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Ich hatte diesen Kuchen schon dreimal gebacken, bevor ich jemandem erzählte, was drin ist. Es fühlte sich ein bisschen an wie Betrug, ehrlich gesagt. Man reicht ihn mit einer Tasse Kaffee, die Leute loben die saftige Konsistenz, die intensive Schokoladigkeit – und ich nicke nur und denke: Wenn ihr wüsstet. Das Gemüse im Kuchen ist ja an sich nichts Neues, aber Zucchini im Schokoladenkuchen ohne Zucker? Das klang selbst für mich zuerst nach einem dieser Rezepte, die besser klingen, als sie schmecken. Also habe ich es getestet. Und dann noch einmal. Und dann mit einer anderen Zucchinisorte. Irgendwann stand ich mit einer Küchenwaage in der einen und einer Reibe in der anderen Hand und wusste: Das ist kein Kompromisskuchen. Das ist einfach ein verdammt guter Kuchen.
Die Sache ist die: Die Zucchini sorgt für eine Feuchtigkeit, die man mit Butter allein nicht hinbekommt. Sie schmilzt förmlich in den Teig ein, hinterlässt keine Spuren, aber genau diese unvergleichliche Saftigkeit. Und weil wir auf Zucker verzichten, kommt die Süße woanders her – reife Bananen, ein Schuss Ahornsirup, die dunkle Schokolade selbst. Das Ergebnis ist ein Kuchen, der weder nach Diät schmeckt noch nach Verzicht. Er schmeckt einfach nach Schokolade. Nach genau der Art von Schokoladenkuchen, bei der man nach dem ersten Stück überlegt, ob man nicht noch ein zweites nimmt. Nur dass man sich danach nicht schwer und aufgebläht fühlt, sondern irgendwie… zufrieden. Als hätte man einen kleinen, leisen Sieg errungen.
Es ist dieser Moment, wenn man den Kuchen aus der Form stürzt und er in perfekten, saftigen Scheiben dasteht, der mich jedes Mal aufs Neue überzeugt. Kein krümeliges Gebilde, kein trockener Rand – nur dieser unwiderstehlich weiche, schokoladige Kern. Dieses Rezept ist für alle, die gerne Kuchen essen, aber keine Lust auf den anschließenden Zuckerschock haben. Es funktioniert, weil es ohne großen Aufwand auskommt und trotzdem (oder gerade deshalb) umwerfend gut schmeckt. Probieren Sie es einfach mal aus – Sie werden überrascht sein, was eine Zucchini alles kann.
Warum Sie diesen Kuchen lieben werden
- Zuckerfrei, aber nicht geschmacksfrei: Die Süße kommt von Banane und Ahornsirup – natürlich, aber intensiv genug, dass niemand Zucker vermisst.
- Unschlagbar saftig: Dank der geriebenen Zucchini wird der Teig so feucht, dass man ihn kaum vom Blech bekommt (im positiven Sinne).
- Einfach und schnell: Kein aufwendiges Cremes, kein stundenlanges Kühlen. Alles in einer Schüssel, fertig.
- Heimliches Gemüse: Perfekt, um Kindern (oder Erwachsenen) eine Portion Grün unterzujubeln – man schmeckt es wirklich nicht heraus.
- Immer ein Erfolg: Ich habe ihn zu Geburtstagen, Picknicks und gemütlichen Kaffeerunden mitgebracht. Jedes Mal wurde das Rezept verlangt.
- Flexibel anpassbar: Ob glutenfrei, vegan oder mit extra Nüssen – dieser Kuchen verzeiht viel und bleibt trotzdem lecker.
Was diesen Kuchen von anderen „gesunden” Schokoladenkuchen unterscheidet, ist die Textur. Viele zuckerfreie Varianten werden trocken oder krümelig, weil der Zucker als Feuchtigkeitsspender fehlt. Hier übernimmt die Zucchini diese Aufgabe – und zwar besser als jeder Zucker es könnte. Das Ergebnis ist ein Kuchen, der sich fast wie ein Brownie anfühlt: dicht, saftig, fast ein bisschen schwer auf der Zunge, aber genau das macht ihn so unwiderstehlich. Er ist der Beweis, dass gesünder nicht weniger Genuss bedeuten muss. Im Gegenteil: Manchmal wird es sogar besser.
Die Zutaten – Was Sie brauchen
Die Zutatenliste ist bewusst überschaubar gehalten. Keine exotischen Spezialitäten, die man nur in gut sortierten Bioläden findet. Alles, was Sie brauchen, bekommen Sie im normalen Supermarkt – oder haben es vielleicht sogar schon zu Hause.
Für den Teig
- 250 g Zucchini (ungefähr eine mittelgroße; am besten feste, nicht zu wässrige Exemplare)
- 2 reife Bananen (je brauner, desto süßer – das ist hier der Schlüssel)
- 3 Eier (Größe M, Zimmertemperatur; für eine vegane Version können Sie Leinsamen-Eier verwenden)
- 80 ml Ahornsirup (oder Agavendicksaft; beides funktioniert, Ahornsirup gibt einen feinen, karamelligen Unterton)
- 80 ml neutrales Öl (z. B. Rapsöl oder Sonnenblumenöl; kein Olivenöl, das wäre zu dominant)
- 1 TL Vanilleextrakt (oder das Mark einer halben Vanilleschote – wer es etwas edler mag)
- 200 g Dinkelmehl (Type 630; Weizenmehl funktioniert genauso, für Glutenfrei eine glutenfreie Mehlmischung verwenden)
- 50 g Backkakao (ungesüßt, am besten von einer Marke wie RUF oder Bio-Kakao)
- 1 ½ TL Backpulver
- 1 TL Natron
- 1 Prise Salz
- 100 g dunkle Schokolade (mindestens 70 % Kakao; ich verwende gerne Lindt Excellence 70 % – sie schmilzt perfekt und gibt dem Kuchen eine extra Portion Schokoladigkeit)
Optional für die Dekoration

- Einige gehackte Walnüsse (geben Biss und passen hervorragend zur Schokolade)
- Frische Beeren (zur Deko und für einen fruchtigen Kontrast)
- Ein Hauch Puderzucker (nur fürs Auge, falls Sie nicht komplett auf Zucker verzichten möchten)
Hinweise zu den Zutaten
Die Qualität der Schokolade ist hier entscheidend. Da wir keinen zusätzlichen Zucker verwenden, trägt die Schokolade maßgeblich zur Süße und zum Geschmack bei. Greifen Sie zu einer guten dunklen Schokolade – je höher der Kakaoanteil, desto intensiver der Geschmack. Die Bananen sollten wirklich reif sein. Je brauner die Schale, desto süßer und aromatischer sind sie. Das ist kein Fall für die grünen, harten Früchte aus dem Supermarkt. Und die Zucchini? Die wird nicht geschält! Die grüne Schale gibt dem Teig eine schöne Farbe (die man nach dem Backen kaum sieht) und enthält viele Nährstoffe. Einfach waschen, den Stiel abschneiden und dann fein reiben. Wenn die Zucchini sehr wässrig ist (im Sommer oft der Fall), können Sie die geriebene Masse leicht ausdrücken, bevor Sie sie in den Teig geben. Aber meistens ist das nicht nötig – die Feuchtigkeit ist ja gewollt.
Die Ausrüstung
- Eine Kastenform (ca. 25 cm Länge) oder eine Springform (20 cm Durchmesser). Eine Kastenform gibt dem Kuchen die klassische, hohe Form, eine Springform macht ihn flacher und brownie-ähnlicher.
- Eine Küchenreibe (die grobe Seite reicht, fein ist auch okay, dann wird die Zucchini aber weniger sichtbar)
- Zwei Rührschüsseln (eine für die trockenen, eine für die nassen Zutaten)
- Ein Schneebesen oder Handmixer (der Schneebesen reicht völlig aus, der Teig muss nicht lange geschlagen werden)
- Backpapier (zum Auslegen der Form – das erspart lästiges Einfetten und der Kuchen lässt sich leichter lösen)
- Ein kleines Sieb (zum Mehl und Kakao sieben – verhindert Klümpchen und macht den Teig luftiger)
Ein Tipp zur Kastenform: Wenn Sie eine beschichtete Form haben, reicht es oft, sie leicht einzufetten. Bei einer Keramikform empfehle ich unbedingt Backpapier. Nichts ist ärgerlicher, als wenn der Kuchen nach dem Backen in der Form kleben bleibt und man ihn stückweise herauslöffeln muss. Glauben Sie mir, ich spreche aus Erfahrung.
Die Zubereitung – Schritt für Schritt
Legen Sie los. Der Kuchen ist in 15 Minuten vorbereitet, die Backzeit beträgt etwa 45 Minuten. Die meiste Arbeit besteht im Reiben und Rühren – also perfekt für einen entspannten Nachmittag.
- Backofen vorheizen: Heizen Sie den Backofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vor. Legen Sie Ihre Kastenform mit Backpapier aus oder fetten Sie sie leicht ein.
- Schokolade hacken: Hacken Sie die dunkle Schokolade in grobe Stücke. Nicht zu fein – ein paar größere Stücke schmelzen später im Teig und sorgen für diese wunderbaren, schokoladigen Nester.
- Zucchini vorbereiten: Waschen Sie die Zucchini und reiben Sie sie fein. Wenn sie sehr wässrig ist, drücken Sie sie leicht mit den Händen aus, aber nicht zu fest – etwas Feuchtigkeit ist erwünscht.
- Banane zerdrücken: In einer großen Schüssel die Bananen mit einer Gabel gründlich zerdrücken, bis eine fast glatte Masse entsteht. Ein paar kleine Stückchen sind okay, sie geben dem Kuchen später eine leichte Textur.
- Nasse Zutaten vermengen: Geben Sie die Eier, den Ahornsirup, das Öl und den Vanilleextrakt zu den Bananen. Verrühren Sie alles mit einem Schneebesen, bis eine homogene, leicht schaumige Masse entsteht. Das dauert etwa eine Minute.
- Trockene Zutaten mischen: In einer separaten Schüssel das Dinkelmehl, den Backkakao, Backpulver, Natron und die Prise Salz vermischen. Sieben Sie die Mischung am besten durch ein Sieb – das verhindert Klümpchen und macht den Teig luftiger.
- Alles zusammenfügen: Geben Sie die trockenen Zutaten portionsweise zu den nassen Zutaten und rühren Sie mit einem Schneebesen oder einem Holzlöffel nur so lange, bis alles gerade verbunden ist. Nicht überrühren! Der Teig darf ruhig etwas klumpig aussehen – das ist besser, als wenn er zu lange bearbeitet wird, denn dann wird der Kuchen zäh.
- Zucchini und Schokolade unterheben: Heben Sie die geriebene Zucchini und die gehackte Schokolade vorsichtig mit einem Teigschaber unter den Teig. Verteilen Sie beides gleichmäßig, aber arbeiten Sie schnell und sanft.
- In die Form füllen: Füllen Sie den Teig in die vorbereitete Kastenform und streichen Sie die Oberfläche glatt. Der Teig ist recht dick – das ist normal. Klopfen Sie die Form einmal leicht auf die Arbeitsfläche, um eventuelle Luftblasen zu lösen.
- Backen: Backen Sie den Kuchen auf der mittleren Schiene für 40–50 Minuten. Machen Sie nach 40 Minuten die Stäbchenprobe: Stechen Sie ein Holzstäbchen in die Mitte des Kuchens. Wenn kein feuchter Teig mehr daran kleben bleibt, ist er fertig. Bleibt etwas Schokolade daran kleben (von den geschmolzenen Stücken), ist das okay – solange es kein roher Teig ist.
- Auskühlen lassen: Lassen Sie den Kuchen 10 Minuten in der Form abkühlen, dann stürzen Sie ihn vorsichtig auf ein Kuchengitter und lassen ihn vollständig auskühlen. Erst dann anschneiden – sonst zerfällt er noch.
Ein kleiner Hinweis aus meiner Küche: Wenn der Kuchen nach 45 Minuten noch sehr feucht aussieht, aber die Stäbchenprobe sauber ist, liegt das an der Zucchini. Das ist kein Fehler, sondern genau das, was wir wollen. Lassen Sie ihn einfach komplett auskühlen – er setzt sich beim Abkühlen noch und wird dann perfekt schnittfest.
Tipps und Tricks für den perfekten Kuchen
Beim ersten Mal ist mein Kuchen in der Mitte leicht eingesunken. Ich war frustriert, bis ich verstand: Der Teig war zu feucht, weil ich die Zucchini nicht ausgedrückt hatte. Seitdem halte ich mich an ein paar einfache Regeln.
- Zucchini nicht schälen: Die grüne Schale gibt dem Kuchen eine schöne Farbe und enthält viele Ballaststoffe. Nur den Stiel abschneiden, dann reiben.
- Nicht zu lange rühren: Sobald das Mehl eingearbeitet ist, aufhören. Überrühren aktiviert das Gluten und macht den Kuchen zäh. Lieber ein paar Mehlnester übersehen – die verschwinden beim Backen.
- Die richtige Backform: Eine Kastenform ist ideal, weil der Kuchen so schön hoch wird. Wenn Sie eine Springform verwenden, verkürzt sich die Backzeit um etwa 10 Minuten, weil der Teig flacher ist.
- Stäbchenprobe mit Bedacht: Wenn Sie geschmolzene Schokoladenstücke im Teig haben, kann das Stäbchen trotzdem feucht aussehen, auch wenn der Kuchen durch ist. Stechen Sie lieber an einer Stelle, wo keine Schokoladenstücke zu sehen sind.
- Geduld beim Abkühlen: Der Kuchen ist direkt aus dem Ofen sehr weich. Das liegt an der Feuchtigkeit der Zucchini. Lassen Sie ihm Zeit – am besten über Nacht im Kühlschrank. Dann wird er schnittfest und das Aroma entfaltet sich noch besser.
Ein persönlicher Fail, den ich teilen muss: Ich habe einmal vergessen, das Backpulver in den Teig zu geben. Der Kuchen wurde zu einem flachen, klebrigen Schokoladenziegel. Immerhin: Geschmeckt hat er trotzdem, aber die Konsistenz war eher wie ein Schokopudding. Seitdem klebe ich mir einen Zettel an den Kühlschrank: „Backpulver nicht vergessen!”
Variationen und Anpassungen
Dieses Rezept ist eine wunderbare Basis für Experimente. Ich habe es schon in alle möglichen Richtungen abgewandelt – hier sind meine liebsten Versionen.
- Vegane Variante: Ersetzen Sie die Eier durch 3 Leinsamen-Eier (3 EL Leinsamenmehl + 9 EL Wasser, 10 Minuten quellen lassen). Der Kuchen wird etwas kompakter, aber genauso saftig.
- Glutenfrei: Verwenden Sie eine glutenfreie Mehlmischung (z. B. von Schär) statt Dinkelmehl. Achten Sie darauf, dass die Mischung Xanthan oder Guarkernmehl enthält, sonst bröselt der Kuchen.
- Nussig: Geben Sie 50 g gehackte Walnüsse oder Mandeln mit in den Teig. Sie passen hervorragend zur Schokolade und geben dem Kuchen Biss.
- Fruchtig: Heben Sie 100 g frische oder gefrorene Himbeeren unter den Teig. Die säuerlichen Beeren bilden einen tollen Kontrast zur süßen Schokolade. Aber Vorsicht: Gefrorene Beeren senken die Temperatur des Teigs, verlängern die Backzeit um etwa 5 Minuten.
- Mit Schokoglasur: Für alle, die es extravaganter mögen: Schmelzen Sie 100 g dunkle Schokolade mit 2 EL Kokosöl und gießen Sie die Glasur über den abgekühlten Kuchen. Ein Fest für Schokoladenliebhaber!
Meine persönliche Lieblingsvariation ist die mit Walnüssen und einem Schuss Orangenabrieb. Die Orange bringt eine frische Note, die wunderbar mit der Schokolade harmoniert. Probieren Sie es aus – es lohnt sich.
Servieren und Aufbewahren
Der Kuchen schmeckt am besten bei Zimmertemperatur, leicht angewärmt oder sogar kalt aus dem Kühlschrank. Jede Temperatur hat ihren eigenen Reiz.
- Servieren: In dicke Scheiben schneiden und pur genießen. Oder mit einem Klecks Schlagsahne, einem Löffel griechischem Joghurt oder einer Kugel Vanilleeis servieren. Die Kälte des Eises harmoniert perfekt mit der warmen Schokolade.
- Dazu passen: Eine Tasse Kaffee, ein Glas Milch oder ein kräftiger Rotwein (z. B. ein junger Merlot). Für Kinder natürlich ein Glas kalte Milch – das ist der Klassiker.
- Aufbewahren: In einer luftdichten Dose bei Raumtemperatur hält sich der Kuchen 3–4 Tage. Im Kühlschrank sogar bis zu einer Woche. Wichtig: Gut abdecken, sonst trocknet er aus.
- Einfrieren: Der Kuchen lässt sich hervorragend einfrieren. Wickeln Sie ihn in Frischhaltefolie und dann in einen Gefrierbeutel. So hält er sich 3 Monate. Zum Auftauen einfach bei Zimmertemperatur stehen lassen – oder in Scheiben geschnellt in der Mikrowelle für 20 Sekunden erwärmen.
Ein Tipp aus meiner Erfahrung: Der Kuchen schmeckt am zweiten Tag noch besser. Die Aromen haben Zeit, sich zu verbinden, und die Feuchtigkeit verteilt sich gleichmäßiger. Wenn Sie also die Möglichkeit haben, backen Sie ihn einen Tag vor dem Servieren. Das ist ein echter Geheimtipp.
Nährwerte und gesundheitliche Vorteile
Hier eine ungefähre Nährwertangabe pro Stück (bei 12 Stücken):
| Nährwert | Menge pro Stück |
|---|---|
| Kalorien | ca. 180 kcal |
| Kohlenhydrate | 25 g |
| davon Zucker | 12 g (natürlicher Zucker aus Banane und Ahornsirup) |
| Fett | 9 g |
| davon gesättigte Fettsäuren | 3 g |
| Ballaststoffe | 4 g |
| Eiweiß | 5 g |
Die Werte können je nach verwendeten Zutaten variieren. Der Kuchen ist von Natur aus zuckerfrei (im Sinne von raffiniertem Zucker) und liefert durch die Zucchini und die Bananen wertvolle Vitamine und Mineralstoffe. Zucchini enthält viel Kalium und Vitamin C, Bananen liefern Magnesium und Vitamin B6. Die dunkle Schokolade steckt voller Antioxidantien – in Maßen genossen also durchaus ein gesunder Genuss.
Für alle, die auf ihre Ernährung achten: Dieser Kuchen ist eine hervorragende Alternative zu herkömmlichen Schokoladenkuchen, ohne dass man auf Genuss verzichten muss. Er eignet sich auch für eine ausgewogene Ernährung – solange man nicht die ganze Form auf einmal isst (was ich Ihnen aber nicht verübeln würde).
Fazit
Dieser saftige Zucchini-Schokoladenkuchen ohne Zucker ist mehr als nur ein „gesundes” Rezept. Er ist der Beweis, dass man mit einfachen, natürlichen Zutaten etwas wirklich Köstliches zaubern kann. Keine künstlichen Süßstoffe, keine komplizierten Techniken – nur ehrliche Zutaten, die zusammen etwas Magisches ergeben. Ich liebe es, wie die Zucchini im Hintergrund arbeitet, ohne sich in den Vordergrund zu drängen. Sie macht den Kuchen saftig, ohne dass man sie schmeckt. Und die Banane? Sie sorgt für genau die richtige Süße, die niemand als „Diät” empfindet.
Probieren Sie es aus. Backen Sie diesen Kuchen für sich selbst, für Ihre Familie oder für Freunde. Passen Sie ihn nach Ihrem Geschmack an – mit Nüssen, Beeren oder einer extra Schicht Schokolade. Und wenn Sie eine Variante entdecken, die Ihnen besonders gut schmeckt, lassen Sie es mich wissen. Ich bin immer neugierig auf neue Ideen. Teilen Sie Ihre Kreationen in den Kommentaren oder markieren Sie mich auf Social Media. Ich freue mich darauf, Ihre Version zu sehen!
In diesem Sinne: Ran an die Zucchini und viel Spaß beim Backen. Es lohnt sich – versprochen.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Kann ich den Kuchen auch mit Zuckeraustauschstoffen wie Erythrit backen?
Ja, das ist möglich. Ersetzen Sie den Ahornsirup durch die gleiche Menge flüssigen Erythrits (gibt es in Reformhäusern). Beachten Sie aber, dass Erythrit weniger süß ist und der Kuchen etwas trockener werden kann. Geben Sie dann einen Esslöffel mehr Öl hinzu.
Muss ich die Zucchini schälen?
Nein, das ist nicht nötig. Die Schale enthält viele Nährstoffe und gibt dem Teig eine schöne Farbe. Einfach waschen und mit Schale reiben – das spart Zeit und ist gesünder.
Kann ich den Kuchen einfrieren?
Ja, sehr gut sogar. Wickeln Sie ihn in Frischhaltefolie und dann in einen Gefrierbeutel. So hält er sich bis zu 3 Monate. Zum Auftauen bei Zimmertemperatur stehen lassen oder in der Mikrowelle kurz erwärmen.
Warum ist mein Kuchen in der Mitte eingesunken?
Das kann passieren, wenn der Teig zu feucht war (die Zucchini nicht ausgedrückt) oder wenn die Backofentür zu früh geöffnet wurde. Achten Sie darauf, die Zucchini bei Bedarf leicht auszudrücken, und öffnen Sie den Ofen erst nach 40 Minuten.
Kann ich auch Vollkornmehl verwenden?
Ja, aber der Kuchen wird dann etwas kompakter und herzhafter im Geschmack. Verwenden Sie am besten eine Mischung aus 100 g Vollkornmehl und 100 g Dinkelmehl, um die Konsistenz zu erhalten.
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Saftiger Zucchini-Schokoladenkuchen ohne Zucker: Das einfache Rezept
Ein unglaublich saftiger Schokoladenkuchen, der ohne raffinierten Zucker auskommt und dank Zucchini und Banane natürlich süß und feucht ist. Perfekt für alle, die Genuss ohne Reue suchen.
- Prep Time: 15 Minuten
- Cook Time: 45 Minuten
- Total Time: 1 Stunde
- Yield: 12 Stücke 1x
- Category: Dessert
- Cuisine: Deutsch
Ingredients
- 250 g Zucchini (ungefähr eine mittelgroße)
- 2 reife Bananen
- 3 Eier (Größe M, Zimmertemperatur)
- 80 ml Ahornsirup
- 80 ml neutrales Öl (z. B. Rapsöl oder Sonnenblumenöl)
- 1 TL Vanilleextrakt
- 200 g Dinkelmehl (Type 630)
- 50 g Backkakao (ungesüßt)
- 1 ½ TL Backpulver
- 1 TL Natron
- 1 Prise Salz
- 100 g dunkle Schokolade (mindestens 70 % Kakao)
- Optional: einige gehackte Walnüsse, frische Beeren, ein Hauch Puderzucker
Instructions
- Backofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vorheizen. Kastenform mit Backpapier auslegen oder leicht einfetten.
- Dunkle Schokolade in grobe Stücke hacken.
- Zucchini waschen und fein reiben. Bei sehr wässriger Zucchini leicht ausdrücken.
- In einer großen Schüssel Bananen mit einer Gabel gründlich zerdrücken.
- Eier, Ahornsirup, Öl und Vanilleextrakt zu den Bananen geben und mit einem Schneebesen verrühren, bis eine homogene, leicht schaumige Masse entsteht (ca. 1 Minute).
- In einer separaten Schüssel Dinkelmehl, Backkakao, Backpulver, Natron und Salz vermischen und durch ein Sieb sieben.
- Trockene Zutaten portionsweise zu den nassen Zutaten geben und nur so lange rühren, bis alles gerade verbunden ist. Nicht überrühren.
- Geriebene Zucchini und gehackte Schokolade vorsichtig mit einem Teigschaber unter den Teig heben.
- Teig in die vorbereitete Kastenform füllen und die Oberfläche glatt streichen. Form einmal leicht auf die Arbeitsfläche klopfen.
- Auf der mittleren Schiene 40–50 Minuten backen. Nach 40 Minuten Stäbchenprobe machen: Wenn kein feuchter Teig mehr am Stäbchen klebt, ist der Kuchen fertig.
- Kuchen 10 Minuten in der Form abkühlen lassen, dann auf ein Kuchengitter stürzen und vollständig auskühlen lassen.
Notes
Die Qualität der Schokolade ist entscheidend – je höher der Kakaoanteil, desto intensiver der Geschmack. Bananen sollten sehr reif sein (braune Schale). Zucchini nicht schälen, nur waschen und reiben. Nicht zu lange rühren, sonst wird der Kuchen zäh. Stäbchenprobe mit Bedacht machen: geschmolzene Schokoladenstücke können das Stäbchen verfärben. Kuchen am besten über Nacht im Kühlschrank auskühlen lassen – dann wird er schnittfest und das Aroma entfaltet sich besser.
Nutrition
- Serving Size: 1 Stück (von 12)
- Calories: 180
- Sugar: 12
- Sodium: 0.1
- Fat: 9
- Saturated Fat: 3
- Carbohydrates: 25
- Fiber: 4
- Protein: 5
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