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Ich habe Zucchini in Kuchen und Muffins lange nicht getraut. Ehrlich. Das Gemüse gehört für mich in die Pfanne, in den Ofen als Beilage oder in den Salat – aber nicht in einen süßen Teig. Bis meine Nachbarin mir eines Tages eine Box mit ihren selbstgebackenen Muffins vor die Tür stellte. „Probier mal”, stand auf dem Zettel. „Kein Zucker, versprochen.” Ich war skeptisch, wirklich. Schoko-Muffins ohne Zucker klangen nach einer Diät-Lüge, und Zucchini darin? Das konnte nur feucht und komisch schmecken.
Dann habe ich einen probiert. Und noch einen. Und dann musste ich mich zwingen, die Box nicht komplett leer zu essen. Die Muffins waren saftig, schokoladig und überhaupt nicht „gesund” im langweiligen Sinne. Die Zucchini war unsichtbar, aber sie machte genau das, was sie sollte: Sie hielt die Muffins unglaublich feucht, ohne dass man sie schmeckt. Ich habe das Rezept sofort haben wollen und seitdem zig Varianten ausprobiert.
Jetzt backe ich diese saftigen Schoko-Zucchini-Muffins ohne raffinierten Zucker regelmäßig. Sie retten mich an Nachmittagen, wenn die Lust auf etwas Süßes kommt, aber ich keine Lust auf Zucker-Kater habe. Und sie sind perfekt, wenn Kinder (oder Erwachsene) Gemüse verweigern – niemand merkt etwas. Das ist kein Rezept, das sich wie ein Kompromiss anfühlt. Es schmeckt einfach richtig gut, und das ist die einzige Wahrheit, die zählt.
Warum Du Diese Muffins Lieben Wirst
- Schnell & Einfach: Du brauchst nur eine Schüssel, einen Schneebesen und 15 Minuten Vorbereitung. Der Ofen macht den Rest. Perfekt für spontane Back-Attacken.
- Ohne raffinierten Zucker: Süße kommt von reifen Bananen und einem Schuss Ahornsirup oder Honig. Dein Blutzucker dankt es Dir, und der Geschmack leidet nicht.
- Verstecktes Gemüse: Die Zucchini macht die Muffins extrem saftig, ohne dass man sie schmeckt oder sieht. Ideal für Gemüse-Muffel und Kinder, die „heimlich” Vitamine essen.
- Immer ein Erfolg: Jedes Mal, wenn ich diese Muffins mitbringe, sind sie im Nu weg. Von Kindern geliebt, von Erwachsenen geschätzt, von niemandem als „gesund” entlarvt.
- Alltagstauglich: Sie bleiben tagelang saftig (wenn sie so lange überleben), sind perfekt zum Vorbereiten und schmecken auch eingefroren noch fantastisch.
Was dieses Rezept von anderen unterscheidet? Der Trick liegt in der Zubereitung der Zucchini. Viele Rezepte lassen die Zucchini zu grob oder pressen sie zu trocken. Ich habe durch viel Herumprobieren gelernt, dass die Zucchini nur leicht ausgedrückt werden sollte – zu viel Flüssigkeit rausnehmen macht die Muffins trocken, zu wenig lässt sie matschig werden. Dieses Rezept hat die perfekte Balance gefunden, und ich gebe Dir alle Details, damit es bei Dir genauso klappt.
Diese Muffins sind nicht nur gut für Dich – sie fühlen sich auch gut an. Der erste Bissen ist ein kleiner Triumph: schokoladig, saftig, und irgendwie richtig. Du wirst nicht glauben, dass da kein Zucker und ein ganzes Gemüse drin steckt. Aber genau das ist der Punkt. Probier sie einmal, und Du wirst verstehen, warum ich nie wieder zurück zu normalen Muffins will.
Was Du An Zutaten Brauchst
Die meisten Zutaten hast Du wahrscheinlich schon zu Hause. Das ist der Zauber dieses Rezepts – es klingt ungewöhnlich, aber es sind alles einfache, ehrliche Lebensmittel.
Für den Teig
- 2 reife Bananen (ca. 200 g) – Je reifer, desto süßer. Sie ersetzen den Zucker und geben Feuchtigkeit. Am besten mit braunen Flecken.
- 2 Eier (Größe M) – Sie binden den Teig und geben Struktur. Für eine vegane Version kannst Du 2 Leinsamen-Eier (2 EL Leinsamen gemahlen + 6 EL Wasser) verwenden.
- 80 ml Ahornsirup oder Honig – Die natürliche Süße. Ahornsirup ist feiner im Geschmack, Honig gibt eine leichte Blütennote. Beides funktioniert.
- 80 ml neutrales Öl (z. B. Rapsöl oder Sonnenblumenöl) – Für die Saftigkeit. Kokosöl geht auch, aber dann schmeckt man es leicht raus. Ich nehme am liebsten Rapsöl – geschmacksneutral und günstig.
- 1 TL Vanilleextrakt – Rundet den Schokoladengeschmack ab. Ein echter Vanilleextrakt ist besser als Aroma, aber im Notfall geht auch Vanillezucker.
- 200 g Zucchini (ca. 1 mittelgroße) – Unbedingt fein reiben. Die Zucchini macht die Muffins unglaublich saftig, ohne dass Du sie schmeckst. Ich habe schon öfter die doppelte Menge genommen – dann werden sie noch feuchter, aber auch schwerer.
- 200 g Dinkelmehl (Type 630) oder Weizenmehl – Dinkelmehl gibt einen nussigen Geschmack, Weizenmehl ist neutraler. Glutenfreies Mehl funktioniert auch, dann brauchst Du eventuell etwas mehr Flüssigkeit.
- 40 g ungesüßtes Kakaopulver – Je besser die Qualität, desto intensiver der Schokogeschmack. Ich schwöre auf Backkakao von Ruf oder Bio-Kakaopulver – die sind nicht so sauer.
- 1 TL Backpulver – Für die Lockerheit. Nicht mit Natron verwechseln, sonst werden die Muffins flach.
- 1/2 TL Natron – Hilft bei der Bräunung und macht den Teig luftiger. Zusammen mit Backpulver gibt es die perfekte Textur.
- 1/2 TL Salz – Klingt komisch in süßen Muffins, aber Salz hebt den Schokoladengeschmack enorm.
- 1 TL Zimt (optional) – Gibt eine warme Note und passt super zur Schokolade. Lass es weg, wenn Du puristischen Schokogeschmack willst.
Für die Schokostücke (optional, aber empfohlen)
- 80 g Zartbitterschokolade (mindestens 70 % Kakao) – In grobe Stücke gehackt oder als Tropfen. Die Schokolade gibt extra Schmelz und kleine Überraschungen im Muffin. Ich nehme meistens Lindt Excellence 70 % oder eine gute Bio-Schokolade.
Substitutions-Tipps
- Vegan: Ersetze die Eier durch Leinsamen-Eier und verwende pflanzliche Milch, falls der Teig zu dick wird. Der Ahornsirup bleibt.
- Glutenfrei: Nutze eine glutenfreie Mehlmischung für Kuchen (mit Xanthan). Die Muffins werden etwas bröseliger, aber genauso lecker.
- Weniger süß: Reduziere den Ahornsirup auf 60 ml, wenn die Bananen sehr reif sind. Aber vorsichtig – zu wenig Süße macht die Muffins bitter durch das Kakaopulver.
- Mehr Protein: Ersetze 50 g Mehl durch Mandelmehl oder Proteinpulver. Dann werden sie kompakter, aber proteinreicher.
Ausrüstung, Die Du Brauchst
- Muffinblech mit 12 Mulden – Ein Standard-Backblech. Silikonformen sind auch gut, aber dann werden die Muffins weniger braun.
- Papierförmchen – Spart das Einfetten und macht die Muffins hübscher. Ich nehme lieber braune oder weiße, die sehen natürlicher aus.
- Eine große Rührschüssel – Für den Teig. Nichts Kompliziertes, eine normale Schüssel reicht.
- Schneebesen oder Gabel – Zum Zerdrücken der Bananen und Verrühren. Kein Handrührgerät nötig – das ist ein One-Bowl-Rezept.
- Feine Küchenreibe – Zum Reiben der Zucchini. Eine grobe Reibe macht die Stücke zu groß, dann sieht man sie später.
- Küchenwaage und Messbecher – Backen nach Gewicht ist genauer als nach Tassen. Ich empfehle eine digitale Waage, die auf 1 g genau misst.
- Küchentuch oder feines Sieb – Zum Ausdrücken der Zucchini. Ein sauberes Geschirrtuch tut es auch.
- Zahnstocher oder Holzspieß – Für den Gar-Test. Einfach in die Mitte stechen – wenn nichts mehr kleben bleibt, sind sie fertig.
Falls Du kein Muffinblech hast: Du kannst den Teig auch in einer kleinen Kastenform (ca. 20 cm) backen. Dann verlängert sich die Backzeit auf etwa 45–50 Minuten. Einfach mit einem Zahnstocher testen.
Zubereitung – Schritt für Schritt
- Ofen vorheizen und Form vorbereiten
Heize den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vor. Lege das Muffinblech mit Papierförmchen aus. Das ist der erste Schritt, denn der Teig geht schnell – Du willst nicht warten müssen. - Zucchini vorbereiten
Wasche die Zucchini und reibe sie fein. Gib die geriebene Zucchini in ein sauberes Küchentuch oder ein feines Sieb und drücke sie leicht aus. Wichtig: Nicht zu stark auspressen! Es sollte noch etwas Flüssigkeit in der Zucchini bleiben. Ich drücke nur so fest, dass kein Wasser mehr läuft, aber die Zucchini noch feucht ist. Zu trockene Zucchini macht die Muffins trocken – das habe ich schmerzhaft gelernt. - Bananen zerdrücken
Schäle die Bananen und gib sie in eine große Schüssel. Zerdrücke sie mit einer Gabel oder einem Schneebesen, bis eine cremige Masse entsteht. Ein paar kleine Stücke sind okay – sie geben später süße Überraschungen im Muffin. - Feuchte Zutaten vermischen
Füge die Eier, den Ahornsirup, das Öl und den Vanilleextrakt zu den zerdrückten Bananen hinzu. Verrühre alles mit dem Schneebesen, bis eine homogene, hellbraune Masse entsteht. Es riecht jetzt schon süß und ein bisschen nach Banane – das ist normal. - Trockene Zutaten mischen
In einer separaten Schüssel (oder direkt in die gleiche, wenn Du Platz lässt) vermische das Mehl, Kakaopulver, Backpulver, Natron, Salz und optional den Zimt. Ich siebe das Kakaopulver immer, weil es sonst Klümpchen gibt. Einfach mit einem Löffel gut durchrühren. - Alles zusammenfügen
Gib die trockenen Zutaten in zwei bis drei Portionen zu den feuchten Zutaten. Rühre nur so lange, bis kein Mehl mehr zu sehen ist. Ja, es dürfen noch ein paar kleine Mehlflecken sein – das ist besser, als wenn Du zu lange rührst. Übermäßiges Rühren macht die Muffins zäh und schwer. Das ist der häufigste Fehler bei Muffins, ehrlich. - Zucchini und Schokolade unterheben
Falte die ausgedrückte Zucchini und die gehackte Schokolade mit einem Teigschaber oder Löffel unter. Hebe sie vorsichtig unter, damit der Teig nicht zusammenfällt. Die Masse wird jetzt richtig schön schokoladig und riecht intensiv. - Teig verteilen
Verteile den Teig gleichmäßig auf die 12 Muffinförmchen. Ich benutze dafür zwei Esslöffel – einen zum Schöpfen, einen zum Abstechen. Die Förmchen sollten zu etwa 3/4 gefüllt sein. Nicht ganz voll, sonst laufen sie über, aber auch nicht zu leer, sonst werden sie flach. - Backen
Backe die Muffins auf der mittleren Schiene für 18–22 Minuten. Nach 18 Minuten den ersten Zahnstocher-Test machen: In die Mitte eines Muffins stechen. Wenn kein feuchter Teig mehr kleben bleibt, sind sie fertig. Wenn noch Teig dran ist, 2 Minuten weiterbacken und erneut testen. Die Oberfläche sollte leicht rissig und fest aussehen. - Abkühlen lassen
Nimm das Blech aus dem Ofen und lasse die Muffins 5 Minuten im Blech abkühlen. Dann hebe sie vorsichtig auf ein Kuchengitter. Wenn Du sie zu früh aus der Form nimmst, fallen sie auseinander. Wenn Du sie zu lange drin lässt, werden sie unten feucht. Ja, ich habe beides schon gemacht. Ein Kuchengitter ist ideal, weil die Luft rundherum zirkulieren kann und die Muffins nicht durchweichen.
Back-Tipps & Techniken
Ich habe in den letzten Jahren bestimmt fünfzehn verschiedene Versionen dieser Muffins gebacken, bevor ich bei diesem Rezept gelandet bin. Hier sind meine wichtigsten Erkenntnisse:
Die Zucchini-Falle
Der häufigste Fehler ist, die Zucchini zu stark auszupressen. Ich dachte früher, je trockener, desto besser – falsch! Die Zucchini gibt beim Backen Feuchtigkeit ab, die den Teig saftig hält. Wenn Du sie zu trocken presst, werden die Muffins bröselig und trocken. Nur leicht ausdrücken, bis kein Wasser mehr läuft, aber die Raspeln noch feucht sind. Das ist der entscheidende Trick.
Nicht überrühren
Muffinteig ist kein Kuchenteig. Rühre nur so lange, bis die Zutaten gerade vermischt sind. Ein paar Klümpchen sind okay – sie verschwinden beim Backen. Wenn Du zu lange rührst, entwickelst Du Gluten, und die Muffins werden zäh und gummiartig. Das ist der zweithäufigste Fehler, den ich selbst gemacht habe.
Die richtige Bananen-Reife
Die Bananen müssen wirklich reif sein – mit braunen Flecken. Unreife Bananen sind nicht süß genug und machen die Muffins mehlig. Wenn Deine Bananen noch gelb sind, lege sie für 10 Minuten bei 150 °C in den Ofen. Sie werden weicher und süßer. Funktioniert perfekt, wenn Du spontan backen willst.
Timing ist alles
Ich backe die Muffins immer auf der mittleren Schiene. Die untere Schiene macht sie zu dunkel unten, die obere zu blass oben. Und: Öffne die Ofentür nicht in den ersten 12 Minuten – der Temperatursturz lässt die Muffins zusammenfallen. Ich weiß, es ist schwer, aber widerstehe der Versuchung.
Multitasking-Tipp
Während die Muffins backen, kannst Du schon die Küche aufräumen oder das nächste Rezept vorbereiten. Ich bereite oft gleich eine zweite Portion vor und friere sie roh ein (siehe unten). So habe ich immer frische Muffins parat, ohne jedes Mal von vorne anfangen zu müssen.
Variationen & Anpassungen
Dieses Grundrezept ist ein echtes Arbeitstier. Hier sind meine liebsten Abwandlungen, die ich alle schon ausprobiert habe:
1. Vegane Version
Ersetze die Eier durch 2 Leinsamen-Eier (2 EL gemahlene Leinsamen + 6 EL Wasser, 10 Minuten quellen lassen). Verwende pflanzliche Schokolade (die meisten Zartbitterschokoladen sind vegan). Die Muffins werden etwas kompakter, aber genauso saftig. Ich habe sie für eine vegane Freundin gebacken, und sie war begeistert.
2. Nussige Schoko-Muffins
Füge 50 g gehackte Walnüsse oder Haselnüsse zusammen mit der Schokolade hinzu. Die Nüsse geben Crunch und passen perfekt zur Schokolade. Ich mag Walnüsse am liebsten, aber Haselnüsse sind auch klasse. Einfach vorher kurz in der Pfanne anrösten – das bringt das Aroma richtig raus.
3. Beeren-Variante
Ersetze 50 g der Schokolade durch 100 g frische oder gefrorene Heidelbeeren. Die Beeren platzen beim Backen auf und geben fruchtige Säure, die wunderbar mit der Schokolade harmoniert. Gefrorene Beeren nicht auftauen – sonst färben sie den Teig lila. Das habe ich auf die harte Tour gelernt.
4. Gewürz-Schoko-Muffins
Erhöhe den Zimt auf 2 TL und füge 1/2 TL gemahlene Nelken und 1/4 TL Kardamom hinzu. Das gibt eine weihnachtliche Note, die besonders im Winter toll ist. Dazu passen getrocknete Cranberries statt Schokolade – ein Traum.
5. Protein-Boost
Ersetze 50 g Mehl durch 30 g Mandelmehl und 20 g Proteinpulver (Vanille oder Schoko). Die Muffins werden etwas trockener, also gib einen zusätzlichen Esslöffel Milch oder Joghurt dazu. Perfekt für den Sport oder als sättigendes Frühstück.
6. Zucchini pur
Magst Du keine Schokolade? Dann lasse das Kakaopulver weg und erhöhe das Mehl auf 240 g. Füge 1 TL Zimt und 1/2 TL Muskat hinzu. Das sind dann klassische Zucchini-Muffins, die nach Gewürzkuchen schmecken. Auch super lecker!
Servieren & Aufbewahren
Servieren
Die Muffins schmecken am besten lauwarm, direkt nach dem Abkühlen. Dann ist die Schokolade noch weich und der Teig besonders saftig. Du kannst sie aber auch bei Zimmertemperatur genießen – sie bleiben mehrere Tage frisch.
Ein Klecks griechischer Joghurt oder ein Hauch Puderzucker (wenn Du nicht auf Zucker verzichtest) macht sie noch hübscher. Für Kinder sind sie pur perfekt, aber ein Glas Milch dazu ist nie verkehrt. Ich serviere sie gerne zum Nachmittagskaffee oder als gesundes Dessert nach dem Abendessen.
Aufbewahren
Bewahre die Muffins in einer luftdichten Dose bei Zimmertemperatur auf. So halten sie sich 3–4 Tage. Leg ein Stück Küchenpapier auf den Boden der Dose – das absorbiert überschüssige Feuchtigkeit und hält die Muffins länger frisch. Nicht in den Kühlschrank legen! Da werden sie trocken und verlieren ihr Aroma. Das habe ich einmal gemacht und es bereut.
Einfrieren
Die Muffins lassen sich hervorragend einfrieren. Wickle sie einzeln in Frischhaltefolie oder lege sie in einen Gefrierbeutel. So halten sie sich bis zu 3 Monate. Zum Auftauen einfach über Nacht im Kühlschrank oder für 30 Minuten bei Zimmertemperatur stehen lassen. Du kannst sie auch direkt aus dem Gefrierfach für 10 Minuten bei 150 °C im Ofen aufbacken – dann schmecken sie fast wie frisch gebacken.
Roh einfrieren
Ein Trick, den ich liebe: Fülle den Teig in die Papierförmchen und stelle das Blech für 2 Stunden ins Gefrierfach. Dann nimm die gefrorenen Teiglinge heraus und packe sie in einen Gefrierbeutel. So hast Du immer fertig portionierte Muffins parat. Einfach bei 180 °C direkt aus dem Gefrierfach backen – die Backzeit verlängert sich um etwa 5 Minuten. Perfekt für spontanen Besuch oder wenn die Lust auf Schoko-Muffins plötzlich kommt.
Nährwerte & Gesundheitliche Vorteile
Hier sind die ungefähren Nährwerte pro Muffin (bei 12 Stück, ohne optionale Schokolade):
| Nährwert | Pro Muffin |
|---|---|
| Kalorien | ca. 180 kcal |
| Kohlenhydrate | 28 g |
| davon Zucker | 12 g (natürlich aus Bananen und Ahornsirup) |
| Fett | 7 g |
| Ballaststoffe | 3 g |
| Eiweiß | 4 g |
Diese Muffins sind nicht nur lecker, sondern haben auch echte Vorteile: Die Zucchini liefert Vitamin C, Kalium und Antioxidantien – und das ganz ohne aufdringlichen Gemüsegeschmack. Die Bananen geben natürliche Süße und sind reich an Magnesium, das gut für die Muskeln ist. Und weil wir auf raffinierten Zucker verzichten, bleibt der Blutzuckerspiegel stabiler – kein Heißhunger-Attacke nach dem Genuss.
Für Menschen, die auf ihre Ernährung achten, sind diese Muffins eine echte Alternative zu gekauften Snacks. Sie sind von Natur aus fettarm (wenn Du die Schokolade weglässt) und liefern komplexe Kohlenhydrate, die lange satt machen. Ich esse sie gerne als schnelles Frühstück unterwegs – zwei Muffins, ein Kaffee, und der Morgen ist gerettet.
Allergiker-Hinweis: Enthält Gluten (Dinkelmehl) und Eier. Für eine glutenfreie oder vegane Version siehe die Variationen oben. Die Schokolade kann Spuren von Milch und Nüssen enthalten – achte auf die Verpackung.
Fazit
Diese saftigen Schoko-Zucchini-Muffins ohne raffinierten Zucker sind für mich der Beweis, dass gesundes Backen nicht langweilig sein muss. Sie sind schokoladig, saftig und so einfach zuzubereiten, dass ich sie auch an stressigen Tagen schaffe. Die Zucchini ist der heimliche Star – sie macht den Teig perfekt feucht, ohne dass jemand merkt, dass da Gemüse drin steckt.
Ich liebe es, wie vielseitig dieses Rezept ist. Ob vegan, mit Nüssen, Beeren oder Gewürzen – es gibt immer eine neue Variante zu entdecken. Und jedes Mal, wenn ich sie mitbringe, sind sie im Nu weg. Das ist das schönste Kompliment, das ein Rezept bekommen kann.
Probier sie aus, und sag mir, wie sie Dir schmecken! Hinterlasse gerne einen Kommentar oder teile Deine eigenen Variationen. Ich bin gespannt, ob Du auch in die Zucchini-Falle tappst oder ob Du gleich beim ersten Mal den perfekten Dreh raushast. Viel Spaß beim Backen – und guten Appetit!
Häufig gestellte Fragen (FAQs)
Kann ich die Muffins auch ohne Bananen machen?
Ja, aber dann brauchst Du einen anderen Süßmacher. Ersetze die Bananen durch 150 g Apfelmus oder 100 g Dattelmus (eingeweichte Datteln püriert). Die Konsistenz wird etwas anders – weniger saftig, aber immer noch lecker. Du musst dann eventuell etwas mehr Flüssigkeit (Milch oder Wasser) hinzufügen, falls der Teig zu dick ist.
Warum sind meine Muffins matschig geworden?
Das passiert meistens, wenn die Zucchini zu wenig ausgedrückt wurde oder die Backzeit zu kurz war. Achte darauf, die Zucchini nur leicht auszupressen (nicht zu trocken, aber auch nicht tropfnass). Und mach immer den Zahnstocher-Test – wenn noch Teig klebt, lass sie noch 2 Minuten im Ofen. Auch zu viel Flüssigkeit im Teig (z. B. durch sehr große Eier) kann schuld sein.
Kann ich die Muffins auch mit Vollkornmehl backen?
Absolut! Ersetze das Dinkelmehl durch 200 g Vollkorn-Dinkelmehl oder Vollkorn-Weizenmehl. Die Muffins werden dann etwas kompakter und nussiger im Geschmack. Du musst eventuell 2–3 EL Milch oder Wasser mehr hinzufügen, weil Vollkornmehl mehr Flüssigkeit aufnimmt. Ich mag die Vollkorn-Version besonders gerne zum Frühstück – sie macht richtig satt.
Wie bekomme ich die Muffins besonders fluffig?
Der Trick ist, die trockenen und feuchten Zutaten getrennt zu mischen und dann nur kurz zu verrühren. Nicht überrühren! Und die Zucchini nicht zu stark auspressen – sie gibt Feuchtigkeit, die den Teig locker macht. Wenn Du besonders fluffige Muffins willst, kannst Du das Eiweiß von einem Ei steif schlagen und zum Schluss unterheben. Das habe ich schon gemacht, und es funktioniert super.
Kann ich die Muffins auch als Kuchen backen?
Ja, klar! Fülle den Teig in eine gefettete Kastenform (ca. 20 cm) und backe ihn bei 180 °C für 45–50 Minuten. Der Zahnstocher-Test ist auch hier entscheidend. Der Kuchen wird etwas höher und braucht länger, aber er schmeckt genauso gut. Ich habe das schon für Kindergeburtstage gemacht – mit einem Klecks Sahne sieht er richtig festlich aus.
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Saftige Schoko-Zucchini-Muffins ohne raffinierten Zucker
Diese schokoladigen Muffins sind unglaublich saftig, dank versteckter Zucchini, und kommen ganz ohne raffinierten Zucker aus. Sie sind schnell zubereitet, perfekt für den Alltag und ein Hit bei Groß und Klein.
- Prep Time: 15 Minuten
- Cook Time: 20 Minuten
- Total Time: 35 Minuten
- Yield: 12 Muffins 1x
- Category: Dessert
- Cuisine: Amerikanisch
Ingredients
- 2 reife Bananen (ca. 200 g)
- 2 Eier (Größe M)
- 80 ml Ahornsirup oder Honig
- 80 ml neutrales Öl (z. B. Rapsöl oder Sonnenblumenöl)
- 1 TL Vanilleextrakt
- 200 g Zucchini (ca. 1 mittelgroße)
- 200 g Dinkelmehl (Type 630) oder Weizenmehl
- 40 g ungesüßtes Kakaopulver
- 1 TL Backpulver
- 1/2 TL Natron
- 1/2 TL Salz
- 1 TL Zimt (optional)
- 80 g Zartbitterschokolade (mindestens 70 % Kakao), in grobe Stücke gehackt (optional)
Instructions
- Ofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vorheizen. Muffinblech mit Papierförmchen auslegen.
- Zucchini waschen und fein reiben. In ein sauberes Küchentuch oder feines Sieb geben und leicht ausdrücken – nicht zu stark, es sollte noch etwas Flüssigkeit in der Zucchini bleiben.
- Bananen schälen und in einer großen Schüssel mit einer Gabel oder einem Schneebesen zu einer cremigen Masse zerdrücken.
- Eier, Ahornsirup, Öl und Vanilleextrakt zu den Bananen geben und mit dem Schneebesen verrühren, bis eine homogene Masse entsteht.
- In einer separaten Schüssel Mehl, Kakaopulver, Backpulver, Natron, Salz und optional Zimt vermischen. Kakaopulver sieben, um Klümpchen zu vermeiden.
- Die trockenen Zutaten in zwei bis drei Portionen zu den feuchten Zutaten geben und nur so lange rühren, bis kein Mehl mehr zu sehen ist – ein paar kleine Mehlflecken sind okay.
- Die ausgedrückte Zucchini und die gehackte Schokolade vorsichtig mit einem Teigschaber oder Löffel unterheben.
- Den Teig gleichmäßig auf die 12 Muffinförmchen verteilen – die Förmchen sollten zu etwa 3/4 gefüllt sein.
- Muffins auf der mittleren Schiene 18–22 Minuten backen. Nach 18 Minuten einen Zahnstocher-Test machen: In die Mitte eines Muffins stechen – wenn kein feuchter Teig kleben bleibt, sind sie fertig.
- Muffins 5 Minuten im Blech abkühlen lassen, dann vorsichtig auf ein Kuchengitter heben und vollständig auskühlen lassen.
Notes
Die Zucchini nur leicht ausdrücken – zu trocken macht die Muffins bröselig. Nicht überrühren, sonst werden sie zäh. Reife Bananen mit braunen Flecken verwenden für optimale Süße. Muffins in luftdichter Dose bei Zimmertemperatur 3–4 Tage haltbar. Einfrieren möglich: einzeln in Frischhaltefolie wickeln, bis zu 3 Monate haltbar.
Nutrition
- Serving Size: 1 Muffin
- Calories: 180
- Sugar: 12
- Sodium: 150
- Fat: 7
- Saturated Fat: 1
- Carbohydrates: 28
- Fiber: 3
- Protein: 4
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