Geschrieben von

Virginia Ramsey

Veröffentlicht

Saftiger Birnen-Walnuss-Kuchen mit Zimt – einfach himmlisch

Fertig in 90 Minuten
Portionen 12 Stücke
Schwierigkeitsgrad Medium

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Die feuchte, schwere Krume – das ist es, worauf es ankommt. Nicht diese trockenen, bröseligen Dinger, die nach einem Tag schon wie Pappe schmecken. Nein, dieser Kuchen hier, der saftige Birnen-Walnuss-Kuchen mit Zimt, der hat genau diese eine Sache: eine Krume, die sich fast schwer auf der Zunge anfühlt, durchzogen von weichen, fast marmeladigen Birnenstücken und dem knackigen Biss der Nüsse. Dazu dieser Duft, der durch die ganze Wohnung zieht – warm, würzig, irgendwie tröstlich.

Ich hab ihn an einem regnerischen Sonntagnachmittag gebacken, als ich eigentlich nur die überreifen Birnen loswerden wollte, die in der Obstschale lagen und mich vorwurfsvoll ansahen. (Kennst du das?) Ich hatte nicht vor, ein neues Lieblingsrezept zu entwickeln. Aber dann, irgendwo zwischen dem Rühren des Teigs und dem Hacken der Walnüsse, passierte es. Der Duft von Zimt und Birnen – es roch wie die beste Umarmung der Welt. Und als ich dann die erste Scheibe probierte, war mir klar: Den muss ich dir unbedingt zeigen. Er ist einfach zu gut, um ihn für mich zu behalten.

Warum du diesen Kuchen lieben wirst

Dieser Kuchen ist nicht einfach nur ein weiteres Rezept. Er ist der Beweis, dass die einfachsten Dinge oft die besten sind. Ich hab ihn in den letzten Monaten bestimmt fünf Mal gebacken – für Gäste, fürs Büro und einfach so, weil ich Lust auf etwas Gutes hatte. Und jedes Mal gab es die gleiche Reaktion: “Oh, der ist aber saftig!”. Das ist kein Zufall, das liegt an der Kombination aus reifen Birnen und der richtigen Menge Butter.

  • Saftig und aromatisch: Die Birnen sorgen für eine natürliche Feuchtigkeit, die den Teig unglaublich zart macht. Kein trockener Kuchen mehr!
  • Einfache Zutaten: Du brauchst nichts Exotisches. Mehl, Butter, Zucker, Eier – und natürlich Birnen, Walnüsse und Zimt. Das hast du wahrscheinlich alles im Haus.
  • Schnell zubereitet: Der Teig ist in 15 Minuten zusammengerührt. Dann ab in den Ofen und die Arbeit ist getan. Perfekt für spontane Besuche oder wenn die Lust auf Kuchen plötzlich kommt.
  • Perfekt für den Herbst (und das ganze Jahr): Während Birnen im Herbst Saison haben, schmeckt dieser Kuchen zu jeder Jahreszeit. Er ist der ideale Begleiter für eine Tasse Kaffee am Nachmittag oder als Dessert nach einem Sonntagsessen.
  • Ein echter Publikumsliebling: Ich hab ihn schon zu Geburtstagen mitgebracht und zum Picknick – er kommt immer gut an. Selbst Leute, die normalerweise nicht so auf Kuchen stehen, greifen bei diesem hier gleich zur zweiten Scheibe.

Was diesen Kuchen von anderen unterscheidet? Es ist die Kombination aus der saftigen Birne und dem kräftigen, leicht bitteren Walnussgeschmack, der durch den Zimt perfekt abgerundet wird. Das ist nicht nur ein Kuchen – das ist ein Erlebnis. Eines, bei dem du nach dem ersten Bissen kurz innehalten musst. Ehrlich.

Welche Zutaten du brauchst

Für diesen saftigen Birnen-Walnuss-Kuchen mit Zimt verwendest du einfache, aber hochwertige Zutaten. Die Birnen sind hier der Star, also wähle sie mit Bedacht aus. Reife, aber nicht matschige Birnen sind ideal – sie geben genau die richtige Menge Saft ab, ohne den Teig zu sehr zu wässern.

  • Birnen (ca. 500 g, etwa 3-4 Stück): Ich bevorzuge feste Sorten wie Conference oder Abate Fetel. Sie behalten beim Backen etwas Biss und zerfallen nicht zu Brei. Schäle sie, entferne das Kerngehäuse und schneide sie in kleine Würfel (ca. 1 cm). Reife Birnen geben mehr Aroma, also perfekt, wenn sie schon ein paar Tage in der Schale liegen.
  • Walnüsse (100 g): Sie geben den nötigen Crunch. Ich hacke sie grob, damit man sie im Kuchen deutlich schmeckt und sieht. Für ein intensiveres Aroma kannst du sie vorher kurz in einer Pfanne ohne Fett anrösten – das braucht aber nur 2-3 Minuten und du riechst sofort den Unterschied. Achte darauf, dass die Nüsse nicht bitter schmecken; alte Walnüsse können das manchmal.
  • Butter (150 g, weich): Sie macht den Teig schön saftig und gibt Geschmack. Nimm ungesalzene Butter, dann kannst du die Salzmenge selbst bestimmen. Wenn du nur gesalzene Butter hast, lass einfach das zusätzliche Salz im Rezept weg.
  • Zucker (150 g): Ich verwende normalen Haushaltszucker. Du könntest auch braunen Zucker nehmen, das gibt dem Kuchen eine leicht karamellige Note und passt wunderbar zu den Birnen und dem Zimt.
  • Eier (3 Stück, Größe M): Sie sollten Zimmertemperatur haben, damit sie sich besser mit der Butter verbinden. Nimm sie einfach 15 Minuten vor dem Backen aus dem Kühlschrank.
  • Mehl (250 g, Type 405 oder 550): Normales Weizenmehl ist perfekt. Für eine lockere Krume kannst du 50 g durch Speisestärke ersetzen, aber das ist kein Muss.
  • Backpulver (1 gestrichener TL) und Natron (1/2 TL): Die Kombination sorgt für eine besonders feine Porung und hilft dem Kuchen, schön aufzugehen. Das Natron reagiert mit den Säuren in den Birnen und macht den Teig extra zart.
  • Zimt (2 TL): Hier solltest du nicht sparen! Zimt und Birnen sind ein Traumpaar. Ich nehme Ceylon-Zimt, der ist milder und feiner als Cassia-Zimt. Aber Cassia tut es auch – dann schmeckt der Kuchen einfach etwas kräftiger.
  • Vanilleextrakt (1 TL): Er rundet das Aroma ab. Du kannst auch das Mark einer halben Vanilleschote nehmen – das ist noch intensiver.
  • Milch (50 ml): Sie lockert den Teig etwas auf. Vollmilch oder pflanzliche Milch wie Hafermilch funktionieren beide.
  • Eine Prise Salz: Klingt komisch in einem süßen Kuchen, aber Salz hebt alle Aromen hervor und balanciert die Süße aus. Vergiss es nicht!

Benötigte Küchengeräte

Du brauchst keine ausgefallene Ausrüstung für diesen Kuchen. Ein paar Basics reichen völlig aus, und ich sag dir auch, wie du sie ersetzen kannst, falls du was nicht zur Hand hast.

  • Rührschüssel (groß): Für den Teig. Eine einfache Glasschüssel tut es genauso gut wie eine Edelstahlschüssel.
  • Handrührgerät oder Küchenmaschine: Perfekt, um Butter und Zucker schaumig zu schlagen. Geht aber auch mit einem Schneebesen und etwas Muskelkraft – dann wird der Teig nur nicht ganz so luftig. Ich benutze mein altes Handrührgerät von Bosch, das hält schon ewig.
  • Kastenform (ca. 25-30 cm Länge) oder Springform (24 cm): Ich backe den Kuchen am liebsten in einer Kastenform, weil er dann schön hoch wird und sich gut in Scheiben schneiden lässt. Eine Springform geht aber auch – dann wird der Kuchen flacher und die Backzeit verkürzt sich um etwa 10 Minuten.
  • Backpapier: Ein Muss, damit nichts kleben bleibt. Für die Kastenform schneide ich mir einen Streifen zurecht, der quer in der Form liegt und an den Seiten übersteht – so lässt sich der Kuchen später leicht herausheben.
  • Schneidebrett und scharfes Messer: Zum Schälen und Würfeln der Birnen und zum Hacken der Walnüsse. Ein gutes Messer ist hier Gold wert, damit die Birnen nicht matschen.
  • Küchenwaage: Ich schwöre aufs Abwiegen, besonders bei Mehl. Ein Messbecher kann ungenau sein, und das kann den Kuchen ruinieren. Eine einfache Digitalwaage kostet nicht viel und ist eine super Investition.

Falls du keine Kastenform hast: Du kannst den Teig auch in einer Muffinform backen (dann ca. 20 Minuten backen) oder als Blechkuchen im Backblech (ca. 25-30 Minuten). Die Backzeit variiert dann, also mach die Stäbchenprobe, um sicherzugehen.

Die Zubereitung – Schritt für Schritt

Saftiger Birnen-Walnuss-Kuchen mit Zimt preparation steps

Jetzt geht’s ans Eingemachte. Keine Sorge, der Teig ist wirklich einfach und schnell gemacht. Ich zeig dir genau, worauf du achten musst, damit dein saftiger Birnen-Walnuss-Kuchen mit Zimt perfekt gelingt.

  1. Den Ofen vorheizen und die Form vorbereiten (5 Minuten):
    Heiz den Ofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (Umluft: 160 °C) vor. Leg deine Kastenform mit Backpapier aus oder fette sie gut ein und bestäube sie mit etwas Mehl. Klopf die Form kurz aus, damit überschüssiges Mehl rausfällt.
  2. Die Birnen und Walnüsse vorbereiten (10 Minuten):
    Schäl die Birnen, halbier sie und entferne das Kerngehäuse. Schneid das Fruchtfleisch in kleine, gleichmäßige Würfel – etwa so groß wie ein Daumennagel. Hack die Walnüsse grob. Wenn du die Nüsse rösten möchtest, gib sie jetzt in eine kleine Pfanne ohne Fett und lass sie bei mittlerer Hitze 2-3 Minuten unter Rühren anrösten, bis sie duften. Pass auf, dass sie nicht verbrennen! Stell sie dann beiseite.
  3. Butter und Zucker schaumig schlagen (5 Minuten):
    Gib die weiche Butter und den Zucker in eine große Rührschüssel. Schlag alles mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe für etwa 3-4 Minuten, bis die Masse hell und cremig ist. Sie sollte fast weiß aussehen und richtig fluffig sein. Das ist wichtig für die spätere Saftigkeit des Kuchens.
  4. Die Eier einzeln unterrühren (5 Minuten):
    Füg die Eier nacheinander hinzu. Schlag jedes Ei etwa 30 Sekunden lang unter, bevor du das nächste dazugibst. Wenn du alle Eier drin hast, rühr den Vanilleextrakt ein. Die Masse könnte jetzt etwas aussehen, als würde sie sich trennen – das ist normal, mach einfach weiter.
  5. Die trockenen Zutaten vermischen (2 Minuten):
    In einer separaten Schüssel das Mehl, Backpulver, Natron, Zimt und die Prise Salz vermischen. Verrühr alles kurz mit einem Schneebesen, damit sich die Triebmittel gleichmäßig verteilen.
  6. Mehlmischung und Milch abwechselnd unterheben (5 Minuten):
    Jetzt kommt der wichtigste Schritt: Gib etwa ein Drittel der Mehlmischung zur Butter-Ei-Masse und rühr sie auf niedriger Stufe kurz ein. Dann die Hälfte der Milch dazugeben und verrühren. Wieder ein Drittel Mehl, dann die restliche Milch, zum Schluss das letzte Drittel Mehl. Rühr nur so lange, bis alles gerade so vermischt ist – je weniger du rührst, desto zarter wird der Kuchen. Ein paar kleine Mehlklümpchen sind okay, die verschwinden beim Backen.
  7. Birnen und Walnüsse unterheben (3 Minuten):
    Jetzt kommen die Stars: Heb die Birnenwürfel und die gehackten Walnüsse vorsichtig mit einem Teigschaber oder einem großen Löffel unter den Teig. Verteile sie gleichmäßig, aber drück nicht zu fest. Der Teig wird jetzt ziemlich dick sein – das ist perfekt so, denn die Birnen geben noch Feuchtigkeit ab.
  8. Den Teig in die Form füllen (2 Minuten):
    Füll den Teig in die vorbereitete Kastenform und streich die Oberfläche glatt. Du kannst noch ein paar extra Walnusshälften oder Birnenspalten auf den Teig legen, das sieht später schön aus.
  9. Backen (55-65 Minuten):
    Schieb die Form auf die mittlere Schiene in den vorgeheizten Ofen. Back den Kuchen für etwa 55-65 Minuten. Nach 50 Minuten machst du am besten die Stäbchenprobe: Stich ein Holzstäbchen oder einen Zahnstocher in die Mitte des Kuchens. Wenn kein feuchter Teig mehr kleben bleibt, ist er fertig. Wenn noch Teig dran hängt, lass ihn noch 5-10 Minuten länger backen. Jeder Ofen ist anders – bei meinem alten Ofen braucht er manchmal 70 Minuten. Der Kuchen sollte goldbraun sein und duften, dass einem das Wasser im Mund zusammenläuft.
  10. Auskühlen lassen (15 Minuten):
    Lass den Kuchen nach dem Backen etwa 15 Minuten in der Form abkühlen. Dann nimm ihn vorsichtig aus der Form (das Backpapier hilft dabei) und lass ihn auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen. Wenn du ihn zu früh anschneidest, könnte er noch zerfallen. Geduld ist hier eine Tugend – auch wenn es schwerfällt!

Sinnes-Check: Während des Backens sollte deine Küche nach warmem Zimt und süßen Birnen duften. Die Oberfläche des Kuchens wird schön goldbraun und fühlt sich beim leichten Draufdrücken fedrig an. Ein feiner Riss auf der Oberseite ist völlig normal und sogar erwünscht – das macht den Kuchen authentisch.

Backtipps & Techniken

Ich hab bei diesem Kuchen schon einiges erlebt – von zu weichen Birnen bis hin zu einem Kuchen, der in der Mitte zusammengefallen ist. Damit dir das nicht passiert, hier meine besten Tipps.

Das Geheimnis der Saftigkeit: Der Trick ist, die Birnen nicht zu pürieren, sondern in Würfel zu schneiden. So geben sie während des Backens nach und nach Feuchtigkeit ab, ohne den Teig zu sehr zu wässern. Wenn du die Birnen vorher pürierst, wird der Kuchen matschig und fällt vielleicht zusammen.

Die Stäbchenprobe richtig gemacht: Stich nicht nur einmal in die Mitte, sondern an zwei oder drei Stellen. Manchmal ist eine Stelle schon trocken, während eine andere noch feucht ist. Wenn das Stäbchen sauber rauskommt, ist der Kuchen fertig.

Mein größtes Missgeschick: Einmal hab ich vergessen, das Backpulver unterzumischen. Der Kuchen war flach wie ein Pfannkuchen und schwer wie ein Stein. Seitdem mische ich die trockenen Zutaten immer vorher in einer separaten Schüssel – das kann ich nur empfehlen!

Multitasking-Tipp: Während der Kuchen im Ofen ist, kannst du schonmal die Küche aufräumen oder die nächste Tasse Kaffee vorbereiten. Die Backzeit von fast einer Stunde ist perfekt, um noch was anderes zu erledigen.

Gleichmäßige Hitze: Wenn dein Kuchen oben zu dunkel wird, aber innen noch nicht durch ist, deck ihn einfach nach 40 Minuten mit einem Stück Alufolie los ab. Das verhindert, dass die Kruste verbrennt, während die Mitte noch Zeit zum Backen hat.

Variationen & Anpassungen

Dieser Kuchen ist ein echtes Chamäleon. Du kannst ihn nach Lust und Laune abwandeln, ohne dass das Grundrezept leidet. Ich hab schon einige Variationen ausprobiert.

  • Schokoladige Variante: Für alle Schokofans: Ersetze 50 g Mehl durch 50 g ungesüßtes Kakaopulver. Der Kuchen bekommt eine herrlich schokoladige Note, die perfekt mit den Birnen und Walnüssen harmoniert. Einfach umwerfend!
  • Nuss-Variation: Statt Walnüssen kannst du auch Pekannüsse, Haselnüsse oder Mandeln nehmen. Haselnüsse passen besonders gut zum Zimt. Hack sie einfach genauso grob wie die Walnüsse.
  • Glutenfreie Option: Ersetze das Weizenmehl durch eine glutenfreie Mehlmischung (1:1). Achte darauf, dass die Mischung Xanthan oder Guarkernmehl enthält, sonst wird der Kuchen bröselig. Ich hab es mit der Sorte von Schär ausprobiert – das hat super funktioniert.
  • Veganer Kuchen: Tausche die Butter durch vegane Margarine, die Eier durch 3 EL Apfelmus oder 3 “Leinsamen-Eier” (je 1 EL gemahlene Leinsamen + 3 EL Wasser, 10 Minuten quellen lassen) und die Milch durch eine pflanzliche Alternative. Der Kuchen wird etwas kompakter, aber immer noch sehr saftig.
  • Gewürz-Variation: Neben dem Zimt kannst du auch 1/2 TL Kardamom, 1/4 TL Nelkenpulver oder etwas frisch geriebene Muskatnuss hinzufügen. Das gibt dem Kuchen eine orientalische Note und macht ihn noch aromatischer.
  • Frucht-Variation: Wenn du keine Birnen hast, kannst du auch Äpfel nehmen. Oder eine Mischung aus Birnen und Äpfeln. Oder sogar reife, feste Quitten – die sind etwas herber, passen aber auch wunderbar.

Ich hab letztens eine Variante mit gerösteten Walnüssen und einem Hauch von Kardamom gemacht. Der Duft, der dabei durch die Küche zog, war unglaublich. Probier es aus!

Servieren & Aufbewahren

Der Kuchen schmeckt am besten, wenn er noch leicht warm ist – dann ist er am saftigsten. Aber auch komplett ausgekühlt ist er ein Genuss. Hier ein paar Ideen, wie du ihn servieren und aufbewahren kannst.

Servieren: Ich serviere den Kuchen pur, mit einer leichten Puderzuckerhaube bestäubt. Dazu passt ein Klecks Schlagsahne, ein Löffel Vanilleeis oder etwas samtiges Rhabarber-Erdbeer-Kompott mit Vanille – die fruchtige Säure ist ein toller Kontrast zur Süße des Kuchens. Für einen besonderen Anlass kannst du den Kuchen mit einem Zuckerguss oder einer dünnen Schicht geschmolzener Schokolade überziehen.

Aufbewahren: Der Kuchen bleibt in einer luftdichten Dose bei Raumtemperatur etwa 3-4 Tage saftig. Wenn es sehr warm ist, solltest du ihn in den Kühlschrank stellen – aber hol ihn vor dem Servieren eine Stunde raus, damit er wieder Zimmertemperatur bekommt. Du kannst den Kuchen auch problemlos einfrieren. Wickel ihn dafür in Frischhaltefolie und dann in einen Gefrierbeutel. So hält er sich bis zu 3 Monate. Zum Auftauen einfach über Nacht im Kühlschrank lassen oder bei Raumtemperatur für ein paar Stunden.

Reheating-Tipp: Wenn du den Kuchen nach dem Einfrieren wieder warm genießen möchtest, leg eine Scheibe für 10-15 Minuten bei 150 °C in den Ofen. Er schmeckt dann fast wie frisch gebacken. In der Mikrowelle wird er eher weich und verliert etwas von seiner Textur – das geht, ist aber nicht ideal.

Geschmacksentwicklung: Der Kuchen schmeckt am zweiten oder dritten Tag oft sogar noch besser. Die Aromen von Birne, Walnuss und Zimt haben dann Zeit, sich richtig zu verbinden. Wenn du also einen Tag vorher backst, ist das perfekt für Gäste.

Nährwerte & Gesundheit

Ein Stück von diesem Kuchen ist natürlich kein Diät-Snack, aber er hat auch seine guten Seiten. Die Birnen liefern Ballaststoffe und Vitamin C, die Walnüsse sind reich an Omega-3-Fettsäuren und Antioxidantien. Zimt kann helfen, den Blutzuckerspiegel zu stabilisieren. Also: Genießen ohne schlechtes Gewissen!

Ungefähre Nährwerte pro Stück (bei 12 Stücken):

Nährwert Menge
Kalorien ca. 320 kcal
Fett ca. 18 g
Kohlenhydrate ca. 35 g
davon Zucker ca. 18 g
Eiweiß ca. 6 g
Ballaststoffe ca. 3 g

Allergene: Enthält Gluten, Nüsse (Walnüsse), Milchprodukte (Butter, Milch) und Eier. Für die glutenfreie oder vegane Variante siehe die Anpassungen oben.

Ich finde, dieser Kuchen ist ein schönes Beispiel dafür, dass ein Stück selbstgebackener Kuchen mehr sein kann als nur Zucker und Fett. Er ist eine kleine Auszeit, ein Moment der Ruhe im Alltag. Und wenn er dann noch mit guten Zutaten gebacken ist – umso besser!

Fazit

Dieser saftige Birnen-Walnuss-Kuchen mit Zimt ist für mich mehr als nur ein Rezept. Er ist eine Erinnerung an diesen verregneten Sonntag, an den Duft, der meine ganze Wohnung erfüllt hat, und an das Gefühl, etwas ganz Einfaches und doch so Köstliches geschaffen zu haben. Er ist der Beweis, dass man mit wenigen, guten Zutaten etwas zaubern kann, das alle glücklich macht.

Probier ihn aus! Ich bin mir sicher, du wirst ihn genauso lieben wie ich. Und wenn du ihn nachbackst, dann lass mich wissen, wie er dir geschmeckt hat. Schreib mir einen Kommentar unten – ich freu mich total darauf, von deinen Erfahrungen zu hören. Hast du vielleicht eine andere Gewürzkombi ausprobiert? Oder einen anderen Nussersatz? Teile deine Kreationen mit mir!

Also, ran an den Ofen und los geht’s. Deine Küche wird es dir danken – und dein Magen auch. Versprochen!

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Kann ich auch andere Nüsse verwenden?

Ja, absolut! Pekannüsse, Haselnüsse oder Mandeln passen hervorragend. Wenn du Nüsse ganz weglassen möchtest, kannst du stattdessen ein paar extra gehackte Birnen oder Schokotropfen in den Teig geben.

Der Kuchen ist mir zu süß. Kann ich den Zucker reduzieren?

Ja, du kannst den Zucker auf 120-130 g reduzieren, ohne dass die Konsistenz leidet. Die Birnen geben selbst noch Süße, also ist das völlig in Ordnung. Wenn du es noch weniger süß magst, nimm 100 g – dann wird der Kuchen etwas herber, aber immer noch lecker.

Warum ist mein Kuchen in der Mitte zusammengefallen?

Das kann passieren, wenn der Teig zu nass ist (zu viele oder zu feuchte Birnen) oder wenn die Ofentür während des Backens zu früh geöffnet wird. Warte mit dem Öffnen der Tür bis mindestens 40 Minuten Backzeit. Wenn der Kuchen trotzdem einfällt, liegt es oft an zu viel Flüssigkeit. Einfach beim nächsten Mal etwas weniger Milch nehmen oder die Birnen vorher kurz abtupfen.

Kann ich den Kuchen auch in einer Springform backen?

Ja, das geht wunderbar! Verwende eine Springform mit 24 cm Durchmesser. Die Backzeit verkürzt sich auf etwa 40-50 Minuten, da der Kuchen flacher wird. Die Stäbchenprobe verrät dir, wann er fertig ist.

Wie lagere ich den Kuchen am besten, damit er saftig bleibt?

Am besten bewahrst du ihn in einer luftdichten Kuchenbox oder einer gut schließenden Dose auf. Ein Stück Apfel in der Dose kann helfen, die Feuchtigkeit zu bewahren. Wenn er nach ein paar Tagen doch etwas trocken wird, einfach kurz in der Mikrowelle oder im Ofen erwärmen – dann schmeckt er fast wie frisch.

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Saftiger Birnen-Walnuss-Kuchen mit Zimt recipe

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Saftiger Birnen-Walnuss-Kuchen mit Zimt

Ein unglaublich saftiger Kuchen mit weichen Birnenstücken und knackigen Walnüssen, verfeinert mit warmem Zimt. Perfekt für gemütliche Nachmittage und ein echter Publikumsliebling.

  • Author: Anna
  • Prep Time: 15 Minuten
  • Cook Time: 55-65 Minuten
  • Total Time: 1 Stunde 10 Minuten bis 1 Stunde 20 Minuten
  • Yield: 12 Stücke 1x
  • Category: Kuchen
  • Cuisine: Deutsch

Ingredients

Scale
  • 500 g Birnen (ca. 34 Stück, z. B. Conference oder Abate Fetel)
  • 100 g Walnüsse
  • 150 g weiche Butter (ungesalzen)
  • 150 g Zucker
  • 3 Eier (Größe M, Zimmertemperatur)
  • 250 g Mehl (Type 405 oder 550)
  • 1 gestrichener TL Backpulver
  • 1/2 TL Natron
  • 2 TL Zimt (Ceylon oder Cassia)
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 50 ml Milch (Vollmilch oder pflanzlich)
  • 1 Prise Salz

Instructions

  1. Den Ofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (Umluft: 160 °C) vorheizen. Eine Kastenform (ca. 25-30 cm) mit Backpapier auslegen oder einfetten und mit Mehl bestäuben.
  2. Birnen schälen, halbieren, Kerngehäuse entfernen und das Fruchtfleisch in kleine Würfel (ca. 1 cm) schneiden. Walnüsse grob hacken. Optional: Walnüsse in einer Pfanne ohne Fett 2-3 Minuten anrösten, bis sie duften.
  3. Butter und Zucker in einer großen Rührschüssel mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe 3-4 Minuten schaumig schlagen, bis die Masse hell und cremig ist.
  4. Eier einzeln unterrühren, jedes Ei etwa 30 Sekunden lang. Vanilleextrakt einrühren.
  5. In einer separaten Schüssel Mehl, Backpulver, Natron, Zimt und Salz vermischen.
  6. Abwechselnd ein Drittel der Mehlmischung und die Hälfte der Milch zur Butter-Ei-Masse geben und auf niedriger Stufe kurz verrühren. Mit dem letzten Drittel Mehl enden. Nur so lange rühren, bis alles gerade vermischt ist.
  7. Birnenwürfel und gehackte Walnüsse vorsichtig mit einem Teigschaber unterheben.
  8. Den Teig in die vorbereitete Form füllen und die Oberfläche glatt streichen. Nach Wunsch mit extra Walnusshälften oder Birnenspalten belegen.
  9. Auf der mittleren Schiene 55-65 Minuten backen. Nach 50 Minuten die Stäbchenprobe machen: Ein Holzstäbchen in die Mitte stechen – bleibt kein feuchter Teig kleben, ist der Kuchen fertig. Gegebenenfalls 5-10 Minuten länger backen.
  10. Den Kuchen 15 Minuten in der Form abkühlen lassen, dann vorsichtig herausnehmen und auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen.

Notes

Der Kuchen schmeckt am zweiten oder dritten Tag oft noch besser, da die Aromen sich verbinden. Für eine glutenfreie Variante Weizenmehl durch eine glutenfreie Mehlmischung ersetzen. Für eine vegane Variante Butter durch vegane Margarine, Eier durch 3 EL Apfelmus oder Leinsamen-Eier und Milch durch pflanzliche Milch ersetzen.

Nutrition

  • Serving Size: 1 Stück
  • Calories: 320
  • Sugar: 18
  • Sodium: 150
  • Fat: 18
  • Saturated Fat: 8
  • Carbohydrates: 35
  • Fiber: 3
  • Protein: 6

Keywords: Birnenkuchen, Walnusskuchen, Zimtkuchen, saftiger Kuchen, Herbstkuchen, einfaches Rezept

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