu flüssig sein. Wenn sie zu dünn ist, gib noch etwas Parmesan dazu. Stell sie zur Seite.

Schritt 4: Den Teig ausrollen

Bestäube deine Arbeitsfläche mit Mehl. Teile den Teig in 4 Portionen (damit du nicht alles auf einmal verarbeitest). Rolle jede Portion mit dem Nudelholz oder der Maschine dünn aus – etwa 2-3 mm dick. Der Teig sollte durchscheinend sein, aber nicht reißen. Wenn du eine Maschine hast, rolle bis zur Stufe 6 oder 7. Wenn du mit dem Holz arbeitest, dreh den Teig immer wieder um 90 Grad, damit er gleichmäßig wird.

Schritt 5: Ravioli formen

Jetzt wirds gruselig! Lege eine Teigbahn vor dich hin. Setze mit einem Teelöffel kleine Häufchen Füllung im Abstand von ca. 4 cm auf die untere Hälfte der Bahn. Die Häufchen sollten etwa haselnussgroß sein – nicht zu viel, sonst platzen die Ravioli beim Kochen auf. Bestreiche die Ränder um die Füllung herum mit etwas Wasser (das klebt besser). Klappe die obere Teighälfte darüber und drücke die Ränder fest an. Mit einem Ravioli-Rädchen oder einem Glas schneidest du die einzelnen Ravioli aus. Drücke die Ränder nochmal mit einer Gabel an – das sieht nicht nur schön aus, sondern verhindert auch, dass die Füllung ausläuft.

Schritt 6: Ravioli kochen

Bringe einen großen Topf mit Salzwasser zum Kochen. Gib die Ravioli vorsichtig hinein – nicht zu viele auf einmal, sie sollen schwimmen können. Sie sind fertig, wenn sie an die Oberfläche steigen, das dauert etwa 2-3 Minuten. Heb sie mit einem Schaumlöffel heraus und lass sie kurz abtropfen. Hebe etwas Nudelwasser auf – das brauchst du vielleicht für die Soße.

Schritt 7: Die Salbeibutter zubereiten

Während die Ravioli kochen, schmilzt du die Butter in einer großen Pfanne bei mittlerer Hitze. Gib die Salbeiblätter und die angedrückte Knoblauchzehe dazu. Lass die Butter leicht bräunen – sie sollte nussig riechen und eine goldene Farbe bekommen. Das dauert etwa 2-3 Minuten. Achtung, nicht verbrennen lassen! Nimm den Knoblauch raus, bevor er schwarz wird.

Schritt 8: Ravioli in der Butter schwenken

Gib die gekochten Ravioli direkt in die Pfanne mit der Salbeibutter. Schwenke sie vorsichtig, damit sie rundherum mit Butter überzogen werden. Wenn die Ravioli zu trocken aussehen, gib einen Schuss Nudelwasser dazu – das bindet die Butter und macht sie cremiger. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Meine besten Tipps & Tricks für perfekte Ravioli

Ich hab bei meinen ersten Versuchen so ziemlich jeden Fehler gemacht, den man machen kann. Hier sind meine Learnings – damit dir das nicht passiert!

  • Der Teig darf nicht zu dick sein: Wenn die Ravioli zu dick sind, schmecken sie wie Teigklumpen. Roll den Teig wirklich dünn aus – du solltest deine Hand durch den Teig sehen können.
  • Nicht zu viel Füllung: Ich weiß, es ist verlockend, aber zu viel Füllung lässt die Ravioli platzen. Ein Teelöffel voll reicht pro Raviolo.
  • Die Ränder gut verschließen: Wenn die Ränder nicht richtig kleben, schwimmt die Füllung im Wasser. Drück sie fest an und mach die Gabel-Prägung – das hilft.
  • Salzwasser nicht sparen: Das Nudelwasser sollte so salzig sein wie das Meer. Klingt übertrieben, aber die Ravioli nehmen das Salz auf und schmecken dann perfekt.
  • Ravioli nicht zu lange kochen: Frische Pasta ist in 2-3 Minuten fertig. Wenn du sie zu lange kochst, werden sie matschig.
  • Die Butter nicht verbrennen: Braune Butter ist lecker, schwarze Butter ist bitter. Pass auf, dass sie nicht zu dunkel wird.

Einmal hab ich die Ravioli zu früh aus dem Wasser geholt – die waren innen noch roh. Seitdem teste ich immer eine Raviolo, bevor ich alle raushole. Lieber eine Minute länger als zu kurz!

Variationen & Abwandlungen

Das Schöne an diesem Rezept? Du kannst es total anpassen! Hier sind ein paar Ideen, die ich selbst ausprobiert habe:

  • Vegetarisch & vegan: Ersetze die Eier im Teig durch 3 EL Wasser + 1 EL Leinsamenmehl. Für die Füllung nimmst du Hefeflocken statt Parmesan. Die Salbeibutter funktioniert auch mit veganer Butter – einfach eine gute Marke nehmen.
  • Glutenfrei: Verwende eine glutenfreie Mehlmischung für Pasta. Die gibt es inzwischen in jedem Supermarkt. Der Teig wird etwas brüchiger, aber mit etwas Geduld klappts.
  • Mit Kürbiskernen: Röste eine Handvoll Kürbiskerne in der Pfanne und streue sie über die fertigen Ravioli. Das gibt einen schönen Crunch!
  • Mit Trüffel-Öl: Ein paar Tropfen Trüffelöl in der Salbeibutter machen die Ravioli zu einem echten Luxusgericht. Perfekt für besondere Anlässe.
  • Süße Variante: Für eine Dessert-Version mischst du in die Füllung etwas Ahornsirup und Zimt. Statt Salbeibutter nimmst du geschmolzene Butter mit Puderzucker und gehackten Walnüssen. Klingt verrückt, schmeckt aber fantastisch!

Meine Lieblingsvariante? Die mit den gerösteten Kürbiskernen. Die passen einfach perfekt zu dem herbstlichen Aroma und sehen auf dem Teller auch noch gruselig aus – wie kleine Spinnenbeine!

Servieren & Aufbewahren

Die Ravioli schmecken am besten, wenn sie direkt aus der Pfanne kommen – warm, butterglänzend und mit knusprigen Salbeiblättern drauf. Ich serviere sie gerne auf einem großen Teller, bestreut mit frisch geriebenem Parmesan und ein paar Kürbiskernen. Dazu passt ein grüner Salat mit Balsamico-Dressing – der erfrischt und gleicht die Reichhaltigkeit aus.

Wenn du Reste hast (was selten vorkommt, aber okay): Bewahre die gekochten Ravioli im Kühlschrank in einem luftdichten Behälter auf. Sie halten sich 2-3 Tage. Zum Aufwärmen gib sie einfach in eine Pfanne mit etwas Butter – nicht in die Mikrowelle, da werden sie matschig.

Du kannst die Ravioli auch roh einfrieren! Lege sie auf ein mit Mehl bestäubtes Backblech und friere sie für 2 Stunden ein. Dann packst du sie in einen Gefrierbeutel. So hast du immer welche parat, wenn dich die Lust auf Kürbis überkommt. Zum Kochen einfach gefroren ins kochende Wasser geben – die Kochzeit verlängert sich um 1-2 Minuten.

Ein Tipp: Die Ravioli schmecken am nächsten Tag fast noch besser, weil die Aromen durchziehen. Aber ehrlich gesagt – bei mir bleiben sie selten so lange übrig.

Nährwerte & gesundheitliche Vorteile

Ja, ich weiß – Ravioli klingen nicht nach Diät-Essen. Aber diese hier haben ein paar Überraschungen parat! Eine Portion (ca. 8-10 Ravioli mit Salbeibutter) kommt auf etwa 450-500 Kalorien. Klingt viel, ist aber ein komplettes Hauptgericht mit Kohlenhydraten, Proteinen und gesunden Fetten.

  • Kürbis: Vollgepackt mit Beta-Carotin, das dein Körper in Vitamin A umwandelt. Gut für die Augen und das Immunsystem – perfekt für die kältere Jahreszeit.
  • Salbei: Nicht nur lecker, sondern auch entzündungshemmend. Die ätherischen Öle im Salbei sollen sogar gut für die Verdauung sein.
  • Parmesan: Liefert Calcium und Proteine. Ein bisschen davon reicht schon für den Geschmack.
  • Butter: In Maßen genossen, liefert Butter fettlösliche Vitamine wie A, D, E und K.

Für eine leichtere Version kannst du die Butter durch Olivenöl ersetzen und den Parmesan reduzieren. Aber mal ehrlich – an Halloween darf es auch mal etwas reichhaltiger sein!

Häufig gestellte Fragen

Kann ich auch fertigen Nudelteig verwenden?

Klar, das geht! Wenn du keine Zeit hast, selbst Teig zu machen, nimm fertige Lasagneblätter aus dem Kühlregal. Die sind schon dünn ausgerollt und du musst sie nur mit der Füllung belegen und zusammenklappen. Schmeckt fast genauso gut!

Mein Teig ist zu trocken – was tun?

Keine Panik! Gib einfach einen Esslöffel Wasser dazu und knete nochmal kräftig durch. Wenn er immer noch bröselt, wiederhole das. Der Teig sollte geschmeidig sein, aber nicht kleben. Manchmal liegt es auch an der Luftfeuchtigkeit – an trockenen Tagen braucht der Teig mehr Flüssigkeit.

Kann ich die Ravioli auch ohne Nudelmaschine machen?

Ja, absolut! Ein Nudelholz tut den Job genauso gut. Wichtig ist nur, dass der Teig gleichmäßig dünn wird. Rolle ihn in alle Richtungen aus und dreh ihn immer wieder um 90 Grad. Wenn du keine Kraft in den Armen hast, frag jemanden um Hilfe – das ist auch eine schöne Beschäftigung zu zweit!

Die Ravioli sind beim Kochen aufgeplatzt – woran liegt das?

Das passiert, wenn die Ränder nicht gut verschlossen sind oder zu viel Füllung drin ist. Achte darauf, dass die Ränder wirklich fest angedrückt sind, und nimm nicht zu viel Füllung. Ein Tipp: Lass die Ravioli vor dem Kochen 10 Minuten an der Luft trocknen – das hilft, dass sie besser zusammenhalten.

Kann ich die Füllung auch mit anderen Kürbissorten machen?

Ja, Butternut-Kürbis oder Muskatkürbis gehen auch. Die müssen aber geschält werden, weil die Schale zu hart ist. Hokkaido ist am einfachsten, weil du die Schale mitessen kannst. Wenn du keinen Kürbis hast, geht auch Süßkartoffel – das gibt eine ähnlich cremige Füllung.

Fazit

Diese perfekten gruseligen Kürbis-Ravioli mit Salbeibutter sind mehr als nur ein Rezept – sie sind ein Erlebnis. Vom Kneten des Teigs bis zum ersten Bissen in die buttrigen, salbei-duftenden Täschchen – jeder Schritt macht Spaß und belohnt dich mit einem Geschmack, der nach Herbst, Wärme und ein bisschen Grusel schmeckt.

Ich liebe es, wie vielseitig dieses Gericht ist. Du kannst es anpassen, variieren und immer wieder neu entdecken. Ob für eine Halloween-Party, ein gemütliches Herbst-Dinner oder einfach, weil du Lust auf etwas Besonderes hast – diese Ravioli sind immer eine gute Idee.

Probier es aus und lass mich wissen, wie sie dir schmecken! Hinterlasse gerne einen Kommentar unten – ich bin gespannt, ob deine Ravioli auch so gruselig aussehen wie meine ersten Versuche. Und wenn du sie auf Instagram teilst, markiere mich, damit ich sie sehen kann!

Hab keine Angst vor dem Teig – er ist freundlicher, als er aussieht. Und glaub mir: Wenn ich das hinbekomme, schaffst du das auch.

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Kürbis-Ravioli mit Salbeibutter recipe

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Perfekte gruselige Kürbis-Ravioli mit Salbeibutter – einfaches Rezept für Halloween

Diese selbstgemachten Kürbis-Ravioli mit Salbeibutter sind das perfekte Halloween-Gericht: gruselig anzusehen, unwiderstehlich lecker und einfacher zuzubereiten, als man denkt.

  • Author: Anna
  • Prep Time: 30 Minuten
  • Cook Time: 30 Minuten
  • Total Time: 1 Stunde
  • Yield: 4 Portionen 1x
  • Category: Hauptgericht
  • Cuisine: Italienisch

Ingredients

Scale
  • 300 g Mehl (Typ 405 oder 00)
  • 3 große Eier (Raumtemperatur)
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 Prise Salz
  • 23 EL Wasser (falls nötig)
  • 400 g Hokkaido-Kürbis (entkernt, gewürfelt)
  • 50 g Parmesan (frisch gerieben)
  • 1 Ei (Eigelb)
  • 1/2 TL Muskatnuss (frisch gerieben)
  • 1/4 TL Zimt
  • Salz & Pfeffer nach Geschmack
  • 1 EL Olivenöl (zum Rösten des Kürbisses)
  • 80 g Butter
  • 1012 frische Salbeiblätter
  • 1 Knoblauchzehe (angedrückt)
  • Salz & Pfeffer (zum Abschmecken)

Instructions

  1. Heize den Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vor. Schneide den Hokkaido-Kürbis in der Mitte durch, entferne die Kerne und schneide ihn in ca. 2 cm große Würfel. Vermische die Würfel mit 1 EL Olivenöl, Salz und Pfeffer und verteile sie auf einem Backblech. Röste sie 20-25 Minuten, bis sie weich sind und leicht bräunen.
  2. Während der Kürbis röstet, häufe das Mehl auf deine Arbeitsfläche und drücke in die Mitte eine Mulde. Schlage die Eier in die Mulde, gib das Olivenöl und die Prise Salz dazu. Mit einer Gabel verrührst du die Eier vorsichtig und ziehst nach und nach Mehl vom Rand mit ein. Sobald alles grob vermischt ist, knetest du den Teig mit den Händen für 8-10 Minuten. Er sollte glatt und elastisch sein – nicht klebrig! Wenn er zu trocken ist, gib einen Schluck Wasser dazu. Wickle ihn in Frischhaltefolie und …
  3. Lass den gerösteten Kürbis kurz abkühlen, dann pürierst du ihn mit einem Pürierstab oder in einer Küchenmaschine. Gib den Parmesan, das Eigelb, Muskatnuss und Zimt dazu. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Füllung sollte cremig, aber nicht zu flüssig sein.
  4. Bestäube deine Arbeitsfläche mit Mehl. Teile den Teig in 4 Portionen. Rolle jede Portion mit dem Nudelholz oder der Maschine dünn aus – etwa 2-3 mm dick. Der Teig sollte durchscheinend sein, aber nicht reißen.
  5. Lege eine Teigbahn vor dich hin. Setze mit einem Teelöffel kleine Häufchen Füllung im Abstand von ca. 4 cm auf die untere Hälfte der Bahn. Die Häufchen sollten etwa haselnussgroß sein. Bestreiche die Ränder um die Füllung herum mit etwas Wasser. Klappe die obere Teighälfte darüber und drücke die Ränder fest an. Mit einem Ravioli-Rädchen oder einem Glas schneidest du die einzelnen Ravioli aus. Drücke die Ränder nochmal mit einer Gabel an.
  6. Bringe einen großen Topf mit Salzwasser zum Kochen. Gib die Ravioli vorsichtig hinein – nicht zu viele auf einmal. Sie sind fertig, wenn sie an die Oberfläche steigen, das dauert etwa 2-3 Minuten. Heb sie mit einem Schaumlöffel heraus und lass sie kurz abtropfen. Hebe etwas Nudelwasser auf.
  7. Während die Ravioli kochen, schmilzt du die Butter in einer großen Pfanne bei mittlerer Hitze. Gib die Salbeiblätter und die angedrückte Knoblauchzehe dazu. Lass die Butter leicht bräunen – sie sollte nussig riechen und eine goldene Farbe bekommen. Das dauert etwa 2-3 Minuten. Nimm den Knoblauch raus, bevor er schwarz wird.
  8. Gib die gekochten Ravioli direkt in die Pfanne mit der Salbeibutter. Schwenke sie vorsichtig, damit sie rundherum mit Butter überzogen werden. Wenn die Ravioli zu trocken aussehen, gib einen Schuss Nudelwasser dazu. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Notes

Der Teig darf nicht zu dick sein – du solltest deine Hand durch den Teig sehen können. Nicht zu viel Füllung verwenden, sonst platzen die Ravioli. Die Ränder gut verschließen, damit die Füllung nicht ausläuft. Das Nudelwasser sollte stark gesalzen sein. Frische Pasta nur 2-3 Minuten kochen. Die Butter nicht verbrennen lassen – braune Butter ist lecker, schwarze Butter ist bitter.

Nutrition

  • Serving Size: 8-10 Ravioli mit Sal
  • Calories: 475
  • Sugar: 6
  • Sodium: 480
  • Fat: 22
  • Saturated Fat: 12
  • Carbohydrates: 52
  • Fiber: 4
  • Protein: 14

Keywords: Kürbis-Ravioli, Halloween, Salbeibutter, selbstgemachte Pasta, Herbstgericht, gruselig, einfach

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