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Die Kuchenform war leer, noch bevor der Kaffee durchgelaufen war. Mein Nachbar stand in der Küchentür, die Gabel noch in der Hand, und fragte mit einem halb schuldbewussten Grinsen: „Kann ich das Rezept haben?“
Ehrlich? Das hatte ich nicht erwartet. Ich hatte diesen saftigen Karamell-Apfelkuchen mit Salzkaramell eigentlich nur gebacken, weil ich drei überreife Äpfel übrig hatte und keine Lust auf den immer gleichen Apfelkuchen. Irgendwie wollte ich etwas mit mehr Tiefe – etwas, das nach Herbst schmeckt, aber auch nach kleinem Luxus. Also habe ich angefangen zu experimentieren. Ein Schuss Sahne hier, eine Prise Meersalz da, und plötzlich war da dieser Moment, in dem der Teig genau richtig duftet. Du kennst das sicher – dieser Geruch, der sich im ganzen Haus verteilt und alle neugierig macht.
Das Schöne an diesem Kuchen ist, dass er nicht vorgibt, etwas zu sein, was er nicht ist. Er ist kein aufwendiges Patisserie-Projekt. Er ist ehrlich, bodenständig und trotzdem überraschend besonders. Die Kombination aus süßen, karamellisierten Äpfeln und der salzigen Note des Karamells – das ist einfach stimmig. Seitdem backe ich ihn für Geburtstage, für gemütliche Sonntagnachmittage oder einfach, wenn ich mir selbst eine Freude machen will. Und immer wieder passiert es: Die Leute fragen nach dem Rezept. Diesmal teile ich es mit dir.
Warum du diesen Kuchen lieben wirst
Dieser saftige Karamell-Apfelkuchen mit Salzkaramell ist nicht nur ein weiteres Apfelkuchen-Rezept. Er ist eine kleine Offenbarung. Ich habe ihn inzwischen bestimmt ein Dutzend Mal gebacken – für Freunde, Familie und sogar für meine Kollegen im Büro. Jedes Mal gab es dieselbe Reaktion: Stille beim ersten Bissen, dann ein zustimmendes Nicken. Das ist für mich das größte Kompliment.
- Saftig und aromatisch: Der Teig bleibt durch die geriebenen Äpfel und die saure Sahne wunderbar feucht. Du wirst keinen trockenen Bissen erleben.
- Einfach zuzubereiten: Du brauchst keine ausgefallenen Techniken oder teuren Geräte. Alles, was du brauchst, hast du wahrscheinlich schon in deiner Küche.
- Perfekt für jeden Anlass: Ob als Sonntagskuchen, zum Kaffeekränzchen oder als Mitbringsel – dieser Kuchen kommt immer gut an.
- Das Salz-Karamell-Highlight: Die selbstgemachte Salzkaramell-Soße ist der absolute Star. Sie ist cremig, süß und hat genau die richtige Prise Salz, die den Geschmack der Äpfel perfekt zur Geltung bringt.
- Ein echtes Wohlfühlessen: Dieser Kuchen schmeckt nach Zuhause, nach Geborgenheit und nach dem Gefühl, wenn draußen der Regen gegen die Scheiben prasselt und du drinnen etwas Warmes in den Händen hältst.
Was diesen Kuchen von anderen Rezepten unterscheidet, ist die Kombination aus der fruchtigen Säure der Äpfel und der intensiven Süße des Karamells. Ich habe lange an der perfekten Balance gearbeitet – zu viel Salz und das Karamell wird bitter, zu wenig und es schmeckt nur süß. Aber hier stimmt einfach alles. Du wirst sehen, nach dem ersten Stück wirst du dich fragen, warum du nicht schon früher auf diese Idee gekommen bist.
Die Zutaten – Was du brauchst
Für diesen saftigen Karamell-Apfelkuchen mit Salzkaramell verwendest du einfache, aber hochwertige Zutaten. Die meisten davon hast du bestimmt zu Hause – das ist das Schöne daran. Ich liste dir alles auf, was du für den Teig, die Äpfel und das Karamell brauchst.
Für den Teig
- 250 g Weizenmehl (Type 405) – Für eine zarte Krume. Du kannst auch Dinkelmehl verwenden, dann wird der Kuchen etwas nussiger.
- 150 g Zucker – Ich nehme feinen Haushaltszucker. Brauner Zucker gibt eine leicht karamellige Note, aber das ist optional.
- 1 Päckchen Vanillezucker – Für das unverwechselbare Aroma. Selbstgemachter Vanillezucker ist natürlich noch besser.
- 2 TL Backpulver – Damit der Teig schön aufgeht und locker wird.
- 1 Prise Salz – Sie hebt den Geschmack aller anderen Zutaten hervor.
- 2 Eier (Größe M) – Sie sollten Zimmertemperatur haben, damit der Teig gleichmäßig bindet.
- 125 ml neutrales Öl – Ich verwende Rapsöl oder Sonnenblumenöl. Es macht den Teig besonders saftig.
- 150 g saure Sahne oder Schmand – Das ist mein Geheimtipp für die extra Portion Saftigkeit. Du kannst auch Joghurt nehmen, aber dann wird der Teig etwas flüssiger.
Für die Apfelschicht
- 3-4 mittelgroße Äpfel (ca. 500 g) – Ich empfehle säuerliche Sorten wie Boskoop, Elstar oder Braeburn. Sie behalten beim Backen ihre Form und geben eine schöne Säure ab. (Wenn du süßere Äpfel nimmst, reduziere etwas den Zucker im Teig.)
- 1 EL Zitronensaft – Damit die Äpfel nicht braun werden und der Geschmack frischer bleibt.
- 1/2 TL Zimt – Passt perfekt zu Äpfeln und Karamell. Ein Muss in meiner Küche.
Für das Salzkaramell
- 200 g Zucker – Für die Basis des Karamells. Keine Sorge, es klingt schwieriger als es ist.
- 80 g Butter (kalt, in Stücken) – Sie macht das Karamell cremig. Ich nehme am liebsten die Marke „Weihenstephan“ oder „Meggle“.
- 150 ml Sahne (mindestens 30% Fett) – Die Sahne sollte Zimmertemperatur haben, sonst spritzt es beim Einrühren.
- 1 TL Meersalz (Fleur de Sel oder grobes Meersalz) – Das Salz ist entscheidend. Es bricht die Süße und sorgt für diesen besonderen Kick. Ich verwende gerne „Maldon“-Salz.
Substitutionstipp: Wenn du keine saure Sahne hast, nimm stattdessen Naturjoghurt oder Buttermilch. Für eine vegane Version funktioniert Kokosjoghurt überraschend gut – probier es einfach aus!
Ausrüstung – Was du in der Küche brauchst
Du brauchst keine Profi-Ausstattung für diesen Kuchen. Die meisten Dinge hast du bestimmt schon da. Hier ist, was ich verwende:
- Eine Springform (24 cm Durchmesser) – Am besten mit Antihaftbeschichtung. Wenn du eine kleinere Form nimmst, wird der Kuchen höher und die Backzeit verlängert sich etwas.
- Backpapier – Für den Boden der Form. Ich lege auch immer einen Streifen an den Rand, damit sich der Kuchen leichter lösen lässt.
- Eine große Rührschüssel – Für den Teig. Eine einfache Schüssel aus Glas oder Edelstahl reicht völlig.
- Ein Handrührgerät oder eine Küchenmaschine – Für den Teig. Du kannst auch mit einem Schneebesen arbeiten, aber dann brauchst du etwas mehr Geduld.
- Einen kleinen Topf – Für das Karamell. Ein Topf mit dickem Boden ist ideal, damit die Hitze gleichmäßig verteilt wird.
- Ein scharfes Messer und ein Schneidebrett – Zum Schälen und Schneiden der Äpfel.
- Eine Reibe – Ich reibe die Äpfel grob, das gibt eine schöne Textur. Du kannst sie auch in kleine Würfel schneiden.
Mein Tipp: Wenn du keinen Handrührer hast, geht es auch mit einem Schneebesen und etwas Muskelkraft. Der Teig ist nicht schwer – er wird trotzdem saftig. Und für das Karamell: Ein Silikonspatel ist Gold wert, um den Topf sauber auszukratzen. Ich habe meinen von „WMF“ und er hält schon Jahre.
Zubereitung – Schritt für Schritt
Jetzt wird es spannend! Ich führe dich durch jeden Schritt, damit dein saftiger Karamell-Apfelkuchen mit Salzkaramell perfekt gelingt. Keine Sorge, es ist einfacher als du denkst.
Schritt 1: Den Ofen vorheizen und die Form vorbereiten
Heize den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vor. Lege den Boden deiner Springform mit Backpapier aus und fette den Rand leicht ein. So lässt sich der Kuchen später mühelos lösen.
Schritt 2: Die Äpfel vorbereiten
Schäle die Äpfel, viertle sie und entferne das Kerngehäuse. Reibe die Apfelviertel grob auf einer Küchenreibe oder schneide sie in kleine Würfel. Gib sie in eine Schüssel und beträufle sie sofort mit dem Zitronensaft, damit sie nicht braun werden. Vermische sie dann mit dem Zimt. Stelle die Schüssel beiseite – die Äpfel ziehen jetzt schon etwas durch.
Schritt 3: Den Teig zubereiten
In einer großen Rührschüssel vermischst du das Mehl, den Zucker, den Vanillezucker, das Backpulver und die Prise Salz. Gib dann die Eier, das Öl und die saure Sahne hinzu. Verrühre alles mit dem Handrührgerät auf niedriger Stufe, bis ein glatter, cremiger Teig entsteht. Er sollte nicht zu fest sein – wenn er dir zu dick vorkommt, gib einen Schuss Milch hinzu. Rühre nur so lange, bis alles gerade vermischt ist. Zu viel Rühren macht den Kuchen zäh.
Schritt 4: Die Äpfel unterheben
Jetzt kommen die vorbereiteten Äpfel dazu. Hebe sie vorsichtig mit einem Teigschaber oder einem Holzlöffel unter den Teig. Verteile sie gleichmäßig – es ist okay, wenn einige Stücke obenauf liegen. Das gibt später eine schöne Marmorierung.
Schritt 5: Den Teig in die Form füllen
Fülle den Teig in die vorbereitete Springform und streiche die Oberfläche glatt. Klopfe die Form einmal leicht auf die Arbeitsfläche, damit sich eventuelle Luftblasen lösen. Der Teig sollte etwa bis zur Hälfte der Form reichen – er geht noch etwas auf.
Schritt 6: Den Kuchen backen
Schiebe die Form in den vorgeheizten Ofen auf die mittlere Schiene. Backe den Kuchen für 45-55 Minuten. Mache nach 40 Minuten die Stäbchenprobe: Stecke ein Holzstäbchen in die Mitte des Kuchens. Wenn kein roher Teig mehr kleben bleibt, ist er fertig. Wenn die Oberfläche zu dunkel wird, decke ihn in den letzten 10 Minuten mit etwas Alufolie ab.
Schritt 7: Das Salzkaramell zubereiten
Während der Kuchen backt, bereitest du das Karamell zu. Gib den Zucker in einen kleinen Topf mit dickem Boden. Erhitze ihn bei mittlerer Hitze, ohne zu rühren. Der Zucker beginnt zu schmelzen – schwenke den Topf gelegentlich, damit er gleichmäßig karamellisiert. Achtung: Er darf nicht zu dunkel werden, sonst wird er bitter. Sobald er eine goldene Bernsteinfarbe hat (das dauert etwa 5-7 Minuten), nimm den Topf vom Herd.
Gib nun die kalte Butter in den Topf. Es wird stark sprudeln und zischen – das ist normal. Rühre mit einem Schneebesen, bis die Butter vollständig geschmolzen ist. Dann gießt du langsam die Sahne ein. Auch hier sprudelt es wieder. Rühre weiter, bis eine glatte, cremige Soße entsteht. Zum Schluss rührst du das Meersalz ein. Schmecke ab – es sollte süß und salzig zugleich sein. Lass das Karamell etwas abkühlen, es wird beim Abkühlen dicker.
Schritt 8: Den Kuchen auskühlen lassen
Nimm den fertigen Kuchen aus dem Ofen und lass ihn 10 Minuten in der Form ruhen. Löse dann den Rand und stürze den Kuchen auf ein Kuchengitter. Lass ihn vollständig auskühlen – das dauert etwa 1-2 Stunden. Geduld lohnt sich, denn der Kuchen schneidet sich besser, wenn er kalt ist.
Schritt 9: Den Kuchen mit Karamell beträufeln
Wenn der Kuchen kalt ist, setzt du ihn auf eine Kuchenplatte. Gieße das Salzkaramell nach und nach über die Oberfläche. Du kannst es auch in einer dünnen Schicht verstreichen – es läuft dann an den Seiten herunter. Für den Wow-Effekt streust du noch eine Prise Meersalz darüber. Fertig!
Backtipps & Techniken
Ich habe bei diesem saftigen Karamell-Apfelkuchen mit Salzkaramell so einige Fehler gemacht, bevor er perfekt wurde. Hier sind meine besten Tipps, damit dir das nicht passiert.
Das Karamell nicht zu heiß werden lassen. Ich habe einmal den Zucker zu dunkel werden lassen – das Ergebnis war ein bitteres Karamell, das den ganzen Kuchen ruiniert hat. Achte auf die goldene Farbe. Wenn du unsicher bist, nimm den Topf lieber früher vom Herd. Die Restwärme reicht aus, um den Prozess abzuschließen.
Die Äpfel nicht zu nass in den Teig geben. Wenn deine Äpfel sehr saftig sind, drücke sie vor dem Unterheben leicht aus. Sonst wird der Teig zu feucht und der Kuchen fällt zusammen. Ich mache das, indem ich die geriebenen Äpfel in ein sauberes Küchentuch gebe und kurz auswringe.
Die Backzeit im Auge behalten. Jeder Ofen backt anders. Meiner ist etwas heißer, deshalb backe ich den Kuchen oft nur 45 Minuten. Wenn du einen neuen Ofen hast, überprüfe nach 40 Minuten die Stäbchenprobe. Lieber etwas länger backen als zu kurz – ein durchgebackener Kuchen bleibt saftiger.
Multitasking ist dein Freund. Während der Kuchen backt, bereite ich immer schon das Karamell zu. So spare ich Zeit und die Küche riecht doppelt gut. Aber pass auf: Das Karamell nicht unbeaufsichtigt lassen – es kann schnell anbrennen.
Die Konsistenz des Karamells testen. Wenn du das Karamell vom Löffel tropfen lässt, sollte es dickflüssig sein, aber noch fließen. Wenn es zu fest wird, erwärme es kurz mit einem Schuss Sahne. Wenn es zu flüssig ist, koche es nochmal kurz auf.
Variationen & Anpassungen
Dieser saftige Karamell-Apfelkuchen mit Salzkaramell ist ein toller Ausgangspunkt zum Experimentieren. Hier sind ein paar Ideen, die ich selbst ausprobiert habe.
Vegane Variante: Ersetze die Eier durch 2 Esslöffel Apfelmus pro Ei und die saure Sahne durch Sojajoghurt. Für das Karamell nimmst du vegane Butter und Kokossahne. Ich habe es einmal gemacht – es war überraschend lecker, auch wenn die Konsistenz etwas fester war.
Mit Nüssen: Gib 100 g gehackte Walnüsse oder Pekannüsse in den Teig. Sie geben einen schönen Crunch und passen perfekt zu Äpfeln und Karamell. Ich streue sie manchmal auch über das Karamell.
Schoko-Apfel-Karamell-Kuchen: Für Schokoladenfans: Gib 2 Esslöffel Kakaopulver in den Teig und ersetze 50 g Mehl durch 50 g gemahlene Mandeln. Das ergibt einen saftigen Schokoladenkuchen mit Apfelstücken – ein Traum!
Mit anderen Früchten: Im Sommer probiere ich gerne Birnen oder Pfirsiche statt Äpfeln. Die Zubereitung bleibt gleich, aber das Karamell harmoniert wunderbar mit der Süße der Birnen. Für eine herbstliche Note füge ich etwas Ingwer hinzu.
Glutenfrei: Verwende eine glutenfreie Mehlmischung (z.B. von „Schaer“). Der Kuchen wird etwas bröseliger, aber mit dem Karamell darüber fällt das kaum auf.
Servieren & Aufbewahren
Dieser Kuchen schmeckt am besten, wenn er vollständig ausgekühlt ist – dann setzen sich die Aromen richtig durch. Ich serviere ihn gerne bei Zimmertemperatur, aber ein leicht erwärmtes Stück mit einer Kugel Vanilleeis ist auch himmlisch.
Serviervorschläge: Ein Klecks geschlagene Sahne oder ein Schuss kalte Milch passen perfekt dazu. Für einen besonderen Anlass garniere ich den Kuchen mit frischen Apfelscheiben und etwas Minze. Dazu ein Glas Apfelwein oder ein Espresso – perfekt.
Aufbewahren: Bewahre den Kuchen in einem luftdichten Behälter bei Raumtemperatur auf. So bleibt er 2-3 Tage saftig. Im Kühlschrank hält er sich 5-6 Tage, aber er wird dann etwas fester – hol ihn vor dem Servieren einfach eine Stunde raus.
Einfrieren: Du kannst den Kuchen (ohne Karamell) einfrieren. Wickle ihn in Frischhaltefolie und dann in Alufolie. Er hält sich bis zu 3 Monate. Zum Auftauen lass ihn über Nacht im Kühlschrank und beträufle ihn erst dann mit dem Karamell. Das Karamell selbst lässt sich auch einfrieren – in einem Gefrierbeutel hält es sich 2 Monate. Einfach im Wasserbad auftauen.
Mein persönlicher Tipp: Der Kuchen schmeckt am zweiten Tag sogar noch besser. Die Aromen von Apfel und Karamell verbinden sich über Nacht und der Kuchen wird noch saftiger. Also backe ruhig einen Tag vorher – das spart Zeit und schmeckt fantastisch.
Nährwertangaben & gesundheitliche Vorteile
Ich bin kein Ernährungsberater, aber ich schaue schon darauf, was in meinem Essen steckt. Dieser saftige Karamell-Apfelkuchen mit Salzkaramell ist ein Genussmittel – und das ist auch okay. Aber hier sind die ungefähren Werte pro Stück (bei 12 Stücken):
- Kalorien: ca. 380 kcal
- Fett: 22 g
- Kohlenhydrate: 42 g
- Eiweiß: 5 g
- Ballaststoffe: 2 g
Die Äpfel liefern Vitamin C und Ballaststoffe, die gut für die Verdauung sind. Das Karamell enthält zwar Zucker, aber die Prise Meersalz bringt wichtige Mineralstoffe wie Natrium und Kalium. Wenn du auf deine Zuckeraufnahme achtest, kannst du die Zuckermenge im Teig reduzieren oder einen Teil durch Erythrit ersetzen – probier es einfach aus.
Allergenhinweis: Dieses Rezept enthält Gluten, Milchprodukte und Eier. Für eine vegane oder laktosefreie Variante siehe die Variationen oben.
Fazit
Ich liebe diesen saftigen Karamell-Apfelkuchen mit Salzkaramell, weil er einfach glücklich macht. Er ist nicht kompliziert, aber er fühlt sich besonders an. Die Kombination aus saftigen Äpfeln, buttrigem Teig und dem salzigen Karamell – das ist für mich der perfekte Herbstkuchen. Aber ehrlich? Ich backe ihn das ganze Jahr über.
Du kannst das Rezept ganz nach deinem Geschmack anpassen. Mehr Zimt, weniger Zucker, mit Nüssen oder ohne – mach es zu deinem Kuchen. Das ist das Schöne am Backen: Es gibt keine Regeln, nur gute Ideen.
Ich würde mich riesig freuen, wenn du dieses Rezept ausprobierst. Schreib mir in die Kommentare, wie es dir gelungen ist! Hast du eine eigene Variante gefunden? Oder hast du einen Tipp, den ich noch nicht kenne? Ich bin gespannt. Und wenn du ein Foto von deinem Kuchen teilst, markiere mich gerne – ich liebe es, deine Kreationen zu sehen.
Also, ran an die Äpfel und losgebacken! Du wirst sehen, es lohnt sich.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Kann ich den Kuchen auch ohne Salzkaramell backen?
Ja, absolut. Der Kuchen schmeckt auch pur oder mit einer einfachen Zuckerglasur. Aber das Karamell macht ihn wirklich besonders – probier es zumindest einmal aus.
Wie verhindere ich, dass das Karamell kristallisiert?
Das passiert, wenn Zucker an den Topfrand spritzt. Am besten verwendest du einen Topf mit dickem Boden und rührst erst, wenn der Zucker geschmolzen ist. Ein Spritzer Zitronensaft im Zucker hilft auch.
Kann ich den Kuchen auch in einer Kastenform backen?
Ja, das funktioniert. Verwende eine Kastenform (ca. 25 cm Länge) und backe ihn etwa 10 Minuten länger. Die Stäbchenprobe zeigt dir, wann er fertig ist.
Wie bekomme ich den Kuchen besonders saftig?
Die saure Sahne und die geriebenen Äpfel sorgen für Saftigkeit. Achte darauf, den Teig nicht zu lange zu rühren, und backe ihn nicht zu trocken. Die Stäbchenprobe ist dein bester Freund.
Kann ich das Karamell auch im Voraus zubereiten?
Ja, das Karamell hält sich im Kühlschrank in einem verschlossenen Glas bis zu 2 Wochen. Erwärme es vor dem Beträufeln kurz im Wasserbad oder in der Mikrowelle.
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Saftiger Karamell-Apfelkuchen mit Salzkaramell
Ein saftiger Apfelkuchen mit selbstgemachtem Salzkaramell, der nach Herbst und kleinem Luxus schmeckt. Einfach zuzubereiten und perfekt für jeden Anlass.
- Prep Time: 20 Minuten
- Cook Time: 50 Minuten
- Total Time: 1 Stunde 10 Minuten
- Yield: 12 Stücke 1x
- Category: Dessert
- Cuisine: Deutsch
Ingredients
- 250 g Weizenmehl (Type 405)
- 150 g Zucker
- 1 Päckchen Vanillezucker
- 2 TL Backpulver
- 1 Prise Salz
- 2 Eier (Größe M)
- 125 ml neutrales Öl (z.B. Rapsöl oder Sonnenblumenöl)
- 150 g saure Sahne oder Schmand
- 3–4 mittelgroße Äpfel (ca. 500 g, z.B. Boskoop, Elstar oder Braeburn)
- 1 EL Zitronensaft
- 1/2 TL Zimt
- 200 g Zucker (für das Karamell)
- 80 g kalte Butter (in Stücken)
- 150 ml Sahne (mindestens 30% Fett)
- 1 TL Meersalz (Fleur de Sel oder grobes Meersalz)
Instructions
- Heize den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vor. Lege den Boden einer Springform (24 cm Durchmesser) mit Backpapier aus und fette den Rand leicht ein.
- Schäle die Äpfel, viertle sie und entferne das Kerngehäuse. Reibe die Apfelviertel grob oder schneide sie in kleine Würfel. Beträufle sie sofort mit Zitronensaft und vermische sie mit Zimt.
- Vermische in einer großen Rührschüssel Mehl, Zucker, Vanillezucker, Backpulver und Salz. Gib Eier, Öl und saure Sahne hinzu und verrühre alles mit einem Handrührgerät auf niedriger Stufe zu einem glatten Teig.
- Hebe die vorbereiteten Äpfel vorsichtig unter den Teig.
- Fülle den Teig in die vorbereitete Springform und streiche die Oberfläche glatt. Klopfe die Form leicht auf die Arbeitsfläche.
- Backe den Kuchen auf der mittleren Schiene für 45-55 Minuten. Mache nach 40 Minuten die Stäbchenprobe. Decke die Oberfläche bei Bedarf in den letzten 10 Minuten mit Alufolie ab.
- Während der Kuchen backt, bereite das Salzkaramell zu: Erhitze den Zucker in einem kleinen Topf mit dickem Boden bei mittlerer Hitze, ohne zu rühren. Schwenke den Topf gelegentlich, bis der Zucker eine goldene Bernsteinfarbe hat (ca. 5-7 Minuten). Nimm den Topf vom Herd.
- Gib die kalte Butter in den Topf (es sprudelt) und rühre mit einem Schneebesen, bis sie geschmolzen ist. Gieße langsam die Sahne ein und rühre weiter, bis eine glatte Soße entsteht. Rühre das Meersalz ein und lasse das Karamell etwas abkühlen.
- Nimm den fertigen Kuchen aus dem Ofen und lasse ihn 10 Minuten in der Form ruhen. Löse dann den Rand und stürze den Kuchen auf ein Kuchengitter. Lasse ihn vollständig auskühlen (ca. 1-2 Stunden).
- Setze den ausgekühlten Kuchen auf eine Kuchenplatte und beträufle ihn nach und nach mit dem Salzkaramell. Für den Wow-Effekt streue noch eine Prise Meersalz darüber.
Notes
Der Kuchen schmeckt am zweiten Tag noch besser. Das Karamell kann im Voraus zubereitet und im Kühlschrank aufbewahrt werden. Für eine vegane Variante siehe die Variationen im Blog.
Nutrition
- Serving Size: 1 Stück
- Calories: 380
- Fat: 22
- Carbohydrates: 42
- Fiber: 2
- Protein: 5
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