Geschrieben von

Virginia Ramsey

Veröffentlicht

Saftiger Trauben-Walnuss-Kuchen mit Mascarpone – einfaches Rezept

Fertig in 90 Minuten
Portionen 12 Stücke
Schwierigkeitsgrad Easy

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Die Tupperdose war leer. Nicht nur leer – regelrecht ausgewischt. Mein Kollege Markus, der sonst nie um Worte verlegen ist, hielt sie mir mit einem fast ehrfürchtigen Blick entgegen. „Den will meine Frau fürs Wochenende backen. Krieg ich das Rezept?“ Ich hatte den Kuchen am Abend zuvor in die Teeküche gestellt, ohne viel Aufhebens zu machen. Einfach so, weil ich zu viel Teig hatte und die Trauben vom Markt langsam weich wurden. Dass er so einschlagen würde, hätte ich nicht gedacht. Aber vielleicht ist das ja das Schöne an diesem saftigen Trauben-Walnuss-Kuchen mit Mascarpone – er macht keine große Show, er überzeugt einfach durch das, was er ist: unglaublich saftig, nussig und genau richtig süß.

Ich bin ehrlich, ich habe nicht mit diesem Erfolg gerechnet. Trauben im Kuchen? Das klang für mich immer so, naja, nach etwas, das in Omas Backbuch gehört. Aber dann war da diese Schale mit kernlosen roten Trauben, die keiner mehr essen wollte, und ein Becher Mascarpone, der am nächsten Morgen ablaufen würde. Und plötzlich war dieser Kuchen geboren. Ein bisschen aus der Not heraus, ein bisschen aus Neugier. Und jetzt gehört er zu den Rezepten, die ich einfach immer wieder backen muss – weil er so verlässlich ist. Weil er genau die Art von Wohlfühlen liefert, die man an einem verregneten Sonntagnachmittag braucht. Oder an einem Dienstagabend, wenn der Alltag einfach zu laut war.

Warum du diesen Kuchen lieben wirst

Dieser Kuchen ist nicht nur ein weiteres Rezept in deiner Sammlung. Er ist der Grund, warum du vielleicht nie wieder einen normalen Rührkuchen backen wirst. Ich habe ihn in den letzten Monaten bestimmt ein halbes Dutzend Mal gebacken, jedes Mal mit kleinen Anpassungen, und jedes Mal war er perfekt. Hier ist, warum er auch dein neuer Liebling wird:

  • Saftig wie kein Zweiter : Die Kombination aus Mascarpone und den saftigen Trauben macht diesen Kuchen so feucht, dass er tagelang frisch bleibt. Kein trockener Krümel, versprochen.
  • Einfache Zutaten : Du brauchst keine exotischen Gewürze oder teure Spezialprodukte. Die meisten Zutaten hast du wahrscheinlich schon zu Hause – bis auf die Trauben und den Mascarpone, die sind aber in jedem Supermarkt zu finden.
  • Perfekt für jeden Anlass : Ob zum Sonntagskaffee, als Mitbringsel zur Einladung oder einfach nur so zum Nachmittagstee – dieser Kuchen macht überall eine gute Figur. Er ist elegant genug für Gäste, aber unkompliziert genug für den Alltag.
  • Ein echtes Geschmackserlebnis : Die süßen, weichen Trauben treffen auf die knackigen Walnüsse, und die Mascarpone sorgt für eine cremige, fast puddingartige Textur. Jeder Bissen ist eine kleine Überraschung.
  • Schwierigkeitsgrad: absolut machbar : Auch wenn du kein Backprofi bist, gelingt dir dieser Kuchen. Ich habe ihn schon mit meiner Nichte gebacken, und sie ist zehn. Es gibt keine komplizierten Techniken, nur ehrliche Handarbeit.

Was diesen Kuchen von anderen unterscheidet? Es ist diese eine Sache: die Mascarpone. Sie macht den Teig nicht nur saftig, sondern verleiht ihm eine fast samtige Schwere, die man sonst nur von aufwendigen Cremetorten kennt. Und während die meisten Traubenkuchen eher trocken und langweilig sind, bleibt dieser hier tagelang frisch. Ehrlich, am dritten Tag schmeckt er fast noch besser – weil die Aromen richtig durchgezogen sind.

Was du an Zutaten brauchst

Los geht es mit den Zutaten. Keine Sorge, die Liste ist überschaubar. Ich erkläre dir auch gleich, warum jede einzelne Zutat wichtig ist und was du beachten solltest.

Für den Teig:

  • 250 g weiche Butter – Die Butter sollte wirklich weich sein, nicht geschmolzen. Nimm sie eine Stunde vor dem Backen aus dem Kühlschrank. Ich verwende am liebsten die Butter von Weihenstephan, weil sie einen höheren Fettgehalt hat und den Teig besonders zart macht.
  • 200 g Zucker – Normaler Haushaltszucker reicht völlig. Du kannst auch braunen Zucker nehmen, das gibt dem Kuchen eine leichte Karamellnote.
  • 4 Eier (Größe M) – Am besten nimmst du Eier aus Freilandhaltung, sie haben ein intensiveres Eigelb und machen den Teig schöner gelb. Die Eier sollten Zimmertemperatur haben, sonst flockt der Teig.
  • 250 g Mascarpone – Das ist die Geheimwaffe. Mascarpone ist ein italienischer Frischkäse mit einem hohen Fettgehalt (mindestens 80 %). Er macht den Teig unglaublich saftig und gibt ihm eine leichte Säure, die perfekt zu den süßen Trauben passt. Ich nehme immer den von Galbani, aber jede andere Marke funktioniert auch.
  • 350 g Mehl (Type 405) – Normales Weizenmehl. Du kannst auch Dinkelmehl Type 630 verwenden, dann wird der Kuchen etwas nussiger im Geschmack.
  • 2 TL Backpulver – Achte darauf, dass das Backpulver noch frisch ist. Ein alter Verfall kann bedeuten, dass der Kuchen nicht richtig aufgeht.
  • 1 Prise Salz – Klingt komisch in einem süßen Kuchen, aber Salz hebt alle Aromen hervor und balanciert die Süße aus.
  • 1 TL Vanilleextrakt oder das Mark einer Vanilleschote – Vanille rundet den Geschmack ab. Wenn du keine Vanille hast, geht auch Vanillezucker (dann aber 20 g weniger Zucker nehmen).

Für die Füllung und das Topping:

Saftiger Trauben-Walnuss-Kuchen mit Mascarpone preparation steps

  • 300 g kernlose rote oder blaue Trauben – Die Trauben sollten fest und süß sein. Ich bevorzuge rote Trauben, weil sie eine schöne Farbe abgeben und etwas süßer sind als grüne. Halbiere sie vor dem Verwenden, damit sie sich gleichmäßig im Teig verteilen. Große Trauben kannst du auch vierteln.
  • 100 g Walnüsse – Hacke sie grob, nicht zu fein. Du solltest noch Stücke spüren. Wenn du magst, kannst du die Walnüsse vorher kurz in einer Pfanne ohne Fett anrösten – das bringt ihr Aroma noch mehr zur Geltung.
  • 2 EL Puderzucker – Zum Bestäuben des fertigen Kuchens. Sieht hübsch aus und gibt einen Hauch von Süße obendrauf.

Für die Form:

  • Butter und Mehl für die Form – Oder du nimmst Backpapier. Eine Springform mit 26 cm Durchmesser ist ideal.

Ein Tipp von mir : Wenn du keine Walnüsse magst oder eine Allergie hast, kannst du sie durch Pekannüsse oder Mandelblättchen ersetzen. Auch Haselnüsse passen super. Und falls du keine Mascarpone bekommst, geht auch Philadelphia-Frischkäse – der Kuchen wird dann etwas weniger saftig, aber immer noch lecker.

Was du an Küchengeräten brauchst

Die gute Nachricht: Du brauchst keine teuren Spezialgeräte. Alles, was du benötigst, hast du wahrscheinlich schon in deiner Küche. Hier ist die Liste:

  • Eine Springform (26 cm) – Die klassische Kuchenform. Wenn du nur eine 24-cm-Form hast, wird der Kuchen etwas höher und braucht 10–15 Minuten länger im Ofen.
  • Handrührgerät oder Küchenmaschine – Ein Schneebesen geht auch, aber deine Arme werden müde. Ich schwöre auf mein altes Handrührgerät von Bosch, das schon seit Jahren treue Dienste leistet. Ein Küchenmixer ist natürlich noch komfortabler.
  • Zwei Rührschüsseln – Eine für den Teig, eine für die trockenen Zutaten.
  • Ein Sieb – Zum Mehl und Backpulver sieben. Das verhindert Klümpchen und macht den Teig luftiger.
  • Ein scharfes Messer – Zum Halbieren der Trauben. Ein stumpfes Messer zerdrückt sie nur.
  • Ein Holzspieß oder Zahnstocher – Für die Stäbchenprobe, um zu checken, ob der Kuchen durch ist.
  • Ein Kuchengitter – Zum Auskühlen. Wenn du kein Gitter hast, geht auch ein umgedrehtes Backblech.

Falls du keine Springform hast: Du kannst den Teig auch in einer gefetteten Auflaufform backen. Die Backzeit variiert dann aber. Ich habe es einmal in einer rechteckigen Form (ca. 30×20 cm) gemacht und der Kuchen war nach etwa 45 Minuten fertig.

So gelingt dir der perfekte Trauben-Walnuss-Kuchen

Jetzt wird es ernst. Ich führe dich Schritt für Schritt durch den Prozess. Nimm dir Zeit, backen ist ja schließlich auch eine Form von Meditation – nur mit mehr Kalorien.

Schritt 1: Vorbereitung (10 Minuten)

Heize den Ofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vor. Fette deine Springform gründlich mit Butter ein und bestäube sie mit Mehl. Oder du legst den Boden mit Backpapier aus – das ist noch einfacher. Die Trauben wäschst du, tupfst sie trocken und halbierst sie. Die Walnüsse hackst du grob. Stell alles bereit, dann geht es flüssiger.

Schritt 2: Butter und Zucker schaumig schlagen (5 Minuten)

Gib die weiche Butter und den Zucker in eine große Schüssel. Schlage beides mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe für etwa 3–4 Minuten, bis eine helle, cremige Masse entsteht. Sie sollte fast weiß sein und richtig fluffig aussehen. Das ist wichtig, denn hier wird die Luft eingearbeitet, die den Kuchen später locker macht.

Schritt 3: Eier und Mascarpone unterrühren (3 Minuten)

Füge die Eier einzeln hinzu. Nach jedem Ei schlägst du etwa 30 Sekunden lang weiter, bis alles gut vermischt ist. Dann kommt die Mascarpone dazu. Rühre sie nur kurz unter – nicht zu lange, sonst wird der Teig zu schwer. Der Teig sieht jetzt vielleicht etwas komisch aus, so als ob er sich trennt, aber das ist normal. Keine Panik, das gibt sich.

Schritt 4: Trockene Zutaten mischen und unterheben (3 Minuten)

In einer zweiten Schüssel vermischst du das Mehl mit dem Backpulver und dem Salz. Siebe diese Mischung dann nach und nach über den feuchten Teig. Rühre alles mit einem Teigschaber oder auf niedrigster Stufe mit dem Rührgerät nur so lange, bis kein Mehl mehr zu sehen ist. Nicht überrühren, sonst wird der Kuchen zäh. Zum Schluss rührst du die Vanille unter.

Schritt 5: Trauben und Walnüsse einarbeiten (2 Minuten)

Heb die Hälfte der Trauben und die Hälfte der Walnüsse vorsichtig unter den Teig. Der Teig ist jetzt ziemlich dick – das ist gut so. Er soll die Früchte tragen, nicht dass sie alle auf den Boden sinken.

Schritt 6: Teig in die Form füllen (2 Minuten)

Fülle den Teig in die vorbereitete Springform und streiche die Oberfläche glatt. Verteile die restlichen Trauben und Walnüsse auf der Oberfläche. Drück sie leicht an, damit sie im Teig versinken – aber nicht komplett, ein bisschen soll noch zu sehen sein. Das sieht nach dem Backen hübsch aus.

Schritt 7: Backen (50–60 Minuten)

Schiebe die Form auf die mittlere Schiene in den vorgeheizten Ofen. Backe den Kuchen für etwa 50–60 Minuten. Nach 40 Minuten solltest du einen Blick hineinwerfen. Wenn die Oberfläche zu dunkel wird, deckst du sie locker mit Alufolie ab. Die Stäbchenprobe ist dein bester Freund: Steck einen Holzspieß in die Mitte des Kuchens. Wenn kein feuchter Teig mehr daran klebt, ist er fertig. Wenn noch Teig dran ist, gib ihm noch 5 Minuten.

Schritt 8: Abkühlen und Dekorieren (30 Minuten)

Lass den Kuchen 10 Minuten in der Form abkühlen, dann nimmst du den Springformrand ab. Lass ihn vollständig auf einem Kuchengitter auskühlen – das dauert etwa 20–30 Minuten. Kurz vor dem Servieren bestäubst du ihn mit Puderzucker. Das gibt dem Kuchen diesen schönen, winterlichen Look.

Meine besten Tipps für den perfekten Kuchen

Ich habe bei diesem Kuchen auch schon Fehler gemacht – und daraus gelernt. Hier sind meine besten Tipps, damit dir das nicht passiert:

  • Die Trauben nicht zu früh untermischen : Wenn du die Trauben zu heftig unterrührst, zerquetschen sie und färben den Teig lila. Heb sie lieber vorsichtig mit einem Teigschaber unter. Das gilt auch für die Walnüsse.
  • Die Mascarpone nicht ersetzen : Ja, ich weiß, ich habe oben gesagt, dass Frischkäse geht. Aber Mascarpone ist einfach die bessere Wahl. Sie macht den Kuchen so unglaublich saftig, dass du es selbst kaum glauben wirst. Einmal habe ich aus Verlegenheit normale Sahne genommen – der Kuchen war trocken und langweilig. Nie wieder.
  • Den Ofen nicht zu früh öffnen : In den ersten 30 Minuten solltest du die Ofentür geschlossen halten. Sonst fällt der Kuchen zusammen. Ich weiß, die Neugier ist groß, aber halt durch.
  • Die Walnüsse rösten : Das ist ein kleiner Extra-Schritt, der sich lohnt. Gib die gehackten Walnüsse in eine trockene Pfanne und röste sie bei mittlerer Hitze für 2–3 Minuten, bis sie duften. Achtung, sie verbrennen schnell! Das Rösten bringt das nussige Aroma richtig zur Geltung.
  • Die richtige Konsistenz erkennen : Der Teig ist fertig, wenn er schwer vom Löffel fällt, aber noch etwas dickflüssig ist. Wenn er zu fest ist, hast du vielleicht zu viel Mehl genommen. Wenn er zu flüssig ist, fehlt Mehl oder die Eier waren zu groß. Aber keine Sorge, der Kuchen wird trotzdem.

Abwandlungen und Variationen

Dieses Rezept ist ein echter Allrounder. Hier sind ein paar Ideen, wie du es abwandeln kannst:

  • Mit Äpfeln und Zimt : Ersetze die Trauben durch zwei geschälte und gewürfelte Äpfel (z.B. Boskop oder Elstar) und gib 1 TL Zimt in den Teig. Die Walnüsse bleiben. Das schmeckt herbstlich und wunderbar.
  • Schokoladen-Variante : Ersetze 50 g Mehl durch 50 g ungesüßtes Kakaopulver. Die Trauben und Walnüsse passen überraschend gut zu Schokolade. Einmal habe ich noch 100 g Zartbitterschokolade gehackt und unter den Teig gemischt – das war ein Gedicht.
  • Vegane Version : Das ist etwas kniffliger, aber machbar. Ersetze die Butter durch 200 g pflanzliche Margarine (z.B. Alsan), die Eier durch 4 EL Apfelmus oder 4 EL Leinsamen-Wasser-Mischung (4 EL Leinsamenmehl + 12 EL Wasser, 10 Minuten quellen lassen) und die Mascarpone durch 250 g Seidentofu, püriert. Der Kuchen wird etwas kompakter, aber immer noch lecker.
  • Glutenfrei : Ersetze das Weizenmehl durch eine glutenfreie Mehlmischung (z.B. von Schär oder Bauck). Achte darauf, dass sie Backpulver enthält, oder füge zusätzliches Backpulver hinzu. Die Textur wird etwas krümeliger, aber der Geschmack bleibt.
  • Mit einem Guss : Statt Puderzucker kannst du einen einfachen Zitronenguss machen: 100 g Puderzucker mit 2 EL Zitronensaft verrühren und über den abgekühlten Kuchen träufeln. Das gibt eine schöne säuerliche Note, die perfekt zu den süßen Trauben passt.

Ich habe selbst die Variante mit Birnen und Ingwer ausprobiert – auch sehr empfehlenswert. Einfach die Trauben durch zwei reife Birnen ersetzen und 1 EL frisch geriebenen Ingwer in den Teig geben. Das war ein Experiment, das sofort zum neuen Familienliebling wurde.

Servieren und Aufbewahren

Der Kuchen schmeckt am besten bei Zimmertemperatur. Du kannst ihn pur genießen oder mit einem Klecks Sahne – oder, ganz dekadent, mit einem zusätzlichen Löffel Mascarpone auf der Seite. Dazu passt ein starker Kaffee oder ein Glas Milch. Im Sommer serviere ich ihn gerne mit einer Kugel Vanilleeis – das ist der pure Genuss.

Wenn du Gäste hast, kannst du den Kuchen auf einer schönen Kuchenplatte anrichten und mit ein paar frischen Trauben und Walnusshälften dekorieren. Das sieht gleich viel festlicher aus. Und wenn du ihn für ein Picknick vorbereiten willst: Der Kuchen ist robust genug, um transportiert zu werden. Wickel ihn einfach in Frischhaltefolie und leg ihn in eine Dose. Er passt perfekt zu einem frischen Festival-Wrap oder einem bunten Sommersalat für ein entspanntes Buffet.

Aufbewahren : Der Kuchen bleibt in einer gut verschlossenen Kuchenbox bei Raumtemperatur bis zu 4 Tage frisch. Im Kühlschrank hält er sich sogar bis zu einer Woche – aber er wird dann etwas fester. Vor dem Servieren einfach 30 Minuten bei Raumtemperatur stehen lassen, dann wird er wieder schön saftig. Du kannst den Kuchen auch einfrieren: Einfach in Stücke schneiden, in Gefrierbeutel verpacken und bis zu 3 Monate einfrieren. Zum Auftauen legst du die Stücke bei Zimmertemperatur für etwa 2 Stunden raus.

Ein Tipp: Der Kuchen schmeckt am zweiten oder dritten Tag oft noch besser, weil die Aromen durchziehen. Die Trauben geben nach und nach ihre Feuchtigkeit ab, und die Walnüsse werden weicher. Wenn du also am Vorabend backst, hast du am nächsten Tag den perfekten Kuchen.

Nährwerte und gesundheitliche Aspekte

Ich will nicht so tun, als wäre dieser Kuchen ein Gesundheitsfood. Aber er hat durchaus seine guten Seiten. Hier eine ungefähre Nährwertangabe pro Stück (bei 12 Stücken):

Nährwert Pro Stück
Kalorien ca. 380 kcal
Fett 24 g
davon gesättigte Fettsäuren 12 g
Kohlenhydrate 35 g
davon Zucker 20 g
Eiweiß 7 g
Ballaststoffe 2 g

Die Trauben enthalten Resveratrol, ein Antioxidans, das gut für das Herz sein soll. Die Walnüsse liefern Omega-3-Fettsäuren, die entzündungshemmend wirken. Und die Mascarpone? Nun, sie ist reich an Kalzium – und an Genuss. Alles in Maßen, wie man so schön sagt. Wenn du auf deine Zuckerzufuhr achtest, kannst du die Zuckermenge auf 150 g reduzieren. Der Kuchen wird dann etwas weniger süß, aber die Trauben geben ja auch Süße ab.

Falls du eine Nussallergie hast, lass die Walnüsse einfach weg oder ersetze sie durch Kürbiskerne. Und für Menschen mit Laktoseintoleranz: Es gibt laktosefreie Mascarpone im Reformhaus oder gut sortierten Supermarkt. Die Butter kannst du durch laktosefreie Butter ersetzen.

Fazit: Warum du diesen Kuchen sofort backen solltest

Ich habe in meinem Leben schon viele Kuchen gebacken. Von der klassischen Sachertorte bis zum einfachen Zitronenkuchen. Aber dieser saftige Trauben-Walnuss-Kuchen mit Mascarpone ist etwas Besonderes. Er ist nicht zu aufdringlich, nicht zu süß, nicht zu trocken – er ist einfach genau richtig. Er erinnert mich an die Kuchen, die meine Oma früher gebacken hat, nur mit einem modernen Twist. Und das Beste: Er gelingt wirklich immer.

Probier ihn aus, und du wirst sehen, wovon ich rede. Und wenn du ihn abwandelst – mit anderen Früchten oder Nüssen –, lass es mich wissen! Ich bin immer neugierig auf neue Kombinationen. Vielleicht hast du ja eine Idee, die ich noch nicht ausprobiert habe. Schreib mir in die Kommentare, wie es dir gelungen ist, oder teile ein Foto auf Instagram. Ich freue mich darauf, deine Version zu sehen.

Also, ran an die Schüsseln! Dein Kuchen wartet schon.

Häufig gestellte Fragen

Kann ich auch grüne Trauben verwenden?

Ja, das geht. Grüne Trauben sind meist etwas säuerlicher, was dem Kuchen eine schöne Frische gibt. Ich mische manchmal rote und grüne Trauben – das sieht auch hübsch aus. Achte nur darauf, dass sie kernlos sind, sonst musst du die Kerne vorher entfernen.

Warum ist mein Kuchen nicht aufgegangen?

Das kann mehrere Gründe haben. Vielleicht war das Backpulver zu alt – es verliert nach einiger Zeit seine Triebkraft. Oder der Ofen war nicht heiß genug. Ein häufiger Fehler ist auch, dass die Butter nicht weich genug war und der Teig zu fest wurde. Oder du hast die Eier zu kalt verarbeitet. Nächstes Mal einfach die Zutaten auf Zimmertemperatur bringen und frisches Backpulver verwenden.

Kann ich den Kuchen auch ohne Mascarpone backen?

Technisch gesehen ja, aber ich rate davon ab. Die Mascarpone ist der Grund, warum der Kuchen so saftig wird. Wenn du sie weglässt, wird der Kuchen trocken. Du könntest sie durch 200 g Sahnequark ersetzen, aber dann wird der Teig etwas anders. Probiere es aus, aber sei nicht enttäuscht, wenn das Ergebnis anders ist.

Wie verhindere ich, dass die Trauben auf den Boden sinken?

Das ist ein klassisches Problem bei Früchtekuchen. Der Trick: Die Trauben vor dem Unterheben leicht in Mehl wenden. Das Mehl bindet die Feuchtigkeit und verhindert, dass sie absinken. Und den Teig nicht zu flüssig machen – er sollte schwer vom Löffel fallen. Wenn er zu dünn ist, sinken die Trauben einfach durch.

Kann ich den Kuchen auch in einer Kastenform backen?

Ja, das funktioniert. Nimm eine Kastenform mit 30 cm Länge. Die Backzeit verlängert sich auf etwa 60–70 Minuten, weil der Kuchen höher ist. Mach die Stäbchenprobe, um sicherzugehen. Der Kuchen sieht dann aus wie ein klassischer Rührkuchen und lässt sich super in Scheiben schneiden. Perfekt fürs Frühstück oder als Snack für unterwegs.

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Saftiger Trauben-Walnuss-Kuchen mit Mascarpone recipe

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Saftiger Trauben-Walnuss-Kuchen mit Mascarpone – einfaches Rezept

Dieser unglaublich saftige Kuchen vereint süße Trauben, knackige Walnüsse und cremige Mascarpone zu einem perfekten Wohlfühlgenuss. Ein einfaches Rezept, das garantiert gelingt und tagelang frisch bleibt.

  • Author: Anna
  • Prep Time: 20 Minuten
  • Cook Time: 55 Minuten
  • Total Time: 1 Stunde 15 Minuten
  • Yield: 12 Stücke 1x
  • Category: Kuchen
  • Cuisine: Deutsch

Ingredients

Scale
  • 250 g weiche Butter
  • 200 g Zucker
  • 4 Eier (Größe M)
  • 250 g Mascarpone
  • 350 g Mehl (Type 405)
  • 2 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 1 TL Vanilleextrakt oder das Mark einer Vanilleschote
  • 300 g kernlose rote oder blaue Trauben
  • 100 g Walnüsse
  • 2 EL Puderzucker
  • Butter und Mehl für die Form

Instructions

  1. Heize den Ofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vor. Fette eine Springform (26 cm) mit Butter ein und bestäube sie mit Mehl oder lege den Boden mit Backpapier aus. Wasche die Trauben, tupfe sie trocken und halbiere sie. Hacke die Walnüsse grob.
  2. Gib die weiche Butter und den Zucker in eine große Schüssel. Schlage beides mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe für etwa 3–4 Minuten, bis eine helle, cremige Masse entsteht.
  3. Füge die Eier einzeln hinzu und schlage nach jedem Ei etwa 30 Sekunden lang weiter. Rühre dann die Mascarpone kurz unter.
  4. Vermische in einer zweiten Schüssel das Mehl mit dem Backpulver und dem Salz. Siebe diese Mischung nach und nach über den feuchten Teig und rühre nur so lange, bis kein Mehl mehr zu sehen ist. Rühre die Vanille unter.
  5. Hebe die Hälfte der Trauben und die Hälfte der Walnüsse vorsichtig unter den Teig.
  6. Fülle den Teig in die vorbereitete Springform und streiche die Oberfläche glatt. Verteile die restlichen Trauben und Walnüsse auf der Oberfläche und drücke sie leicht an.
  7. Backe den Kuchen auf der mittleren Schiene für 50–60 Minuten. Nach 40 Minuten bei Bedarf mit Alufolie abdecken. Mache die Stäbchenprobe: Wenn kein feuchter Teig mehr am Holzspieß klebt, ist der Kuchen fertig.
  8. Lass den Kuchen 10 Minuten in der Form abkühlen, löse dann den Springformrand und lasse ihn vollständig auf einem Kuchengitter auskühlen (ca. 20–30 Minuten). Bestäube ihn vor dem Servieren mit Puderzucker.

Notes

Die Trauben vor dem Unterheben leicht in Mehl wenden, damit sie nicht auf den Boden sinken. Die Mascarpone nicht ersetzen – sie macht den Kuchen besonders saftig. Den Ofen in den ersten 30 Minuten nicht öffnen. Der Kuchen schmeckt am zweiten oder dritten Tag oft noch besser.

Nutrition

  • Serving Size: 1 Stück
  • Calories: 380
  • Sugar: 20
  • Sodium: 0.2
  • Fat: 24
  • Saturated Fat: 12
  • Carbohydrates: 35
  • Fiber: 2
  • Protein: 7

Keywords: Traubenkuchen, Walnusskuchen, Mascarpone, saftiger Kuchen, einfaches Rezept, Herbstkuchen, Rührkuchen

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