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Ich hatte mich damit abgefunden, dass Bananenbrot immer ein bisschen nach Kompromiss schmeckt. Entweder war es feucht, aber puddingartig, oder es hatte eine schöne Kruste, war aber innen trocken. Die Walnüsse wurden entweder matschig oder schmeckten verbrannt – irgendwas war immer. Ein richtiges Bananenbrot, das sowohl saftig als auch fluffig ist, mit einer richtig knackigen Nusskruste – das schien mir eine Art kulinarischer Fabelwesen zu sein. Man hört davon, aber bekommt es nie zu Gesicht.
Ich habe bestimmt ein halbes Dutzend Rezepte ausprobiert. Eins aus einem amerikanischen Blog, das nach drei Tagen wie ein nasser Schwamm war. Eins mit Joghurt, das viel zu schwer war. Eins, bei dem die Walnüsse nach dem Backen so weich waren, dass sie sich anfühlten wie kleine, traurige Gummibärchen. Irgendwann habe ich aufgehört zu suchen und einfach angefangen, mein eigenes Ding zu machen. Ich wollte kein Rezept, das nach „gesunder Alternative” schreit, sondern eines, das man aus purer Lust backt.
Nach vielleicht zwanzig Versuchen (meine Nachbarn haben eine ganze Weile sehr viel Bananenbrot gegessen) hatte ich es. Der Trick lag nicht in einer geheimen Zutat, sondern im Timing und in der Temperatur. Die Walnüsse werden separat karamellisiert – das ist der Punkt, der alles verändert. Und der Teig? Der bekommt genau die richtige Menge Säure durch Buttermilch, die das Bananenaroma verstärkt, ohne es zu überdecken. Der saftige Zitronen-Buttermilch-Gugelhupf hat mir damals gezeigt, wie viel Power in Buttermilch steckt.
Dieses Bananenbrot ist jetzt mein Standard. Es ist das, was ich mitbringe, wenn ich eingeladen bin. Es ist das, was meine Kinder nach der Schule essen, bevor sie überhaupt ihre Jacken ausgezogen haben. Und es ist das Rezept, das ich immer dann backe, wenn ich das Gefühl habe, dass die Woche einfach ein bisschen mehr Wärme braucht.
Warum du dieses Bananenbrot lieben wirst
Es gibt tausend Bananenbrot-Rezepte da draußen. Aber dieses hier hat ein paar ziemlich gute Argumente, warum du es als erstes ausprobieren solltest.
- Saftig ohne Matschigsein: Die Kombination aus reifen Bananen und Buttermilch sorgt für eine feuchte Krume, die trotzdem leicht und luftig bleibt. Kein schwerer Kloß, sondern ein Brot, das auf der Zunge zergeht.
- Knackige Walnüsse, jedes Mal: Die Nüsse werden vor dem Backen kurz in einer Pfanne mit etwas Zucker und Butter karamellisiert. Das macht sie unwiderstehlich knusprig und verhindert, dass sie im Teig weich werden. Ein echter Gamechanger.
- Einfache Zutaten, die du wahrscheinlich daheim hast: Keine ausgefallenen Sachen. Keine Reise in den Bioladen. Nur Bananen, Mehl, Butter, Eier, Zucker, Buttermilch und Walnüsse. Das war’s im Grunde.
- Perfekt für jede Tageszeit: Frühstück, Snack, Dessert – dieses Bananenbrot macht bei allem eine gute Figur. Mit einem Klecks Butter oder pur, warm oder kalt. Es ist einfach immer richtig.
- Besser am nächsten Tag: Ehrlich, am zweiten Tag schmeckt es noch besser. Die Aromen haben Zeit, sich zu verbinden. Das ist selten bei Bananenbrot, aber hier funktioniert es.
Ich habe dieses Rezept so oft getestet, dass ich es im Schlaf backen könnte. Und jedes Mal freue ich mich wieder über die perfekte Kombination aus süß, nussig und buttrig. Es ist dieses Gefühl, wenn man das Messer durch die Kruste gleiten lässt und das leise Knacken der Walnüsse hört. Das ist für mich der Moment, in dem alles richtig ist.
Was du an Zutaten brauchst
Die Zutatenliste ist kurz und überschaubar. Das Schöne an diesem Rezept ist, dass es mit einfachen Mitteln arbeitet und trotzdem ein Ergebnis liefert, das nach viel mehr aussieht und schmeckt.
Für das Bananenbrot
- 3 sehr reife Bananen (je brauner, desto besser – die Süße und das Aroma kommen erst richtig zur Geltung, wenn die Schale fast schwarz ist)
- 120 g weiche Butter (Raumtemperatur, nicht geschmolzen – das ist wichtig für die cremige Textur)
- 150 g brauner Zucker (ich verwende am liebsten Muscovado-Zucker, aber normaler brauner Zucker tut es auch – er gibt dem Brot eine leichte Karamellnote)
- 2 große Eier (auch sie sollten Raumtemperatur haben, damit der Teig nicht klumpt)
- 200 g Mehl (Type 405 oder 550 – beides funktioniert gut)
- 1 TL Backpulver
- 1 TL Natron (das Natron reagiert mit der Säure der Buttermilch und macht das Brot besonders fluffig)
- 1/2 TL Salz
- 1 TL Zimt (optional, aber ich liebe die Kombination mit Banane und Walnuss)
- 120 ml Buttermilch (keine Buttermilch da? Einfach 120 ml Milch mit 1 EL Zitronensaft oder Essig verrühren und 10 Minuten stehen lassen – funktioniert perfekt)
- 1 TL Vanilleextrakt
Für die karamellisierten Walnüsse

- 100 g Walnüsse (grob gehackt – nicht zu fein, damit man später noch schöne Stücke im Brot hat)
- 20 g Butter
- 1 EL brauner Zucker
- Eine Prise Salz
Ein kleiner Tipp zu den Bananen: Wenn du denkst, sie sind zu reif, dann sind sie genau richtig. Ich kaufe manchmal extra Bananen und lasse sie absichtlich eine Woche liegen, bis sie fast schwarz sind. Die Süße, die sich dann entwickelt, ist unersetzlich. Und falls du Buttermilch nicht im Haus hast, probier mal den cremigen Kirsch-Schmand-Kuchen im Glas – der kommt auch mit einem ähnlichen Säurekick aus.
Was du an Küchenwerkzeugen brauchst
Für dieses Rezept brauchst du keine ausgefallene Ausrüstung. Ein paar Basics reichen völlig aus.
- Eine Kastenform (ca. 25 cm): Die klassische Form für Bananenbrot. Am besten eine mit Antihaftbeschichtung oder du legst sie mit Backpapier aus.
- Zwei Rührschüsseln: Eine für die trockenen, eine für die nassen Zutaten. Klingt nach mehr Arbeit, ist aber viel einfacher beim Vermengen.
- Eine kleine Pfanne: Für die karamellisierten Walnüsse. Eine beschichtete Pfanne ist ideal, damit nichts anbrennt.
- Ein Schneebesen oder eine Küchenmaschine: Ich benutze meistens einfach einen Schneebesen oder eine Gabel. Eine Küchenmaschine geht natürlich auch, aber pass auf, dass du den Teig nicht zu lange rührst – sonst wird er zäh.
- Ein Holzspieß oder Zahnstocher: Zum Testen, ob das Brot durchgebacken ist.
Falls du keine Kastenform hast, kannst du auch eine Muffinform nehmen. Die Backzeit verkürzt sich dann auf etwa 20-25 Minuten. Und wer keine Buttermilch im Haus hat, kann, wie gesagt, ganz einfach Milch mit Zitronensaft ansäuern.
So machst du es – Schritt für Schritt
Lass uns loslegen. Keine Sorge, das ist einfacher, als es vielleicht klingt. Ich zeige dir jeden Schritt genau.
- Backofen vorheizen und Form vorbereiten: Heize den Ofen auf 175°C Ober-/Unterhitze vor (Umluft: 160°C). Fette die Kastenform ein oder lege sie mit Backpapier aus – das Backpapier sollte an den Seiten etwas überstehen, damit du das Brot später leichter herausheben kannst.
- Walnüsse karamellisieren: Gib die 20 g Butter in eine kleine Pfanne und lasse sie bei mittlerer Hitze schmelzen. Füge den braunen Zucker und die Prise Salz hinzu. Rühre kurz um, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Dann die gehackten Walnüsse dazugeben und unter ständigem Rühren etwa 2-3 Minuten rösten, bis sie duften und leicht glänzen. Achtung: Sie brennen schnell an, also lass sie nicht aus den Augen! Nimm die Pfanne vom Herd und lass die Nüsse abkühlen.
- Trockene Zutaten vermischen: In einer mittelgroßen Schüssel das Mehl, das Backpulver, das Natron, das Salz und den Zimt verquirlen. So verteilen sich die Triebmittel gleichmäßig und du hast später keine bösen Überraschungen beim Backen.
- Butter und Zucker cremig rühren: In einer großen Schüssel die weiche Butter mit dem braunen Zucker etwa 3-4 Minuten schaumig schlagen. Die Mischung sollte heller und luftig werden. Das ist der Moment, in dem die Butter die Luft einschließt, die später für die Fluffigkeit sorgt.
- Eier und Vanille einrühren: Gib die Eier einzeln dazu und rühre jedes gut unter, bevor du das nächste hinzufügst. Dann den Vanilleextrakt einrühren.
- Bananen zerdrücken und untermischen: Zerdrücke die reifen Bananen auf einem Teller mit einer Gabel – ein paar kleine Stückchen sind erlaubt, sie geben später schöne saftige Stellen im Brot. Rühre die zerdrückten Bananen unter die Butter-Zucker-Mischung.
- Buttermilch hinzufügen: Rühre die Buttermilch unter. Der Teig sieht jetzt vielleicht etwas komisch aus – das ist normal. Keine Sorge, das gibt sich gleich.
- Trockene Zutaten unterheben: Gib die Mehlmischung in zwei Portionen zur nassen Mischung. Rühre nur so lange, bis alles gerade so vermischt ist. Ein paar kleine Mehlflecken sind okay. Zu viel Rühren macht das Brot zäh – das ist der häufigste Fehler bei Bananenbrot.
- Walnüsse unterheben: Hebe die abgekühlten, karamellisierten Walnüsse vorsichtig unter den Teig. Hebe etwas mehr als die Hälfte auf, um später die Oberseite des Brotes damit zu bestreuen – das gibt eine extra knusprige Kruste.
- In die Form füllen: Gib den Teig in die vorbereitete Kastenform und streiche die Oberfläche glatt. Streue die restlichen karamellisierten Walnüsse gleichmäßig darüber. Drücke sie leicht an, damit sie im Teig haften bleiben.
- Backen: Backe das Bananenbrot auf der mittleren Schiene für etwa 55-65 Minuten. Nach 30 Minuten solltest du es abdecken, falls die Oberseite zu dunkel wird – einfach ein Stück Alufolie locker darüber legen. Die genaue Zeit hängt von deinem Ofen ab. Mache nach 55 Minuten den Stäbchentest: Stecke einen Holzspieß in die Mitte des Brotes. Wenn er sauber herauskommt oder nur ein paar feuchte Krümel daran hängen, ist es fertig. Wenn noch flüssiger Teig dran ist, braucht es noch ein paar Minuten.
- Abkühlen lassen: Lass das Brot 10 Minuten in der Form abkühlen, dann nimm es heraus und lasse es auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen. Geduld – ich weiß, es riecht unglaublich, aber wenn du es zu früh anschneidest, zerfällt es noch.
Meine besten Tipps für ein perfektes Bananenbrot
Ich habe bei diesem Rezept so ziemlich jeden Fehler gemacht, den man machen kann. Hier sind meine Learnings – damit du es gleich beim ersten Mal richtig hinbekommst.
- Die Bananen müssen wirklich, wirklich reif sein. Ich meine fast schwarz. Wenn sie noch gelb sind, ist der Zuckeranteil zu niedrig und das Brot wird nicht süß genug. Außerdem fehlt dann das typische Bananenaroma. Ich lege Bananen manchmal für ein paar Stunden in den Ofen bei 150°C, wenn sie nicht reif genug sind – das karamellisiert den Zucker und rettet das Rezept.
- Nicht zu viel rühren. Das ist der Klassiker. Sobald das Mehl im Teig ist, wird bei jeder Bewegung Gluten entwickelt. Zu viel Gluten bedeutet zähes Brot. Rühre also wirklich nur so lange, bis keine weißen Mehlstreifen mehr zu sehen sind. Ein paar Klümpchen sind okay.
- Die Walnüsse nicht zu früh in den Teig geben. Ich habe sie früher einfach roh in den Teig geschmissen. Ergebnis: matschige Nüsse. Das Karamellisieren macht den entscheidenden Unterschied. Sie bleiben knusprig und schmecken intensiver.
- Backzeit variiert je nach Ofen. Ich habe einen alten Ofen, der gerne mal ungleichmäßig backt. Deshalb drehe ich das Brot nach 30 Minuten einmal um. Und ich verlasse mich nicht blind auf die Zeit, sondern auf den Stäbchentest. Lieber fünf Minuten länger drin lassen als zu früh rausnehmen.
- Raumtemperatur ist kein Mythos. Butter, Eier und Buttermilch sollten wirklich Zimmertemperatur haben. Kalte Zutaten lassen den Teig klumpen und das Brot wird nicht so schön gleichmäßig. Nimm sie einfach eine Stunde vor dem Backen aus dem Kühlschrank.
Ein Fehler, den ich mal gemacht habe: Ich habe das Brot zu früh aus der Form genommen, weil es so gut roch. Es war innen noch total weich und ist fast zerbrochen. Also: Geduld ist eine Tugend, besonders beim Bananenbrot.
Variationen und Abwandlungen
Dieses Grundrezept ist super vielseitig. Hier sind ein paar Ideen, wie du es abwandeln kannst – je nachdem, was du gerade da hast oder worauf du Lust hast.
- Schokoladen-Bananenbrot: Ersetze 30 g Mehl durch 30 g Backkakao und füge 100 g dunkle Schokoladenstückchen hinzu. Die Kombination aus Banane und Schokolade ist einfach unschlagbar. Die Walnüsse passen auch dazu, aber du kannst sie auch weglassen.
- Vegane Variante: Tausche die Butter durch 120 g Kokosöl oder vegane Margarine. Die Eier kannst du durch zwei „Leinsamen-Eier” ersetzen (2 EL gemahlene Leinsamen mit 6 EL Wasser verrühren und 5 Minuten quellen lassen). Statt Buttermilch nimmst du pflanzliche Milch mit einem Schuss Zitronensaft. Die Walnüsse bleiben gleich.
- Glutenfreie Version: Verwende eine glutenfreie Mehlmischung (am besten eine, die schon Xanthan enthält). Die Menge bleibt gleich. Die Textur wird etwas krümeliger, aber es schmeckt trotzdem fantastisch.
- Gewürz-Variation: Füge zusätzlich zum Zimt noch 1/2 TL Muskatnuss, 1/2 TL Ingwerpulver und eine Prise Nelken hinzu. Das gibt dem Brot eine winterliche Note – perfekt für die Adventszeit.
- Andere Nüsse oder Samen: Statt Walnüssen kannst du auch Pekannüsse, Mandeln (gehackt) oder Haselnüsse verwenden. Oder probiere Kürbiskerne oder Sonnenblumenkerne für eine kernige Note.
- Ohne Nüsse: Falls du keine Nüsse magst oder eine Allergie hast, lass sie einfach weg. Du kannst stattdessen getrocknete Cranberries, Rosinen oder Schokoladenstückchen in den Teig geben. Oder backe es pur – auch das schmeckt wunderbar.
Ich habe letztens eine Version mit gerösteten Kokosflocken und Macadamianüssen gemacht – das war wie ein kleiner Urlaub in der Karibik. Probier einfach aus, worauf du Lust hast. Bananenbrot verzeiht viel.
Servieren und Aufbewahren
Dieses Bananenbrot schmeckt auf so viele Arten. Hier sind meine liebsten Serviervorschläge.
- Warm mit Butter: Einfach eine dicke Scheibe toasten und mit kalter Butter bestreichen. Die Butter schmilzt langsam in die warme Krume – das ist purer Genuss.
- Mit Frischkäse oder Mascarpone: Ein Klecks Frischkäse oder Mascarpone darauf und ein bisschen Honig darüber träufeln. Das passt perfekt als Dessert.
- Zum Frühstück: Eine Scheibe Bananenbrot mit einem Klecks Joghurt und ein paar frischen Beeren – das ist ein Frühstück, das satt macht und glücklich.
- Mit Kaffee oder Tee: Die klassische Kombination. Ein Stück Bananenbrot und eine große Tasse Kaffee am Nachmittag – das ist mein persönlicher Energiekick.
Aufbewahren: Das Brot hält sich in einem luftdichten Behälter bei Raumtemperatur etwa 3-4 Tage. Wickle es in Frischhaltefolie oder lege es in eine Brotdose. Nicht in den Kühlschrank legen – das entzieht dem Brot die Feuchtigkeit und es wird trocken.
Einfrieren: Du kannst das gesamte Brot oder einzelne Scheiben einfrieren. Wickle es gut in Frischhaltefolie und dann in einen Gefrierbeutel. So hält es sich bis zu 3 Monate. Zum Auftauen einfach bei Raumtemperatur oder kurz im Toaster aufwärmen. Ich friere oft einzelne Scheiben ein, dann habe ich immer einen schnellen Snack parat. Der saftige Sommer-Blechkuchen mit gemischten Beeren lässt sich übrigens auch super einfrieren.
Haltbarkeit: Am zweiten Tag schmeckt es, wie gesagt, oft noch besser. Die Aromen haben sich gesetzt und die Krume ist noch saftiger geworden. Nach dem dritten Tag wird es langsam trockener – dann einfach toasten, das belebt es wieder.
Nährwerte und gesundheitliche Aspekte
Bananenbrot ist kein Diätgebäck, aber es hat durchaus seine guten Seiten. Hier eine grobe Einschätzung pro Scheibe (bei 12 Scheiben).
- Kalorien: ca. 280-320 kcal pro Scheibe
- Fett: ca. 16 g (davon gesättigt: 6 g)
- Kohlenhydrate: ca. 34 g (davon Zucker: 18 g)
- Ballaststoffe: ca. 2 g
- Eiweiß: ca. 5 g
Die gesunden Seiten: Bananen sind reich an Kalium, Vitamin B6 und Ballaststoffen. Sie unterstützen die Verdauung und liefern schnelle Energie. Walnüsse sind eine hervorragende Quelle für Omega-3-Fettsäuren, die gut für Herz und Gehirn sind. Außerdem enthalten sie Antioxidantien. Die Buttermilch liefert Kalzium und probiotische Kulturen, die die Darmgesundheit fördern können.
Allergene: Dieses Rezept enthält Gluten (Mehl), Milchprodukte (Butter, Buttermilch), Eier und Nüsse (Walnüsse). Für Menschen mit Allergien gibt es die veganen und glutenfreien Varianten oben.
Mein persönlicher Take: Ich sehe dieses Bananenbrot nicht als „gesundes” Essen im engeren Sinne. Es ist ein Genussmittel, das aus guten Zutaten gemacht ist. Und manchmal ist genau das das Gesündeste, was wir tun können – uns etwas Gutes tun, ohne schlechtes Gewissen.
Fazit: Warum du dieses Rezept unbedingt ausprobieren solltest
Dieses Bananenbrot ist mehr als nur ein Rezept. Es ist das Ergebnis von vielen Fehlversuchen, von angekokelten Nüssen und zu trockenen Broten. Es ist das Rezept, das ich immer wieder backe, weil es einfach funktioniert. Weil es jedes Mal gelingt. Weil es nach Zuhause schmeckt.
Die karamellisierten Walnüsse machen den Unterschied – sie geben dem Brot diese unwiderstehliche Knusprigkeit, die man sonst nirgendwo findet. Und die Kombination aus saftiger Krume und knackigen Nüssen ist einfach perfekt.
Probier es aus. Pass die Zutaten an deine Vorlieben an. Mach es zu deinem Bananenbrot. Und wenn du es gebacken hast, schreib mir in den Kommentaren, wie es dir gelungen ist. Ich bin gespannt auf deine Version.
Bis bald in der Küche!
Häufig gestellte Fragen
Kann ich auch normale Milch statt Buttermilch verwenden?
Ja, aber dann wird das Brot nicht ganz so fluffig. Die Buttermilch reagiert mit dem Natron und sorgt für die Lockerheit. Wenn du normale Milch nimmst, gib einen Teelöffel Backpulver extra dazu. Oder säuere die Milch an, wie oben beschrieben.
Warum wird mein Bananenbrot oft zu trocken?
Das liegt meistens an zu langem Backen oder an zu wenig Feuchtigkeit im Teig. Achte darauf, dass die Bananen sehr reif sind – sie liefern die meiste Feuchtigkeit. Und backe nicht länger als nötig. Der Stäbchentest ist dein bester Freund.
Kann ich die Walnüsse durch andere Nüsse ersetzen?
Absolut. Pekannüsse, Mandeln, Haselnüsse oder sogar Macadamianüsse funktionieren alle. Du kannst sie auch weglassen oder durch Schokoladenstückchen ersetzen. Nur die karamellisierten Nüsse sind schon ein besonderes Highlight.
Wie lagere ich das Bananenbrot am besten?
In einem luftdichten Behälter bei Raumtemperatur. Nicht in den Kühlschrank legen, das entzieht Feuchtigkeit. Für längere Haltbarkeit einfrieren – am besten in Scheiben, dann kannst du sie einzeln auftauen.
Kann ich das Bananenbrot auch in einer Muffinform backen?
Ja, das geht wunderbar. Fülle den Teig in Muffinförmchen und backe sie bei 175°C für etwa 18-22 Minuten. Die Backzeit ist kürzer, also mach ab Minute 18 den Stäbchentest. Die Muffins sind perfekt für unterwegs oder für Kinder.
Viel Spaß beim Backen!
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Saftiges Bananenbrot mit knusprigen Walnüssen: Bestes Rezept
Dieses Bananenbrot ist saftig, fluffig und hat eine unwiderstehlich knusprige Kruste durch karamellisierte Walnüsse. Ein einfaches Rezept mit alltäglichen Zutaten, das jedes Mal gelingt.
- Prep Time: 20 Minuten
- Cook Time: 55-65 Minuten
- Total Time: 1 Stunde 15 Minuten bis 1 Stunde 25 Minuten
- Yield: 12 Scheiben 1x
- Category: Frühstück, Snack, Dessert
- Cuisine: Amerikanisch
Ingredients
- 3 sehr reife Bananen
- 120 g weiche Butter (Raumtemperatur)
- 150 g brauner Zucker
- 2 große Eier (Raumtemperatur)
- 200 g Mehl (Type 405 oder 550)
- 1 TL Backpulver
- 1 TL Natron
- 1/2 TL Salz
- 1 TL Zimt (optional)
- 120 ml Buttermilch
- 1 TL Vanilleextrakt
- 100 g Walnüsse (grob gehackt)
- 20 g Butter (für die Walnüsse)
- 1 EL brauner Zucker (für die Walnüsse)
- Eine Prise Salz (für die Walnüsse)
Instructions
- Backofen auf 175°C Ober-/Unterhitze (Umluft: 160°C) vorheizen. Eine Kastenform (ca. 25 cm) einfetten oder mit Backpapier auslegen.
- Walnüsse karamellisieren: 20 g Butter in einer kleinen Pfanne bei mittlerer Hitze schmelzen. 1 EL braunen Zucker und eine Prise Salz hinzufügen, umrühren. Die gehackten Walnüsse dazugeben und unter ständigem Rühren 2-3 Minuten rösten, bis sie duften und glänzen. Vom Herd nehmen und abkühlen lassen.
- In einer mittelgroßen Schüssel Mehl, Backpulver, Natron, Salz und Zimt verquirlen.
- In einer großen Schüssel die weiche Butter mit dem braunen Zucker 3-4 Minuten schaumig schlagen.
- Eier einzeln unterrühren, dann Vanilleextrakt hinzufügen.
- Bananen mit einer Gabel zerdrücken (ein paar Stückchen sind erlaubt) und unter die Butter-Zucker-Mischung rühren.
- Buttermilch unterrühren.
- Die Mehlmischung in zwei Portionen zur nassen Mischung geben und nur so lange rühren, bis alles gerade vermischt ist. Nicht übermäßig rühren.
- Die abgekühlten karamellisierten Walnüsse vorsichtig unterheben. Etwas mehr als die Hälfte für die Oberseite aufbewahren.
- Teig in die vorbereitete Form füllen, Oberfläche glatt streichen. Die restlichen Walnüsse gleichmäßig darüber streuen und leicht andrücken.
- Auf der mittleren Schiene 55-65 Minuten backen. Nach 30 Minuten bei Bedarf mit Alufolie abdecken. Stäbchentest machen: Ein Holzspieß in die Mitte stecken – wenn er sauber herauskommt oder nur feuchte Krümel daran hängen, ist das Brot fertig.
- Brot 10 Minuten in der Form abkühlen lassen, dann auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen.
Notes
Die Bananen sollten sehr reif sein, fast schwarz. Nicht zu viel rühren, um ein zähes Brot zu vermeiden. Die Walnüsse vor dem Backen karamellisieren, damit sie knusprig bleiben. Backzeit variiert je nach Ofen; Stäbchentest durchführen. Das Brot am besten am zweiten Tag genießen, wenn die Aromen sich verbunden haben.
Nutrition
- Serving Size: 1 Scheibe
- Calories: 300
- Sugar: 18
- Sodium: 200
- Fat: 16
- Saturated Fat: 6
- Carbohydrates: 34
- Fiber: 2
- Protein: 5
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