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Ich hatte mich damit abgefunden, dass Vollkorn-Muffins einfach nicht saftig werden können. Jahrelang habe ich Rezept um Rezept ausprobiert – trockene Krümel, die nach Pappe schmeckten, oder diese schweren, matschigen Dinger, die einfach nur falsch waren. Es gab diesen Moment, als ich nach dem x-ten Fehlversuch frustriert in meiner Küche stand und dachte: „Es muss doch einen Weg geben, Vollkornmehl so zu verwenden, dass man die gesunden Vorteile bekommt, ohne auf das fluffige, saftige Gefühl eines guten Muffins zu verzichten.”
Also fing ich an, anders zu denken. Nicht mehr: „Wie ersetze ich Weißmehl durch Vollkorn?”, sondern: „Welche Zutaten lieben Vollkornmehl?” Äpfel zum Beispiel – die Feuchtigkeit, die sie beim Backen abgeben, ist ein Gamechanger. Und Zimt, der die erdigen Noten des Mehls perfekt ergänzt. Nach ein paar Wochen des Experimentierens (meine Familie hat tapfer viele, viele Muffins probiert) hatte ich endlich das Rezept, das ich mir gewünscht hatte. Diese Muffins sind nicht nur „gut für Vollkorn” – sie sind einfach richtig gut. Punkt.
Das Geheimnis liegt in der Kombination: geriebene Äpfel, die für natürliche Süße und Saftigkeit sorgen, ein Schuss Buttermilch für Zartheit und die richtige Menge Zimt, die den Geschmack von Anfang bis Ende trägt. Seit ich dieses Rezept habe, backe ich keine anderen Muffins mehr. Sie sind mein Sonntagmorgen-Ritual geworden – der Duft von Äpfeln und Zimt, der durch die Wohnung zieht, während der Kaffee läuft. Und das Beste? Sie schmecken am zweiten Tag fast noch besser.
Warum Sie diese Muffins lieben werden
- Saftig und fluffig: Diese Muffins trotzen allen Vorurteilen gegenüber Vollkorngebäck. Sie sind so saftig, dass niemand glaubt, dass sie aus Vollkornmehl sind. Die geriebenen Äpfel und die Buttermilch arbeiten hier Wunder.
- Einfache Zutaten: Sie brauchen keinen aufwändigen Einkauf. Äpfel, Vollkornmehl, Zimt, Butter, Eier – das haben Sie wahrscheinlich schon zu Hause. Keine exotischen Zutaten, kein Stress.
- Perfekt fürs Frühstück oder den Snack: Diese Muffins sind nicht zu süß, machen satt und geben Ihnen einen guten Start in den Tag. Sie sind auch ideal für die Lunchbox oder als schneller Snack für zwischendurch.
- Immer ein Erfolg: Ich habe sie für Brunch-Einladungen, Kindergeburtstage und sogar fürs Büro gebacken. Sie werden immer geliebt. Kinder mögen sie, Erwachsene auch – und keiner vermisst das Weißmehl.
- Gesünder, aber nicht weniger lecker: Vollkornmehl liefert Ballaststoffe und hält länger satt. Die Äpfel geben natürliche Süße, sodass Sie weniger Zucker brauchen. Es ist dieses gute Gefühl, etwas Leckeres zu essen, das auch noch gut für Sie ist.
Was diese Muffins von anderen Rezepten unterscheidet? Es ist die Kombination aus fein geriebenen Äpfeln (nicht grob gestückelt, damit sie sich gleichmäßig verteilen) und der Buttermilch, die das Vollkornmehl zart macht. Ich habe so viele Versionen probiert – mit Joghurt, mit Öl statt Butter, mit verschiedenen Apfelsorten. Diese hier ist die beste. Versprochen.
Was Sie an Zutaten brauchen
Dieses Rezept kommt mit einfachen, aber sorgfältig ausgewählten Zutaten aus, die zusammenarbeiten, um genau die richtige Textur und den perfekten Geschmack zu erzielen. Keine komplizierten Sachen – nur gute Basics.
Für den Teig:
- 250 g Vollkornmehl (ich verwende am liebsten Dinkelvollkornmehl, es ist milder als Weizenvollkorn – aber Weizenvollkorn geht auch prima)
- 100 g brauner Zucker (der gibt eine leichte Karamellnote, die super zu Apfel und Zimt passt; Sie können auch normalen Zucker nehmen)
- 2 TL Backpulver (frisch und gut verpackt – das ist wichtig für den Aufgang)
- 1 TL Natron (hilft den Muffins, schön fluffig zu werden)
- 2 TL Zimt (hier bin ich großzügig – Zimt und Apfel sind einfach ein Traumpaar)
- 1/2 TL Salz (eine Prise, die den Geschmack aller anderen Zutaten hervorhebt)
- 2 große Äpfel (etwa 300 g, ich nehme am liebsten Elstar oder Braeburn – sie sind süß-säuerlich und geben viel Saft ab)
- 2 Eier (Raumtemperatur, dann verbinden sie sich besser mit den anderen Zutaten)
- 120 ml Buttermilch (das ist der geheime Star – Buttermilch macht Vollkornmehl wunderbar zart; falls Sie keine haben, können Sie 120 ml Milch mit 1 EL Zitronensaft mischen und 5 Minuten stehen lassen)
- 80 ml neutrales Öl (ich nehme Rapsöl oder Sonnenblumenöl, es macht die Muffins saftig; geschmolzene Butter geht auch, dann werden sie etwas kompakter)
- 1 TL Vanilleextrakt (optional, aber es rundet den Geschmack ab)
Für die Streusel (optional, aber sehr empfehlenswert):

- 50 g Vollkornmehl
- 40 g brauner Zucker
- 1/2 TL Zimt
- 40 g kalte Butter (in kleinen Stückchen)
Ein paar Tipps zur Zutatenauswahl: Die Äpfel sollten nicht zu mehlig sein. Feste, saftige Sorten wie Elstar, Braeburn oder Jonagold sind ideal. Wenn Sie nur süße Äpfel wie Gala haben, reduzieren Sie den Zucker vielleicht um 10-20 Gramm. Die Buttermilch ist wirklich nicht verhandelbar, wenn Sie die fluffigsten Muffins wollen – sie reagiert mit dem Natron und sorgt für den perfekten Aufgang. Und beim Zimt: Investieren Sie in einen guten, aromatischen Zimt (Ceylon-Zimt ist milder, Cassia-Zimt kräftiger). Er macht einen Unterschied.
Was Sie an Küchengeräten brauchen
Für dieses Rezept brauchen Sie keine ausgefallene Ausstattung. Die meisten Dinge haben Sie bestimmt schon in Ihrer Küche.
- Ein 12er-Muffinblech (oder zwei 6er-Bleche)
- Papierförmchen (ich nehme lieber die etwas festeren, sie halten die Form besser)
- Zwei Rührschüsseln (eine für die trockenen, eine für die feuchten Zutaten)
- Eine Küchenreibe (zum Reiben der Äpfel – eine grobe Reibe ist perfekt)
- Ein Schneebesen (zum Verrühren der feuchten Zutaten)
- Ein Teigschaber (zum Unterheben der trockenen Zutaten)
- Ein Esslöffel oder eine Kelle (zum Befüllen der Förmchen)
- Ein Backofen (klar, aber wichtig: Jeder Ofen ist anders, also im Zweifel die Stäbchenprobe machen)
Falls Sie kein Muffinblech haben, können Sie auch ein Backblech mit Backpapier auslegen und den Teig zu Häufchen formen – dann werden es eher „Muffin-Kekse”, aber sie schmecken genauso gut. Und wenn Sie keine Papierförmchen mögen, fetten Sie das Blech einfach gut ein. Ich persönlich finde Papierförmchen praktischer, weil die Muffins sich leichter herauslösen lassen und weniger schmutzig werden.
Die Zubereitung – Schritt für Schritt
Hier kommt der Teil, auf den Sie gewartet haben. Keine Sorge, es ist einfacher, als Sie denken. Versprochen.
Schritt 1: Vorbereiten
Heizen Sie den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vor. Legen Sie Ihr Muffinblech mit Papierförmchen aus oder fetten Sie es gut ein. Die Äpfel waschen, schälen (ich lasse manchmal die Schale dran, wenn sie bio sind – gibt extra Ballaststoffe) und auf der groben Seite einer Küchenreibe reiben. Sie sollten etwa 200-250 g geriebene Äpfel haben. Stellen Sie sie beiseite – sie werden etwas braun, das ist okay.
Schritt 2: Trockene Zutaten vermischen
In einer großen Schüssel das Vollkornmehl, den braunen Zucker, Backpulver, Natron, Zimt und Salz verquirlen. Ich nehme dafür einen Schneebesen, das lockert das Mehl auf und verteilt die Triebmittel gleichmäßig. Stellen Sie die Schüssel zur Seite.
Schritt 3: Feuchte Zutaten verrühren
In einer zweiten Schüssel die Eier mit der Buttermilch, dem Öl und dem Vanilleextrakt verquirlen, bis alles schön vermischt ist. Die geriebenen Äpfel unterrühren. Die Mischung sieht jetzt etwas wässrig aus – das ist genau richtig.
Schritt 4: Alles zusammenfügen
Gießen Sie die feuchten Zutaten zu den trockenen Zutaten. Jetzt kommt der wichtigste Schritt: Nicht zu viel rühren! Mischen Sie alles nur so lange, bis keine Mehlnester mehr zu sehen sind. Ein paar Klümpchen sind absolut in Ordnung. Wenn Sie zu lange rühren, werden die Muffins zäh – das Gluten im Vollkornmehl ist da etwas empfindlicher. Ein Teigschaber ist hier Ihr bester Freund.
Schritt 5: Streusel zubereiten (optional)
Wenn Sie die Streusel machen möchten: Mehl, Zucker und Zimt in einer kleinen Schüssel vermischen. Die kalte Butter in kleinen Stückchen dazugeben und mit den Fingerspitzen zu krümeligen Streuseln verreiben. Nicht zu lange kneten – die Butter sollte kalt bleiben. Stellen Sie die Schüssel kalt, bis die Muffins fertig befüllt sind.
Schritt 6: Muffinförmchen befüllen
Verteilen Sie den Teig gleichmäßig auf die 12 Förmchen. Ich verwende dafür einen Esslöffel oder eine kleine Kelle. Die Förmchen sollten etwa zu 2/3 gefüllt sein – nicht voller, sonst laufen sie über. Wenn Sie Streusel machen, streuen Sie jetzt eine großzügige Portion auf jeden Muffin.
Schritt 7: Backen
Schieben Sie das Blech in den vorgeheizten Ofen und backen Sie die Muffins 18-22 Minuten. Die genaue Zeit hängt von Ihrem Ofen ab. Nach 18 Minuten die Stäbchenprobe machen: Ein Holzstäbchen in die Mitte eines Muffins stechen – wenn es sauber herauskommt oder nur ein paar feuchte Krümel dranhängen, sind sie fertig. Die Muffins sollten goldbraun sein und sich leicht vom Rand der Förmchen lösen.
Schritt 8: Abkühlen lassen
Lassen Sie die Muffins 5 Minuten im Blech abkühlen, dann nehmen Sie sie heraus und lassen sie auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen. Das ist wichtig, denn sonst werden sie unten feucht. Aber seien wir ehrlich – wer kann schon widerstehen, einen noch warm zu essen? Ich auch nicht.
Tipps und Tricks für perfekte Muffins
Nach vielen, vielen Versuchen (und einigen Fehlschlägen) habe ich ein paar Dinge gelernt, die ich gerne mit Ihnen teile.
- Die Äpfel richtig vorbereiten: Reiben Sie die Äpfel erst kurz bevor Sie sie in den Teig geben. Wenn Sie sie zu früh reiben, oxidieren sie und werden braun. Das schmeckt man zwar nicht, aber es sieht nicht so schön aus. Drücken Sie die geriebenen Äpfel nicht aus – die Flüssigkeit ist wichtig für die Saftigkeit.
- Nicht überrühren: Das ist der häufigste Fehler bei Muffins. Rühren Sie nur so lange, bis die trockenen Zutaten gerade eben feucht sind. Ein paar Klümpchen sind okay. Wirklich. Ich habe es selbst gelernt, nachdem ich zu viele zähe Muffins produziert habe.
- Die richtige Backzeit: Jeder Ofen ist anders. Mein alter Ofen hat 22 Minuten gebraucht, mein neuer nur 18. Behalten Sie die Muffins im Auge und machen Sie die Stäbchenprobe. Wenn die Ränder zu dunkel werden, aber die Mitte noch nicht durch ist, decken Sie das Blech locker mit Alufolie ab.
- Buttermilch-Alternative: Wenn Sie keine Buttermilch haben, machen Sie Ihre eigene: 120 ml Milch mit 1 EL Zitronensaft oder Essig mischen, 5 Minuten stehen lassen. Es funktioniert perfekt. Ich habe es schon oft gemacht, wenn ich keine Buttermilch im Haus hatte.
- Mehr Aroma: Für eine extra Portion Geschmack können Sie 50-80 g gehackte Walnüsse oder Pekannüsse unter den Teig heben. Oder eine Handvoll Rosinen, die vorher in heißem Wasser eingeweicht wurden. Beides passt wunderbar zu Apfel und Zimt.
Variationen und Anpassungen
Dieses Grundrezept ist so vielseitig, dass Sie es immer wieder neu erfinden können. Hier sind ein paar meiner Lieblingsvarianten.
- Vegan: Ersetzen Sie die Eier durch 2 „Leinsamen-Eier” (2 EL gemahlene Leinsamen mit 6 EL Wasser verrühren, 5 Minuten quellen lassen). Die Buttermilch ersetzen Sie durch 120 ml Pflanzenmilch (z.B. Hafermilch) mit 1 EL Zitronensaft. Das Öl bleibt gleich. Die Muffins werden etwas kompakter, aber immer noch lecker.
- Glutenfrei: Tauschen Sie das Vollkornmehl gegen eine glutenfreie Mehlmischung (am besten eine, die bereits Xanthan enthält). Ich habe gute Erfahrungen mit einer Mischung aus 150 g Reismehl, 50 g Buchweizenmehl und 50 g gemahlenen Mandeln gemacht. Die Backzeit kann sich um 2-3 Minuten verlängern.
- Weniger Zucker: Reduzieren Sie den Zucker auf 60-70 g. Die Äpfel geben genug Süße, besonders wenn Sie süße Sorten wie Gala oder Fuji verwenden. Sie können auch 2 EL Ahornsirup oder Agavendicksaft verwenden, dann aber die Buttermilch um 2 EL reduzieren.
- Andere Früchte: Im Sommer ersetze ich die Äpfel gerne durch 200 g frische oder aufgetaute Blaubeeren. Dazu passt dann etwas Zitronenschale statt Zimt. Oder versuchen Sie es mit Birnen und einer Prise Kardamom. Himmlisch!
- Schoko-Variante: Für die Schokofans unter uns: Fügen Sie 50 g dunkle Schokoladenstückchen (mindestens 70 % Kakao) zum Teig hinzu. Der Zimt und die Schokolade sind eine überraschend gute Kombination. Meine Kinder lieben diese Version.
Servieren und Aufbewahren
Diese Muffins schmecken am besten, wenn sie noch lauwarm sind – aber ehrlich gesagt, sie sind auch kalt am nächsten Tag noch fantastisch.
Servieren: Ich serviere sie gerne zum Frühstück mit einem Klecks griechischem Joghurt und einem Schuss Honig. Oder einfach pur mit einer Tasse Kaffee oder Tee. Für einen besonderen Brunch können Sie die Muffins halbieren und mit etwas Apfelmus oder Frischkäse bestreichen. Sie sind auch perfekt für Picknicks – packen Sie einfach ein paar in eine Dose und nehmen Sie sie mit. Herzhafte Picknick-Muffins sind zwar auch lecker, aber diese süßen sind mein persönlicher Favorit für unterwegs.
Aufbewahren: In einer luftdichten Dose halten sich die Muffins bei Raumtemperatur 3-4 Tage. Ich bewahre sie in einer Keksdose mit einem Stück Küchenpapier auf dem Boden auf – das saugt überschüssige Feuchtigkeit auf. Im Kühlschrank halten sie sich länger, aber sie werden dort etwas trockener – also lieber nicht, wenn Sie sie innerhalb weniger Tage essen.
Einfrieren: Diese Muffins lassen sich hervorragend einfrieren. Wickeln Sie sie einzeln in Frischhaltefolie und legen Sie sie in einen Gefrierbeutel. So halten sie sich 2-3 Monate. Zum Auftauen einfach über Nacht im Kühlschrank oder für 30 Sekunden in der Mikrowelle erwärmen. Ich friere immer eine Portion ein, dann habe ich für spontane Gäste oder einen schnellen Snack immer etwas parat.
Aufwärmen: Für 10-15 Sekunden in der Mikrowelle oder 5 Minuten im Backofen bei 150 °C – dann schmecken sie fast wie frisch gebacken. Der Duft von Zimt und Äpfeln zieht wieder durch die Küche. Einfach herrlich.
Nährwertangaben und gesundheitliche Vorteile
Diese Muffins sind nicht nur lecker, sie haben auch ein paar gesundheitliche Vorteile zu bieten. Hier eine ungefähre Nährwertangabe pro Muffin (ohne Streusel):
| Nährwert | Pro Muffin |
|---|---|
| Kalorien | ca. 190 kcal |
| Fett | 8 g |
| davon gesättigte Fettsäuren | 1 g |
| Kohlenhydrate | 26 g |
| davon Zucker | 12 g |
| Ballaststoffe | 4 g |
| Eiweiß | 5 g |
Die genauen Werte variieren je nach verwendeten Zutaten. Die Ballaststoffe aus dem Vollkornmehl und den Äpfeln halten lange satt und unterstützen eine gesunde Verdauung. Zimt ist bekannt für seine entzündungshemmenden Eigenschaften und kann helfen, den Blutzuckerspiegel zu regulieren. Und die Äpfel liefern Vitamin C und Antioxidantien – ein kleiner, aber feiner Beitrag zu Ihrer täglichen Obstportion.
Für alle, die auf ihre Ernährung achten: Diese Muffins sind von Natur aus frei von gehärteten Fetten und künstlichen Zusatzstoffen. Sie sind eine tolle Alternative zu gekauften Snacks, die oft viel Zucker und wenig Nährstoffe enthalten. Und sie schmecken einfach besser – das ist doch die beste Kombination, oder?
Fazit
Diese saftigen Vollkorn-Apfel-Zimt-Muffins sind mehr als nur ein Rezept – sie sind meine kleine Errungenschaft nach vielen Fehlversuchen. Sie beweisen, dass Vollkornbacken nicht langweilig oder trocken sein muss. Mit den richtigen Zutaten und ein paar einfachen Tricks können Sie Muffins backen, die jeder liebt – egal ob jung oder alt, Gesundheitsbewusst oder Genussmensch.
Ich lade Sie ein, dieses Rezept auszuprobieren und es zu Ihrer eigenen Version zu machen. Fügen Sie Ihre Lieblingsnüsse hinzu, tauschen Sie die Äpfel gegen Birnen, oder lassen Sie die Streusel weg, wenn Sie es einfacher mögen. Das Schöne an diesem Rezept ist seine Flexibilität. Es verzeiht kleine Fehler und passt sich Ihren Vorlieben an.
Hinterlassen Sie mir gerne einen Kommentar, wie Ihre Muffins geworden sind. Haben Sie eine bestimmte Variation ausprobiert? Ich bin immer gespannt auf neue Ideen und Erfahrungen. Und wenn Ihnen das Rezept gefällt, teilen Sie es mit Ihren Freunden und Ihrer Familie – denn gutes Essen soll man teilen, oder?
Also, ran an die Äpfel und den Zimt! Ich verspreche Ihnen, Ihre Küche wird wunderbar duften, und Sie werden stolz auf das sein, was Sie gezaubert haben. Viel Spaß beim Backen und genießen Sie jeden einzelnen Bissen!
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Kann ich auch normales Weizenmehl statt Vollkornmehl verwenden?
Ja, das können Sie. Ersetzen Sie das Vollkornmehl einfach durch 250 g Weizenmehl Type 405. Die Muffins werden dann etwas heller und fluffiger, aber weniger saftig. Sie müssen die Buttermilchmenge eventuell um 1-2 EL reduzieren, da Weizenmehl weniger Flüssigkeit aufnimmt. Ich empfehle aber, beim Vollkornmehl zu bleiben – der Geschmack und die Textur sind einfach besser.
Warum sind meine Muffins nicht aufgegangen?
Das kann mehrere Ursachen haben. Möglicherweise war Ihr Backpulver oder Natron nicht mehr frisch – testen Sie es, indem Sie etwas in warmes Wasser geben; es sollte sprudeln. Oder Sie haben den Teig zu lange gerührt, was das Gluten aktiviert und die Muffins zäh macht. Auch zu alte Eier oder zu kalte Zutaten können den Aufgang beeinträchtigen. Achten Sie darauf, dass alle Zutaten Raumtemperatur haben.
Kann ich die Muffins auch ohne Papierförmchen backen?
Ja, das geht. Fetten Sie das Muffinblech einfach gut ein – am besten mit etwas Butter oder Öl und einer Prise Mehl. Die Muffins lassen sich dann leichter herauslösen. Ich persönlich mag Papierförmchen, weil sie weniger Arbeit machen und die Muffins saftiger bleiben. Aber es ist Geschmackssache.
Wie kann ich die Muffins noch saftiger machen?
Wenn Sie die Muffins noch saftiger möchten, können Sie einen zusätzlichen halben Apfel reiben und unter den Teig heben. Oder Sie ersetzen 2 EL des Öls durch Apfelmus. Das macht die Muffins besonders feucht. Achten Sie aber darauf, dass der Teig nicht zu flüssig wird – wenn nötig, geben Sie 1-2 EL mehr Mehl hinzu.
Kann ich die Muffins auch mit anderen Obstsorten machen?
Absolut! Dieses Rezept ist sehr anpassungsfähig. Birnen, Pfirsiche, Nektarinen oder sogar geraspelte Möhren (dann etwas mehr Zucker) funktionieren wunderbar. Bei Beeren wie Blaubeeren oder Himbeeren sollten Sie die Backzeit um 2-3 Minuten verlängern, da sie mehr Feuchtigkeit abgeben. Probieren Sie sich aus – ich bin sicher, Sie werden Ihre Lieblingsvariante finden.
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Saftige Vollkorn-Apfel-Zimt-Muffins: Einfach & perfekt zum Frühstück
Diese saftigen Vollkorn-Apfel-Zimt-Muffins sind das perfekte Frühstück oder ein gesunder Snack für zwischendurch. Mit geriebenen Äpfeln und Buttermilch werden sie wunderbar fluffig und aromatisch.
- Prep Time: 15 Minuten
- Cook Time: 20 Minuten
- Total Time: 35 Minuten
- Yield: 12 Muffins 1x
- Category: Frühstück / Snack
- Cuisine: Amerikanisch
Ingredients
- 250 g Vollkornmehl (ca. 2 Tassen)
- 100 g brauner Zucker (ca. 1/2 Tasse)
- 2 TL Backpulver
- 1 TL Natron
- 2 TL Zimt
- 1/2 TL Salz
- 2 große Äpfel (ca. 300 g, z.B. Elstar oder Braeburn)
- 2 Eier (Raumtemperatur)
- 120 ml Buttermilch (ca. 1/2 Tasse)
- 80 ml neutrales Öl (ca. 1/3 Tasse, z.B. Rapsöl)
- 1 TL Vanilleextrakt (optional)
- Für die Streusel (optional):
- 50 g Vollkornmehl (ca. 1/3 Tasse)
- 40 g brauner Zucker (ca. 3 EL)
- 1/2 TL Zimt
- 40 g kalte Butter (ca. 3 EL, in kleinen Stückchen)
Instructions
- Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vorheizen. Muffinblech mit Papierförmchen auslegen oder einfetten.
- Äpfel waschen, schälen (optional) und auf der groben Seite einer Küchenreibe reiben. Beiseitestellen.
- In einer großen Schüssel Vollkornmehl, braunen Zucker, Backpulver, Natron, Zimt und Salz verquirlen.
- In einer zweiten Schüssel Eier, Buttermilch, Öl und Vanilleextrakt verquirlen. Die geriebenen Äpfel unterrühren.
- Die feuchten Zutaten zu den trockenen Zutaten geben und nur so lange mischen, bis keine Mehlnester mehr zu sehen sind. Nicht überrühren!
- Für die Streusel (optional): Mehl, Zucker und Zimt in einer kleinen Schüssel vermischen. Kalte Butterstückchen dazugeben und mit den Fingerspitzen zu krümeligen Streuseln verreiben. Kalt stellen.
- Teig gleichmäßig auf die 12 Muffinförmchen verteilen (zu etwa 2/3 füllen). Bei Bedarf Streusel darauf verteilen.
- Im vorgeheizten Ofen 18-22 Minuten backen. Stäbchenprobe machen: Wenn ein Holzstäbchen sauber herauskommt, sind die Muffins fertig.
- Muffins 5 Minuten im Blech abkühlen lassen, dann auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen.
Notes
Die Äpfel erst kurz vor der Verwendung reiben, um Oxidation zu vermeiden. Nicht überrühren, da Vollkornmehl empfindlich ist. Buttermilch kann durch 120 ml Milch mit 1 EL Zitronensaft ersetzt werden. Für extra Aroma gehackte Walnüsse oder Rosinen unterheben.
Nutrition
- Serving Size: 1 Muffin
- Calories: 190
- Sugar: 12
- Sodium: 200
- Fat: 8
- Saturated Fat: 1
- Carbohydrates: 26
- Fiber: 4
- Protein: 5
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