Geschrieben von

Kevin Carter

Veröffentlicht

Saftiges Kürbisbrot mit gerösteten Kürbiskernen: Einfaches Rezept

Fertig in 90 Minuten
Portionen 12 Scheiben
Schwierigkeitsgrad Medium

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Diese feuchte, fast schon schwere Krume – das ist es, worum es bei diesem Brot geht. Sie klebt nicht, aber sie hält zusammen wie eine Umarmung. Die Kruste ist nicht knusprig, sondern zart und gibt bei leichtem Druck nach. Und dann diese kleinen, knusprigen Kerne, die sich immer wieder dazwischenmischen – geröstet, nussig, fast buttrig. Das ist der ganze Punkt an diesem saftigen Kürbisbrot mit gerösteten Kürbiskernen.

Ich habe es zum ersten Mal an einem verregneten Oktobernachmittag gebacken. Draußen war es grau und nass, und irgendwie brauchte ich etwas Warmes, Süßes, aber nicht Zuckriges. Ein Kuchen war mir zu aufwendig, Muffins zu langweilig. Also stand ich in der Küche, hatte einen Hokkaido-Kürbis übrig und dachte: Brot. Aber nicht dieses trockene, bröselige Zeug. Sondern eines, das saftig bleibt, tagelang. (Spoiler: Das tut es.)

Das Geheimnis liegt natürlich im Kürbispüree. Es macht den Teig nicht nur feucht, sondern gibt ihm auch diese leicht erdige Süße, die perfekt mit den gerösteten Kernen harmoniert. Und ehrlich? Dieses saftige Kürbisbrot mit gerösteten Kürbiskernen ist seitdem mein Herbst-Begleiter. Es ist kein aufwendiges Projekt, sondern genau das Richtige, wenn man sich selbst eine Freude machen will. Ohne großen Tamtam, aber mit richtig viel Geschmack.

Es ist einfach ein Brot, das bleibt. Im besten Sinne.

Warum Sie Dieses Rezept Lieben Werden

Dieses Rezept ist nicht einfach nur ein weiteres Kürbisbrot. Es ist das Ergebnis von etwa vier Testdurchgängen (ja, ich habe in einem Herbst wirklich viel Kürbisbrot gegessen) und ein paar kleinen, aber entscheidenden Tricks. Hier ist, warum es sich lohnt, den Ofen anzuschalten:

  • Unverschämt saftig: Das Kürbispüree sorgt für eine Feuchtigkeit, die tagelang anhält. Kein trockenes Brot am zweiten Tag – versprochen.
  • Einfache Zutaten: Sie brauchen keinen ausgefallenen Supermarkt-Besuch. Mehl, Zucker, Öl, Eier, Kürbis – das meiste haben Sie wahrscheinlich schon daheim.
  • Perfekt für den Herbst: Es schmeckt nach gemütlichen Abenden, Tee und dicken Socken. Aber mal ehrlich, im Sommer schmeckt es auch fantastisch.
  • Ein echter Publikumsliebling: Kinder lieben die milde Süße, Erwachsene die nussigen Kerne. Es ist dieses Brot, bei dem alle nach dem Rezept fragen.
  • Vielseitig einsetzbar: Zum Frühstück, zum Nachmittagskaffee, als Snack für unterwegs. Es macht sich einfach überall gut.

Was dieses saftige Kürbisbrot mit gerösteten Kürbiskernen aber wirklich besonders macht, ist die Textur. Es ist nicht dieser schwere, puddingartige Kuchen. Es ist auch kein trockenes, bröseliges Brot. Es ist genau dazwischen – fest genug, um in Scheiben geschnitten zu werden, aber zart genug, um auf der Zunge zu zergehen. Und die gerösteten Kürbiskerne geben nicht nur Crunch, sondern auch ein tiefes, nussiges Aroma, das den Kürbis perfekt ergänzt.

Ich habe es einmal zu einem Picknick mitgenommen, und es war innerhalb von zehn Minuten weg. Einfach so, in Stücke gerissen, mit nichts drauf. Das ist die beste Kritik, oder? Wenn keiner mehr redet, weil alle nur noch essen.

Was Sie an Zutaten Brauchen

Für dieses Rezept brauchen Sie keine exotischen Zutaten. Alles ist relativ einfach zu bekommen. Das Schöne daran ist, dass die meisten Dinge wahrscheinlich schon in Ihrer Küche stehen. Fangen wir an.

Für das Kürbispüree

  • 1 Hokkaido-Kürbis (ca. 600-700 g): Der Hokkaido ist ideal, weil man ihn nicht schälen muss. Die Schale wird beim Kochen weich und gibt dem Püree eine schöne Farbe. Alternativ können Sie auch Butternut-Kürbis verwenden, den müssen Sie dann aber schälen.
  • Etwas Wasser: Zum Dämpfen oder Kochen des Kürbisses.

Für den Teig

Saftiges Kürbisbrot mit gerösteten Kürbiskernen preparation steps

  • 300 g Kürbispüree (ca. 1 ¼ Tassen): Das Herz des Rezepts. Es macht das Brot saftig und gibt ihm eine natürliche Süße. Achten Sie darauf, dass das Püree nicht zu wässrig ist. Wenn es sehr flüssig ist, lassen Sie es kurz in einem Sieb abtropfen.
  • 200 g brauner Zucker (ca. 1 Tasse): Brauner Zucker gibt dem Brot eine leichte Karamellnote. Sie können auch weißen Zucker nehmen, aber der braune passt einfach besser zum Kürbis.
  • 100 ml neutrales Öl (ca. ½ Tasse): Rapsöl oder Sonnenblumenöl sind perfekt. Das Öl sorgt für die saftige Krume. Kein Olivenöl, das wäre zu dominant.
  • 2 große Eier (Zimmertemperatur): Sie binden den Teig und geben ihm Struktur. Wenn die Eier kalt sind, kann der Teig klumpig werden. Also einfach 15 Minuten vorher aus dem Kühlschrank nehmen.
  • 1 TL Vanilleextrakt (oder das Mark einer halben Vanilleschote): Ein kleiner, aber feiner Unterschied. Die Vanille rundet den Geschmack ab.
  • 250 g Mehl (ca. 2 Tassen): Ich verwende am liebsten Dinkelmehl Type 630 oder Weizenmehl Type 405. Dinkelmehl gibt dem Brot eine leicht nussige Note.
  • 1 TL Backpulver: Für die Lockerheit.
  • 1 TL Natron: Das Natron reagiert mit dem Kürbis und sorgt für eine schöne Bräunung und eine fluffige Textur.
  • 1 TL Zimt: Passt klassisch zum Kürbis.
  • ½ TL gemahlener Ingwer: Gibt eine leichte Schärfe, die den Kürbis aufpeppt.
  • ½ TL Muskatnuss, frisch gerieben: Unverzichtbar für den herbstlichen Geschmack.
  • ¼ TL Nelkenpulver (optional): Nur eine Prise, sonst dominiert es.
  • ½ TL Salz: Bringt die Süße zur Geltung.

Für die Kruste und Topping

  • 50 g Kürbiskerne (ca. ⅓ Tasse): Am besten ungesalzen und roh. Sie werden geröstet und dann in den Teig und auf das Brot gegeben.
  • 1 EL Ahornsirup oder Honig (optional): Zum Beträufeln nach dem Backen, für einen extra Glanz und eine süße Note.

Ein Tipp von mir: Wenn Sie keinen Hokkaido bekommen, können Sie auch Kürbispüree aus der Dose verwenden. Achten Sie dann darauf, dass es 100% Kürbis ist und kein Zucker oder Gewürze zugesetzt sind. Aber ehrlich, selbstgemachtes Püree schmeckt einfach besser. Und es duftet beim Kochen so wunderbar nach Herbst!

Benötigte Küchengeräte

Für dieses Rezept brauchen Sie keine ausgefallene Ausrüstung. Ein paar Basics reichen völlig aus.

  • Eine Kastenform (ca. 25 cm Länge): Die klassische Form für Brot. Wenn Sie keine haben, geht auch eine runde Springform (20 cm). Dann wird das Brot flacher und backt etwas kürzer.
  • Eine mittelgroße Schüssel und eine große Schüssel: Eine für die trockenen Zutaten, eine für die feuchten.
  • Ein Schneebesen oder eine Küchenmaschine: Ein Schneebesen reicht völlig aus. Die Küchenmaschine ist nur für Faule (wie mich manchmal).
  • Ein Topf oder Dämpfeinsatz: Zum Kochen des Kürbisses. Ein einfacher Topf mit etwas Wasser tut es auch.
  • Ein Pürierstab oder eine Gabel: Zum Zerdrücken des Kürbisses. Ein Pürierstab macht es feiner, aber eine Gabel geht auch, wenn Sie ein paar Stückchen mögen.
  • Eine Pfanne (ohne Beschichtung): Zum Rösten der Kürbiskerne. Das geht schnell und bringt das volle Aroma.
  • Backpapier: Zum Auslegen der Form. Spart das Einfetten und das Brot lässt sich leichter herauslösen.
  • Ein Zahnstocher oder Holzstäbchen: Für die Stäbchenprobe, um zu testen, ob das Brot durch ist.

Ich habe einmal versucht, die Kürbiskerne in der Mikrowelle zu rösten. Das war keine gute Idee. Sie wurden ungleichmäßig braun und ein paar waren verbrannt. Nehmen Sie sich die drei Minuten für die Pfanne – es lohnt sich.

Schritt-für-Schritt-Zubereitung

Okay, jetzt wird es ernst. Keine Sorge, es ist einfacher, als Sie denken. Ich führe Sie durch jeden Schritt, damit nichts schiefgeht.

Schritt 1: Kürbispüree vorbereiten

Den Hokkaido-Kürbis waschen, halbieren und die Kerne mit einem Löffel herauskratzen. Die Kerne können Sie übrigens aufbewahren und später rösten – aber das ist ein anderes Rezept. Den Kürbis in grobe Stücke schneiden (ca. 3-4 cm). In einen Topf mit etwas Wasser geben (ca. 2 cm hoch), Deckel drauf und bei mittlerer Hitze 15-20 Minuten dünsten, bis das Fruchtfleisch weich ist. Das Wasser abgießen und den Kürbis mit einem Pürierstab oder einer Gabel fein zerdrücken. Abkühlen lassen. Sie brauchen 300 g Püree. Wenn mehr übrig ist, können Sie es einfrieren oder in einem Joghurt unterrühren. (Ich mache das manchmal zum Frühstück – lecker!)

Schritt 2: Kürbiskerne rösten

Die 50 g Kürbiskerne in einer trockenen Pfanne bei mittlerer Hitze unter ständigem Rühren rösten. Das dauert etwa 3-4 Minuten. Sie werden anfangen zu duften und ein paar werden anfangen zu springen. Sobald sie leicht gebräunt sind, sofort in eine Schüssel geben, damit sie nicht nachbräunen. Zur Seite stellen.

Schritt 3: Ofen vorheizen und Form vorbereiten

Den Backofen auf 180 °C (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Die Kastenform mit Backpapier auslegen. Ich mache das immer so, dass das Papier an den langen Seiten übersteht – dann kann ich das Brot später leicht herausheben.

Schritt 4: Trockene Zutaten mischen

In einer mittelgroßen Schüssel das Mehl, Backpulver, Natron, Zimt, Ingwer, Muskatnuss, Nelkenpulver und Salz verquirlen. Einfach mit dem Schneebesen kurz durchrühren, damit sich alles gleichmäßig verteilt. Keine Klumpen, keine Überraschungen.

Schritt 5: Feuchte Zutaten mischen

In einer großen Schüssel den braunen Zucker, das Öl, die Eier und den Vanilleextrakt mit dem Schneebesen verrühren, bis alles schön cremig ist. Dann das abgekühlte Kürbispüree unterrühren. Es wird eine schöne, orangefarbene Masse. Jetzt die Hälfte der gerösteten Kürbiskerne (ca. 25 g) unterheben. Den Rest heben Sie für das Topping auf.

Schritt 6: Trockene und feuchte Zutaten verbinden

Die Mehlmischung in zwei Portionen zu der Kürbismasse geben. Mit einem Teigschaber oder einem Holzlöffel vorsichtig unterheben. Nicht zu viel rühren! Sobald kein Mehl mehr zu sehen ist, aufhören. Ein paar Klümpchen sind okay. Wenn Sie zu viel rühren, wird das Brot zäh. Das ist der häufigste Fehler bei Rührteigen.

Schritt 7: In die Form füllen und backen

Den Teig in die vorbereitete Kastenform füllen und glatt streichen. Die restlichen gerösteten Kürbiskerne gleichmäßig auf der Oberfläche verteilen und leicht andrücken. Dann ab in den Ofen. Backen Sie das Brot für 50-60 Minuten. Nach 45 Minuten können Sie die Stäbchenprobe machen: Ein Holzstäbchen in die Mitte stechen. Wenn kein feuchter Teig mehr kleben bleibt, ist es fertig. Wenn das Brot zu dunkel wird, legen Sie in den letzten 10 Minuten ein Stück Alufolie locker darüber.

Schritt 8: Abkühlen lassen

Das Brot nach dem Backen 10 Minuten in der Form abkühlen lassen. Dann mit dem Backpapier aus der Form heben und auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen. Geduld ist jetzt wichtig. Wenn Sie es zu früh anschneiden, kann es innen noch leicht matschig sein. Es wird beim Abkühlen noch fester.

Ich habe einmal versucht, den Abkühlprozess zu beschleunigen, indem ich das Brot für 10 Minuten ins Gefrierfach gelegt habe. Das war ein Fehler. Die Kruste wurde weich und das Brot war innen noch warm – keine gute Kombination. Lassen Sie es einfach auf dem Gitter stehen und gehen Sie eine Runde spazieren.

Tipps & Tricks für das Perfekte Kürbisbrot

Nachdem ich dieses Rezept jetzt bestimmt zehnmal gebacken habe (meine Nachbarn freuen sich jedes Mal), habe ich ein paar Dinge gelernt, die ich gerne vorher gewusst hätte.

  • Das Kürbispüree sollte nicht zu heiß sein: Wenn Sie das heiße Püree mit den Eiern vermischen, gerinnen die Eier. Lassen Sie es also wirklich auf Zimmertemperatur abkühlen. Das dauert etwa 30 Minuten.
  • Nicht zu viel rühren: Ich weiß, ich wiederhole mich. Aber das ist wirklich der Schlüssel zu einem saftigen Brot. Rühren Sie nur so lange, bis die Zutaten gerade so vermischt sind. Ein paar Mehlstreifen sind okay.
  • Die Kürbiskerne vor dem Rösten nicht waschen: Wenn Sie die Kerne aus dem Kürbis selbst verwenden, waschen Sie sie und trocknen Sie sie gründlich mit einem Küchentuch. Nasse Kerne werden beim Rösten nicht knusprig.
  • Variieren Sie die Gewürze: Mein Rezept ist nur ein Vorschlag. Wenn Sie Kürbisgewürz (Pumpkin Spice) mögen, können Sie 2 TL davon nehmen und die einzelnen Gewürze weglassen. Oder Sie geben eine Prise Kardamom dazu – das ist auch sehr lecker.
  • Die Backzeit kann variieren: Jeder Ofen ist anders. Meiner backt heißer als die meisten. Überprüfen Sie das Brot nach 45 Minuten. Wenn die Stäbchenprobe noch feucht ist, backen Sie es in 5-Minuten-Schritten weiter.

Ein persönlicher Fail: Ich habe einmal vergessen, das Natron in den Teig zu geben. Das Brot wurde flach und schwer wie ein Ziegelstein. Es hat trotzdem geschmeckt, aber es war eher ein Kürbis-Klops als ein Brot. Also: Backpulver und Natron nicht vergessen!

Variationen & Anpassungen

Dieses Rezept ist ein wunderbares Grundrezept, das sich leicht anpassen lässt. Hier sind ein paar Ideen, die ich selbst ausprobiert habe.

  • Schokoladen-Kürbisbrot: Heben Sie 100 g dunkle Schokoladenstückchen (oder gehackte Zartbitterschokolade) unter den Teig. Das gibt dem Brot eine leicht bittere Note, die perfekt zur Süße des Kürbisses passt. Ich habe das für einen Geburtstag gemacht und alle waren begeistert.
  • Vegane Variante: Ersetzen Sie die beiden Eier durch zwei Leinsamen-Eier (2 EL gemahlene Leinsamen + 6 EL Wasser, 5 Minuten quellen lassen) oder durch 120 g Apfelmus. Das Apfelmus macht das Brot sogar noch saftiger. Verwenden Sie pflanzliche Milch, falls Sie etwas Flüssigkeit brauchen.
  • Nussiges Kürbisbrot: Ersetzen Sie die Hälfte der Kürbiskerne durch gehackte Walnüsse oder Pekannüsse. Das gibt eine zusätzliche Textur und ein nussiges Aroma. Ich habe einmal eine Mischung aus Kürbiskernen und gehackten Haselnüssen verwendet – das war fantastisch.
  • Glutenfreie Option: Ersetzen Sie das Dinkelmehl durch eine glutenfreie Mehlmischung (1:1). Achten Sie darauf, dass die Mischung Xanthan oder Guarkernmehl enthält, sonst wird das Brot bröselig. Ich habe es mit einer Reismehl-Maisstärke-Mischung getestet, es war etwas dichter, aber immer noch lecker.
  • Weniger süß: Wenn Sie es weniger süß mögen, reduzieren Sie den Zucker auf 150 g. Der Kürbis gibt ja schon von Natur aus Süße. Ich mache das manchmal, wenn ich das Brot zum Frühstück essen will.

Ein Tipp: Wenn Sie das Brot für ein Picknick machen, ist die Schokoladen-Variante ein echter Hit. Ich habe es einmal zu einem Picknick mitgenommen und es war schneller weg als die herzhaften Picknick-Muffins mit Schinken und Käse. Aber die Muffins sind auch klasse, keine Frage.

Servier- und Aufbewahrungstipps

Dieses Brot schmeckt am besten, wenn es einen Tag durchgezogen ist. Die Aromen verbinden sich dann noch besser. Aber natürlich kann man es auch direkt nach dem Abkühlen essen. (Ich habe das schon gemacht – und zwar mehrmals.)

Servieren

Das saftige Kürbisbrot mit gerösteten Kürbiskernen schmeckt pur hervorragend. Sie können es aber auch mit einem Klecks Butter, Frischkäse oder Mascarpone servieren. Ein Hauch von Honig oder Ahornsirup obendrauf ist auch sehr lecker. Für eine herbstliche Note passen ein paar Apfelscheiben oder Birnen dazu. Und wenn Sie es richtig gemütlich wollen, trinken Sie einen heißen Gewürztee oder einen Milchkaffee dazu.

Aufbewahrung

  • Bei Zimmertemperatur: In einem luftdichten Behälter oder in Frischhaltefolie gewickelt hält sich das Brot 3-4 Tage. Es wird nicht trocken, sondern bleibt schön saftig.
  • Im Kühlschrank: Das Brot hält sich im Kühlschrank bis zu einer Woche. Wickeln Sie es gut ein, damit es keine Fremdgerüche annimmt. Vor dem Servieren kurz bei Zimmertemperatur aufwärmen oder für 10 Sekunden in die Mikrowelle geben.
  • Einfrieren: Das Brot lässt sich hervorragend einfrieren. In Scheiben schneiden, einzeln in Frischhaltefolie wickeln und in einen Gefrierbeutel geben. So haben Sie immer eine Portion parat. Im Kühlschrank auftauen oder direkt im Toaster rösten. Das Rösten im Toaster gibt der Kruste sogar noch eine leichte Knusprigkeit – ein toller Trick!

Ich habe einmal eine ganze Ladung eingefroren und dann über mehrere Wochen immer mal wieder eine Scheibe genommen. Es hat genauso gut geschmeckt wie am ersten Tag. Also: Keine Scheu vor dem Einfrieren.

Nährwertangaben & Gesundheitliche Vorteile

Dieses Brot ist nicht nur lecker, sondern hat auch ein paar gesundheitliche Vorteile. Natürlich ist es immer noch ein Gebäck, aber mit einigen guten Inhaltsstoffen.

Nährwerte pro Scheibe (bei 12 Scheiben):

  • Kalorien: ca. 220 kcal
  • Fett: ca. 10 g
  • Kohlenhydrate: ca. 28 g
  • Eiweiß: ca. 4 g
  • Ballaststoffe: ca. 2 g

Gesundheitliche Vorteile:

  • Kürbis: Reich an Vitamin A (Beta-Carotin), das gut für die Augen und das Immunsystem ist. Kürbis enthält auch viele Antioxidantien und ist kalorienarm.
  • Kürbiskerne: Eine gute Quelle für Magnesium, Zink und gesunde Fette. Sie unterstützen die Herzgesundheit und können entzündungshemmend wirken.
  • Dinkelmehl: Enthält mehr Ballaststoffe und Proteine als Weizenmehl und ist oft besser verträglich.

Diätetische Hinweise:

  • Dieses Rezept kann durch die vegane Variante (Apfelmus statt Eier) vegan zubereitet werden.
  • Es ist nicht glutenfrei, aber durch die glutenfreie Mehlmischung anpassbar.
  • Es enthält Nüsse (Kürbiskerne). Wenn Sie allergisch sind, lassen Sie die Kerne einfach weg oder ersetzen Sie sie durch Haferflocken.

Ich sehe dieses Brot nicht als „gesundes“ Essen im engeren Sinne, sondern eher als ein Wohlfühl-Essen, das auch noch ein paar gute Inhaltsstoffe hat. Ein Stück davon zum Nachmittagskaffee – das ist einfach ein kleiner Moment der Freude.

Fazit

Dieses saftige Kürbisbrot mit gerösteten Kürbiskernen ist mehr als nur ein weiteres Herbstrezept. Es ist dieses eine Brot, das man immer wieder backen will, weil es einfach so unkompliziert und trotzdem besonders ist. Es schmeckt nach gemütlichen Nachmittagen, nach einer Tasse Tee in der Hand und nach dem Duft von Zimt und Kürbis, der durch die ganze Wohnung zieht.

Probieren Sie es aus. Passen Sie es an. Machen Sie es zu Ihrem eigenen. Vielleicht mit Schokolade, vielleicht mit Walnüssen, vielleicht genau so, wie ich es beschrieben habe. Es gibt kein Richtig oder Falsch beim Backen – nur das, was Ihnen schmeckt.

Ich würde mich riesig freuen, wenn Sie mir in den Kommentaren erzählen, wie es Ihnen gelungen ist. Haben Sie eine Variante ausprobiert? Oder haben Sie einen eigenen Trick entdeckt? Teilen Sie es mit mir und der Community. Und wenn Ihnen das Rezept gefällt, teilen Sie es gerne mit Ihren Freunden – denn gutes Brot sollte man teilen.

Bis zum nächsten Mal, und backen Sie, was das Zeug hält!

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Kann ich auch Butternut-Kürbis statt Hokkaido verwenden?

Ja, absolut. Butternut-Kürbis hat ein sehr ähnliches Aroma und eine schöne, süße Note. Sie müssen ihn allerdings vor dem Kochen schälen, da die Schale nicht essbar ist. Das Püree wird etwas heller, aber das tut dem Geschmack keinen Abbruch.

Mein Kürbisbrot ist innen noch feucht, obwohl die Stäbchenprobe sauber war. Was habe ich falsch gemacht?

Das kann passieren, wenn das Kürbispüree sehr wässrig war. Lassen Sie das Püree vor der Verwendung in einem feinen Sieb abtropfen (ca. 15 Minuten). Drücken Sie es aber nicht aus, sonst verlieren Sie zu viel Feuchtigkeit. Ein weiterer Grund kann sein, dass der Ofen nicht heiß genug war. Überprüfen Sie die Temperatur mit einem Ofenthermometer.

Kann ich das Brot auch ohne Kürbiskerne backen?

Ja, klar. Lassen Sie die Kürbiskerne einfach weg. Das Brot wird dann etwas weniger crunchy, aber bleibt genauso saftig und lecker. Sie können stattdessen auch gehackte Nüsse, Sonnenblumenkerne oder Haferflocken verwenden.

Wie lange hält sich das Brot?

Bei Zimmertemperatur in einem luftdichten Behälter hält es sich 3-4 Tage. Im Kühlschrank bis zu einer Woche. Eingefroren in Scheiben hält es sich mehrere Monate. Ich empfehle, es nach dem ersten Tag zu essen – dann schmeckt es am besten.

Kann ich den Zucker reduzieren?

Ja, Sie können den Zucker auf 150 g reduzieren, ohne dass das Brot zu süß wird. Der Kürbis gibt ja schon von Natur aus Süße. Wenn Sie es noch weniger süß mögen, können Sie auch auf 120 g gehen, dann wird der Geschmack aber etwas weniger intensiv. Ich habe es schon mit 150 g gemacht und es hat allen geschmeckt.

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Saftiges Kürbisbrot mit gerösteten Kürbiskernen recipe

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Saftiges Kürbisbrot mit gerösteten Kürbiskernen

Dieses saftige Kürbisbrot mit gerösteten Kürbiskernen ist ein einfaches Herbstrezept mit einer zarten Krume und nussigen Kernen. Es bleibt tagelang feucht und ist perfekt für gemütliche Nachmittage.

  • Author: Anna
  • Prep Time: 30 Minuten
  • Cook Time: 50-60 Minuten
  • Total Time: 1 Stunde 20 Minuten bis 1 Stunde 30 Minuten
  • Yield: 12 Scheiben 1x
  • Category: Brot
  • Cuisine: Amerikanisch

Ingredients

Scale
  • 1 Hokkaido-Kürbis (ca. 600-700 g)
  • Etwas Wasser
  • 300 g Kürbispüree (ca. 1 ¼ Tassen)
  • 200 g brauner Zucker (ca. 1 Tasse)
  • 100 ml neutrales Öl (ca. ½ Tasse)
  • 2 große Eier (Zimmertemperatur)
  • 1 TL Vanilleextrakt (oder das Mark einer halben Vanilleschote)
  • 250 g Mehl (ca. 2 Tassen)
  • 1 TL Backpulver
  • 1 TL Natron
  • 1 TL Zimt
  • ½ TL gemahlener Ingwer
  • ½ TL Muskatnuss, frisch gerieben
  • ¼ TL Nelkenpulver (optional)
  • ½ TL Salz
  • 50 g Kürbiskerne (ca. ⅓ Tasse)
  • 1 EL Ahornsirup oder Honig (optional)

Instructions

  1. Den Hokkaido-Kürbis waschen, halbieren und die Kerne mit einem Löffel herauskratzen. Den Kürbis in grobe Stücke schneiden (ca. 3-4 cm). In einen Topf mit etwas Wasser geben (ca. 2 cm hoch), Deckel drauf und bei mittlerer Hitze 15-20 Minuten dünsten, bis das Fruchtfleisch weich ist. Das Wasser abgießen und den Kürbis mit einem Pürierstab oder einer Gabel fein zerdrücken. Abkühlen lassen. Sie brauchen 300 g Püree.
  2. Die 50 g Kürbiskerne in einer trockenen Pfanne bei mittlerer Hitze unter ständigem Rühren rösten. Das dauert etwa 3-4 Minuten. Sobald sie leicht gebräunt sind, sofort in eine Schüssel geben, damit sie nicht nachbräunen. Zur Seite stellen.
  3. Den Backofen auf 180 °C (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Die Kastenform mit Backpapier auslegen.
  4. In einer mittelgroßen Schüssel das Mehl, Backpulver, Natron, Zimt, Ingwer, Muskatnuss, Nelkenpulver und Salz verquirlen.
  5. In einer großen Schüssel den braunen Zucker, das Öl, die Eier und den Vanilleextrakt mit dem Schneebesen verrühren, bis alles schön cremig ist. Dann das abgekühlte Kürbispüree unterrühren. Jetzt die Hälfte der gerösteten Kürbiskerne (ca. 25 g) unterheben.
  6. Die Mehlmischung in zwei Portionen zu der Kürbismasse geben. Mit einem Teigschaber oder einem Holzlöffel vorsichtig unterheben. Nicht zu viel rühren! Sobald kein Mehl mehr zu sehen ist, aufhören.
  7. Den Teig in die vorbereitete Kastenform füllen und glatt streichen. Die restlichen gerösteten Kürbiskerne gleichmäßig auf der Oberfläche verteilen und leicht andrücken. Dann ab in den Ofen. Backen Sie das Brot für 50-60 Minuten. Nach 45 Minuten können Sie die Stäbchenprobe machen: Ein Holzstäbchen in die Mitte stechen. Wenn kein feuchter Teig mehr kleben bleibt, ist es fertig. Wenn das Brot zu dunkel wird, legen Sie in den letzten 10 Minuten ein Stück Alufolie locker darüber.
  8. Das Brot nach dem Backen 10 Minuten in der Form abkühlen lassen. Dann mit dem Backpapier aus der Form heben und auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen.

Notes

Das Kürbispüree sollte nicht zu heiß sein, wenn es mit den Eiern vermischt wird, sonst gerinnen die Eier. Nicht zu viel rühren, sonst wird das Brot zäh. Die Backzeit kann je nach Ofen variieren. Das Brot schmeckt am besten, wenn es einen Tag durchgezogen ist.

Nutrition

  • Serving Size: 1 Scheibe
  • Calories: 220
  • Sugar: 14
  • Sodium: 200
  • Fat: 10
  • Saturated Fat: 1
  • Carbohydrates: 28
  • Fiber: 2
  • Protein: 4

Keywords: Kürbisbrot, saftiges Kürbisbrot, Kürbiskerne, Herbstrezept, einfaches Brot, Kürbis, geröstete Kürbiskerne

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