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Drittes Mal in dieser Woche und immer noch diese leise Unzufriedenheit mit der Konsistenz. Die ersten waren zu brüchig, die zweiten zu mehlig – und jetzt, beim dritten Versuch, habe ich endlich verstanden, worauf es wirklich ankommt. Es ist nicht die Menge der Zutaten allein, sondern die Temperatur der Hände, die Geduld beim Kneten, dieser fast schon meditative Rhythmus, den man erst nach dem zehnten Batch Vanillekipferl wirklich verinnerlicht. Meine Küche riecht nach einer Mischung aus gerösteten Mandeln, Butter und dem süßen, fast schwerelosen Duft von Vanille, der sich in den Vorhängen festgesetzt hat. Der Puderzucker liegt wie eine feine Schneeschicht auf dem Backblech, und ich weiß jetzt: Diesmal sind sie perfekt.
Dieses Rezept für zarte Vanillekipferl ist nicht einfach nur ein weiteres Weihnachtsplätzchen. Es ist eine Rückkehr zu dem, was Gebäck ausmacht: Einfachheit, die nach Perfektion schmeckt. Meine Oma hat nie ein Rezept aufgeschrieben – sie hat es einfach in den Händen gehabt. Die Art, wie sie den Teig knetete, die Prise Salz, die sie fast beiläufig hinzufügte, das stille Nicken, wenn die Kipferl genau die richtige Goldfarbe hatten. Dieses Rezept ist der Versuch, dieses Wissen zu bewahren, es in messbare Gramm und verständliche Schritte zu übersetzen, ohne die Seele zu verlieren. Und weißt du was? Es hat geklappt. Diese Vanillekipferl sind zart, sie zerfallen auf der Zunge, aber sie haben genau den richtigen Biss – ein kleines bisschen Widerstand, bevor sie in einer Wolke aus Vanillepuderzucker verschwinden.
Warum du dieses Rezept lieben wirst
- Einfach & gelingsicher: Mit klaren Anweisungen und meinen persönlichen Tricks aus über 20 Backversuchen gelingen die Kipferl garantiert – auch wenn du kein erfahrener Bäcker bist.
- Zarte Perfektion: Die perfekte Balance zwischen buttrigem Mürbteig und dem feinen Mandelgeschmack. Nicht zu süß, sondern genau richtig, um mehrere auf einmal zu essen.
- Omas Geheimnis: Ich verrate dir den einen Trick, der den Unterschied zwischen “ganz guten” und “unvergesslichen” Vanillekipferl ausmacht – und nein, es ist nicht die Menge der Vanille.
- Der Duft von Kindheit: Dieses Rezept bringt das Gefühl von Omas Küche direkt in deine Wohnung. Der Duft allein ist es wert, den Ofen anzuschalten.
Was dieses Rezept von anderen unterscheidet? Es ist die Kombination aus gerösteten Mandeln und echter Bourbon-Vanille. Kein Vanillezucker aus dem Tütchen, keine gemahlenen Mandeln, die schon seit Monaten im Schrank liegen. Frisch geröstete Mandeln, die du selbst mahlen kannst (oder kaufst), entfalten ein Aroma, das einfach unvergleichlich ist. Und dann ist da noch der Moment, wenn die noch warmen Kipferl in einer Mischung aus Puderzucker und Vanille gewälzt werden – das ist der Moment, in dem Magie passiert. Ich habe dieses Rezept so oft getestet, dass ich es im Schlaf könnte, und ich kann dir sagen: Diese Version ist die beste. Sie ist nicht nur gut, sie ist die Art von Gebäck, bei der du nach dem ersten Bissen kurz die Augen schließt und an etwas Schönes denkst.
Was du an Zutaten brauchst
Die Liste ist kurz, aber jede Zutat spielt eine entscheidende Rolle. Ich habe gelernt, dass man bei Vanillekipferl nicht sparen sollte – die Qualität der Butter und der Mandeln macht den Unterschied zwischen einem guten und einem außergewöhnlichen Plätzchen aus.
- 250 g Weizenmehl (Type 405) – Das feine Mehl sorgt für die zarte Krume. Verwende kein Vollkornmehl, es würde die Kipferl zu schwer machen.
- 200 g kalte Butter – Am besten deutsche Markenbutter mit mindestens 82 % Fettgehalt. Die Butter muss kalt sein, direkt aus dem Kühlschrank. Ich schwöre auf die Butter von Kerrygold oder Meggle – sie gibt den Kipferl diesen unvergleichlich buttrigen Geschmack.
- 100 g gemahlene Mandeln – Hier liegt der erste Geheimtipp: Röste die Mandeln vor dem Mahlen kurz in einer Pfanne ohne Fett an. Das bringt ein nussiges Aroma, das du sofort riechst. Du kannst auch fertig gemahlene Mandeln kaufen, aber dann fehlt dieses besondere Etwas.
- 80 g Puderzucker – Für den Teig selbst. Wichtig: Keinen normalen Zucker verwenden, der würde die Konsistenz beeinträchtigen. Puderzucker löst sich besser auf und macht den Teig geschmeidiger.
- 2 Eigelb (Größe M) – Sie binden den Teig und geben ihm Struktur. Das Eiweiß kannst du übrigens für einen anderen Zweck aufbewahren – vielleicht für ein Baiser oder eine fluffigen Kaiserschmarrn.
- 1 Päckchen Vanillezucker – Ja, ich weiß, ich habe gerade echte Vanille erwähnt. Aber für den Teig selbst reicht guter Vanillezucker. Später kommt die echte Vanille ins Spiel. Ich empfehle Vanillezucker von Dr. Oetker oder selbstgemachten.
- 1 Prise Salz – Klingt unwichtig, ist aber entscheidend. Sie hebt die Süße hervor und verhindert, dass die Kipferl zu süß schmecken.
Für die Vanille-Puderzucker-Mischung:
- 100 g Puderzucker – Zum Wälzen der noch warmen Kipferl.
- 1-2 TL echter Bourbon-Vanilleextrakt oder das Mark einer Vanilleschote – Das ist der zweite Geheimtipp! Vermische den Puderzucker mit der Vanille und lass ihn über Nacht durchziehen. Der Duft ist unglaublich.
Wenn du Mandeln ersetzen möchtest, kannst du auch gemahlene Haselnüsse verwenden – die Kipferl werden dann etwas kräftiger im Geschmack, aber genauso lecker. Für eine glutenfreie Variante nimmst du eine glutenfreie Mehlmischung, die für Mürbteig geeignet ist. Achte darauf, dass sie Xanthan oder Guarkernmehl enthält, sonst bröseln die Kipferl zu sehr.
Welche Ausrüstung du brauchst
Du brauchst keine teure Spezialausrüstung für dieses Rezept. Ehrlich, ich habe die ersten Vanillekipferl meiner Oma mit nichts weiter als einer Schüssel und einem Holzlöffel gemacht. Aber ein paar Dinge erleichtern die Arbeit ungemein.
- Eine große Rührschüssel – Aus Edelstahl oder Glas, nichts Saugendes, das Fett aufnimmt.
- Ein Handrührgerät oder eine Küchenmaschine – Nicht unbedingt nötig, aber hilfreich, um die Butter schnell und gleichmäßig zu verarbeiten. Ich benutze meine Küchenmaschine von Kenwood, aber ein einfaches Handrührgerät tut es auch.
- Ein scharfes Messer oder ein Teigschaber – Zum Portionieren des Teigs.
- Ein Backblech mit Backpapier – Am besten ein helles Blech, damit die Kipferl nicht zu schnell bräunen.
- Ein feines Sieb – Zum Bestäuben der fertigen Kipferl mit der Vanille-Puderzucker-Mischung. Ein grobes Sieb hinterlässt Klümpchen.
- Ein Kühlschrank – Ja, wirklich. Der Teig muss kalt gestellt werden, sonst zerfließen die Kipferl im Ofen.
Wenn du keine Küchenmaschine hast, knete den Teig einfach mit den Händen. Aber arbeite schnell, damit die Butter nicht warm wird. Ein Tipp: Kühle deine Hände vorher unter kaltem Wasser, das hilft ungemein.
Die Zubereitung – Schritt für Schritt
Hier kommt der wichtigste Teil. Ich habe jede Kleinigkeit notiert, die mir in all den Jahren aufgefallen ist. Lies dir die Schritte einmal ganz durch, bevor du loslegst – das spart Zeit und Nerven.
- Die Mandeln vorbereiten: Gib die gemahlenen Mandeln in eine trockene Pfanne und röste sie bei mittlerer Hitze unter ständigem Rühren, bis sie duften. Das dauert etwa 2-3 Minuten. Achtung, sie verbrennen schnell! Lass sie auf einem Teller vollständig abkühlen.
- Den Teig zubereiten: Gib das Mehl, die abgekühlten Mandeln, den Puderzucker, den Vanillezucker und die Prise Salz in eine Schüssel. Schneide die kalte Butter in kleine Würfel und gib sie dazu. Füge die beiden Eigelb hinzu.
- Alles verkneten: Arbeite die Zutaten mit den Händen oder der Küchenmaschine zu einem glatten Teig. Aber Vorsicht: Nicht zu lange kneten! Sobald alles zusammenhält, hör auf. Der Teig darf nicht warm werden, sonst werden die Kipferl zäh. Wenn der Teig zu bröselig ist, gib einen Esslöffel kaltes Wasser dazu.
- Teig kalt stellen: Forme den Teig zu einer flachen Scheibe, wickle ihn in Frischhaltefolie und lege ihn für mindestens 1 Stunde in den Kühlschrank. Ich lasse ihn oft über Nacht ruhen – das macht ihn geschmeidiger und die Aromen können sich besser verbinden.
- Den Ofen vorheizen: Heize den Backofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze (Umluft 155 °C) vor. Lege ein Backblech mit Backpapier aus.
- Die Kipferl formen: Nimm den Teig aus dem Kühlschrank. Arbeite immer nur mit einer kleinen Portion, der Rest bleibt gekühlt. Rolle den Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche zu einer Rolle von etwa 2 cm Durchmesser. Schneide 3-4 cm lange Stücke ab und forme daraus kleine Kipferl. Tipp: Die Enden sollten leicht spitz zulaufen, aber nicht zu dünn sein, sonst verbrennen sie.
- Die Kipferl backen: Lege die Kipferl mit etwas Abstand auf das Backblech. Sie gehen kaum auf, also reichen 2 cm Abstand. Backe sie für 10-12 Minuten. Sie dürfen nur leicht goldgelb werden – auf keinen Fall braun! Die Unterseite sollte hell bleiben. Ich stelle immer einen Timer auf 8 Minuten und schaue dann nach.
- Die Vanille-Puderzucker-Mischung vorbereiten: Während die Kipferl backen, vermische den Puderzucker mit dem Vanilleextrakt oder dem Mark der Vanilleschote. Verrühre alles gut, damit sich die Vanille gleichmäßig verteilt.
- Die Kipferl wälzen: Das ist der entscheidende Schritt: Die Kipferl müssen noch warm, aber nicht mehr heiß sein, wenn du sie in der Zuckermischung wälzt. Warte etwa 2-3 Minuten nach dem Backen. Dann gib sie vorsichtig in die Schüssel mit der Vanille-Puderzucker-Mischung und wende sie mit einem Löffel oder deinen Fingern, bis sie rundherum bedeckt sind. Sei sanft – sie sind noch sehr zerbrechlich!
- Auskühlen lassen: Lege die fertigen Kipferl auf ein Kuchengitter und lass sie vollständig auskühlen. Erst dann werden sie richtig fest und behalten ihre Form.
Meine besten Tipps & Tricks für perfekte Vanillekipferl
Ich habe in den letzten Jahren so viele Fehler gemacht, dass ich dir jetzt eine Liste der häufigsten Fallstricke geben kann. Nimm sie dir zu Herzen, dann werden deine Kipferl garantiert perfekt.
- Die Butter muss kalt sein: Das ist der häufigste Fehler. Warme Butter macht den Teig klebrig und die Kipferl verlieren im Ofen ihre Form. Schneide die Butter in kleine Würfel und arbeite schnell.
- Nicht zu viel kneten: Sobald der Teig zusammenhält, hör auf. Zu langes Kneten entwickelt das Gluten im Mehl und macht die Kipferl zäh. Sie sollen ja zart sein, nicht wie Kaugummi.
- Die richtige Größe: Mach die Kipferl nicht zu groß. Sie sollen mundgerecht sein, etwa 4-5 cm lang. Zu große Kipferl backen ungleichmäßig und sind schwer zu handhaben.
- Der perfekte Zeitpunkt zum Wälzen: Wenn die Kipferl zu heiß sind, schmilzt der Puderzucker und wird klitschig. Wenn sie zu kalt sind, bleibt der Zucker nicht haften. Die ideale Temperatur ist etwa 2-3 Minuten nach dem Backen. Fühle vorsichtig mit dem Finger – sie sollten sich warm, aber nicht heiß anfühlen.
- Die Vanille-Puderzucker-Mischung vorbereiten: Lass die Mischung am besten über Nacht ziehen. Der Duft ist dann unglaublich intensiv. Ich bewahre sie in einem verschlossenen Glas auf und verwende sie nur für die Kipferl.
- Backzeit im Auge behalten: Jeder Ofen ist anders. Backe die Kipferl auf der mittleren Schiene und beobachte sie ab der 8. Minute. Sobald die Ränder leicht goldgelb werden, sind sie fertig. Sie härten beim Abkühlen noch nach.
Und noch ein persönlicher Fehler, den ich gemacht habe: Ich habe einmal versucht, die Kipferl mit einem Spritzbeutel zu formen. Großer Fehler. Der Teig ist zu fest und die Kipferl werden nicht gleichmäßig. Forme sie lieber mit den Händen – es ist meditativ und du bekommst ein Gefühl für den Teig.
Variationen & Anpassungen
Vanillekipferl sind klassisch, aber du kannst sie ganz leicht an deinen Geschmack anpassen. Hier sind ein paar Ideen, die ich selbst ausprobiert habe.
- Nussvariation: Ersetze die Hälfte der Mandeln durch gemahlene Haselnüsse oder Walnüsse. Das gibt den Kipferl eine herbstliche Note. Ich liebe die Kombination aus Mandeln und Haselnüssen – sie ist einfach unwiderstehlich.
- Schokoladen-Kipferl: Gib 2 EL Kakaopulver zum Teig und ersetze 20 g Mehl durch gemahlene Mandeln. Die Kipferl werden dunkel und schokoladig – perfekt für alle Schokoholics.
- Zitronen-Vanille-Kipferl: Füge den Abrieb einer unbehandelten Zitrone zum Teig hinzu. Die frische Zitrusnote passt überraschend gut zur Vanille und macht die Kipferl noch aromatischer.
- Vegane Variante: Ersetze die Butter durch vegane Margarine (am besten eine mit hohem Fettgehalt) und die Eigelb durch 2 EL Apfelmus oder 1 EL Leinsamenmehl mit 3 EL Wasser. Die Konsistenz wird etwas anders sein, aber sie schmecken trotzdem fantastisch.
- Glutenfrei: Verwende eine glutenfreie Mehlmischung für Mürbteig. Achte darauf, dass sie Bindemittel enthält. Ich habe gute Erfahrungen mit der Schär-Mehlmischung gemacht.
Eine meiner liebsten Variationen ist die mit gerösteten Mandeln und einer Prise Zimt im Teig. Das gibt den Kipferl eine weihnachtliche Note, die perfekt zu einer Tasse Glühwein oder samtigem Rhabarber-Erdbeer-Kompott passt. Probiere es aus – du wirst überrascht sein, wie vielseitig dieses simple Rezept sein kann.
Servieren & Aufbewahren
Vanillekipferl schmecken am besten, wenn sie vollständig ausgekühlt sind – aber ehrlich, wer kann da schon warten? Ich esse immer heimlich ein warmes, auch wenn es noch so bröselig ist.
Servieren: Serviere die Kipferl auf einer schönen Platte, leicht mit zusätzlichem Puderzucker bestäubt. Sie passen perfekt zu einer Tasse Kaffee, Tee oder einem Glas Milch. Für eine festliche Note kannst du sie mit essbarem Goldstaub oder gehackten Pistazien dekorieren – das sieht auf dem Weihnachtsteller einfach bezaubernd aus.
Aufbewahren: Bewahre die Kipferl in einer luftdichten Dose auf. Zwischen die Lagen solltest du Backpapier legen, damit sie nicht aneinanderkleben. Sie halten sich bei Raumtemperatur etwa 2-3 Wochen – wenn sie nicht vorher aufgegessen werden. Ich lagere sie immer in einer Blechdose mit einem Stück Apfel oder einer Orangenschale, damit sie schön saftig bleiben. Aber Vorsicht: Das Obst darf die Kipferl nicht direkt berühren, sonst werden sie weich.
Einfrieren: Du kannst die ungebackenen Kipferl problemlos einfrieren. Forme sie, lege sie auf ein Blech und friere sie ein. Sobald sie fest sind, gib sie in einen Gefrierbeutel. Zum Backen einfach auftauen lassen und wie gewohnt backen. Die fertigen Kipferl lassen sich auch einfrieren, aber sie verlieren etwas von ihrer Zartheit. Ich friere lieber den Teig ein – das ist praktischer.
Reheating: Wenn die Kipferl nach ein paar Tagen etwas an Frische verloren haben, lege sie für 2-3 Minuten in den auf 150 °C vorgeheizten Ofen. Sie werden wieder fast wie frisch gebacken. Aber pass auf, dass sie nicht braun werden!
Nährwerte & Gesundheitliche Vorteile
Okay, lass uns ehrlich sein: Vanillekipferl sind kein Diätgebäck. Sie sind ein Genussmittel, und das ist völlig in Ordnung. Aber hier sind die ungefähren Nährwerte pro Kipferl (bei 40 Stück):
- Kalorien: ca. 85 kcal
- Fett: 6 g
- Kohlenhydrate: 7 g
- Eiweiß: 1,5 g
Die Mandeln liefern übrigens wertvolle ungesättigte Fettsäuren, Vitamin E und Magnesium. Sie sind gut für Haut und Haare – also ein kleiner gesundheitlicher Bonus. Die Butter enthält fettlösliche Vitamine wie A, D, E und K. Und die Vanille? Sie wirkt beruhigend und stimmungsaufhellend. Also, genieße deine Kipferl ohne schlechtes Gewissen. Ein Stückchen Glück am Tag ist schließlich erlaubt.
Allergene: Dieses Rezept enthält Gluten (Mehl), Milchprodukte (Butter), Eier (Eigelb) und Schalenfrüchte (Mandeln). Für eine allergenfreie Variante siehe die Anpassungen oben.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Warum werden meine Vanillekipferl zu bröselig?
Das liegt meistens daran, dass der Teig zu trocken ist. Entweder hast du zu wenig Eigelb verwendet oder der Teig wurde zu lange geknetet. Ein weiterer Grund kann sein, dass die Mandeln zu fein gemahlen sind. Versuche, etwas mehr Butter oder einen Esslöffel kaltes Wasser hinzuzufügen.
Kann ich den Teig auch am Vortag zubereiten?
Ja, unbedingt! Der Teig sollte sogar mindestens 1 Stunde kalt gestellt werden. Über Nacht im Kühlschrank wird er noch geschmeidiger und die Aromen können sich besser verbinden. Wickele ihn gut in Frischhaltefolie, damit er nicht austrocknet.
Wie bekomme ich die Kipferl gleichmäßig geformt?
Übung macht den Meister. Rolle den Teig zu einer gleichmäßigen Rolle und schneide Stücke ab. Forme jedes Stück zu einer Kugel und rolle sie dann zwischen deinen Handflächen zu einer kleinen Rolle. Drücke die Enden leicht spitz. Wenn du sie alle gleich groß machst, backen sie gleichmäßiger.
Warum sind meine Kipferl nach dem Backen zu hart?
Das kann passieren, wenn der Teig zu viel Mehl enthält oder zu lange geknetet wurde. Auch eine zu hohe Backtemperatur kann die Kipferl hart machen. Backe sie bei 175 °C und nimm sie heraus, sobald sie leicht goldgelb sind. Sie härten beim Abkühlen noch nach.
Kann ich die Kipferl auch ohne Ei zubereiten?
Ja, du kannst die Eigelb durch 2 EL Apfelmus oder 1 EL Leinsamenmehl mit 3 EL Wasser ersetzen. Die Konsistenz wird etwas anders sein, aber sie schmecken trotzdem lecker. Die vegane Variante ist etwas bröseliger, aber mit etwas Geduld gelingt sie auch.
Fazit
Diese zarten Vanillekipferl sind mehr als nur ein Rezept – sie sind eine Erinnerung, ein Stück Kindheit, das du mit jeder Charge neu erschaffen kannst. Sie sind der Duft von Omas Küche, das Gefühl von Geborgenheit und die Freude, etwas mit den eigenen Händen zu schaffen. Ich liebe es, wie sie auf der Zunge zergehen, wie die Vanille sich mit der Butter verbindet und wie sie einfach immer gelingen, wenn man die kleinen Tricks beachtet.
Probiere dieses Rezept aus, und du wirst sehen: Es ist nicht kompliziert, aber es ist perfekt. Du kannst es nach deinen Wünschen anpassen, mit verschiedenen Nüssen experimentieren oder es ganz klassisch lassen. Egal, wie du es machst, diese Kipferl werden dich und deine Lieben glücklich machen. Und wenn du sie beim nächsten Weihnachtsfest servierst, wirst du der Star der Kaffeetafel sein – versprochen!
Hast du das Rezept ausprobiert? Ich würde mich riesig freuen, wenn du mir in den Kommentaren erzählst, wie es gelungen ist. Welche Variation hast du gewählt? Oder hast du einen eigenen Trick entdeckt? Teile es mit mir und der Community – denn Backen verbindet. Und jetzt: Ran an die Schüsseln und viel Spaß beim Kipferl backen!
Übrigens, wenn du noch mehr traditionelle Rezepte suchst, dann schau dir doch mal meine knusprige Bratwurst-Brezel oder den cremigen deutschen Käsekuchen an. Beides sind echte Klassiker, die in keiner Rezeptesammlung fehlen dürfen.
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Zarte Vanillekipferl nach Omas Originalrezept – das beste Rezept
Dieses Rezept für zarte Vanillekipferl ist eine Rückkehr zu dem, was Gebäck ausmacht: Einfachheit, die nach Perfektion schmeckt. Mit gerösteten Mandeln und echter Bourbon-Vanille werden diese Kipferl zu einem unvergesslichen Genuss.
- Prep Time: 30 Minuten
- Cook Time: 12 Minuten
- Total Time: 1 Stunde 42 Minuten (inkl. Kühlzeit)
- Yield: 40 Stück 1x
- Category: Weihnachtsgebäck
- Cuisine: Deutsch
Ingredients
- 250 g Weizenmehl (Type 405)
- 200 g kalte Butter (mindestens 82 % Fettgehalt)
- 100 g gemahlene Mandeln (geröstet)
- 80 g Puderzucker
- 2 Eigelb (Größe M)
- 1 Päckchen Vanillezucker
- 1 Prise Salz
- 100 g Puderzucker (für die Vanille-Puderzucker-Mischung)
- 1–2 TL echter Bourbon-Vanilleextrakt oder das Mark einer Vanilleschote
Instructions
- Die Mandeln vorbereiten: Gib die gemahlenen Mandeln in eine trockene Pfanne und röste sie bei mittlerer Hitze unter ständigem Rühren, bis sie duften (ca. 2-3 Minuten). Lass sie auf einem Teller vollständig abkühlen.
- Den Teig zubereiten: Gib das Mehl, die abgekühlten Mandeln, den Puderzucker, den Vanillezucker und die Prise Salz in eine Schüssel. Schneide die kalte Butter in kleine Würfel und gib sie dazu. Füge die beiden Eigelb hinzu.
- Alles verkneten: Arbeite die Zutaten mit den Händen oder der Küchenmaschine zu einem glatten Teig. Nicht zu lange kneten! Sobald alles zusammenhält, hör auf. Wenn der Teig zu bröselig ist, gib einen Esslöffel kaltes Wasser dazu.
- Teig kalt stellen: Forme den Teig zu einer flachen Scheibe, wickle ihn in Frischhaltefolie und lege ihn für mindestens 1 Stunde in den Kühlschrank (am besten über Nacht).
- Den Ofen vorheizen: Heize den Backofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze (Umluft 155 °C) vor. Lege ein Backblech mit Backpapier aus.
- Die Kipferl formen: Nimm den Teig aus dem Kühlschrank. Arbeite immer nur mit einer kleinen Portion, der Rest bleibt gekühlt. Rolle den Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche zu einer Rolle von etwa 2 cm Durchmesser. Schneide 3-4 cm lange Stücke ab und forme daraus kleine Kipferl. Die Enden sollten leicht spitz zulaufen, aber nicht zu dünn sein.
- Die Kipferl backen: Lege die Kipferl mit etwas Abstand (ca. 2 cm) auf das Backblech. Backe sie für 10-12 Minuten, bis sie leicht goldgelb sind. Sie dürfen auf keinen Fall braun werden.
- Die Vanille-Puderzucker-Mischung vorbereiten: Während die Kipferl backen, vermische den Puderzucker mit dem Vanilleextrakt oder dem Mark der Vanilleschote. Verrühre alles gut.
- Die Kipferl wälzen: Warte etwa 2-3 Minuten nach dem Backen, bis die Kipferl noch warm, aber nicht mehr heiß sind. Gib sie vorsichtig in die Schüssel mit der Vanille-Puderzucker-Mischung und wende sie, bis sie rundherum bedeckt sind.
- Auskühlen lassen: Lege die fertigen Kipferl auf ein Kuchengitter und lass sie vollständig auskühlen.
Notes
Die Butter muss kalt sein. Nicht zu viel kneten. Die Kipferl sollten nicht zu groß sein (ca. 4-5 cm). Der perfekte Zeitpunkt zum Wälzen ist 2-3 Minuten nach dem Backen. Die Vanille-Puderzucker-Mischung kann über Nacht ziehen.
Nutrition
- Serving Size: 1 Kipferl
- Calories: 85
- Sugar: 3
- Sodium: 20
- Fat: 6
- Saturated Fat: 3
- Carbohydrates: 7
- Fiber: 0.5
- Protein: 1.5
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