Geschrieben von

Kevin Carter

Veröffentlicht

Saftiges Bananenbrot mit Walnüssen ganz ohne Zucker

Fertig in 75 Minuten
Portionen 12 Scheiben
Schwierigkeitsgrad Einfach

Love this? Save it for later!

Share the inspiration with your friends

Ich hatte mich damit abgefunden, dass zuckerfreies Bananenbrot einfach nicht dasselbe ist. Ein bisschen trocken, ein bisschen enttäuschend, so eine Art Gesundheitskompromiss, den man sich selbst einredet, während man heimlich nach einem Stück normalem Rührkuchen giert. Jedes Rezept, das ich probierte, fühlte sich an wie eine Notlösung – Datteln, Ahornsirup, Agavendicksaft, alles schön und gut, aber am Ende doch wieder Zucker, nur in anderer Verpackung. Ich wollte etwas, das ohne diese Krücken auskommt und trotzdem schmeckt, als hätte man sich etwas gegönnt. Nicht nur „ganz okay für ohne Zucker“, sondern richtig gut. Und zwar so, dass man es auch Leuten vorsetzen kann, die nicht auf Zucker verzichten, ohne eine Erklärung hinterherschieben zu müssen.

Die Lösung war eigentlich einfacher, als ich dachte. Es ging nicht darum, den Zucker zu ersetzen, sondern die Süße anders zu denken. Reife Bananen – und ich meine wirklich überreife, fast schwarze Bananen – sind die heimlichen Helden. Sie bringen nicht nur Süße, sondern auch Feuchtigkeit und Struktur mit. In Kombination mit knackigen Walnüssen und einer Prise Zimt entsteht ein Bananenbrot, das so saftig ist, dass niemand auf die Idee käme, nach der Zutatenliste zu fragen. Dieses Rezept ist nicht das Ergebnis einer langen Suche, sondern eher eines glücklichen Zufalls, als ich an einem verregneten Nachmittag einfach das zusammenwarf, was da war. Und es blieb.

Warum du dieses Bananenbrot lieben wirst

Dieses Bananenbrot hat einen festen Platz in meiner Küche, und zwar aus mehreren Gründen. Es ist nicht nur eine weitere gesunde Alternative, sondern ein echtes Lieblingsstück, das ich immer wieder backe.

  • Ganz ohne Zuckerzusatz: Die Süße kommt einzig und allein von den Bananen. Keine versteckten Sirupe, keine Datteln, kein nichts. Perfekt für alle, die ihren Zuckerkonsum reduzieren wollen, ohne auf Genuss zu verzichten.
  • Unverschämt saftig: Durch die reifen Bananen und das Öl wird dieses Brot so saftig, dass es tagelang frisch bleibt. Es bröselt nicht und trocknet nicht aus – ein echtes Problem bei vielen zuckerfreien Backwaren.
  • Ein Kinderspiel: Alles kommt in eine Schüssel, kurz verrühren, ab in den Ofen. Keine aufwendigen Techniken, kein separates Aufschäumen. Perfekt für Backanfänger und alle, die es eilig haben.
  • Natürlich nussig: Die Walnüsse geben nicht nur einen wunderbaren Crunch, sondern auch gesunde Fette und Eiweiß. Sie machen aus einem einfachen Bananenbrot eine sättigende Kleinigkeit für zwischendurch.
  • Immer ein Erfolg: Ich habe dieses Brot schon zu Kaffeebesuchen, Picknicks und sogar zum Frühstück mitgebracht. Jedes Mal gab es Komplimente und ungläubige Nachfragen, ob da wirklich kein Zucker drin sei.

Was dieses Rezept von anderen unterscheidet, ist die schiere Einfachheit. Es gibt keinen Trick, keine geheime Zutat. Es ist einfach die perfekte Balance aus reifen Bananen, knackigen Nüssen und den richtigen Gewürzen. Es ist das Bananenbrot, das du machen wirst, wenn du keine Lust hast, komplizierte Rezepte zu studieren, aber etwas wirklich Gutes auf dem Tisch haben willst. Es ist ehrlich, unkompliziert und verdammt lecker.

Was du an Zutaten brauchst

Die Zutatenliste ist kurz und überschaubar. Die meisten Dinge hast du wahrscheinlich schon zu Hause. Es sind genau diese einfachen, unverfälschten Zutaten, die den Geschmack ausmachen.

  • 3 sehr reife Bananen (ca. 300 g): Je reifer, desto besser. Die Schale sollte braune Flecken haben oder fast komplett schwarz sein. Diese Bananen sind am süßesten und lassen sich am besten zerdrücken. (Tipp: Wenn deine Bananen noch nicht reif genug sind, lege sie für 10 Minuten bei 150°C in den Ofen – das karamellisiert die natürlichen Zucker.)
  • 2 große Eier (Raumtemperatur): Die Eier binden den Teig und geben Struktur. Am besten nimmst du Eier aus Freilandhaltung, aber jedes Ei tut seinen Dienst. Wenn du die Eier vorher aus dem Kühlschrank nimmst, lassen sie sich besser unterheben.
  • 60 ml neutrales Öl (z. B. Rapsöl oder Sonnenblumenöl): Das Öl sorgt für die unglaubliche Saftigkeit. Ich verwende gerne Rapsöl, weil es geschmacksneutral ist. Kokosöl geht auch, aber dann schmeckt das Brot leicht nach Kokos – was auch nicht schlecht ist.
  • 1 TL Vanilleextrakt: Ein kleiner Schuss Vanille rundet die Süße der Bananen ab und verleiht dem Brot eine warme Note. Unbedingt echte Vanille nehmen, nicht den künstlichen Vanillezucker (der enthält ja Zucker).
  • 200 g Dinkelmehl (Type 630) oder Weizenmehl: Dinkelmehl gibt dem Brot eine leicht nussige Note und ist bekömmlicher. Du kannst aber auch ganz normales Weizenmehl verwenden. Für eine glutenfreie Variante eignet sich eine glutenfreie Mehlmischung (ich habe gute Erfahrungen mit der von Schär gemacht).
  • 1 TL Backpulver: Für die Lockerheit. Achte darauf, dass dein Backpulver noch frisch ist, sonst geht der Teig nicht so schön auf.
  • 1 TL Zimt: Zimt und Banane sind ein Traumpaar. Er unterstreicht die natürliche Süße und gibt dem Brot eine wärmende Tiefe. Du kannst auch eine Prise Muskatnuss oder Kardamom dazugeben.
  • 1 Prise Salz: Das Salz hebt alle Aromen hervor und balanciert die Süße aus. Klingt komisch, ist aber wichtig.
  • 80 g Walnüsse (gehackt): Die Walnüsse sind das i-Tüpfelchen. Sie geben Crunch und gesunde Fette. Röste sie vorher kurz in einer Pfanne ohne Fett an, dann werden sie noch aromatischer. Wer keine Walnüsse mag oder eine Nussallergie hat, kann sie durch Pekannüsse, Mandeln oder Kürbiskerne ersetzen. Oder einfach weglassen und stattdessen ein paar Schokotropfen (zuckerfrei) unterheben.

Die Ausrüstung, die du brauchst

Für dieses Rezept brauchst du keine ausgefallene Küchenmaschine. Ein paar Basics reichen völlig aus.

  • Eine Kastenform (ca. 25 cm Länge): Die klassische Form für Bananenbrot. Du kannst sie mit Backpapier auslegen oder einfetten. Ich schwöre auf Backpapier – das Brot lässt sich so viel leichter herausheben.
  • Eine große Rührschüssel: Nimm eine, in der du bequem alles verrühren kannst, ohne dass es spritzt.
  • Eine Gabel oder ein Kartoffelstampfer: Zum Zerdrücken der Bananen. Eine Gabel tut es auch, aber ein Stampfer geht schneller und gleichmäßiger.
  • Ein Schneebesen oder ein Holzlöffel: Zum Verrühren der Zutaten. Kein Handrührgerät nötig – der Teig ist so weich, dass er sich mit der Hand perfekt vermischen lässt.
  • Ein Messer und ein Schneidebrett: Zum Hacken der Walnüsse. Wenn du es eilig hast, kannst du die Nüsse auch in einen Gefrierbeutel geben und mit einem Nudelholz darüber rollen.
  • Ein Backofen: Auf 175°C Ober-/Unterhitze vorgeheizt. Wenn du Umluft verwendest, stelle die Temperatur auf 160°C.

Die Zubereitung – Schritt für Schritt

zuckerfreies Bananenbrot mit Walnüssen preparation steps

Los geht’s! Keine Sorge, das ist wirklich einfach. Ich zeige dir jeden Schritt, damit garantiert nichts schiefgeht.

  1. Backofen vorheizen und Form vorbereiten: Heize den Backofen auf 175°C Ober-/Unterhitze (160°C Umluft) vor. Lege deine Kastenform mit Backpapier aus oder fette sie leicht ein. Wenn du Backpapier nimmst, lass die Ränder etwas überstehen – so kannst du das Brot später ganz einfach herausheben.
  2. Bananen zerdrücken: Schäle die drei reifen Bananen und gib sie in die große Rührschüssel. Zerdrücke sie mit einer Gabel oder einem Kartoffelstampfer, bis eine gleichmäßige, leicht stückige Masse entsteht. Es dürfen ruhig noch ein paar kleine Bananstückchen übrig sein – die sorgen später für saftige Stellen im Brot.
  3. Feuchte Zutaten verrühren: Gib die Eier, das Öl und den Vanilleextrakt zu den zerdrückten Bananen. Verrühre alles mit dem Schneebesen oder Holzlöffel, bis eine homogene, cremige Masse entsteht. Siehst du? Das geht ganz leicht.
  4. Trockene Zutaten mischen: In einer separaten kleinen Schüssel (oder direkt in der großen, wenn du Platz hast) vermischst du das Mehl, das Backpulver, den Zimt und die Prise Salz. Das sorgt dafür, dass sich die Triebmittel gleichmäßig im Teig verteilen.
  5. Alles zusammenfügen: Gib die Mehlmischung nach und nach zu den feuchten Zutaten. Rühre nur so lange, bis alles gerade so vermischt ist. Nicht zu viel rühren! Sonst wird das Bananenbrot zäh. Ein paar kleine Mehlnester sind in Ordnung.
  6. Walnüsse unterheben: Hebe die gehackten Walnüsse vorsichtig mit einem Teigschaber oder Holzlöffel unter. Verteile sie gleichmäßig im Teig. Hebe ein paar Nüsse für die Dekoration auf, wenn du magst.
  7. Teig in die Form füllen: Fülle den Teig in die vorbereitete Kastenform und streiche die Oberfläche glatt. Wenn du ein paar Walnüsse aufgehoben hast, streue sie jetzt über den Teig und drücke sie leicht an. Das sieht nicht nur hübsch aus, sondern gibt auch eine extra knusprige Kruste.
  8. Backen – der wichtigste Teil: Schiebe die Form in den vorgeheizten Ofen (mittlere Schiene) und backe das Bananenbrot für 50–60 Minuten. Die genaue Zeit hängt von deinem Ofen ab. Nach 50 Minuten machst du die Stäbchenprobe: Stecke ein Holzstäbchen oder einen Zahnstocher in die Mitte des Brotes. Wenn kein feuchter Teig mehr daran kleben bleibt, ist es fertig. Wenn noch Teig klebt, backe es in 5-Minuten-Schritten weiter.
  9. Abkühlen lassen: Nimm die Form aus dem Ofen und lasse das Brot darin für etwa 10 Minuten abkühlen. Dann hebst du es mit dem Backpapier aus der Form und lässt es auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen. Das ist wichtig, denn wenn du es zu früh anschneidest, könnte es innen noch zu weich sein und zerfallen.

Ein kleiner Tipp von mir: Der Duft, der während des Backens durch die Küche zieht, ist himmlisch. Genieße ihn!

Tipps und Tricks für das perfekte Bananenbrot

Ich habe bei diesem Rezept einiges gelernt – auch durch Misserfolge. Hier sind meine besten Tipps, damit dein Bananenbrot jedes Mal gelingt.

  • Die Bananen sind der Schlüssel: Wie gesagt, je reifer, desto besser. Wenn deine Bananen noch nicht schwarz genug sind, backe sie im Ofen oder lasse sie ein paar Tage nachreifen. Unreife Bananen machen das Brot weniger süß und trockener. Das ist der häufigste Fehler, den ich gemacht habe – und er ist vermeidbar.
  • Nicht zu viel rühren: Das ist bei fast jedem Rührkuchen so. Sobald das Mehl dazukommt, wird das Gluten aktiviert. Je mehr du rührst, desto zäher wird das Brot. Also: Nur so lange rühren, bis alles gerade vermischt ist. Ein paar Klümpchen sind okay.
  • Die Stäbchenprobe nicht vergessen: Jeder Ofen backt anders. Verlasse dich nicht blind auf die Zeit. Die Stäbchenprobe ist dein bester Freund. Wenn das Stäbchen sauber herauskommt, ist das Brot fertig. Wenn nicht, gib ihm noch ein paar Minuten.
  • Das Brot richtig lagern: In einem luftdichten Behälter oder in Frischhaltefolie gewickelt hält sich das Bananenbrot bei Raumtemperatur etwa 3–4 Tage. Es wird sogar noch saftiger, wenn es einen Tag durchgezogen ist. Also keine Sorge, wenn du es nicht sofort aufisst – es wird besser.
  • Einfrieren für später: Du kannst das Bananenbrot auch wunderbar einfrieren. Wickle es dafür gut in Frischhaltefolie und dann in einen Gefrierbeutel. So hält es sich bis zu 3 Monate. Zum Auftauen einfach bei Raumtemperatur auf ein Kuchengitter legen. Perfekt für einen spontanen Besuch oder wenn die Lust auf etwas Süßes kommt.

Variationen und Anpassungen – mach es zu deinem

Dieses Rezept ist eine wunderbare Basis, die du nach Herzenslust variieren kannst. Hier sind ein paar Ideen, die ich selbst ausprobiert habe.

  • Schoko-Bananenbrot: Hebe 2–3 Esslöffel Backkakao (ungesüßt) unter die trockenen Zutaten. Dazu passen wunderbar zuckerfreie Schokotropfen oder gehackte Zartbitterschokolade. Ein Traum für alle Schokoladenfans.
  • Bananenbrot mit Beeren: Kurz vor dem Backen 100 g frische oder gefrorene Heidelbeeren, Himbeeren oder gehackte Erdbeeren unterheben. Die Früchte geben dem Brot eine fruchtige Note und machen es noch saftiger. Achtung: Gefrorene Beeren vorher nicht auftauen, sonst färben sie den Teig ein.
  • Veganer Bananenbrot: Ersetze die Eier durch zwei „Leinsamen-Eier“ (1 EL gemahlene Leinsamen + 3 EL Wasser pro Ei, 10 Minuten quellen lassen). Das Öl kannst du durch geschmolzenes Kokosöl ersetzen. Der Teig wird etwas fester, aber das Ergebnis ist immer noch saftig und lecker.
  • Gewürz-Bananenbrot: Füge zusätzlich zum Zimt einen halben Teelöffel gemahlenen Ingwer, eine Prise Kardamom und eine Prise Nelkenpulver hinzu. Das schmeckt besonders in der Herbst- und Winterzeit und erinnert an Lebkuchen. Dazu passen gehackte Mandeln statt Walnüssen.
  • Bananenbrot mit Kokos: Ersetze 50 g des Mehls durch Kokosraspel und gib einen Esslöffel Kokosflocken über den Teig vor dem Backen. Das gibt dem Brot eine tropische Note und eine leicht andere Textur.

Servieren und Aufbewahren – damit es am besten schmeckt

Dieses Bananenbrot ist ein echtes Multitalent. Es schmeckt pur, aber auch mit ein paar Extras wird es zum Highlight.

Servieren: Am besten schmeckt das Bananenbrot lauwarm oder bei Raumtemperatur. Einfach in dicke Scheiben schneiden und genießen. Für eine besondere Note kannst du die Scheiben im Toaster oder in einer Pfanne mit etwas Butter kurz anrösten – dann wird die Außenseite schön knusprig. Dazu passt ein Klecks griechischer Joghurt, etwas Frischkäse oder ein Aufstrich aus Nussmus. Auch ein selbstgemachtes Rhabarber-Erdbeer-Kompott ist eine wunderbare Ergänzung, die die Süße des Bananenbrots perfekt ergänzt.

Aufbewahren: Wie schon erwähnt, hält sich das Brot in einem luftdichten Behälter bei Raumtemperatur 3–4 Tage. Im Kühlschrank wird es schneller trocken, also bewahre es lieber nicht dort auf. Wenn du es länger aufheben willst, ist Einfrieren die beste Option. Wickle es dafür in Frischhaltefolie und dann in einen Gefrierbeutel. So hast du immer ein Stück hausgemachtes Bananenbrot parat – perfekt für den kleinen Hunger zwischendurch oder wenn spontan Gäste kommen.

Haltbarkeit: Die Aromen entfalten sich mit der Zeit. Am zweiten oder dritten Tag schmeckt das Bananenbrot oft sogar noch besser als frisch gebacken. Die Bananensüße wird intensiver, und die Textur wird noch saftiger. Also keine Scheu, es einen Tag ruhen zu lassen.

Nährwerte und gesundheitliche Vorteile

Dieses Bananenbrot ist nicht nur lecker, sondern auch eine gute Wahl für eine bewusste Ernährung. Hier eine ungefähre Nährwertangabe pro Scheibe (bei 12 Scheiben):

  • Kalorien: ca. 180 kcal
  • Kohlenhydrate: 22 g
  • davon Zucker: 8 g (natürlicher Fruchtzucker aus Bananen)
  • Fett: 9 g
  • davon gesättigte Fettsäuren: 1 g
  • Eiweiß: 5 g
  • Ballaststoffe: 3 g

Die gesundheitlichen Vorteile liegen auf der Hand: Kein raffinierter Zucker, dafür viele Ballaststoffe aus Dinkelmehl und Bananen, die lange satt machen. Die Walnüsse liefern wertvolle Omega-3-Fettsäuren, die gut für Herz und Gehirn sind. Zimt hat entzündungshemmende Eigenschaften und kann helfen, den Blutzuckerspiegel zu stabilisieren. Dieses Bananenbrot ist also nicht nur ein Genuss, sondern auch ein kleiner Beitrag zu deinem Wohlbefinden. Es ist perfekt für alle, die auf ihre Zuckerzufuhr achten, sich low-carb ernähren wollen (dann nimm Mandelmehl) oder einfach eine gesündere Alternative zu klassischem Kuchen suchen.

Fazit – Warum du dieses Rezept sofort ausprobieren solltest

Dieses Bananenbrot ist der Beweis, dass zuckerfreies Backen nicht langweilig sein muss. Es ist saftig, aromatisch und so einfach, dass du es mit geschlossenen Augen hinbekommst. Die Kombination aus reifen Bananen und knackigen Walnüssen ist einfach unschlagbar. Es ist das perfekte Rezept für alle, die sich etwas Gutes tun wollen, ohne auf Genuss zu verzichten. Ob zum Frühstück, als Snack für unterwegs oder zum Kaffee am Nachmittag – dieses Brot passt immer. Und das Beste: Du kannst es ganz nach deinem Geschmack anpassen. Probier es aus und überzeuge dich selbst. Ich bin gespannt, wie es dir schmeckt!

Also, ran an die Bananen und ab in die Küche! Wenn du dieses Rezept ausprobierst, hinterlasse mir gerne einen Kommentar unten. Erzähl mir, ob du es variiert hast oder wie es dir geschmeckt hat. Ich freue mich riesig über dein Feedback. Und wenn du ein Foto von deinem Bananenbrot machst, markiere mich doch auf Instagram – ich liebe es, eure Kreationen zu sehen. Bis zum nächsten Mal und happy baking!

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Kann ich auch andere Nüsse verwenden?

Ja, absolut! Pekannüsse, Mandeln, Haselnüsse oder Kürbiskerne sind tolle Alternativen. Auch eine Mischung aus verschiedenen Nüssen schmeckt hervorragend. Wenn du eine Nussallergie hast, kannst du die Nüsse einfach weglassen oder durch Sonnenblumenkerne ersetzen.

Wie lagere ich das Bananenbrot am besten?

Am besten bewahrst du es in einem luftdichten Behälter bei Raumtemperatur auf. So bleibt es 3–4 Tage saftig. Du kannst es auch in Frischhaltefolie wickeln. Im Kühlschrank trocknet es schneller aus, also vermeide das lieber.

Kann ich das Bananenbrot einfrieren?

Ja, das geht wunderbar. Wickle es gut in Frischhaltefolie und dann in einen Gefrierbeutel. So hält es sich bis zu 3 Monate. Zum Auftauen einfach bei Raumtemperatur auf ein Kuchengitter legen. Du kannst es auch in Scheiben einfrieren und einzeln entnehmen.

Warum ist mein Bananenbrot innen noch feucht?

Das kann passieren, wenn die Bananen sehr groß und saftig waren oder wenn der Ofen nicht heiß genug war. Achte darauf, dass du die Stäbchenprobe machst. Wenn das Stäbchen sauber herauskommt, ist es fertig. Wenn nicht, backe es in 5-Minuten-Schritten weiter. Manchmal hilft es auch, die Temperatur um 10 Grad zu senken und die Backzeit zu verlängern.

Kann ich das Rezept auch glutenfrei zubereiten?

Ja, du kannst das Dinkelmehl durch eine glutenfreie Mehlmischung ersetzen. Ich habe gute Erfahrungen mit der glutenfreien Mehlmischung von Schär gemacht. Achte darauf, dass die Mischung Backpulver oder Xanthan enthält, damit der Teig gut bindet. Du wirst sehen, das Ergebnis ist genauso lecker.

Pin This Recipe!

zuckerfreies Bananenbrot mit Walnüssen recipe

Print

Saftiges Bananenbrot mit Walnüssen ganz ohne Zucker

Dieses Bananenbrot ist saftig, aromatisch und kommt ganz ohne Zuckerzusatz aus. Die Süße stammt einzig von reifen Bananen, kombiniert mit knackigen Walnüssen und einer Prise Zimt – ein einfaches, gesundes Rezept, das jeden überzeugt.

  • Author: Anna
  • Prep Time: 15 Minuten
  • Cook Time: 55 Minuten
  • Total Time: 1 Stunde 10 Minuten
  • Yield: 12 Scheiben 1x
  • Category: Frühstück, Snack, Dessert
  • Cuisine: Amerikanisch

Ingredients

Scale
  • 3 sehr reife Bananen (ca. 300 g)
  • 2 große Eier (Raumtemperatur)
  • 60 ml neutrales Öl (z. B. Rapsöl oder Sonnenblumenöl)
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 200 g Dinkelmehl (Type 630) oder Weizenmehl
  • 1 TL Backpulver
  • 1 TL Zimt
  • 1 Prise Salz
  • 80 g Walnüsse (gehackt)

Instructions

  1. Backofen auf 175°C Ober-/Unterhitze (160°C Umluft) vorheizen. Kastenform (ca. 25 cm Länge) mit Backpapier auslegen oder einfetten.
  2. Bananen schälen und in einer großen Rührschüssel mit einer Gabel oder einem Kartoffelstampfer zerdrücken, bis eine gleichmäßige, leicht stückige Masse entsteht.
  3. Eier, Öl und Vanilleextrakt zu den zerdrückten Bananen geben und mit einem Schneebesen oder Holzlöffel verrühren, bis eine cremige Masse entsteht.
  4. In einer separaten Schüssel Mehl, Backpulver, Zimt und Salz vermischen.
  5. Die Mehlmischung nach und nach zu den feuchten Zutaten geben und nur so lange rühren, bis alles gerade vermischt ist (nicht überrühren).
  6. Gehackte Walnüsse vorsichtig unterheben. Einige Nüsse für die Dekoration zurückbehalten.
  7. Teig in die vorbereitete Kastenform füllen, Oberfläche glatt streichen und mit den zurückbehaltenen Walnüssen bestreuen, leicht andrücken.
  8. Auf der mittleren Schiene 50–60 Minuten backen. Nach 50 Minuten Stäbchenprobe machen: Ein Holzstäbchen in die Mitte stecken – bleibt kein feuchter Teig kleben, ist das Brot fertig. Sonst in 5-Minuten-Schritten weiterbacken.
  9. Brot 10 Minuten in der Form abkühlen lassen, dann mit dem Backpapier aus der Form heben und auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen.

Notes

Die Bananen sollten sehr reif sein (fast schwarz) für maximale Süße. Nicht zu viel rühren, sonst wird das Brot zäh. Das Brot hält sich in einem luftdichten Behälter bei Raumtemperatur 3–4 Tage und wird mit der Zeit noch saftiger. Zum Einfrieren in Frischhaltefolie und Gefrierbeutel wickeln, bis zu 3 Monate haltbar.

Nutrition

  • Serving Size: 1 Scheibe
  • Calories: 180
  • Sugar: 8
  • Fat: 9
  • Saturated Fat: 1
  • Carbohydrates: 22
  • Fiber: 3
  • Protein: 5

Keywords: Bananenbrot, zuckerfrei, Walnüsse, Banane, gesund, einfach, saftig, ohne Zucker, Dinkelmehl

Did you make this recipe?

Share a photo and tag us — we can't wait to see what you've made!

Diese Rezepte könntest du auch lieben

Leave a Comment

Recipe rating