Geschrieben von

Virginia Ramsey

Veröffentlicht

Saftiger veganer Apfelkuchen: Das beste einfache Rezept

Fertig in 60 Minuten
Portionen 12 Stücke
Schwierigkeitsgrad Easy

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Der Teller war leer, bevor ich überhaupt Platz genommen hatte. Mein Mann stand mit der Gabel in der Hand da und sagte nur: „Den musst du nochmal backen.” Das war der Moment, in dem ich wusste, dass dieser saftige vegane Apfelkuchen etwas Besonderes war – und das, obwohl ich ihn eigentlich nur ausprobiert hatte, weil ich noch Äpfel übrig hatte und keine Eier mehr im Haus waren.

Ehrlich gesagt, ich hatte nicht viel erwartet. Vegane Kuchen können ja manchmal trocken sein oder irgendwie „gesund” schmecken – ihr wisst, was ich meine. Aber dieser hier? Der war anders. Saftig, würzig, mit genau der richtigen Süße und einer Textur, die man einfach nicht als ei- und milchfrei erkennen würde.

Ich habe das Rezept inzwischen bestimmt ein Dutzend Mal gebacken. Für Geburtstage, für Kaffeekränzchen und einfach, weil ich Lust auf etwas Wohlfühlbackwerk hatte. Und jedes Mal kommt die gleiche Frage: „Ist der wirklich vegan?” Ja, ist er. Und er ist verdammt gut.

Dieser saftige vegane Apfelkuchen ist mein absoluter Favorit geworden, wenn ich etwas Unkompliziertes brauche, das trotzdem alle begeistert. Er vereint alles, was ich an einem guten Kuchen liebe – er ist schnell gemacht, braucht nur einfache Zutaten und schmeckt so, wie man sich einen perfekten Herbsttag vorstellt. Vertraut mir einfach mal.

Warum ihr diesen saftigen veganen Apfelkuchen lieben werdet

  • Schnell & einfach: Der Teig ist in 10 Minuten zusammengerührt, und dann übernimmt der Ofen die Arbeit. Perfekt für spontanen Besuch oder wenn die Lust auf Kuchen plötzlich zuschlägt.
  • Einfache Zutaten: Ihr braucht keine ausgefallenen veganen Spezialprodukte. Keine Eier, keine Milch, keine Butter – stattdessen kommen ganz normale Vorratszutaten zum Einsatz, die ihr wahrscheinlich schon zu Hause habt.
  • Perfekt für jeden Anlass: Ob zum Sonntagskaffee, fürs Picknick im Park oder als Mitbringsel zur Einladung – dieser Kuchen macht überall eine gute Figur.
  • Unwiderstehlich saftig: Dank der Äpfel und der richtigen Mischung aus Öl und Flüssigkeit bleibt dieser Kuchen tagelang saftig. Sogar am dritten Tag ist er noch wunderbar.
  • Der beste vegane Apfelkuchen: Was ihn von anderen Rezepten unterscheidet? Die Kombination aus Zimt, Vanille und einem Hauch Zitronenschale, die die Äpfel perfekt zur Geltung bringt. Und die Tatsache, dass er nicht nach „Ersatz” schmeckt, sondern einfach nach richtig gutem Kuchen.

Ich habe dieses Rezept so lange getestet, bis es genau richtig war. Zu wenig Flüssigkeit? Der Kuchen wurde trocken. Zu viel Öl? Er war schwer und fettig. Aber dieses Verhältnis hier – das ist der Sweet Spot. Und ich bin so froh, dass ich nicht aufgegeben habe.

Welche Zutaten ihr braucht

Für diesen saftigen veganen Apfelkuchen kommen wirklich nur einfache, ehrliche Zutaten zum Einsatz. Keine künstlichen Aromen, kein kompliziertes Zeug – nur das, was eine gute Küche hergibt.

Für den Teig

  • 300 g Mehl (Type 405 oder 550, ich verwende am liebsten Weizenmehl – Dinkelmehl geht auch, dann wird der Kuchen etwas kompakter)
  • 150 g Zucker (normaler Haushaltszucker oder Rohrzucker, beides funktioniert)
  • 1 Päckchen Vanillezucker (oder 1 TL Vanilleextrakt, wenn ihr habt)
  • 2 TL Backpulver (unbedingt frisch prüfen, sonst geht der Kuchen nicht auf)
  • 1 Prise Salz (rundet den Geschmack ab)
  • 2 TL Zimt (ich nehme gerne Ceylon-Zimt, der ist feiner und milder)
  • 80 ml neutrales Öl (Sonnenblumenöl, Rapsöl oder ein mildes Olivenöl – aber kein starkes Olivenöl, das würde den Geschmack überdecken)
  • 200 ml Pflanzenmilch (Hafermilch, Mandelmilch oder Sojamilch – ich mag Hafermilch am liebsten, weil sie neutral schmeckt)
  • 2 EL Apfelessig (klingt komisch, aber der reagiert mit dem Backpulver und macht den Teig schön locker)
  • 3 mittelgroße Äpfel (ca. 400 g, säuerliche Sorten wie Boskop oder Elstar eignen sich am besten)
  • Saft und Schale einer halben Zitrone (frisch, das macht den Unterschied)

Für den Belag (optional, aber empfehlenswert)

veganer apfelkuchen preparation steps

  • 2 EL brauner Zucker (für die karamellige Kruste)
  • 1 TL Zimt (zum Bestreuen)
  • Eine Handvoll gehackte Mandeln oder Walnüsse (für den Crunch)

Profi-Tipp von mir: Wenn ihr die Äpfel in dünne Spalten schneidet und sie vor dem Unterheben in Zitronenwasser badet, werden sie nicht braun und der Kuchen bekommt eine extra frische Note. Klingt nach einem Extra-Schritt, aber es lohnt sich wirklich.

Welche Ausrüstung ihr braucht

  • Eine Springform (24 cm Durchmesser) – ich schwöre auf antihaftbeschichtete Formen, aber eine klassische Springform aus Metall funktioniert genauso gut
  • Backpapier (für den Boden, das erspart viel Ärger beim Herauslösen)
  • Eine große Rührschüssel (nichts Kompliziertes, eine normale Schüssel reicht)
  • Einen Schneebesen oder Kochlöffel (ihr braucht keinen Handmixer, der Teig wird von Hand gerührt)
  • Ein scharfes Messer und ein Schneidebrett (für die Äpfel)
  • Eine kleine Schüssel (für die Zitronen-Zimt-Mischung)

Falls ihr keine Springform habt, könnt ihr auch eine Kastenform (ca. 30 cm) nehmen – dann verlängert sich die Backzeit um etwa 10 Minuten. Ich habe das selbst schon gemacht, als meine Springform in der Spülmaschine war, und es hat super geklappt.

Die Zubereitung – Schritt für Schritt

Keine Sorge, dieser saftige vegane Apfelkuchen ist wirklich einfach. Ich zeige euch jeden Schritt ganz genau.

  1. Den Ofen vorheizen und die Form vorbereiten
    Heizt den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (oder 160 °C Umluft) vor. Legt den Boden der Springform mit Backpapier aus und fettet den Rand leicht mit etwas Öl ein. Das ist mein Geheimnis, damit garantiert nichts kleben bleibt.
  2. Die Äpfel vorbereiten
    Wascht die Äpfel, schält sie (ich lasse manchmal die Schale dran, wenn sie Bio sind – das gibt eine schöne Farbe) und entfernt das Kerngehäuse. Schneidet sie in dünne Spalten oder kleine Würfel. Ich mag es, wenn man später noch Apfelstücke im Kuchen sieht, also schneide ich sie nicht zu klein. Beträufelt sie sofort mit dem Zitronensaft und vermischt sie mit der abgeriebenen Zitronenschale. Das verhindert nicht nur das Braunwerden, sondern gibt auch eine herrliche Frische.
  3. Die trockenen Zutaten vermischen
    Gebt das Mehl, den Zucker, Vanillezucker, Backpulver, Salz und Zimt in eine große Schüssel. Verrührt alles mit einem Schneebesen, damit sich die Zutaten gleichmäßig verteilen. Ja, ich weiß, das ist ein kleiner Extra-Schritt, aber es verhindert, dass ihr später einen Klumpen Backpulver im Kuchen habt – passiert mir nicht mehr, aber früher schon.
  4. Die feuchten Zutaten untermischen
    Macht in der Mitte der Mehlmischung eine Mulde und gießt das Öl und die Pflanzenmilch hinein. Gebt auch den Apfelessig dazu – keine Angst, der Geruch verfliegt beim Backen komplett. Rührt alles mit einem Kochlöffel oder Schneebesen gerade so lange, bis keine Mehlnester mehr zu sehen sind. Nicht zu viel rühren, sonst wird der Kuchen zäh! Der Teig ist jetzt recht dickflüssig, das ist völlig normal.
  5. Die Äpfel unterheben
    Hebt die vorbereiteten Apfelstücke vorsichtig mit einem Teigschaber oder Löffel unter den Teig. Achtet darauf, dass sie gleichmäßig verteilt sind. Wenn ihr Nüsse mögt, könnt ihr jetzt auch eine Handvoll gehackte Walnüsse oder Mandeln unterheben – das gibt einen schönen Crunch.
  6. Den Teig in die Form füllen
    Füllt den Teig in die vorbereitete Springform und streicht die Oberfläche glatt. Ich klopfe die Form einmal kurz auf der Arbeitsplatte auf, damit sich der Teig gleichmäßig setzt und eventuelle Luftblasen entweichen.
  7. Den Belag vorbereiten (optional)
    Vermischt in einer kleinen Schüssel den braunen Zucker mit dem restlichen Zimt und streut die Mischung gleichmäßig über den Teig. Wenn ihr Nüsse verwendet, gebt sie jetzt auch darüber. Das gibt dem Kuchen eine herrlich knusprige Kruste.
  8. Backen
    Schiebt die Form auf die mittlere Schiene in den vorgeheizten Ofen und backt den Kuchen für 40–50 Minuten. Macht nach 40 Minuten die Stäbchenprobe: Steckt ein Holzstäbchen in die Mitte des Kuchens. Wenn kein feuchter Teig mehr daran kleben bleibt, ist er fertig. Wenn noch Teig klebt, lasst ihn noch 5 Minuten länger backen und testet dann erneut.
  9. Abkühlen lassen
    Nehmt den Kuchen aus dem Ofen und lasst ihn 10 Minuten in der Form abkühlen. Dann löst ihr den Rand der Springform und lasst den Kuchen auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen. Geduld ist hier wirklich wichtig – wenn ihr ihn zu früh anschneidet, kann er noch etwas krümeln.

Mein persönlicher Tipp: Bestreut den noch warmen Kuchen mit etwas Puderzucker – das sieht nicht nur hübsch aus, sondern schmilzt leicht und bildet eine ganz zarte, süße Schicht. Himmlisch!

Tipps & Tricks für den perfekten veganen Apfelkuchen

Ich hab in den Jahren, in denen ich diesen saftigen veganen Apfelkuchen backe, so einiges gelernt. Hier kommen meine besten Tipps – aus Fehlern geboren, aber dafür umso wertvoller.

  • Die richtige Apfelsorte macht den Unterschied: Verwendet säuerliche Äpfel wie Boskop, Elstar oder Jonagold. Süße Äpfel wie Gala oder Fuji machen den Kuchen schnell zu süß und matschig. Ich hab das einmal mit Golden Delicious gemacht – nie wieder.
  • Nicht zu viel rühren: Das ist der häufigste Fehler bei veganen Kuchen. Rührt den Teig nur so lange, bis alles gerade so vermischt ist. Übermäßiges Rühren aktiviert das Gluten im Mehl und macht den Kuchen zäh und schwer.
  • Die Stäbchenprobe nicht vergessen: Jeder Ofen backt anders. Meine Oma hatte einen uralten Ofen, bei dem alles 10 Minuten länger brauchte. Testet einfach, es ist die sicherste Methode.
  • Den Kuchen richtig lagern: In einer luftdichten Dose hält sich der Kuchen bei Raumtemperatur 3–4 Tage. Im Kühlschrank wird er etwas fester, aber auch länger haltbar. Ich finde, er schmeckt am zweiten Tag sogar noch besser, weil die Aromen durchziehen.
  • Einfrieren funktioniert super: Der Kuchen lässt sich hervorragend einfrieren. Wickelt ihn gut in Frischhaltefolie und dann in einen Gefrierbeutel. So hält er sich bis zu 3 Monate. Zum Auftauen einfach bei Raumtemperatur stehen lassen – oder kurz in der Mikrowelle erwärmen, wenn ihr es eilig habt.

Ein kleiner Fail aus meiner Küche: Ich hatte einmal vergessen, den Apfelessig in den Teig zu geben. Der Kuchen ging kaum auf und war richtig flach. Der Essig ist wirklich wichtig für die Lockerheit – lasst ihn also nicht weg. Und nein, ihr schmeckt ihn nach dem Backen nicht mehr, versprochen.

Variationen & Anpassungen

Das Schöne an diesem Rezept ist, dass ihr es ganz leicht abwandeln könnt. Hier sind ein paar meiner Lieblingsvarianten:

  • Glutenfrei: Ersetzt das Weizenmehl durch eine glutenfreie Mehlmischung (z. B. von Schär oder eine selbst gemischte aus Reismehl, Maisstärke und Buchweizenmehl). Gebt einen Teelöffel Xanthan oder Guarkernmehl dazu, damit der Teig nicht bröselt. Ich hab das für eine Freundin mit Zöliakie getestet – es hat super geklappt.
  • Weniger Zucker: Reduziert den Zucker auf 100 g und ersetzt 50 g durch Apfelmus oder zerdrückte Banane. Das macht den Kuchen noch saftiger und natürlich gesüßt. Probiert es mal aus – ich war überrascht, wie gut das funktioniert.
  • Mit Nüssen oder Trockenfrüchten: Hebt eine Handvoll gehackte Walnüsse, Pekannüsse oder Rosinen unter den Teig. Das gibt extra Biss und Süße. Ich liebe die Kombi aus Walnüssen und Zimt – ein Klassiker aus Großmutters Zeiten.
  • Schokoladen-Variante: Gebt 2 EL Kakaopulver mit dem Mehl in die Schüssel und ersetzt 50 g Mehl durch gemahlene Mandeln. Das ergibt einen schokoladigen Apfelkuchen, der fast wie ein Brownie schmeckt. Mein Neffe ist davon total begeistert.
  • Gewürz-Variante: Statt nur Zimt könnt ihr auch 1 TL Lebkuchengewürz, ½ TL Kardamom und eine Prise Nelkenpulver verwenden. Das gibt dem Kuchen eine weihnachtliche Note – perfekt für die kalte Jahreszeit.

Servieren & Aufbewahren

Dieser saftige vegane Apfelkuchen schmeckt pur schon fantastisch, aber mit ein paar Extras wird er zum echten Highlight.

Serviervorschläge:

  • Am besten schmeckt er lauwarm – dann ist er besonders saftig und die Aromen entfalten sich richtig.
  • Ein Klecks vegane Schlagsahne oder ein Löffel Vanilleeis (vegan natürlich) passt perfekt dazu.
  • Für eine festliche Note könnt ihr ihn mit Puderzucker bestäuben oder mit einer dünnen Zuckerglasur überziehen (Puderzucker mit etwas Zitronensaft verrühren).
  • Dazu passt ein frischer Kräutertee oder eine Tasse Kaffee – aber das wisst ihr sicher selbst.

Aufbewahrung:

  • In einer luftdichten Kuchenbox bei Raumtemperatur hält er sich 3–4 Tage.
  • Im Kühlschrank bleibt er bis zu einer Woche frisch, wird aber etwas fester – lasst ihn vor dem Servieren kurz auf Zimmertemperatur kommen.
  • Zum Einfrieren: In Scheiben schneiden, einzeln in Frischhaltefolie wickeln und in einen Gefrierbeutel legen. So habt ihr immer ein Stück parat, wenn der Kuchenhunger kommt.
  • Zum Auftauen einfach bei Raumtemperatur 1–2 Stunden stehen lassen oder kurz in der Mikrowelle erwärmen (ca. 20 Sekunden pro Stück).

Meine Erfahrung: Der Kuchen schmeckt am zweiten Tag oft noch besser. Die Äpfel geben über Nacht noch mehr Feuchtigkeit ab, und die Gewürze ziehen richtig durch. Wenn ich also für Gäste backe, mache ich ihn meistens einen Tag vorher – das spart Stress und schmeckt besser.

Nährwerte & gesundheitliche Vorteile

Ich bin keine Ernährungsberaterin, aber ich finde es trotzdem gut zu wissen, was in meinem Kuchen steckt. Hier eine grobe Schätzung pro Stück (bei 12 Stücken):

  • Kalorien: ca. 220 kcal
  • Fett: ca. 8 g (hauptsächlich aus dem Öl)
  • Kohlenhydrate: ca. 35 g
  • Ballaststoffe: ca. 3 g (dank der Äpfel)
  • Eiweiß: ca. 4 g
  • Zucker: ca. 18 g (davon etwa 8 g aus den Äpfeln)

Warum dieser Kuchen eine gute Wahl ist:

  • Er ist vegan – also frei von tierischen Produkten und damit auch von Cholesterin.
  • Die Äpfel liefern Vitamine (vor allem Vitamin C) und Ballaststoffe, die die Verdauung fördern.
  • Zimt hat entzündungshemmende Eigenschaften und kann den Blutzuckerspiegel stabilisieren.
  • Im Vergleich zu vielen anderen Kuchen kommt er mit relativ wenig Zucker aus – und ihr könnt die Menge noch weiter reduzieren.
  • Allergene: Enthält Gluten (außer bei glutenfreier Variante) und eventuell Nüsse (je nach Wahl).

Fazit

Dieser saftige vegane Apfelkuchen ist für mich der Beweis, dass veganes Backen alles andere als langweilig ist. Er ist einfach zuzubereiten, braucht keine ausgefallenen Zutaten und schmeckt so gut, dass ihn niemand als vegan erkennen würde. Perfekt für alle, die einen unkomplizierten, aber unwiderstehlichen Kuchen suchen – egal ob vegan lebend oder nicht.

Ich liebe es, wie flexibel dieses Rezept ist. Ob mit Nüssen, Schokolade oder pur – ihr könnt es ganz nach eurem Geschmack anpassen. Und das Beste: Er gelingt garantiert, auch wenn ihr kein Backprofi seid. Vertraut mir, ich hab schon viele Kuchen in den Sand gesetzt, aber dieser hier ist wirklich idiotensicher.

Probiert ihn aus und sagt mir, wie er euch schmeckt! Ich freue mich riesig über eure Kommentare und Fotos. Markiert mich gerne auf Instagram oder schreibt mir unten – ich lese jede Nachricht. Und wenn ihr eine eigene Variante ausprobiert habt, erzählt mir davon! Backen ist doch das Schönste, wenn man es teilt, oder?

Also, ran an die Äpfel und losgebacken. Ich wünsch euch ganz viel Freude dabei – und einen wunderbaren Duft in der Küche. Versprochen, ihr werdet es nicht bereuen.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Kann ich den Kuchen auch ohne Öl backen?

Ja, das Öl lässt sich durch Apfelmus ersetzen. Verwendet 80 g Apfelmus statt des Öls – der Kuchen wird dann etwas dichter, aber bleibt trotzdem saftig. Ich hab das schon ausprobiert, als ich kein Öl mehr im Haus hatte, und es hat gut funktioniert.

Warum wird mein veganer Kuchen manchmal trocken?

Das kann mehrere Gründe haben: Zu wenig Flüssigkeit im Teig, zu langes Backen oder die falsche Apfelsorte. Achtet darauf, dass ihr die feuchten Zutaten genau abmesst und macht unbedingt die Stäbchenprobe. Saftige Äpfel wie Boskop helfen auch – die geben beim Backen extra Feuchtigkeit ab.

Kann ich den Zucker durch Kokosblütenzucker ersetzen?

Klar, das funktioniert. Kokosblütenzucker hat einen leicht karamelligen Geschmack, der super zu Äpfeln und Zimt passt. Bedenkt aber, dass er den Teig etwas dunkler färbt. Ihr könnt auch die Hälfte des Zuckers durch Kokosblütenzucker ersetzen, wenn ihr den Geschmack nicht zu dominant haben wollt.

Wie lange ist der Kuchen haltbar?

Bei Raumtemperatur in einer luftdichten Dose 3–4 Tage. Im Kühlschrank hält er sich bis zu einer Woche. Eingefroren sogar bis zu 3 Monaten. Ich sag nur: Am zweiten Tag schmeckt er fast am besten, weil die Aromen so schön durchziehen.

Kann ich auch andere Früchte statt Äpfel verwenden?

Ja, unbedingt! Birnen, Pfirsiche oder Nektarinen eignen sich hervorragend. Auch Beeren (frisch oder gefroren) funktionieren – dann aber die Backzeit um 5 Minuten reduzieren, weil Beeren mehr Feuchtigkeit haben. Ich hab schon eine Variante mit Birnen und Kardamom gemacht – die war auch fantastisch.

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veganer apfelkuchen recipe

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Saftiger veganer Apfelkuchen: Das beste einfache Rezept

Dieser saftige vegane Apfelkuchen ist schnell gemacht, braucht nur einfache Zutaten und schmeckt so gut, dass ihn niemand als vegan erkennen würde. Perfekt für jeden Anlass.

  • Author: Anna
  • Prep Time: 15 Minuten
  • Cook Time: 45 Minuten
  • Total Time: 1 Stunde
  • Yield: 12 Stücke 1x
  • Category: Dessert
  • Cuisine: Deutsch

Ingredients

Scale
  • 300 g Mehl (Type 405 oder 550, etwa 2 1/2 Tassen)
  • 150 g Zucker (etwa 3/4 Tasse)
  • 1 Päckchen Vanillezucker (oder 1 TL Vanilleextrakt)
  • 2 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 2 TL Zimt
  • 80 ml neutrales Öl (etwa 1/3 Tasse)
  • 200 ml Pflanzenmilch (etwa 3/4 Tasse + 2 EL)
  • 2 EL Apfelessig
  • 3 mittelgroße Äpfel (ca. 400 g, säuerliche Sorten wie Boskop oder Elstar)
  • Saft und Schale einer halben Zitrone
  • 2 EL brauner Zucker (für den Belag, optional)
  • 1 TL Zimt (für den Belag, optional)
  • Eine Handvoll gehackte Mandeln oder Walnüsse (für den Belag, optional)

Instructions

  1. Den Ofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vorheizen. Den Boden einer Springform (24 cm) mit Backpapier auslegen und den Rand leicht einfetten.
  2. Die Äpfel waschen, schälen (optional) und das Kerngehäuse entfernen. In dünne Spalten oder kleine Würfel schneiden. Sofort mit Zitronensaft und Zitronenschale vermischen.
  3. In einer großen Schüssel Mehl, Zucker, Vanillezucker, Backpulver, Salz und Zimt mit einem Schneebesen vermischen.
  4. In der Mitte der Mehlmischung eine Mulde formen. Öl, Pflanzenmilch und Apfelessig hineingeben. Mit einem Kochlöffel oder Schneebesen kurz verrühren, bis keine Mehlnester mehr sichtbar sind. Nicht zu viel rühren.
  5. Die vorbereiteten Apfelstücke vorsichtig unter den Teig heben. Nach Wunsch gehackte Nüsse unterheben.
  6. Den Teig in die vorbereitete Springform füllen und die Oberfläche glatt streichen. Die Form einmal kurz auf der Arbeitsplatte aufklopfen.
  7. Für den Belag (optional): Braunen Zucker mit Zimt vermischen und gleichmäßig über den Teig streuen. Nach Wunsch Nüsse darüber geben.
  8. Den Kuchen auf der mittleren Schiene 40–50 Minuten backen. Nach 40 Minuten die Stäbchenprobe machen: Ein Holzstäbchen in die Mitte stecken – bleibt kein feuchter Teig kleben, ist der Kuchen fertig.
  9. Den Kuchen aus dem Ofen nehmen und 10 Minuten in der Form abkühlen lassen. Dann den Rand lösen und auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen.

Notes

Die Äpfel vor dem Unterheben in Zitronenwasser baden, damit sie nicht braun werden. Den Kuchen am besten am zweiten Tag servieren, da die Aromen dann besser durchziehen. Zum Einfrieren in Scheiben schneiden und einzeln verpacken – bis zu 3 Monate haltbar.

Nutrition

  • Serving Size: 1 Stück
  • Calories: 220
  • Sugar: 18
  • Sodium: 150
  • Fat: 8
  • Saturated Fat: 1
  • Carbohydrates: 35
  • Fiber: 3
  • Protein: 4

Keywords: veganer Apfelkuchen, saftiger Apfelkuchen, einfaches Rezept, vegan, Apfelkuchen ohne Ei, Apfelkuchen ohne Milch, Herbstkuchen

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