Geschrieben von

Virginia Ramsey

Veröffentlicht

Saftiger glutenfreier Zwetschgenkuchen: Bestes Rezept mit Mandelmehl

Fertig in 60 Minuten
Portionen 12 Stücke
Schwierigkeitsgrad Mittel

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„Schmeckt der denn auch ohne Mehl?“ – diese Frage stellte mir meine Tante, als ich ihr erzählte, dass ich einen glutenfreien Zwetschgenkuchen backen wollte. Und ehrlich gesagt, da hatte ich selbst ein bisschen Bammel. Ich meine, Kuchen ohne Weizenmehl, das klang in meinem Kopf erstmal nach trockener Krümeligkeit und enttäuschten Erwartungen. Aber dann stand ich da, in meiner Küche, die ersten Zwetschgen der Saison dufteten schon intensiv, und ich dachte mir: Versuch macht klug.

Was dann aus dem Ofen kam, das hat mich wirklich umgehauen. Dieser Kuchen ist so saftig, dass er fast auf der Zunge zergeht, und das Mandelmehl verleiht ihm ein nussiges Aroma, das perfekt mit der säuerlichen Süße der Zwetschgen harmoniert. Kein bisschen trocken, kein bisschen langweilig. Seitdem ist dieses Rezept mein absoluter Geheimtipp für alle, die glauben, glutenfrei backen sei eine Herausforderung. Es ist eher eine Offenbarung.

Ich möchte dir heute zeigen, wie du diesen saftigen glutenfreien Zwetschgenkuchen mit Mandelmehl ganz einfach zu Hause hinbekommst. Es ist eines dieser Rezepte, die einfach glücklich machen und beweisen, dass Verzicht manchmal der Beginn von etwas noch Besserem ist. Los geht’s!

Warum du diesen Kuchen lieben wirst

  • Einfach & schnell: Der Teig ist in 15 Minuten zusammengerührt und der Kuchen backt in etwa 45 Minuten – perfekt für spontane Besuche oder wenn die Zwetschgen an der Theke einfach zu verlockend sind.
  • Zutaten aus dem Vorrat: Du brauchst keine exotischen Spezialitäten. Mandelmehl, Eier, Butter und Zucker – das hast du bestimmt zu Hause, oder? Die Zwetschgen sind natürlich saisonal, aber das macht den Kuchen ja gerade so besonders.
  • Perfekt für den Spätsommer: Ob zum Kaffeeklatsch im Garten, zum Mitbringen auf die Geburtstagsfeier oder einfach als süßer Abschluss eines gemütlichen Abendessens – dieser Kuchen ist ein echter Publikumsliebling.
  • Glutenfrei – ganz ohne Kompromisse: Das ist nicht einfach nur ein „auch ganz guter” glutenfreier Kuchen. Nein, das ist ein richtig guter Kuchen, der zufällig glutenfrei ist. Saftig, aromatisch und mit einer unwiderstehlichen Textur.
  • Crowd-Pleaser: Ich habe ihn schon so oft gebacken und jedes Mal gab es nur Komplimente. Selbst eingefleischte Weizenmehl-Fans waren begeistert. Dieses Rezept überzeugt einfach jeden.

Was diesen Kuchen von anderen unterscheidet? Es ist die Kombination aus dem feinen Mandelmehl und der perfekten Menge an Butter, die ihn so unglaublich saftig macht. Kein trockener, krümeliger Ersatz, sondern ein Kuchen, der nach mehr schmeckt. Und genau das ist es, was ich an diesem Rezept so liebe – es beweist, dass glutenfrei backen nicht nur funktioniert, sondern fantastisch schmecken kann.

Die Zutaten, die du brauchst

Für diesen glutenfreien Zwetschgenkuchen mit Mandelmehl verwendest du einfache, aber hochwertige Zutaten. Die Qualität macht hier den Unterschied, besonders beim Mandelmehl und den Früchten. Hier ist alles, was du brauchst:

Für den Teig:

  • 200 g Mandelmehl (am besten fein gemahlen, nicht entölt – ich empfehle die Marke von *Seeberger* oder *DmBio* für die beste Textur)
  • 150 g weiche Butter (zimmerwarm, das ist wichtig für eine cremige Konsistenz)
  • 150 g Zucker (feiner Haushaltszucker oder auch Birkenzucker für eine zuckerreduzierte Variante)
  • 4 Eier (Größe M, getrennt in Eigelb und Eiweiß)
  • 1 TL Backpulver (glutenfrei, darauf achten!)
  • 1 Päckchen Vanillezucker (selbstgemacht oder gekauft)
  • 1 Prise Salz
  • Abrieb einer halben Bio-Zitrone (das bringt Frische und hebt den Geschmack)

Für den Belag:

glutenfreier zwetschgenkuchen mit mandelmehl preparation steps

  • 800 g – 1 kg frische Zwetschgen (je nach Größe der Form; die Zwetschgen sollten reif, aber noch fest sein – nicht zu weich, sonst zerfallen sie beim Backen)
  • 2 EL brauner Zucker (zum Bestreuen, optional – gibt eine leichte Karamellnote)
  • 1 TL Zimt (passt wunderbar zu Zwetschgen)

Ein kleiner Tipp von mir: Achte beim Kauf der Zwetschgen darauf, dass sie schön dunkelblau sind und ein leichtes, mehliges Häutchen haben. Das sind die besten zum Backen, weil sie ihr Aroma perfekt entfalten. Wenn du keine Zwetschgen bekommst, kannst du auch Pflaumen nehmen – die sind etwas süßer und saftiger, aber genauso lecker.

Für eine milchfreie Version kannst du die Butter durch vegane Margarine ersetzen. Das funktioniert super, der Kuchen wird dann vielleicht einen Hauch weniger buttrig, aber immer noch sehr saftig. Und wer keine Eier verträgt? Dann probier es mit 3 EL gemahlenen Leinsamen, die du mit 9 EL Wasser vermischst und 10 Minuten quellen lässt – das klappt auch, der Kuchen wird dann aber etwas kompakter.

Was du an Küchengeräten brauchst

Keine Sorge, du brauchst keine Profi-Ausstattung für diesen Kuchen. Die meisten Dinge hast du bestimmt schon in deiner Küche:

  • Eine Springform (26 cm Durchmesser) – oder eine Kuchenform mit herausnehmbarem Boden. Das erleichtert das Herauslösen ungemein.
  • Handrührgerät oder Küchenmaschine – für die Butter-Zucker-Creme und das Eischnee-Schlagen. Mit einem Schneebesen und viel Muskelkraft geht es auch, aber das ist echt anstrengend.
  • Zwei Rührschüsseln – eine für den Teig, eine für das Eiklar.
  • Backpapier – für den Boden der Form, damit nichts kleben bleibt.
  • Ein scharfes Messer und ein Schneidebrett – zum Entkernen und Halbieren der Zwetschgen.
  • Ein Sieb – falls du das Mandelmehl sieben möchtest, um Klümpchen zu vermeiden (ich mache das nicht immer, aber es schadet nicht).

Ich persönlich schwöre auf meine alte Springform von *Springform* – die ist schon ewig im Einsatz und backt einfach gleichmäßig. Wenn du eine neue kaufen möchtest, achte auf eine gute Antihaftbeschichtung. Das spart später viel Ärger beim Reinigen.

So wird der Kuchen gemacht – Schritt für Schritt

Jetzt wird es konkret! Keine Angst, das ist einfacher, als du denkst. Folge einfach diesen Schritten, und du wirst mit einem fantastischen glutenfreien Zwetschgenkuchen mit Mandelmehl belohnt.

  1. Backofen vorheizen und Form vorbereiten: Heize den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze (160°C Umluft) vor. Lege den Boden deiner Springform mit Backpapier aus und fette den Rand leicht mit Butter ein. Das ist mein erster Schritt – so ist alles bereit, wenn der Teig fertig ist.
  2. Zwetschgen vorbereiten: Wasche die Zwetschgen, halbiere sie und entferne den Stein. Ich schneide sie dann nochmal längs durch, sodass ich Viertel habe. So verteilen sie sich besser auf dem Kuchen und backen gleichmäßiger durch. Stelle sie erstmal beiseite.
  3. Butter und Zucker cremig schlagen: Gib die weiche Butter, den Zucker und den Vanillezucker in eine große Schüssel. Schlage alles mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe für etwa 3-4 Minuten, bis eine helle, luftige Creme entsteht. Das ist die Basis für einen saftigen Kuchen – also nicht zu kurz schlagen!
  4. Eigelb einrühren: Trenne die Eier. Gib die Eigelbe einzeln zur Butter-Zucker-Creme und rühre jedes gut unter, bevor du das nächste hinzugibst. Der Teig sollte schön geschmeidig sein. Das Eiweiß hebst du für später auf – es kommt in eine saubere, fettfreie Schüssel.
  5. Trockene Zutaten mischen und unterheben: Vermische das Mandelmehl mit dem Backpulver, dem Zitronenabrieb und einer Prise Salz. Gib diese Mischung nach und nach zur Butter-Ei-Creme. Rühre nur so lange, bis alles gerade so vermischt ist – nicht zu viel rühren, sonst wird der Kuchen zäh. Der Teig ist jetzt relativ fest, das ist normal.
  6. Eiweiß zu Eischnee schlagen: Jetzt kommt der wichtigste Schritt für die Fluffigkeit! Schlage das Eiweiß mit sauberen Schneebesen steif. Es sollte so fest sein, dass du die Schüssel umdrehen könntest, ohne dass etwas rausfällt (aber mach das lieber nicht über dem Teig…). Der Eischnee macht den Kuchen leicht und luftig.
  7. Eischnee unterheben: Hebe den Eischnee vorsichtig mit einem Teigschaber in zwei Portionen unter den Teig. Ziehe ihn langsam unter, hebe immer wieder von unten nach oben, bis keine weißen Schlieren mehr zu sehen sind. Sei sanft – du willst die Luftbläschen nicht zerstören, die den Kuchen so locker machen.
  8. Teig in die Form füllen: Streiche den Teig gleichmäßig in der vorbereiteten Springform glatt. Der Teig ist relativ dickflüssig, das ist okay. Er verteilt sich beim Backen noch ein wenig.
  9. Zwetschgen belegen: Jetzt kommen die Zwetschgenviertel dran. Setze sie mit der Hautseite nach oben dicht an dicht auf den Teig. Drücke sie leicht an, aber nicht zu tief – sie sinken beim Backen noch ein Stückchen ein. Ich mag es, wenn sie schön gleichmäßig verteilt sind, aber ein bisschen Chaos sieht auch hübsch aus.
  10. Bestreuen und backen: Vermische den braunen Zucker mit dem Zimt und streue diese Mischung über die Zwetschgen. Das gibt eine wunderbare, leicht karamellisierte Kruste. Schiebe den Kuchen auf die mittlere Schiene in den Ofen und backe ihn für 40-50 Minuten. Mach nach 40 Minuten die Stäbchenprobe: Stecke ein Holzstäbchen in die Mitte – wenn kein feuchter Teig mehr kleben bleibt, ist der Kuchen fertig. Die Oberfläche sollte goldbraun sein.
  11. Abkühlen lassen: Lass den Kuchen nach dem Backen etwa 10 Minuten in der Form abkühlen. Dann löse vorsichtig den Rand und lasse ihn auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen. Das ist die schwerste Geduldsprobe, aber glaub mir, der Kuchen schmeckt lauwarm einfach himmlisch!

Ein persönlicher Tipp: Wenn du den Kuchen direkt aus dem Ofen mit etwas Zwetschgenwasser oder Amaretto beträufelst, wird er noch saftiger und bekommt eine feine Note. Aber das ist optional – pur ist er auch schon perfekt.

Backtipps & Techniken für den perfekten Kuchen

Ich habe bei diesem Rezept so einige Male Fehler gemacht, damit du sie nicht wiederholen musst. Hier sind meine besten Tipps:

  • Mandelmehl richtig verwenden: Mandelmehl ist nicht gleich Mandelmehl. Achte darauf, dass du fein gemahlenes Mehl nimmst, kein grobes Mandelmus. Wenn das Mehl zu grob ist, wird der Kuchen krümelig. Ich siebe es manchmal sogar, um Klümpchen zu vermeiden – aber das ist wirklich nur für Perfektionisten.
  • Eier auf Zimmertemperatur: Das ist ein Klassiker, aber so wichtig! Kalte Eier lassen sich nicht gut mit der Buttercreme vermischen und der Teig wird klumpig. Nimm die Eier einfach 30 Minuten vor dem Backen aus dem Kühlschrank.
  • Nicht zu viel rühren: Sobald das Mandelmehl im Teig ist, solltest du nur noch kurz rühren. Sonst wird der Kuchen zäh, weil sich das Gluten (okay, bei Mandelmehl ist es das Eiweiß) zu stark entwickelt. Das ist bei glutenfreiem Backen zwar weniger kritisch, aber trotzdem ein guter Rat.
  • Die Stäbchenprobe nicht vergessen: Jeder Ofen ist anders. Meiner backt schneller als der meiner Schwester. Mach also nach 40 Minuten die Probe und backe dann in 5-Minuten-Schritten weiter, bis der Kuchen fertig ist. Ein zu langes Backen trocknet ihn aus.
  • Multitasking beim Backen: Während der Kuchen im Ofen ist, kannst du schonmal die Küche aufräumen oder den Kaffee aufsetzen. Aber pass auf, dass du nicht vergisst, den Timer zu stellen – das ist mir schon passiert, und der Kuchen war dann leider etwas zu dunkel.

Ein kleiner Fail von mir: Einmal habe ich vergessen, das Backpapier in die Form zu legen. Der Kuchen klebte so fest, dass ich ihn nur in Fetzen rausbekam. Seitdem bin ich da wirklich penibel. Also: Backpapier ist dein Freund!

Variationen & Anpassungen

Dieses Rezept ist unglaublich vielseitig. Hier sind ein paar Ideen, wie du es abwandeln kannst:

  • Mit anderen Früchten: Statt Zwetschgen kannst du auch Aprikosen, Mirabellen oder sogar Äpfel verwenden. Aprikosen passen besonders gut zum Mandelgeschmack – probier mal mein saftiges Aprikosen-Mandel-Clafoutis, das ist ähnlich lecker! Oder du nimmst Birnen, die mit Zimt bestreut werden – ein Traum.
  • Vegan: Wie schon erwähnt, funktioniert vegane Margarine statt Butter und Leinsamen-Eier statt Hühnereiern. Der Kuchen wird dann etwas dichter, aber immer noch sehr saftig. Ich habe es selbst ausprobiert und war positiv überrascht.
  • Zuckerreduziert: Verwende Birkenzucker (Xylit) oder Kokosblütenzucker statt normalem Zucker. Der Kuchen wird dann weniger süß, aber das Mandelaroma kommt noch besser zur Geltung. Perfekt für alle, die auf ihren Zuckerkonsum achten.
  • Mit Streuseln: Für eine extra knusprige Note kannst du Streusel aus Mandelmehl, Butter und etwas Zucker auf den Kuchen geben, bevor er in den Ofen kommt. Das gibt eine tolle Textur! Ein bisschen wie bei meinem Kirsch-Streuselkuchen, nur in glutenfrei.
  • Mit Schokolade: Ja, das geht! Streue vor dem Backen ein paar Schokotropfen (glutenfrei) über die Zwetschgen. Das ergibt einen herrlichen Schoko-Zwetschgen-Kontrast. Einfach unwiderstehlich.

Meine persönliche Lieblingsvariation ist die mit Aprikosen und gehobelten Mandeln – die werden beim Backen schön knusprig und sehen auch noch toll aus. Probier es einfach mal aus!

Servieren & Aufbewahren

Der glutenfreie Zwetschgenkuchen mit Mandelmehl schmeckt am besten lauwarm, aber auch kalt ist er ein Genuss. Hier ein paar Tipps:

  • Servieren: Serviere den Kuchen einfach pur oder mit einem Klecks Schlagsahne, Vanillesoße oder einer Kugel Vanilleeis. Das passt perfekt zur fruchtigen Säure der Zwetschgen. Für einen besonderen Anlass kannst du ihn mit Puderzucker bestäuben – das sieht gleich festlicher aus.
  • Dazu passen: Ein frisch aufgebrühter Kaffee oder ein Glas Milch sind die perfekten Begleiter. Im Sommer schmeckt auch ein Glas kalte Milch dazu – einfach himmlisch! Wenn du herzhafte Begleiter magst, passen auch ein paar herzhafte Picknick-Muffins mit Schinken und Käse als Kontrastprogramm.
  • Lagern: Bewahre den Kuchen in einer luftdichten Dose im Kühlschrank auf. So hält er sich 3-4 Tage. Aber ehrlich gesagt – bei mir ist er meistens am zweiten Tag schon weg.
  • Einfrieren: Du kannst den Kuchen auch wunderbar einfrieren. Wickle ihn dazu in Frischhaltefolie und dann in einen Gefrierbeutel. So hält er sich bis zu 3 Monate. Zum Auftauen einfach über Nacht in den Kühlschrank legen oder bei Zimmertemperatur auftauen lassen.
  • Aufwärmen: Wenn du den Kuchen wieder warm genießen möchtest, gib ihn für 5-10 Minuten bei 150°C in den Ofen. Das macht ihn wieder schön saftig. In der Mikrowelle wird er leider schnell matschig – davon rate ich ab.

Ein kleiner Geheimtipp: Am zweiten Tag schmeckt der Kuchen oft noch besser, weil die Aromen richtig durchgezogen sind. Die Zwetschgen geben noch mehr Saft ab und der Mandelgeschmack wird intensiver. Also nicht traurig sein, wenn am ersten Tag was übrig bleibt!

Nährwerte & gesundheitliche Vorteile

Dieser Kuchen ist nicht nur lecker, sondern hat auch ein paar gesundheitliche Pluspunkte – natürlich in Maßen genossen. Hier eine ungefähre Nährwertangabe pro Stück (bei 12 Stücken):

Nährwert Pro Stück
Kalorien ca. 280 kcal
Kohlenhydrate 22 g
davon Zucker 18 g
Fett 18 g
davon gesättigte Fettsäuren 6 g
Eiweiß 8 g
Ballaststoffe 3 g

Gesundheitliche Vorteile:

  • Mandelmehl: Mandeln sind reich an Vitamin E, Magnesium und gesunden ungesättigten Fettsäuren. Sie unterstützen die Herzgesundheit und können den Cholesterinspiegel positiv beeinflussen. Außerdem machen sie durch die vielen Ballaststoffe schön satt.
  • Zwetschgen: Diese Früchte sind wahre Vitaminbomben! Sie enthalten Vitamin C, Vitamin K und viele Antioxidantien, die das Immunsystem stärken. Zudem wirken sie verdauungsfördernd – das ist ja auch nicht schlecht.
  • Glutenfrei: Perfekt für alle mit Zöliakie oder Glutenunverträglichkeit. Aber auch für alle anderen ist es eine tolle Abwechslung, denn Mandelmehl ist nährstoffreicher als Weizenmehl.

Wichtiger Hinweis: Dieser Kuchen enthält Eier, Milchprodukte (Butter) und Nüsse (Mandelmehl). Wer Allergien hat, sollte die entsprechenden Zutaten ersetzen. Für eine nussfreie Variante könntest du Kokosmehl oder glutenfreies Hafermehl probieren – das verändert aber die Konsistenz und den Geschmack deutlich.

Fazit

Ich hoffe, ich konnte dir zeigen, dass glutenfrei backen nicht nur funktioniert, sondern richtig Spaß machen kann. Dieser saftige glutenfreie Zwetschgenkuchen mit Mandelmehl ist der Beweis, dass man auf nichts verzichten muss – im Gegenteil, er ist eine echte Bereicherung für jede Kaffeetafel. Die Kombination aus dem nussigen Mandelmehl und den saftigen, leicht säuerlichen Zwetschgen ist einfach unschlagbar.

Probiere das Rezept unbedingt aus und passe es nach deinem Geschmack an. Vielleicht magst du mehr Zimt, vielleicht weniger Zucker – das ist das Schöne am Backen: Du hast die Kontrolle. Und wenn du den Kuchen gebacken hast, lass mich wissen, wie er dir geschmeckt hat! Schreib mir einen Kommentar oder teile deine Kreation auf Pinterest – ich bin schon gespannt auf deine Variante.

Backen ist für mich immer ein kleines Abenteuer, und dieses Rezept hat sich zu einem meiner liebsten entwickelt. Ich hoffe, es wird auch deins. Viel Spaß beim Nachbacken und genieße jeden saftigen Bissen!

Häufig gestellte Fragen (FAQs)

Kann ich statt Mandelmehl auch anderes glutenfreies Mehl verwenden?

Ja, das ist möglich, aber das Ergebnis wird anders. Mandelmehl sorgt für die besondere Saftigkeit und den nussigen Geschmack. Du könntest es durch feines glutenfreies Hafermehl oder eine glutenfreie Mehlmischung ersetzen, dann wird der Kuchen aber trockener und weniger aromatisch. Ich würde bei Mandelmehl bleiben – es lohnt sich!

Muss ich die Zwetschgen vorher schälen?

Nein, auf keinen Fall! Die Schale der Zwetschgen enthält viele Aromen und gibt dem Kuchen eine wunderbare Farbe. Außerdem wird sie beim Backen schön weich. Einfach waschen, entkernen und halbieren – fertig.

Kann ich den Kuchen auch mit gefrorenen Zwetschgen backen?

Ja, das geht. Lass die gefrorenen Zwetschgen vorher etwas antauen und tupfe sie mit Küchenpapier trocken, damit der Teig nicht zu nass wird. Sie geben dann etwas mehr Flüssigkeit ab, also backe den Kuchen am besten 5-10 Minuten länger und mach die Stäbchenprobe.

Warum wird mein Kuchen manchmal zu trocken?

Das kann mehrere Gründe haben: Entweder war das Mandelmehl zu grob gemahlen, der Kuchen wurde zu lange gebacken, oder die Butter war nicht weich genug. Achte darauf, die Backzeit genau im Auge zu behalten und mach die Stäbchenprobe. Auch ein zu langes Rühren des Teigs kann den Kuchen trocken machen.

Kann ich den Zucker durch Honig oder Ahornsirup ersetzen?

Ja, das ist möglich, aber dann wird der Teig flüssiger. Reduziere die flüssigen Zutaten (z.B. die Butter) etwas und backe den Kuchen bei einer etwas niedrigeren Temperatur (170°C), damit er nicht zu dunkel wird. Honig und Ahornsirup karamellisieren schneller. Ich empfehle, zuerst die Zuckervariante zu probieren, bevor du experimentierst.

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glutenfreier zwetschgenkuchen mit mandelmehl recipe

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Saftiger glutenfreier Zwetschgenkuchen: Bestes Rezept mit Mandelmehl

Dieser saftige glutenfreie Zwetschgenkuchen mit Mandelmehl ist ein echter Genuss. Das nussige Aroma des Mandelmehls harmoniert perfekt mit der säuerlichen Süße der Zwetschgen und beweist, dass glutenfrei backen fantastisch schmecken kann.

  • Author: Anna
  • Prep Time: 15 Minuten
  • Cook Time: 45 Minuten
  • Total Time: 1 Stunde
  • Yield: 12 Stücke 1x
  • Category: Dessert
  • Cuisine: Deutsch

Ingredients

Scale
  • 200 g Mandelmehl (fein gemahlen, nicht entölt)
  • 150 g weiche Butter (zimmerwarm)
  • 150 g Zucker (feiner Haushaltszucker oder Birkenzucker)
  • 4 Eier (Größe M, getrennt in Eigelb und Eiweiß)
  • 1 TL Backpulver (glutenfrei)
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • Abrieb einer halben Bio-Zitrone
  • 800 g – 1 kg frische Zwetschgen (reif, aber noch fest)
  • 2 EL brauner Zucker (optional)
  • 1 TL Zimt

Instructions

  1. Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze (160°C Umluft) vorheizen. Boden einer Springform (26 cm) mit Backpapier auslegen, Rand leicht mit Butter einfetten.
  2. Zwetschgen waschen, halbieren, entsteinen und längs vierteln. Beiseitestellen.
  3. Weiche Butter, Zucker und Vanillezucker in einer großen Schüssel mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe 3-4 Minuten cremig schlagen.
  4. Eier trennen. Eigelbe einzeln zur Butter-Zucker-Creme geben und jedes gut unterrühren. Eiweiß in eine saubere, fettfreie Schüssel geben.
  5. Mandelmehl mit Backpulver, Zitronenabrieb und Salz vermischen. Nach und nach zur Butter-Ei-Creme geben und nur kurz unterrühren, bis alles vermischt ist.
  6. Eiweiß mit sauberen Schneebesen steif schlagen (sollte so fest sein, dass die Schüssel umgedreht werden kann).
  7. Eischnee vorsichtig in zwei Portionen mit einem Teigschaber unter den Teig heben, bis keine weißen Schlieren mehr sichtbar sind.
  8. Teig gleichmäßig in der vorbereiteten Springform glatt streichen.
  9. Zwetschgenviertel mit der Hautseite nach oben dicht an dicht auf den Teig setzen und leicht andrücken.
  10. Braunen Zucker mit Zimt vermischen und über die Zwetschgen streuen.
  11. Kuchen auf der mittleren Schiene 40-50 Minuten backen. Nach 40 Minuten Stäbchenprobe machen: Wenn kein feuchter Teig mehr kleben bleibt, ist der Kuchen fertig.
  12. Kuchen nach dem Backen 10 Minuten in der Form abkühlen lassen, dann vorsichtig den Rand lösen und auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen.

Notes

Für eine milchfreie Version Butter durch vegane Margarine ersetzen. Für eine vegane Variante 3 EL gemahlene Leinsamen mit 9 EL Wasser mischen und 10 Minuten quellen lassen. Den Kuchen nach dem Backen mit etwas Zwetschgenwasser oder Amaretto beträufeln für extra Saftigkeit.

Nutrition

  • Serving Size: 1 Stück
  • Calories: 280
  • Sugar: 18
  • Fat: 18
  • Saturated Fat: 6
  • Carbohydrates: 22
  • Fiber: 3
  • Protein: 8

Keywords: glutenfreier Zwetschgenkuchen, Mandelmehl, saftiger Kuchen, Zwetschgenkuchen, glutenfrei backen, Herbstkuchen

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