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Mein Vater hat Zwetschgenkuchen jahrelang verweigert. Zwanzig Jahre, um genau zu sein. „Zu sauer”, sagte er immer, „und dieser matschige Boden – nein danke.” Dann, an einem verregneten Dienstag im September, stand ich in der Küche und rührte einen Teig an, den ich eigentlich nur für mich machen wollte. Mein Vater kam herein, schnupperte, sagte nichts. Als der Kuchen aus dem Ofen kam und ich die Vanillesoße darüber träufelte, drehte ich mich um – und da stand er, mit einem Teller in der Hand, und murmelte: „Na gut, ein winziges Stück.”
Zwei Stunden später war die Hälfte des Kuchens weg. Er hatte drei Stücke gegessen. Drei. Ich habe kein Wort gesagt, aber ich habe es gesehen. Dieser saftige Zwetschgen-Crumble-Kuchen mit Vanillesoße hat geschafft, woran ich zwanzig Jahre lang gescheitert bin. Und wissen Sie was? Ich habe ihm nie gesagt, dass die geheime Zutat ein Schuss Amaretto war. Manche Dinge behält man einfach für sich.
Dieser Kuchen ist nicht nur ein weiteres Obstkuchenrezept. Er ist der Kuchen, der Skeptiker zu Fans macht. Die Kombination aus saftigen, leicht säuerlichen Zwetschgen, einem buttrigen Crumble und der samtigen Vanillesoße ist einfach unwiderstehlich. Vielleicht haben Sie ja auch so jemanden in der Familie, der meint, keinen Obstkuchen zu mögen. Backen Sie diesen. Und dann beobachten Sie still. Das wird ein Moment.
Warum Sie Diesen Zwetschgen-Crumble-Kuchen Lieben Werden
Ich habe diesen Kuchen in den letzten Jahren bestimmt dreißig Mal gebacken. Nicht, weil ich ihn beruflich testen musste, sondern weil er einfach jedes Mal perfekt wird. Und weil er genau das ist, was man sich von einem Herbstkuchen wünscht.
- Saftig und aromatisch: Der Teig bleibt durch die Zwetschgen und die richtige Technik wunderbar feucht. Kein trockener Kuchen mehr!
- Einfache Zutaten: Sie brauchen keine exotischen Gewürze oder Spezialitäten. Alles bekommen Sie im normalen Supermarkt.
- Perfekt für gemütliche Nachmittage: Ob zum Kaffee am Sonntag, zum Geburtstag oder einfach so – dieser Kuchen passt immer.
- Ein echter Publikumsliebling: Selbst Menschen, die sonst nicht viel mit Obstkuchen anfangen können, greifen hier zu. Mein Vater ist der lebende Beweis.
- Die Vanillesoße macht den Unterschied: Sie ist nicht nur ein Beiwerk, sondern die perfekte Ergänzung. Zusammen mit dem Crumble und den Zwetschgen ergibt sich ein Geschmackserlebnis, das man nicht vergisst.
Was diesen Kuchen von anderen unterscheidet? Es ist die Kombination aus einem locker-leichten Rührteig, einer dicken Schicht saftiger Zwetschgen und einem knusprigen, buttrigen Crumble. Die Vanillesoße wird nicht gekauft, sondern selbst gemacht – und das schmeckt man. Sie ist samtig, nicht zu süß und harmoniert perfekt mit der leichten Säure der Zwetschgen.
Dieser Kuchen ist nicht nur gut. Er ist dieser Kuchen, bei dem man nach dem ersten Bissen kurz die Augen schließt. Er ist Seelenwärmer, Nervennahrung und ein Stück Kindheitserinnerung in einem. Und das Beste? Er sieht aus, als hätten Sie stundenlang in der Küche gestanden, dabei ist er überraschend einfach zu machen.
Welche Zutaten Sie Benötigen
Für diesen saftigen Zwetschgen-Crumble-Kuchen mit Vanillesoße brauchen Sie keine ausgefallenen Zutaten. Die meisten haben Sie ohnehin zu Hause. Ich setze auf Qualität bei den Grundzutaten – gute Butter, frische Eier und reife Zwetschgen – dann wird der Kuchen einfach großartig.
Für den Teig
- 250 g weiche Butter (ich nehme am liebsten die von Kerrygold oder einer anderen Markenbutter mit hohem Fettgehalt – sie macht den Teig besonders saftig)
- 200 g Zucker (feiner Haushaltszucker, wer mag, kann 50 g durch braunen Zucker ersetzen – das gibt eine leichte Karamellnote)
- 1 Päckchen Vanillezucker (selbstgemachter ist natürlich am besten, aber gekaufter tut es auch)
- 4 Eier (Größe M) (sie sollten Zimmertemperatur haben, dann wird der Teig schön luftig)
- 300 g Mehl (Type 405) (für ein etwas rustikaleres Ergebnis können Sie 100 g durch Dinkelmehl ersetzen)
- 1 Päckchen Backpulver
- Eine Prise Salz
- 100 ml Milch (auch hier: Zimmertemperatur, Vollmilch gibt ein saftigeres Ergebnis)
- 1 Schuss Amaretto (optional, aber empfohlen) (das ist mein kleiner Trick – er unterstreicht das Zwetschgenaroma wunderbar)
Für die Zwetschgenschicht

- 800 g frische Zwetschgen (oder Pflaumen, aber Zwetschgen sind fester und saftiger. Sie sollten reif, aber noch fest sein. Im Herbst haben sie Saison und schmecken am besten)
- 2 EL Zucker
- 1 TL Zimt (ich mahle gerne eine ganze Zimtstange frisch, aber gemahlener Zimt tut es auch)
Für den Crumble
- 150 g Mehl
- 100 g Zucker
- 100 g kalte Butter (in kleine Würfel geschnitten)
- 50 g gemahlene Mandeln (das ist mein Geheimtipp – sie machen den Crumble besonders knusprig und nussig)
- Eine Prise Salz
Für die Vanillesoße
- 500 ml Vollmilch
- 1 Vanilleschote (oder 2 TL Vanilleextrakt – aber eine echte Schote gibt einfach das beste Aroma)
- 4 Eigelb
- 80 g Zucker
- 1 EL Speisestärke
Substitutionshinweise: Für eine glutenfreie Variante können Sie das Mehl durch eine glutenfreie Mehlmischung ersetzen. Achten Sie darauf, dass das Backpulver auch glutenfrei ist. Für eine vegane Version habe ich gute Erfahrungen mit veganer Butter und einer Mischung aus Sojamilch und Apfelessig als Ei-Ersatz gemacht. Die Vanillesoße lässt sich mit Hafermilch und einer Prise Kurkuma für die Farbe zubereiten.
Benötigte Küchengeräte
Bevor wir loslegen, hier die wichtigsten Werkzeuge. Sie brauchen nicht viel, aber ein paar Dinge erleichtern die Arbeit ungemein.
- Eine Springform (26 cm Durchmesser): Ich schwöre auf eine mit Antihaftbeschichtung von Kaiser oder Dr. Oetker. Sie lässt sich leicht lösen und der Kuchen bleibt ganz.
- Eine Küchenwaage: Backen nach Augenmaß? Lieber nicht. Ein genaues Abwiegen ist hier Gold wert.
- Ein Handrührgerät oder eine Küchenmaschine: Für den Rührteig ist das fast ein Muss. Mit der Hand wird es mühsam und das Ergebnis nicht so luftig.
- Eine große Schüssel: Am besten aus Edelstahl oder Glas. Sie sollte groß genug sein, damit nichts spritzt.
- Ein scharfes Messer und ein Schneidebrett: Zum Entsteinen der Zwetschgen. Ein kleiner Tipp: Ein Messer mit einer leichten Wellenschneide eignet sich besonders gut.
- Ein kleiner Topf und ein Schneebesen: Für die Vanillesoße. Ein Schneebesen aus Edelstahl verhindert, dass die Soße anbrennt.
- Ein Backpapier: Zum Auslegen der Form. Spart Zeit und Ärger beim Herauslösen.
Zubereitung: Schritt für Schritt
Jetzt wird es ernst. Keine Sorge, es ist einfacher, als es klingt. Folgen Sie einfach meinen Schritten, dann wird Ihr saftiger Zwetschgen-Crumble-Kuchen mit Vanillesoße ein voller Erfolg.
Schritt 1: Die Zwetschgen vorbereiten (10 Minuten)
Waschen Sie die Zwetschgen gründlich. Halbieren Sie sie dann und entfernen Sie den Stein. Ich mache das immer mit einem kleinen Trick: Ich drücke die Zwetschge vorsichtig mit der flachen Hand auf das Brett und schneide sie dann rundherum ein. So lässt sich der Stein leichter lösen. Die Hälften können Sie je nach Größe noch einmal quer teilen. Vermischen Sie sie in einer Schüssel mit 2 EL Zucker und 1 TL Zimt. Stellen Sie sie beiseite – so können sie schon ein wenig Saft ziehen.
Schritt 2: Den Crumble zubereiten (5 Minuten)
In einer kleinen Schüssel geben Sie 150 g Mehl, 100 g Zucker, 100 g kalte Butterwürfel, 50 g gemahlene Mandeln und eine Prise Salz. Jetzt kommt der wichtigste Teil: Mit den Fingerspitzen verreiben Sie die Butter mit den trockenen Zutaten, bis eine krümelige Masse entsteht. Nicht zu lange kneten, sonst wird der Crumble zu einer Teigkugel. Es sollen schöne, grobe Krümel entstehen. Stellen Sie die Schüssel kalt – der Crumble wird so später besonders knusprig.
Schritt 3: Den Rührteig herstellen (15 Minuten)
Heizen Sie den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vor. Fetten Sie die Springform ein und legen Sie den Boden mit Backpapier aus. In einer großen Schüssel schlagen Sie die weiche Butter, 200 g Zucker und den Vanillezucker mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe schaumig. Das dauert etwa 3-4 Minuten – die Masse soll hell und cremig sein. Geben Sie dann die Eier einzeln hinzu und schlagen Sie jedes etwa 30 Sekunden unter. Der Teig kann jetzt leicht aussehen, als würde er gerinnen – kein Problem, das gibt sich wieder.
In einer separaten Schüssel mischen Sie 300 g Mehl mit dem Backpulver und einer Prise Salz. Geben Sie die Mehlmischung abwechselnd mit der Milch (und dem Amaretto, falls Sie ihn verwenden) zum Teig. Rühren Sie nur so lange, bis alles gerade so vermischt ist. Ein paar kleine Mehlklümpchen sind okay – übermäßiges Rühren macht den Kuchen zäh.
Schritt 4: Den Kuchen schichten (10 Minuten)
Füllen Sie den Teig in die vorbereitete Springform und streichen Sie ihn glatt. Verteilen Sie nun die vorbereiteten Zwetschgen gleichmäßig auf dem Teig. Drücken Sie sie leicht an – sie versinken beim Backen ohnehin ein wenig. Zum Schluss streuen Sie den kalten Crumble großzügig darüber. Nehmen Sie ruhig die Hände, das geht am besten.
Schritt 5: Backen (45-50 Minuten)
Schieben Sie die Form auf die mittlere Schiene in den vorgeheizten Ofen. Backen Sie den Kuchen etwa 45-50 Minuten. Machen Sie nach 40 Minuten die Stäbchenprobe: Stechen Sie mit einem Holzspieß in die Mitte – wenn kein feuchter Teig mehr kleben bleibt, ist er fertig. Der Crumble sollte goldbraun sein und herrlich duften. Lassen Sie den Kuchen nach dem Backen etwa 10 Minuten in der Form abkühlen, dann lösen Sie den Rand und lassen ihn auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen.
Schritt 6: Die Vanillesoße zubereiten (15 Minuten)
Während der Kuchen backt, können Sie die Vanillesoße machen. Schneiden Sie die Vanilleschote der Länge nach auf und kratzen Sie das Mark heraus. Geben Sie die Milch, die ausgekratzte Schote und das Mark in einen kleinen Topf. Erhitzen Sie die Milch langsam – sie sollte heiß sein, aber nicht kochen. In einer Schüssel verrühren Sie die Eigelbe mit 80 g Zucker und der Speisestärke, bis eine glatte Masse entsteht. Gießen Sie nun die heiße Milch unter ständigem Rühren in dünnem Strahl zur Eigelbmasse. Geben Sie alles zurück in den Topf und erhitzen Sie es bei mittlerer Hitze unter ständigem Rühren mit dem Schneebesen. Die Soße wird nach ein paar Minuten dicklich – das ist der Moment, in dem Sie den Topf sofort vom Herd nehmen müssen! Sonst wird sie klumpig. Gießen Sie die fertige Vanillesoße durch ein feines Sieb in eine Kanne oder Schüssel. So werden eventuelle Klümpchen und die Vanilleschote entfernt. Die Soße warm oder kalt servieren.
Tipps & Tricks für den Perfekten Kuchen
Ich habe bei diesem Kuchen schon so ziemlich jeden Fehler gemacht, den man machen kann. Damit Sie davon profitieren können, hier meine gesammelten Erkenntnisse.
Der Teig ist zu flüssig? Keine Panik. Das passiert manchmal, wenn die Eier zu groß sind oder die Butter zu weich war. Einfach noch einen Esslöffel Mehl unterrühren, dann wird es besser.
Der Crumble wird nicht knusprig? Das liegt meistens daran, dass die Butter zu warm war. Stellen Sie den Crumble unbedingt kalt, bevor Sie ihn auf den Kuchen geben. Und verwenden Sie wirklich kalte Butter – sie sollte direkt aus dem Kühlschrank kommen.
Die Vanillesoße wird klumpig? Das ist mir auch schon passiert. Der Trick ist, die Soße wirklich ständig zu rühren und sie sofort vom Herd zu nehmen, sobald sie eindickt. Wenn es doch passiert, rettet ein Mixer oder Pürierstab die Soße – einfach kurz durchmixen, dann ist sie wieder glatt.
Die Zwetschgen sinken alle auf den Boden? Kein Problem! Das ist bei diesem Kuchen sogar gewünscht. Sie bilden eine saftige Schicht am Boden, während der Teig darüber aufgeht. Wenn Sie möchten, dass einige Zwetschgen oben bleiben, können Sie ein paar erst nach der Hälfte der Backzeit auf den Kuchen legen.
Timing ist alles: Bereiten Sie die Zwetschgen und den Crumble vor, während der Ofen vorheizt. So geht alles schneller hintereinander weg. Und die Vanillesoße können Sie gut einen Tag vorher zubereiten und im Kühlschrank aufbewahren.
Variationen & Anpassungen
Dieses Grundrezept ist wunderbar vielseitig. Hier sind ein paar Ideen, wie Sie es abwandeln können.
Saisonale Variante: Im Sommer können Sie die Zwetschgen durch frische Aprikosen oder Pfirsiche ersetzen. Im Winter passen auch Äpfel oder Birnen wunderbar. Achten Sie nur darauf, dass das Obst nicht zu wässrig ist – bei Äpfeln hilft es, sie vorher kurz in etwas Zitronensaft und Zucker zu marinieren.
Diätetische Anpassungen: Für eine zuckerreduzierte Variante ersetzen Sie den Zucker im Teig durch Erythrit oder Xylit. Der Crumble wird mit Kokosblütenzucker besonders aromatisch. Für eine vegane Version habe ich bereits oben Tipps gegeben – wichtig ist, dass die Butter wirklich kalt ist und die Milch nicht zu heiß wird.
Gewürzvariation: Geben Sie eine Prise Kardamom oder Nelkenpulver zu den Zwetschgen. Das gibt eine orientalische Note und passt besonders gut im Herbst. Eine Messerspitze gemahlener Ingwer im Teig macht den Kuchen ebenfalls interessant.
Schokoladentraum: Streuen Sie 50 g dunkle Schokoladenraspel über den Teig, bevor Sie die Zwetschgen daraufgeben. Der Kontrast zwischen der säuerlichen Frucht und der bitteren Schokolade ist einfach umwerfend.
Meine persönliche Lieblingsvariation: Ich ersetze 50 g des Mehls durch gemahlene Haselnüsse. Das gibt dem Teig eine nussige Note, die perfekt zu den Zwetschgen und der Vanillesoße passt. Einfach genial!
Servier- und Aufbewahrungstipps
Der Kuchen schmeckt am besten, wenn er noch leicht warm ist. Die Vanillesoße sollte lauwarm oder kalt sein – der Temperaturkontrast ist ein echtes Highlight.
Servieren: Stellen Sie den Kuchen auf eine schöne Kuchenplatte. Schneiden Sie ihn in Stücke und geben Sie großzügig Vanillesoße darüber. Ein Klecks geschlagene Sahne passt auch hervorragend. Für einen besonderen Anlass können Sie die Kuchenstücke mit Puderzucker bestäuben und ein paar frische Minzblätter darauflegen.
Aufbewahrung: Der Kuchen hält sich in einer gut verschlossenen Kuchenbox bei Raumtemperatur etwa 3-4 Tage. Er wird mit der Zeit sogar noch saftiger, da die Zwetschgen ihren Saft abgeben. Die Vanillesoße sollten Sie getrennt aufbewahren – sie hält sich im Kühlschrank etwa 3 Tage.
Einfrieren: Der Kuchen lässt sich wunderbar einfrieren. Wickeln Sie ihn dafür gut in Frischhaltefolie und dann in einen Gefrierbeutel. So hält er sich bis zu 3 Monate. Zum Auftauen legen Sie ihn einfach bei Raumtemperatur auf ein Kuchengitter. Die Vanillesoße können Sie auch einfrieren, aber sie wird nach dem Auftauen etwas dünner – dann einfach noch einmal kurz aufschlagen.
Reheating: Wenn Sie den Kuchen wieder warm genießen möchten, legen Sie ein Stück für etwa 10 Minuten bei 150 °C in den Ofen. Die Vanillesoße erwärmen Sie langsam in einem Topf bei niedriger Hitze.
Nährwertinformationen & Gesundheitliche Vorteile
Dieser Kuchen ist ein Genuss, aber auch ein Stück Wohlfühlessen. Hier eine ungefähre Nährwertangabe pro Stück (bei 12 Stücken):
| Nährwert | Pro Stück |
|---|---|
| Kalorien | ca. 420 kcal |
| Fett | 22 g |
| Kohlenhydrate | 50 g |
| Eiweiß | 7 g |
| Ballaststoffe | 3 g |
Die Zwetschgen sind reich an Vitaminen und Ballaststoffen. Sie enthalten viel Vitamin C, Vitamin K und Kalium. Die Mandeln im Crumble liefern gesunde Fette und Vitamin E. Die Vanillesoße ist zwar nicht das leichteste, aber sie ist selbst gemacht und enthält keine künstlichen Aromen oder Konservierungsstoffe.
Hinweis für Allergiker: Dieses Rezept enthält Gluten, Milchprodukte, Eier und Nüsse (Mandeln). Bei einer Nussallergie können Sie die Mandeln im Crumble einfach weglassen oder durch Haferflocken ersetzen. Für eine laktosefreie Variante verwenden Sie laktosefreie Butter und Milch.
Fazit: Warum Sie Diesen Kuchen Unbedingt Backen Sollten
Dieser saftige Zwetschgen-Crumble-Kuchen mit Vanillesoße ist mehr als nur ein Rezept. Er ist ein Stück Herbst, ein Stück Gemütlichkeit und ein Stück Kindheitserinnerung. Er ist der Kuchen, den Sie backen, wenn Sie Ihre Familie beeindrucken wollen, ohne stundenlang in der Küche zu stehen. Er ist der Kuchen, der nach einem langen Tag einfach alles wieder gut macht.
Ich liebe es, wie die Zwetschgen beim Backen ihren Saft abgeben und den Teig durchtränken. Ich liebe es, wie der Crumble unter dem Messer knirscht. Und ich liebe es, wie die Vanillesoße alles zu einer einzigen, perfekten Einheit verbindet. Dieser Kuchen ist für mich der Inbegriff von Herbstglück.
Probieren Sie es aus! Ändern Sie das Rezept nach Ihrem Geschmack. Vielleicht mögen Sie mehr Zimt? Oder weniger Zucker? Das ist das Schöne am Backen – Sie sind der Meister Ihres Kuchens. Und wenn Sie ihn gebacken haben, schreiben Sie mir doch einen Kommentar. Wie hat er geschmeckt? Hat Ihre Familie auch drei Stücke gegessen? Ich bin gespannt!
In diesem Sinne: Ran an die Zwetschgen, fertig, los!
Häufig gestellte Fragen (FAQs)
Kann ich auch gefrorene Zwetschgen verwenden?
Ja, das ist möglich. Tauen Sie sie vorher auf und lassen Sie den überschüssigen Saft abtropfen. Sie können die Zwetschgen dann wie frische verwenden. Der Kuchen wird vielleicht etwas saftiger, aber das ist ja nicht schlecht.
Kann ich den Kuchen auch ohne Vanillesoße servieren?
Natürlich! Der Kuchen schmeckt auch pur oder mit einem Klecks Sahne hervorragend. Die Vanillesoße ist aber die klassische Begleitung und macht das Geschmackserlebnis perfekt. Probieren Sie es einfach aus.
Mein Crumble ist nicht knusprig geworden. Was habe ich falsch gemacht?
Das passiert, wenn die Butter zu warm war oder der Crumble zu lange geknetet wurde. Achten Sie darauf, dass die Butter wirklich kalt ist und arbeiten Sie schnell. Auch das Kaltstellen vor dem Backen ist wichtig. Ein weiterer Tipp: Geben Sie etwas mehr Mehl dazu, das macht den Crumble knuspriger.
Kann ich den Kuchen auch in einer anderen Form backen?
Ja, Sie können auch eine rechteckige Backform (etwa 30×20 cm) verwenden. Die Backzeit bleibt etwa gleich, aber der Kuchen wird etwas flacher. Sie können auch kleine Muffins daraus machen – dann verkürzt sich die Backzeit auf etwa 20-25 Minuten.
Wie bekomme ich die Vanillesoße besonders aromatisch?
Verwenden Sie eine echte Vanilleschote, nicht Vanilleextrakt oder -zucker. Das Aroma ist viel intensiver und natürlicher. Sie können auch das ausgekratzte Schotenende mit in die Milch geben und später entfernen. Ein Schuss Rum oder Amaretto in der Soße gibt eine zusätzliche Geschmacksnote.
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Saftiger Zwetschgen-Crumble-Kuchen mit Vanillesoße
Dieser saftige Zwetschgen-Crumble-Kuchen mit selbstgemachter Vanillesoße ist der perfekte Herbstkuchen. Die Kombination aus saftigen Zwetschgen, buttrigem Crumble und samtiger Vanillesoße macht ihn zu einem unwiderstehlichen Genuss, der selbst Skeptiker überzeugt.
- Prep Time: 30 Minuten
- Cook Time: 50 Minuten
- Total Time: 1 Stunde 20 Minuten
- Yield: 12 Stücke 1x
- Category: Dessert
- Cuisine: Deutsch
Ingredients
- 250 g weiche Butter (ca. 1 Tasse + 2 EL)
- 200 g Zucker (ca. 1 Tasse)
- 1 Päckchen Vanillezucker (ca. 2 TL)
- 4 Eier (Größe M)
- 300 g Mehl (Type 405) (ca. 2 1/2 Tassen)
- 1 Päckchen Backpulver (ca. 2 TL)
- Eine Prise Salz
- 100 ml Milch (ca. 1/2 Tasse)
- 1 Schuss Amaretto (optional, ca. 1 EL)
- 800 g frische Zwetschgen (ca. 4 Tassen entsteint)
- 2 EL Zucker
- 1 TL Zimt
- 150 g Mehl (ca. 1 1/4 Tassen)
- 100 g Zucker (ca. 1/2 Tasse)
- 100 g kalte Butter (ca. 1/2 Tasse)
- 50 g gemahlene Mandeln (ca. 1/2 Tasse)
- Eine Prise Salz
- 500 ml Vollmilch (ca. 2 Tassen)
- 1 Vanilleschote (oder 2 TL Vanilleextrakt)
- 4 Eigelb
- 80 g Zucker (ca. 1/3 Tasse)
- 1 EL Speisestärke
Instructions
- Zwetschgen vorbereiten: Zwetschgen waschen, halbieren, entsteinen und je nach Größe quer teilen. Mit 2 EL Zucker und 1 TL Zimt vermischen und beiseitestellen.
- Crumble zubereiten: 150 g Mehl, 100 g Zucker, 100 g kalte Butterwürfel, 50 g gemahlene Mandeln und eine Prise Salz in einer Schüssel mit den Fingerspitzen zu groben Krümeln verreiben. Kalt stellen.
- Rührteig herstellen: Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vorheizen. Springform (26 cm) einfetten und mit Backpapier auslegen. Weiche Butter, 200 g Zucker und Vanillezucker schaumig schlagen (3-4 Minuten). Eier einzeln unterrühren (je 30 Sekunden). Mehl mit Backpulver und Salz mischen, abwechselnd mit Milch (und Amaretto) unter den Teig rühren, bis gerade vermischt.
- Kuchen schichten: Teig in die Form füllen und glatt streichen. Zwetschgen gleichmäßig darauf verteilen und leicht andrücken. Kalten Crumble darüber streuen.
- Backen: Auf mittlerer Schiene 45-50 Minuten backen. Nach 40 Minuten Stäbchenprobe machen. Kuchen 10 Minuten in der Form abkühlen lassen, dann Rand lösen und auf Gitter vollständig auskühlen lassen.
- Vanillesoße zubereiten: Vanilleschote längs aufschneiden und Mark herauskratzen. Milch mit Schote und Mark erhitzen (nicht kochen). Eigelbe mit 80 g Zucker und Speisestärke verrühren. Heiße Milch unter Rühren zur Eigelbmasse gießen. Alles zurück in den Topf geben und bei mittlerer Hitze unter ständigem Rühren eindicken lassen. Sofort vom Herd nehmen, durch ein feines Sieb gießen. Warm oder kalt servieren.
Notes
Der Kuchen schmeckt am besten leicht warm mit lauwarmer oder kalter Vanillesoße. Für eine glutenfreie Variante glutenfreie Mehlmischung verwenden. Für eine vegane Version vegane Butter und Ei-Ersatz nutzen. Die Vanillesoße kann einen Tag vorher zubereitet werden.
Nutrition
- Serving Size: 1 Stück
- Calories: 420
- Sugar: 30
- Sodium: 150
- Fat: 22
- Saturated Fat: 12
- Carbohydrates: 50
- Fiber: 3
- Protein: 7
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