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Dieser Duft von saftigen Birnen, vermischt mit Butter und Vanille, der sich langsam in der Küche ausbreitet – der bringt mich jedes Mal zurück in die kleine Backstube meiner Großmutter. Ich war vielleicht zehn, und sie hatte immer einen Birnenkuchen im Ofen, wenn wir sie sonntags besuchten. Nicht diesen trockenen, staubigen Kuchen, den man sonst so kennt, sondern einen, bei dem die Birnenstücke auf der Zunge zergingen und die cremige Schicht obendrauf – dieser Schmand-Guss – war einfach das Nonplusultra.
Ich habe lange gebraucht, um diesen Geschmack zu reproduzieren. Meine ersten Versuche waren… naja, sagen wir mal ‚lehrreich‘. Der Guss war zu flüssig, der Teig zu fest. Aber dann, eines verregneten Nachmittags, als ich einfach nicht aufgeben wollte, habe ich es geknackt. Der saftige Birnenkuchen mit cremigem Schmand-Guss war perfekt. Mein Mann, der sonst eher der Schokoladen-Typ ist, hat drei Stücke gegessen. Drei! In diesem Moment wusste ich: Dieses Rezept musst du mit der Welt teilen. Es ist nicht nur ein Kuchen; es ist eine Erinnerung, ein Gefühl von Geborgenheit, das man einfach auf der Zunge zergehen lassen muss.
Warum Sie diesen Kuchen lieben werden
Lassen Sie mich Ihnen sagen, warum dieser Birnenkuchen anders ist. Es ist nicht einfach nur ein weiteres Rezept aus dem Internet. Es ist der Kuchen, den Sie backen, wenn Sie Eindruck schinden wollen, ohne stundenlang in der Küche zu stehen. Ehrlich.
- Saftig bis zum letzten Krümel: Das Geheimnis liegt in der Kombination aus Öl und Joghurt im Teig. Kein trockener Bissen weit und breit. Der Kuchen bleibt auch am nächsten Tag noch herrlich saftig.
- Cremiger Schmand-Guss, der die Show stiehlt: Diese Haube aus Schmand, Ei und Zucker ist nicht nur Deko. Sie backt zu einer zarten, puddingartigen Schicht, die perfekt mit den süßen Birnen harmoniert. Sie werden diesen Guss auf alles machen wollen, glauben Sie mir.
- Einfache Zutaten, die jeder zu Hause hat: Keine exotischen Gewürze oder Spezialmehle. Butter, Mehl, Zucker, Eier und frische Birnen – das ist die Basis. Den Schmand bekommen Sie in jedem Supermarkt. Das macht diesen Kuchen zum perfekten Last-Minute-Gastgeber.
- Perfekt für jede Jahreszeit: Im Herbst mit saftigen Williams-Christ-Birnen, im Winter mit etwas Zimt im Teig, im Sommer mit einem Klecks Sahne – dieser Kuchen ist ein Allrounder. Er passt zum Kaffeeklatsch genauso wie zum Sonntagsbrunch.
- Ein echtes Comfort-Food-Erlebnis: Der erste Bissen, wenn der warme, cremige Guss auf die weichen Birnen trifft – das ist pure Wohlfühl-Küche. Dieser Kuchen macht glücklich. Punkt.
Ich habe diesen Kuchen unzählige Male gebacken, für Familienfeste, für Geburtstage und einfach nur, weil ich Lust auf etwas Gutes hatte. Er ist jedes Mal ein voller Erfolg. Wenn Sie also einen Kuchen suchen, der einfach geht, fantastisch schmeckt und bei allen ankommt, dann sind Sie hier genau richtig. Versprochen.
Was Sie an Zutaten brauchen
Die Zutatenliste ist kurz und übersichtlich. Das meiste haben Sie sicherlich schon zu Hause. Ich möchte Ihnen aber ein paar Tipps mitgeben, die den Unterschied zwischen einem guten und einem perfekten Kuchen ausmachen.
Für den Teig:
- 250 g Mehl (Type 405): Das klassische Weizenmehl sorgt für die richtige Bindung. Sie können auch Dinkelmehl Type 630 verwenden, dann wird der Kuchen etwas nussiger im Geschmack.
- 125 g Zucker: Ich nehme ganz normalen Haushaltszucker. Für eine karamellige Note können Sie die Hälfte durch braunen Zucker ersetzen.
- 1 Päckchen Vanillezucker: Unverzichtbar für das Aroma. Nehmen Sie echte Bourbon-Vanille, wenn Sie welche haben – der Unterschied ist himmlisch.
- 2 Teelöffel Backpulver: Für die Lockerheit des Teiges.
- 1 Prise Salz: Klingt komisch, aber Salz hebt die Süße hervor und sorgt für eine runde Geschmacksnote.
- 2 Eier (Größe M): Raumtemperatur ist hier wichtig! Kalte Eier können den Teig klumpig machen. Legen Sie sie 15 Minuten vor dem Backen aus dem Kühlschrank.
- 125 ml neutrales Pflanzenöl: Ich verwende Rapsöl oder Sonnenblumenöl. Das Öl macht den Teig unglaublich saftig und geschmeidig. Butter allein wäre zu schwer.
- 125 g Joghurt (3,5 % Fett): Naturjoghurt. Er macht den Teig locker und sorgt für eine feine Säure, die perfekt mit den süßen Birnen harmoniert. Alternativ können Sie auch Buttermilch verwenden.
Für die Birnenschicht:

- 4-5 reife, aber feste Birnen (ca. 600 g): Williams-Christ oder Conference sind ideal. Sie sollten süß und saftig sein, aber nicht matschig. Wenn die Birnen zu weich sind, zerfallen sie beim Backen.
- 2 Esslöffel Zitronensaft: Verhindert das Braunwerden der Birnen und gibt eine frische Note.
Für den Schmand-Guss:
- 200 g Schmand: Das Herzstück des Gusses. Verwenden Sie unbedingt Schmand mit mindestens 20 % Fettgehalt. Saure Sahne oder Creme Fraiche sind ein guter Ersatz, aber Schmand ist am cremigsten.
- 1 Ei (Größe M): Bindet den Guss und sorgt für eine puddingartige Konsistenz.
- 40 g Zucker: Süßt den Guss genau richtig.
- 1 Esslöffel Speisestärke: Ein kleiner, aber feiner Trick. Die Stärke verhindert, dass der Guss zu dünnflüssig wird und in den Teig einsickert. So bleibt er schön oben drauf.
- 1 Päckchen Vanillezucker: Für das extra Aroma.
Ein Tipp von mir: Investieren Sie in gute Birnen. Sie sind der Star dieses Kuchens. Ich kaufe sie am liebsten auf dem Wochenmarkt, wenn sie Saison haben. Der Unterschied im Geschmack ist enorm.
Die benötigte Ausrüstung
Sie brauchen kein Profi-Equipment für diesen Kuchen. Ein paar Basics reichen völlig aus.
- Eine Springform (26 cm Durchmesser): Die klassische Größe. Eine Springform mit Antihaftbeschichtung ist Gold wert. Ich habe meine schon seit Jahren und sie funktioniert immer noch perfekt.
- Backpapier: Ein Muss, damit nichts kleben bleibt. Einfach den Boden der Form damit auslegen.
- Zwei Rührschüsseln: Eine für die trockenen Zutaten, eine für die nassen. Das klingt pingelig, aber es erleichtert die Arbeit ungemein.
- Handrührgerät oder Küchenmaschine: Ein Handrührgerät mit Rührbesen ist völlig ausreichend. Eine Küchenmaschine ist Luxus, aber nicht nötig.
- Ein scharfes Messer und ein Sparschäler: Zum Schälen und Schneiden der Birnen. Ein scharfes Messer ist hier wichtig, damit die Birnen nicht quetschen.
- Ein Teigschaber: Unverzichtbar, um den Teig sauber aus der Schüssel zu bekommen und den Guss glatt zu streichen.
Falls Sie keine Springform haben, können Sie auch eine große Kastenform (30 cm) verwenden. Die Backzeit verlängert sich dann um etwa 10-15 Minuten. Einfach die Stäbchenprobe machen.
Die Zubereitung – Schritt für Schritt
Jetzt geht es ans Eingemachte. Keine Sorge, es ist einfacher, als Sie denken. Folgen Sie einfach diesen Schritten, und Sie werden mit einem fantastischen Kuchen belohnt.
- Den Ofen vorheizen und die Form vorbereiten: Heizen Sie den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vor. Legen Sie den Boden Ihrer Springform mit Backpapier aus und fetten Sie den Rand leicht ein. Stellen Sie die Form erstmal beiseite.
- Die Birnen vorbereiten: Schälen Sie die Birnen, halbieren Sie sie und entfernen Sie das Kerngehäuse. Schneiden Sie die Birnenhälften dann in dünne Spalten (ca. 0,5 cm dick). Beträufeln Sie die Birnenspalten sofort mit dem Zitronensaft und schwenken Sie sie gut durch, damit sie nicht braun werden. Stellen Sie sie zur Seite.
- Den Teig zubereiten: In einer großen Schüssel das Mehl, den Zucker, den Vanillezucker, das Backpulver und das Salz miteinander vermischen. In einer zweiten Schüssel die Eier, das Öl und den Joghurt verquirlen, bis eine glatte Masse entsteht. Die flüssigen Zutaten zu den trockenen geben und alles mit dem Handrührgerät (auf niedrigster Stufe) nur so lange verrühren, bis sich die Zutaten gerade verbunden haben. Nicht zu lange rühren, sonst wird der Teig zäh! Der Teig ist recht dickflüssig – das ist normal.
- Den Kuchen zusammensetzen: Geben Sie den Teig in die vorbereitete Springform und streichen Sie ihn mit dem Teigschaber glatt. Verteilen Sie nun die vorbereiteten Birnenspalten gleichmäßig auf dem Teig. Drücken Sie sie leicht an, aber nicht zu fest – sie sollen ja später noch schön als Schicht erkennbar sein.
- Den Schmand-Guss zubereiten: Für den Guss den Schmand, das Ei, den Zucker, die Speisestärke und den Vanillezucker in einer kleinen Schüssel glatt rühren. Achten Sie darauf, dass keine Klümpchen mehr vorhanden sind. Gießen Sie den Guss gleichmäßig über die Birnenschicht. Er verteilt sich beim Backen von selbst, aber Sie können mit dem Löffel etwas nachhelfen, damit alles bedeckt ist.
- Den Kuchen backen: Schieben Sie die Form auf die mittlere Schiene in den vorgeheizten Ofen. Backen Sie den Kuchen für 45–55 Minuten. Der Kuchen ist fertig, wenn der Rand goldbraun ist und der Guss in der Mitte leicht wackelt (er wird beim Abkühlen fest). Machen Sie die Stäbchenprobe am Rand des Kuchens – das Stäbchen sollte sauber herauskommen. Die Mitte bleibt durch den Guss natürlich weich.
- Abkühlen lassen und genießen: Nehmen Sie den Kuchen aus dem Ofen und lassen Sie ihn in der Form auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen. Das ist wichtig, damit der Guss richtig fest wird. Erst dann vorsichtig aus der Form lösen. Der Kuchen schmeckt lauwarm am besten – mit einem Klecks Schlagsahne oder einer Kugel Vanilleeis. Einfach himmlisch!
Ein kleiner Hinweis von mir: Seien Sie beim Einfüllen des Gusses nicht zu vorsichtig. Es sieht vielleicht nicht perfekt aus, wenn er sich verteilt, aber das Backen macht alles gerade. Vertrauen Sie dem Prozess!
Backtipps & Techniken für den perfekten Kuchen
Beim Backen dieses Kuchens habe ich so einige Fehler gemacht. Damit Sie nicht die gleichen machen müssen, teile ich meine besten Tipps mit Ihnen.
- Die richtige Konsistenz der Birnen: Das A und O sind reife, aber feste Birnen. Wenn Sie nur weiche, überreife Birnen haben, werden diese im Ofen zu Mus und der Kuchen wird matschig. Festere Birnen behalten ihre Form und geben ein schönes Mundgefühl. Ein Tipp: Wenn die Birnen noch sehr hart sind, können Sie sie 2-3 Tage bei Zimmertemperatur nachreifen lassen.
- Das Geheimnis des cremigen Gusses: Viele Rezepte verzichten auf die Speisestärke im Guss. Ich habe es ohne probiert – das Ergebnis war eine einzige Pfütze. Die Stärke bindet die Flüssigkeit und sorgt dafür, dass der Guss oben bleibt und nicht im Teig versinkt. Ein absoluter Game-Changer!
- Nicht zu lange rühren: Ich habe es schon gesagt, aber es ist so wichtig: Rühren Sie den Teig nur so lange, bis alles gerade so vermischt ist. Wenn Sie zu lange rühren, entwickelt sich zu viel Gluten, und der Kuchen wird zäh und kompakt. Ein paar kleine Mehlklümpchen sind völlig in Ordnung – die verschwinden beim Backen.
- Die Stäbchenprobe richtig deuten: Normalerweise macht man die Stäbchenprobe in der Mitte des Kuchens. Bei diesem Kuchen ist das aber irreführend, weil der Guss in der Mitte immer weich bleibt. Stechen Sie stattdessen mit einem Holzstäbchen in den Randbereich des Kuchens. Wenn dort kein Teig mehr kleben bleibt, ist der Kuchen fertig.
- Geduld beim Abkühlen: Ich weiß, es ist schwer zu widerstehen, aber schneiden Sie den Kuchen nicht an, solange er noch warm ist. Der Guss braucht Zeit zum Festigen. Wenn Sie ihn warm anschneiden, läuft er Ihnen davon. Lassen Sie ihn mindestens 2 Stunden in der Form auskühlen, besser über Nacht. Der Geschmack wird am nächsten Tag sogar noch besser!
Ein persönlicher Fail von mir: Ich habe einmal vergessen, die Birnen mit Zitronensaft zu beträufeln. Der Kuchen sah aus wie ein Matschhaufen und die Birnen waren grau-braun. Nicht schön. Also: Zitronensaft nicht vergessen!
Variationen & Anpassungen
Dieses Grundrezept ist fantastisch, aber es macht auch Spaß, damit zu experimentieren. Hier sind ein paar Ideen, die ich selbst ausprobiert habe und die super funktionieren.
- Mit einer Prise Zimt: Geben Sie einen Teelöffel Zimt zum Mehl. Das passt besonders gut im Herbst und Winter. Die Kombination aus Birne und Zimt ist einfach ein Traum. Sie können auch etwas Kardamom oder Nelkenpulver hinzufügen.
- Mit Nüssen und Schokolade: Streuen Sie vor dem Backen eine Handvoll gehackte Walnüsse oder Mandelblättchen über den Guss. Oder geben Sie 100 g dunkle Schokoladenstückchen in den Teig. Das gibt einen herrlichen Crunch und eine schokoladige Note, die perfekt mit der Birne harmoniert.
- Glutenfreie Variante: Ersetzen Sie das Weizenmehl einfach durch eine glutenfreie Mehlmischung (z. B. von Schär oder Bauckhof). Achten Sie darauf, dass die Mischung Backpulver enthält, oder fügen Sie selbst welches hinzu. Der Kuchen wird etwas bröseliger, aber genauso lecker.
- Vegane Variante: Ersetzen Sie die Eier durch je einen Esslöffel Leinsamenmehl, gemischt mit 3 Esslöffeln Wasser (pro Ei). Den Joghurt ersetzen Sie durch Sojajoghurt und den Schmand durch vegane Creme Fraiche oder einen festen Soja-Schmand. Das funktioniert überraschend gut!
- Anderes Obst: Sie können die Birnen auch durch Äpfel ersetzen. Äpfel sind etwas säuerlicher, also geben Sie einen Esslöffel mehr Zucker in den Teig. Auch Pfirsiche oder Nektarinen sind im Sommer eine tolle Alternative.
Meine persönliche Lieblingsvariation ist der Kuchen mit einem Klecks selbstgemachter Aprikosenmarmelade unter den Birnen. Das gibt eine fruchtige Überraschung in der Mitte. Einfach genial!
Servieren & Aufbewahren
Der Kuchen ist ein Star für sich, aber mit den richtigen Begleitern wird er zur absoluten Krönung.
- Serviertemperatur: Der Kuchen schmeckt lauwarm am besten, wenn der Guss noch weich und cremig ist. Aber auch völlig ausgekühlt ist er ein Genuss. Probieren Sie ihn mal am nächsten Tag – er ist dann noch saftiger und die Aromen haben sich richtig gut verbunden.
- Die perfekte Begleitung: Ein Klecks ungesüßte Schlagsahne ist der Klassiker. Aber auch eine Kugel Vanilleeis oder ein Löffel selbstgemachtes Erdbeereis passen wunderbar. Für eine herbstliche Note können Sie den Kuchen mit etwas warmer Vanillesauce servieren.
- Aufbewahrung im Kühlschrank: Da der Kuchen Schmand enthält, sollten Sie ihn im Kühlschrank aufbewahren. Wickeln Sie ihn gut in Frischhaltefolie oder geben Sie ihn in eine luftdichte Dose. So hält er sich 3-4 Tage. Wichtig: Nehmen Sie ihn etwa 30 Minuten vor dem Servieren aus dem Kühlschrank, damit er wieder etwas an Aroma gewinnt.
- Einfrieren: Der Kuchen lässt sich hervorragend einfrieren. Am besten frieren Sie ihn in Stücken ein. Wickeln Sie jedes Stück einzeln in Frischhaltefolie und dann in einen Gefrierbeutel. So hält er sich bis zu 3 Monate. Zum Auftauen einfach bei Zimmertemperatur auf ein Kuchengitter legen. Der Guss kann beim Auftauen etwas wässrig werden, aber das ist normal und legt sich wieder.
- Reheating: Wenn Sie den Kuchen wieder warm genießen möchten, legen Sie ein Stück für 5-10 Minuten bei 150 °C in den Backofen. Oder für 20-30 Sekunden in die Mikrowelle – das ist die schnelle Variante, aber der Guss wird dann etwas weicher.
Ein Tipp für Gäste: Bereiten Sie den Kuchen einen Tag vorher zu. Er wird dadurch nur besser und Sie haben am nächsten Tag weniger Stress. Servieren Sie ihn dann mit einem Klecks Sahne und ein paar frischen Beeren aus der Saison – das sieht fantastisch aus und schmeckt himmlisch.
Nährwertangaben & gesundheitliche Vorteile
Ein Stück Kuchen ist natürlich kein Diätessen, aber dieser Birnenkuchen hat durchaus seine guten Seiten. Hier sind die ungefähren Nährwerte pro Stück (bei 12 Stücken).
| Nährwert | Pro Stück |
|---|---|
| Kalorien | ca. 280 kcal |
| Fett | ca. 15 g |
| Kohlenhydrate | ca. 32 g |
| Eiweiß | ca. 5 g |
| Ballaststoffe | ca. 3 g |
- Ballaststoffe aus Birnen: Birnen sind eine gute Quelle für Ballaststoffe, die die Verdauung fördern und lange satt machen. Eine mittelgroße Birne enthält etwa 5-6 Gramm Ballaststoffe.
- Gesunde Fette aus Öl: Das Pflanzenöl liefert ungesättigte Fettsäuren, die gut für das Herz-Kreislauf-System sind. Im Vergleich zu Butter ist Öl die herzfreundlichere Wahl.
- Kalzium aus Schmand und Joghurt: Diese Milchprodukte liefern Kalzium für starke Knochen und Zähne. Ein kleiner, aber feiner Beitrag zur täglichen Calciumzufuhr.
- Vitamine aus Birnen: Birnen enthalten Vitamin C und verschiedene B-Vitamine. Vitamin C stärkt das Immunsystem, besonders in der kalten Jahreszeit.
Wichtig: Der Kuchen enthält Gluten (Weizenmehl), Milchprodukte (Schmand, Joghurt) und Eier. Für Menschen mit entsprechenden Allergien oder Unverträglichkeiten habe ich oben ja bereits einige Alternativen genannt. Genießen Sie ihn in Maßen – ein Stück am Tag ist völlig in Ordnung!
Fazit
Dieser saftige Birnenkuchen mit cremigem Schmand-Guss ist mehr als nur ein Rezept. Er ist ein Stück Kindheitserinnerung, ein Trostspender an regnerischen Tagen und der Star jeder Kaffeetafel. Er beweist, dass man mit einfachen Zutaten und ein paar Handgriffen etwas ganz Besonderes zaubern kann.
Ich liebe es, wie die süßen, weichen Birnen mit dem zarten, puddingartigen Guss verschmelzen. Wie der Duft von gebackenem Obst und Vanille durch die Wohnung zieht und alle an den Tisch lockt. Dieser Kuchen macht einfach glücklich. Und das Beste: Er gelingt garantiert, auch wenn Sie kein Backprofi sind. Probieren Sie es aus!
Ich bin schon sehr gespannt, wie er Ihnen schmeckt. Haben Sie ihn vielleicht mit einer anderen Obstsorte ausprobiert? Oder haben Sie eine eigene Lieblingsvariation? Teilen Sie es mir in den Kommentaren mit! Und wenn Ihnen das Rezept gefällt, teilen Sie es gerne mit Ihren Freunden und Ihrer Familie. Lassen Sie uns gemeinsam die Welt ein Stückchen süßer machen.
Bis zum nächsten Mal – und backen Sie, was das Zeug hält!
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Kann ich den Kuchen auch ohne Schmand backen?
Ja, das geht. Sie können den Schmand durch Creme Fraiche oder saure Sahne ersetzen. Der Guss wird dann etwas säuerlicher und weniger cremig. Für eine vegane Variante eignet sich ein fester Soja-Schmand oder vegane Creme Fraiche.
Muss ich die Birnen vorher dünsten?
Nein, das ist nicht nötig. Die rohen Birnenspalten werden im Ofen perfekt weich, behalten aber ihre Form. Wenn Sie die Birnen vorher dünsten, werden sie zu weich und der Kuchen kann matschig werden.
Kann ich den Kuchen auch in einer Kastenform backen?
Ja, das funktioniert gut. Verwenden Sie eine große Kastenform (30 cm Länge). Die Backzeit verlängert sich um etwa 10-15 Minuten. Machen Sie die Stäbchenprobe, um sicherzugehen, dass der Kuchen durch ist.
Warum wird mein Schmand-Guss manchmal flüssig?
Das kann passieren, wenn der Schmand zu dünnflüssig ist oder wenn Sie die Speisestärke vergessen haben. Achten Sie darauf, dass Sie Schmand mit mindestens 20 % Fettgehalt verwenden. Die Speisestärke ist der entscheidende Faktor, der den Guss bindet.
Kann ich den Kuchen einfrieren?
Ja, der Kuchen lässt sich sehr gut einfrieren. Am besten in Stücken, einzeln in Frischhaltefolie verpackt. So hält er sich bis zu 3 Monate. Zum Auftauen einfach bei Zimmertemperatur auf ein Kuchengitter legen.
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Saftiger Birnenkuchen mit cremigem Schmand-Guss – Einfach & Perfekt
Dieser saftige Birnenkuchen mit cremigem Schmand-Guss ist ein Stück Kindheitserinnerung und der Star jeder Kaffeetafel. Einfache Zutaten, wenige Handgriffe und ein fantastisches Ergebnis – garantiert.
- Prep Time: 20 Minuten
- Cook Time: 50 Minuten
- Total Time: 1 Stunde 10 Minuten
- Yield: 12 Stücke 1x
- Category: Dessert
- Cuisine: Deutsch
Ingredients
- 250 g Mehl (Type 405)
- 125 g Zucker
- 1 Päckchen Vanillezucker
- 2 Teelöffel Backpulver
- 1 Prise Salz
- 2 Eier (Größe M)
- 125 ml neutrales Pflanzenöl (z.B. Rapsöl oder Sonnenblumenöl)
- 125 g Joghurt (3,5 % Fett)
- 4–5 reife, aber feste Birnen (ca. 600 g)
- 2 Esslöffel Zitronensaft
- 200 g Schmand (mindestens 20 % Fettgehalt)
- 1 Ei (Größe M)
- 40 g Zucker
- 1 Esslöffel Speisestärke
- 1 Päckchen Vanillezucker
Instructions
- Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vorheizen. Den Boden einer Springform (26 cm Durchmesser) mit Backpapier auslegen und den Rand leicht einfetten.
- Die Birnen schälen, halbieren und das Kerngehäuse entfernen. Die Birnenhälften in dünne Spalten (ca. 0,5 cm dick) schneiden und sofort mit Zitronensaft beträufeln, damit sie nicht braun werden.
- In einer großen Schüssel Mehl, Zucker, Vanillezucker, Backpulver und Salz vermischen. In einer zweiten Schüssel Eier, Öl und Joghurt verquirlen, bis eine glatte Masse entsteht.
- Die flüssigen Zutaten zu den trockenen geben und mit dem Handrührgerät (niedrigste Stufe) nur so lange verrühren, bis sich die Zutaten gerade verbunden haben. Nicht zu lange rühren!
- Den Teig in die vorbereitete Springform geben und glatt streichen. Die Birnenspalten gleichmäßig auf dem Teig verteilen und leicht andrücken.
- Für den Guss Schmand, Ei, Zucker, Speisestärke und Vanillezucker in einer kleinen Schüssel glatt rühren. Den Guss gleichmäßig über die Birnenschicht gießen.
- Die Form auf die mittlere Schiene in den vorgeheizten Ofen schieben und den Kuchen 45–55 Minuten backen. Der Kuchen ist fertig, wenn der Rand goldbraun ist und der Guss in der Mitte leicht wackelt.
- Den Kuchen aus dem Ofen nehmen und in der Form auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen. Erst dann vorsichtig aus der Form lösen. Der Kuchen schmeckt lauwarm am besten.
Notes
Die Speisestärke im Guss verhindert, dass er zu dünnflüssig wird und in den Teig einsickert. Die Stäbchenprobe am Rand des Kuchens machen, nicht in der Mitte, da der Guss dort weich bleibt. Den Kuchen mindestens 2 Stunden in der Form auskühlen lassen, besser über Nacht.
Nutrition
- Serving Size: 1 Stück
- Calories: 280
- Sugar: 18
- Sodium: 0.2
- Fat: 15
- Saturated Fat: 4
- Carbohydrates: 32
- Fiber: 3
- Protein: 5
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