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Es war einer dieser frühen Aprilabende, an denen die Luft noch eine gewisse Kühle hat, aber die Küche bereits das letzte Tageslicht einfängt. Der Kühlschrank war eher spärlich gefüllt – ein Stück Lachs, ein Brokkoli, eine Zitrone, die schon ein paar Tage auf dem Obstteller lag. Und irgendwie wollte ich nichts Kompliziertes. Keine Pfanne, die spritzt. Kein Herd, der ständige Aufmerksamkeit verlangt. Nur den Ofen.
Ich habe den Lachs einfach auf ein Blech gelegt, den Brokkoli daneben verteilt, alles mit Zitronenscheiben belegt und mit Olivenöl beträufelt. Kein Rezept im Kopf, nur ein Bauchgefühl. Dreißig Minuten später saß ich mit einer Gabel am Küchentisch und habe diesen saftigen Ofenlachs mit Brokkoli und Zitrone gegessen – direkt vom Blech, die Haut schön knusprig, das Fischfleisch so zart, dass es fast von selbst zerfiel. Und der Brokkoli? Der hatte genau diese perfekten, leicht gebräunten Ränder bekommen, die ihn fast süßlich schmecken lassen.
Seitdem koche ich dieses Gericht mindestens einmal pro Woche. Es ist nicht nur einfach, es fühlt sich irgendwie ehrlich an. Kein Schnickschnack, keine Zutaten, die man extra kaufen muss. Nur drei Hauptdarsteller, die gemeinsam etwas Großartiges ergeben. Und ehrlich? Genau das brauche ich an diesen Abenden, an denen das Leben laut ist und die Küche der einzige Ort, an dem ich die Kontrolle habe.
Dieser Lachs ist mein kleiner Beweis, dass gutes Essen nicht kompliziert sein muss. Er schmeckt nach mehr, als die Zutatenliste vermuten lässt. Und er ist genau das, was du an einem Abend brauchst, an dem du einfach nur ankommen willst.
Warum du diesen Ofenlachs lieben wirst
Ich habe diesen Lachs inzwischen bestimmt dreißig Mal zubereitet – für mich allein, für Freunde, für meine Familie. Und jedes Mal gibt es diesen Moment, in dem jemand die Augen schließt beim ersten Bissen. Das ist kein Zufall, sondern das Ergebnis von ein paar grundlegenden Prinzipien, die ich für dich zusammengefasst habe.
- Schnell & unkompliziert: In unter 30 Minuten steht das Abendessen auf dem Tisch. Kein stundenlanges Marinieren, kein aufwendiges Anbraten. Der Ofen macht die ganze Arbeit.
- Minimale Zutaten, maximaler Geschmack: Du brauchst nur Lachs, Brokkoli, Zitrone, Olivenöl und Gewürze. Das war’s. Keine exotischen Zutaten, die du nur in Spezialgeschäften findest.
- Perfekt für stressige Wochentage: Nach einem langen Tag hast du keine Energie für komplizierte Rezepte. Dieses Gericht ist wie eine Umarmung – es fordert nichts von dir, gibt dir aber alles.
- Ein Gericht, das alle lieben: Selbst meine Nichte, die normalerweise Brokkoli aussortiert, isst hier die Röschen direkt vom Blech. Der Lachs ist so zart, dass sogar Kinder ihn mögen.
- Gesund ohne Verzicht: Du bekommst hochwertiges Protein, gesunde Omega-3-Fettsäuren und eine ordentliche Portion Gemüse – und es schmeckt trotzdem wie ein kleines Festmahl.
Was dieses Rezept von anderen unterscheidet? Es ist die Kombination aus knuspriger Lachs-Haut und saftigem Fischfleisch, die durch die Zitrone eine frische Note bekommt, während der Brokkoli im Ofen karamellisiert und fast süßlich wird. Ich habe unzählige Versionen getestet – mit Honigglasur, mit Kräuterkruste, mit Soja-Marinade – aber diese einfache Kombination aus Lachs, Brokkoli und Zitrone ist die, zu der ich immer wieder zurückkehre. Sie ist einfach perfekt in ihrer Schlichtheit.
Was du an Zutaten brauchst
Die Schönheit dieses Rezepts liegt in seiner Einfachheit. Du wirst überrascht sein, wie wenig du für ein so beeindruckendes Ergebnis brauchst. Hier ist, was du einkaufen solltest:
Für den Lachs und den Brokkoli
- 2 Lachsfilets (je ca. 150-200 g) – Am besten mit Haut, denn die wird im Ofen herrlich knusprig. Ich kaufe meinen Lachs meist beim Fischhändler meines Vertrauens, aber tiefgekühlte Filets aus dem Supermarkt funktionieren auch gut. Achte darauf, dass die Filets gleichmäßig dick sind, damit sie gleichzeitig gar werden.
- 1 mittelgroßer Brokkoli (ca. 300-400 g) – Frisch schmeckt er natürlich am besten, aber TK-Brokkoli geht auch. Wenn du frischen kaufst, achte auf feste, dunkelgrüne Röschen ohne gelbe Stellen.
- 1 Bio-Zitrone – Die Schale verwenden wir mit, also kauf unbedingt eine unbehandelte Zitrone. Die Säure und das Aroma sind der heimliche Star dieses Gerichts.
- 2-3 EL Olivenöl (ca. 30 ml) – Ein gutes Olivenöl macht einen Unterschied. Es muss nicht das teuerste sein, aber eines, das du auch gerne pur aufs Brot träufeln würdest.
- 2 Knoblauchzehen – In dünne Scheiben geschnitten oder gehackt, je nachdem, wie intensiv du den Geschmack magst.
- Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer – Grobes Meersalz ist ideal, es löst sich langsamer auf und gibt dem Lachs eine schöne Kruste.
Optional, aber empfehlenswert

- 1 TL getrockneter Thymian oder Oregano – Kräuter passen wunderbar zu Lachs und Zitrone. Thymian ist mein Favorit, er ist dezent genug, um nicht zu dominieren.
- Eine Prise Chiliflocken – Für diejenigen unter uns, die es gerne etwas schärfer mögen. Eine kleine Prise reicht völlig aus.
- 1 EL Butter (optional) – Ein kleines Stück Butter auf dem Lachs vor dem Backen verleiht eine unglaubliche Cremigkeit. Ich mache das manchmal, wenn ich mich besonders verwöhnen will.
- Frische Kräuter zum Garnieren – Petersilie, Dill oder Schnittlauch. Einfach nach dem Backen darüber streuen.
Du siehst, die Zutatenliste ist kurz und überschaubar. Das ist bewusst so – dieses Rezept lebt von der Qualität der einzelnen Komponenten, nicht von einer langen Liste an Gewürzen und Saucen.
Welche Küchengeräte du benötigst
Für dieses Rezept brauchst du wirklich keine ausgefallene Ausrüstung. Ich habe es in verschiedenen Küchen zubereitet – von meiner gut ausgestatteten bis zu der meiner Freundin, die nur das Nötigste besitzt. Es funktioniert immer.
- Ein Backblech oder eine große Auflaufform – Es sollte groß genug sein, dass Lachs und Brokkoli nebeneinander Platz haben, ohne sich zu überlappen. Mein Lieblingsblech ist ein einfaches antihaftbeschichtetes aus dem Supermarkt, es kostet nicht viel und macht seinen Job perfekt.
- Backpapier – Das erspart dir das lästige Einfetten und die Reinigung hinterher. Ein absoluter Lebensretter an stressigen Abenden.
- Ein scharfes Messer – Zum Schneiden des Brokkolis und der Zitrone. Ein stumpfes Messer macht die Arbeit nur unnötig schwer.
- Ein Schneidebrett – Am besten aus Holz oder Kunststoff. Achte darauf, dass es sauber ist, besonders wenn du rohen Fisch darauf schneidest.
- Eine kleine Schüssel – Zum Vermischen des Olivenöls mit den Gewürzen. Du kannst auch einfach direkt auf dem Blech würzen, aber in einer Schüssel verteilt sich das Öl gleichmäßiger.
- Eine Küchenzange – Zum Wenden des Brokkolis während des Backens. Zwei Gabeln tun es aber auch.
Wenn du keinen Ofen hast, könntest du den Lachs theoretisch auch in der Pfanne zubereiten und den Brokkoli separat dämpfen. Aber der Ofen ist nun mal die einfachste und sauberste Methode – und er liefert dieses perfekte, gleichmäßige Ergebnis, das ich so liebe.
Die Schritt-für-Schritt-Anleitung
Jetzt wird es konkret. Ich zeige dir genau, wie ich diesen saftigen Ofenlachs mit Brokkoli und Zitrone zubereite. Keine Angst, es ist einfacher, als du denkst.
- Den Ofen vorheizen. Heize deinen Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vor. Umluft ist auch okay, aber ich finde, bei Ober-/Unterhitze wird die Haut des Lachses knuspriger. Das sind nur 10-15 Minuten Vorheizzeit, in denen du die anderen Schritte erledigen kannst.
- Den Brokkoli vorbereiten. Wasche den Brokkoli gründlich und schneide ihn in gleichmäßige Röschen. Der Strunk muss nicht weg – schäle ihn einfach und schneide ihn in dünne Scheiben oder Stifte. Er schmeckt fast so gut wie die Röschen und ist genauso nährstoffreich. Die Röschen sollten nicht zu klein sein, sonst werden sie zu weich. Faustregel: etwa daumengroß.
- Die Zitrone vorbereiten. Wasche die Zitrone heiß ab und trockne sie. Schneide sie in dünne Scheiben – etwa 3-4 mm dick. Die Hälfte der Scheiben legst du später auf den Lachs, die andere Hälfte kommt mit in den Ofen, um den Brokkoli zu aromatisieren. Reibe etwas von der Schale ab (etwa 1 TL) und hebe sie für später auf.
- Den Lachs vorbereiten. Tupfe die Lachsfilets mit Küchenpapier trocken. Das ist wichtig, denn Feuchtigkeit verhindert, dass die Haut schön knusprig wird. Würze die Filets auf beiden Seiten mit Salz und Pfeffer. Wenn du magst, reibe sie leicht mit Olivenöl ein – das hilft, die Gewürze zu binden.
- Das Blech vorbereiten. Lege dein Backblech mit Backpapier aus. Verteile den Brokkoli auf einer Hälfte des Blechs, die Lachsfilets (mit der Hautseite nach unten) auf der anderen Hälfte. Achte darauf, dass nichts übereinander liegt – der Brokkoli braucht Platz, um zu rösten, nicht zu dämpfen.
- Würzen und beträufeln. Beträufle den Brokkoli mit etwa der Hälfte des Olivenöls und würze ihn mit Salz und Pfeffer. Verteile die Knoblauchscheiben über dem Brokkoli. Lege dann die Zitronenscheiben auf die Lachsfilets – etwa 2-3 pro Filet. Die restlichen Zitronenscheiben verteilst du zwischen dem Brokkoli. Beträufle alles mit dem restlichen Olivenöl. Wenn du Thymian oder Chiliflocken verwendest, streue sie jetzt darüber.
- Ab in den Ofen. Schiebe das Blech in den vorgeheizten Ofen auf die mittlere Schiene. Backe alles für 15-18 Minuten, je nach Dicke der Lachsfilets. Mein Lachs ist nach 16 Minuten meist perfekt – das Fischfleisch ist innen noch leicht glasig und zart, aber nicht mehr roh. Der Brokkoli sollte an den Rändern leicht gebräunt sein und sich mit einer Gabel einstechen lassen.
- Den letzten Schliff geben. Nimm das Blech aus dem Ofen. Streue die aufbewahrte Zitronenschale über den Lachs und den Brokkoli. Wenn du frische Kräuter verwendest, hacke sie jetzt und gib sie darüber. Drücke vielleicht noch eine zusätzliche Zitronenscheibe über dem Lachs aus, wenn du es besonders frisch magst.
- Ruhen lassen und servieren. Lass das Gericht 2-3 Minuten ruhen, bevor du es servierst. Das ist wichtig, damit sich die Säfte im Lachs verteilen können. Serviere den Lachs direkt vom Blech oder auf einem Teller mit dem Brokkoli daneben. Ein Klecks Joghurt oder ein Stück Zitrone dazu – fertig.
Siehst du? Kein Hexenwerk. Nur ein paar einfache Schritte, die zusammen ein fantastisches Gericht ergeben.
Meine besten Tipps für perfekten Ofenlachs
Ich habe in den letzten Jahren so manchen Lachs ruiniert – zu trocken, zu fad, die Haut nicht knusprig. Aber aus Fehlern lernt man, und ich teile meine Erkenntnisse gerne mit dir.
- Der häufigste Fehler: Den Lachs zu lange backen. Ich weiß, es ist verlockend, ihn sicherheitshalber ein paar Minuten länger im Ofen zu lassen. Aber Lachs ist wie ein gutes Steak – er wird schnell trocken. Nimm ihn lieber eine Minute zu früh heraus als zu spät. Er gart auf dem heißen Blech noch ein wenig nach.
- Die Haut wird nur knusprig, wenn sie trocken ist. Das ist der wichtigste Tipp überhaupt. Tupfe die Filets wirklich gründlich mit Küchenpapier ab, bevor du sie würzt. Feuchtigkeit ist der Feind der Knusprigkeit.
- Brokkoli nicht zu klein schneiden. Kleine Stücke werden schnell matschig und verlieren ihre Textur. Große Röschen bleiben bissfest und bekommen diese wunderbaren karamellisierten Ränder.
- Das Blech nicht überladen. Wenn alles zu eng liegt, dämpft der Brokkoli und wird nicht schön geröstet. Lieber zwei Bleche verwenden, wenn du mehr machst, oder in zwei Durchgängen backen.
- Die Zitronenscheiben sind nicht nur Deko. Sie geben nicht nur Aroma ab, sondern schützen den Lachs auch davor, auszutrocknen. Lege sie flächendeckend auf die Filets.
- Multitasking ist nicht nötig. Während der Lachs im Ofen ist, kannst du den Tisch decken, einen Salat zubereiten oder einfach die Füße hochlegen. Das Gericht braucht keine ständige Aufmerksamkeit – das ist ja der ganze Punkt.
Ein persönlicher Fail von mir: Ich habe einmal vergessen, den Lachs zu salzen, und das Ergebnis war so fad, dass ich ihn mit Sojasauce retten musste. Seitdem salze ich immer großzügig – Lachs verträgt mehr Salz, als man denkt. Also keine Scheu vor der Gewürzdose.
Variationen und Anpassungen
Dieses Grundrezept ist ein wunderbares Sprungbrett für eigene Kreationen. Hier sind ein paar Ideen, die ich selbst ausprobiert habe und die fantastisch funktionieren:
- Mediterrane Variante: Ersetze den Thymian durch getrockneten Oregano und Rosmarin. Gib ein paar halbierte Cherrytomaten und schwarze Oliven mit auf das Blech. Ein Schuss Balsamico-Essig über den Brokkoli rundet das Ganze ab. Das erinnert mich an einen Urlaub in Griechenland, wo ich genau so einen Lachs gegessen habe.
- Asiatisch inspirierte Version: Mische 2 EL Sojasauce, 1 EL Sesamöl und 1 TL Honig und beträufle den Lachs damit vor dem Backen. Streue Sesamsamen darüber und serviere mit etwas eingelegtem Ingwer. Der Brokkoli bekommt einen Spritzer Reisessig. Einfach genial.
- Für eine Low-Carb- oder Keto-Ernährung: Dieses Rezept ist bereits von Natur aus kohlenhydratarm. Du kannst den Brokkoli durch Blumenkohl ersetzen oder eine Handvoll grüne Bohnen hinzufügen. Ein Klecks selbstgemachte Kräuterbutter macht es noch reichhaltiger.
- Vegetarische Alternative: Ersetze den Lachs durch eine dicke Scheibe Halloumi oder ein mariniertes Tofu-Steak. Die Backzeit bleibt ungefähr gleich – der Halloumi wird schön goldbraun und der Tofu nimmt die Zitronenaromen wunderbar auf.
- Mit anderen Gemüsesorten: Im Sommer gebe ich gerne Zucchini und Paprika mit auf das Blech. Im Herbst sind Kürbisstücke und Rosenkohl eine fantastische Ergänzung. Passe einfach die Backzeit an – härteres Gemüse braucht ein paar Minuten länger.
Meine persönliche Lieblingsvariation ist die mediterrane mit Cherrytomaten. Die Tomaten platzen im Ofen auf und vermischen sich mit dem Olivenöl zu einer Art natürlicher Sauce, die den Lachs umhüllt. Ein Traum!
Servieren und Aufbewahren
Dieses Gericht ist am besten direkt nach dem Backen, aber ein paar Tipps zur Aufbewahrung habe ich trotzdem für dich.
Servieren: Ich esse den Lachs am liebsten direkt vom Blech, aber auf einem Teller mit einer Beilage macht er natürlich auch eine gute Figur. Dazu passen:
- Ein einfacher grüner Salat mit Zitronen-Vinaigrette
- Gekochter Reis oder Quinoa – perfekt, um die restliche Zitronen-Öl-Sauce aufzunehmen
- Ein Stück knuspriges Baguette – ideal zum Dippen
- Ein Klecken griechischer Joghurt mit etwas gehackter Minze – die Kühle passt wunderbar
Ich persönlich serviere den Lachs oft mit einem frischen bunten Sommersalat – die leichte Säure des Dressings harmoniert perfekt mit dem reichen Lachs.
Aufbewahren: Wenn du Reste hast (was selten vorkommt, aber möglich ist), bewahre Lachs und Brokkoli getrennt in luftdichten Behältern im Kühlschrank auf. So bleibt der Brokkoli bissfest und der Lachs trocknet nicht aus. Im Kühlschrank hält sich das Gericht etwa 2 Tage.
Wiederaufwärmen: Der Ofen ist hier dein bester Freund. Lege die Reste auf ein Backblech und wärme sie bei 150 °C für etwa 8-10 Minuten auf. Die Mikrowelle ist keine gute Idee – sie macht den Lachs trocken und den Brokkoli matschig. Alternativ kannst du den Lachs auch kalt in einem Salat oder auf einem Sandwich genießen. Zerupft mit etwas Mayonnaise und Dill ist er ein fantastischer Brotbelag.
Übrigens: Der Geschmack entwickelt sich über Nacht noch etwas weiter. Am nächsten Tag schmeckt der Lachs fast noch aromatischer, weil die Zitrone und die Gewürze tiefer eingezogen sind. Das ist ein kleiner Bonus für alle, die Reste mögen.
Nährwerte und gesundheitliche Vorteile
Dieses Gericht ist nicht nur lecker, sondern auch richtig gut für dich. Hier eine ungefähre Nährwertangabe pro Portion (ein Lachsfilet mit der Hälfte des Brokkolis):
| Nährwert | Menge pro Portion |
|---|---|
| Kalorien | ca. 420-480 kcal |
| Protein | ca. 38-42 g |
| Fett | ca. 28-32 g (davon ca. 6 g gesättigt) |
| Kohlenhydrate | ca. 12-15 g |
| Ballaststoffe | ca. 5-7 g |
| Zucker | ca. 4-5 g (natürlich vorkommend) |
Lachs ist eine der besten Quellen für Omega-3-Fettsäuren, die entzündungshemmend wirken und gut für Herz und Gehirn sind. Brokkoli steckt voller Vitamin C, Vitamin K und Ballaststoffe – er unterstützt dein Immunsystem und deine Verdauung. Die Zitrone liefert zusätzliches Vitamin C und hilft deinem Körper, das Eisen aus dem Brokkoli besser aufzunehmen. Eine rundum gesunde Kombination!
Für Menschen mit Laktoseintoleranz oder Glutenunverträglichkeit ist dieses Gericht übrigens von Natur aus geeignet – solange du keine Butter verwendest, ist es sogar vegan-freundlich, wenn du den Lachs durch Tofu ersetzt.
Häufig gestellte Fragen
Kann ich auch tiefgekühlten Lachs verwenden?
Ja, das geht. Du solltest ihn aber vorher vollständig im Kühlschrank auftauen lassen (am besten über Nacht) und dann gründlich trocken tupfen. Tiefgekühlter Lachs gibt oft mehr Wasser ab, also sei besonders gründlich beim Abtupfen, damit die Haut knusprig wird.
Wie erkenne ich, ob der Lachs gar ist?
Der Lachs ist fertig, wenn er sich leicht mit einer Gabel in Schichten teilen lässt und das Fleisch innen nicht mehr durchscheinend ist. Ein Fleischthermometer ist hilfreich: Die Kerntemperatur sollte bei etwa 50-52 °C liegen für medium, bei 55-58 °C für durchgegart. Nimm ihn lieber früher heraus – er gart auf dem heißen Blech noch ein wenig nach.
Kann ich den Brokkoli durch anderes Gemüse ersetzen?
Absolut! Grüne Bohnen, Blumenkohl, Zucchini, Paprika oder Spargel – fast jedes Gemüse, das du gerne isst, funktioniert. Achte nur auf die Garzeit: Härteres Gemüse wie Karotten oder Kürbis braucht ein paar Minuten länger, weicheres wie Zucchini ist schneller fertig. Schneide alles in gleichmäßige Stücke, damit es gleichzeitig gart.
Warum wird meine Lachs-Haut nicht knusprig?
Die häufigsten Ursachen sind: Der Lachs war nicht trocken genug (immer gründlich abtupfen!), der Ofen war nicht heiß genug (mindestens 200 °C), oder die Haut lag auf dem Backpapier auf, statt direkten Kontakt mit dem heißen Blech zu haben. Du kannst das Blech auch kurz vor dem Backen mit etwas Öl einpinseln, um die Knusprigkeit zu fördern.
Kann ich dieses Gericht vorbereiten und später servieren?
Am besten schmeckt es frisch aus dem Ofen. Du kannst aber den Brokkoli schon am Vortag waschen und in Röschen schneiden und die Zitrone vorbereiten. Die Lachsfilets würze ich erst kurz vor dem Backen, da Salz dem Fisch Wasser entziehen würde, wenn er zu lange damit in Kontakt bleibt.
Warum du dieses Rezept heute noch ausprobieren solltest
Ich weiß, wie es ist, wenn man abends nach Hause kommt und keine Energie mehr hat, um ein aufwendiges Gericht zu kochen. Dieses Rezept ist für genau diese Momente gemacht. Es fordert nichts von dir – kein ständiges Rühren, kein kompliziertes Würzen, kein stundenlanges Vorbereiten. Du legst alles auf ein Blech, schiebst es in den Ofen, und 20 Minuten später hast du ein Abendessen, das aussieht und schmeckt, als hättest du stundenlang in der Küche gestanden.
Ich liebe dieses Gericht, weil es mich daran erinnert, dass gutes Essen nicht kompliziert sein muss. Dass drei Zutaten – Lachs, Brokkoli, Zitrone – genug sind, um etwas wirklich Köstliches zu zaubern. Und dass es okay ist, an manchen Abenden den einfachen Weg zu wählen, ohne schlechtes Gewissen.
Probier es aus. Pass die Gewürze an, experimentiere mit Variationen, mach es zu deinem eigenen Gericht. Und wenn du es gemacht hast, schreib mir in den Kommentaren, wie es dir geschmeckt hat. Ich bin gespannt auf deine Version!
Wenn du weitere einfache und leckere Ofengerichte suchst, wirf einen Blick auf mein Rezept für knusprigen grünen Spargel aus dem Backofen – perfekt für die Spargelsaison. Oder probiere meine herzhaften One-Pot-Camping-Nudeln mit Hähnchen, wenn du mal etwas anderes ausprobieren möchtest.
Guten Appetit, und bis zum nächsten Mal in meiner Küche!
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Saftiger Ofenlachs mit Brokkoli und Zitrone: Das beste 30-Minuten Rezept
Ein einfaches und schnelles Ofengericht mit saftigem Lachs, karamellisiertem Brokkoli und frischer Zitrone – perfekt für stressige Wochentage. In unter 30 Minuten auf dem Tisch.
- Prep Time: 10 Minuten
- Cook Time: 18 Minuten
- Total Time: 28 Minuten
- Yield: 2 Portionen 1x
- Category: Hauptgericht
- Cuisine: Mediterran
Ingredients
- 2 Lachsfilets (je ca. 150-200 g), mit Haut
- 1 mittelgroßer Brokkoli (ca. 300–400 g)
- 1 Bio-Zitrone
- 2–3 EL Olivenöl (ca. 30 ml)
- 2 Knoblauchzehen, in dünne Scheiben geschnitten
- Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
- 1 TL getrockneter Thymian oder Oregano (optional)
- Eine Prise Chiliflocken (optional)
- 1 EL Butter (optional)
- Frische Kräuter zum Garnieren (Petersilie, Dill oder Schnittlauch, optional)
Instructions
- Den Ofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
- Den Brokkoli waschen und in gleichmäßige, etwa daumengroße Röschen schneiden. Den Strunk schälen und in dünne Scheiben oder Stifte schneiden.
- Die Zitrone heiß abwaschen, trocknen und in dünne Scheiben (ca. 3-4 mm) schneiden. Etwa 1 TL Zitronenschale abreiben und beiseitelegen.
- Die Lachsfilets mit Küchenpapier trocken tupfen. Auf beiden Seiten mit Salz und Pfeffer würzen. Nach Belieben leicht mit Olivenöl einreiben.
- Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Den Brokkoli auf einer Hälfte des Blechs verteilen, die Lachsfilets (mit der Hautseite nach unten) auf der anderen Hälfte. Darauf achten, dass nichts übereinander liegt.
- Den Brokkoli mit der Hälfte des Olivenöls beträufeln und mit Salz und Pfeffer würzen. Die Knoblauchscheiben über dem Brokkoli verteilen. Die Zitronenscheiben auf die Lachsfilets legen (ca. 2-3 pro Filet) und die restlichen Zitronenscheiben zwischen dem Brokkoli verteilen. Mit dem restlichen Olivenöl beträufeln. Nach Belieben Thymian oder Chiliflocken darüberstreuen.
- Das Blech auf die mittlere Schiene in den vorgeheizten Ofen schieben und 15-18 Minuten backen, bis der Lachs innen noch leicht glasig und zart ist und der Brokkoli an den Rändern leicht gebräunt ist.
- Das Blech aus dem Ofen nehmen. Die aufbewahrte Zitronenschale über Lachs und Brokkoli streuen. Nach Belieben frische Kräuter hacken und darübergeben. Optional eine zusätzliche Zitronenscheibe über dem Lachs ausdrücken.
- Das Gericht 2-3 Minuten ruhen lassen, dann servieren.
Notes
Den Lachs nicht zu lange backen, sonst wird er trocken. Die Haut wird nur knusprig, wenn die Filets vor dem Würzen gründlich trocken getupft werden. Brokkoli nicht zu klein schneiden, damit er bissfest bleibt. Das Blech nicht überladen, sonst dämpft der Brokkoli statt zu rösten.
Nutrition
- Serving Size: 1 Lachsfilet mit der
- Calories: 420480
- Sugar: 45
- Sodium: 0.05
- Fat: 2832
- Saturated Fat: 6
- Carbohydrates: 1215
- Fiber: 57
- Protein: 3842
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